Primärer, sekundärer und funktionaler Analphabetismus. Zum Film "Der Vorleser"


Seminararbeit, 2015
17 Seiten, Note: 2
Andrea Sido (Autor)

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffserklärung

3. Das österreichische Schulsystem
3.1. Die Schulpflicht in Österreich

4. Die Ursachen des Analphabetismus
4.1. Die Familie
4.2. Schule, Lernen

5. Der Vorleser - Der Film
5.1. Allgemeine Informationen
5.2. Hinweise auf Hannas Analphabetismus
5.3. Typische Merkmale für die Analphabeten

6. Zusammenfassung

7. Literaturverzeichnis

1.Einleitung

Heutzutage hat der Erwerb der Schriftsprache eine wichtige Bedeutung. In der modernen Gesellschaft, die durch das geschriebene Wort geregelt ist, hat das Lesen und das Schreiben eine notwendige Funktion.

Die Deutsche UNESCO-Kommission macht die Bevölkerung auf die hohe Zahl von Analphabeten aufmerksam. Weltweit können rund 775 Millionen Jugendliche und Erwachsene nicht lesen und schreiben. Analphabetismus ist aber nicht nur für die ärmeren Länder charakteristisch, er ist auch weltweit verbreitet. In Österreich kann jeder 15. Mensch nicht fehlerfrei lesen, schreiben oder rechnen.1

Menschen, die über keine oder nur über geringe Lese- oder Schreibkenntnisse verfügen, müssen zahlreiche Hindernisse im Alltag überwinden. Diese Hindernisse lassen sich auf die verschiedenen Arten von Analphabetismus zurückführen.

Darum werde ich in meiner Proseminararbeit mit der Erklärung der verschiedenen Ausprägungsarten des Analphabetismus beginnen.

Des Weiteren werde ich mich mit dem österreichischen Schulsystem beschäftigen. Ich werde mich ausführlich mit der geschichtlichen Entwicklung, der allgemeinen Schulpflicht und mit den Zielen der Volksschule beschäftigen.

In dem vierten Kapitel werde ich die möglichen Ursachen des Analphabetismus erforschen. Wir werden sehen, was für eine entscheidende Rolle die Familie und die Schule bei der Alphabetisierung der Jugendlichen spielt.

In dem letzten Kapitel werde ich mich mit dem Film „Der Vorleser“ beschäftigen. Dieser Film bietet eine außerordentliche Möglichkeit das Alltagsleben der Analphabeten kennen zu lernen. Nachdem ich die allgemeinen Informationen und den Ablauf des Filmes beschrieben habe, werde ich nach Hinweisen suchen, die auf den Analphabetismus der Hauptdarstellerin hinweisen. Schließlich kommt es zu einer Darstellung, die sich mit den Schwierigkeiten beschäftigt, mit welchen Hindernissen Analphabeten in dem alltäglichen Leben kämpfen müssen.

2. Begriffserklärung

Laut den Schätzungen leben in Österreich mehr als 900.000 Erwachsene, die trotz absolvierter Schulpflicht nicht ausreichend lesen oder schreiben können und deswegen als Analphabeten bezeichnet werden.2 Im heutigen Sprachgebrauch versteht man unter dem Wort Analphabet eine Person, die weder lesen noch schreiben kann.

Die Komplexität der Thematik kann am ehesten mit Unterbegriffen, wie primärer, sekundärer und funktionaler Analphabetismus erklärt werden.

Mit dem Begriff „primärer Analphabetismus“ werden solche Personen bezeichnet, die keine bzw. nur geringe Kenntnis des Buchstabensystems aufweisen. Diese Menschen haben nie die Möglichkeit eines Schulbesuchs gehabt, es wurden also keine schulischen Bildungsmaßnahmen zur Erlangung des Schreibens durchgeführt. In der Literatur werden sie auch oft als „natürliche Analphabeten“ bezeichnet.3 Betroffen vom primären Analphabetismus sind vor allem solche Menschen, die in Ländern mit wenig ausgebauten Schulsystemen wohnen, weil sie keine Gelegenheit zum regelmäßigen Schulbesuch hatten. Nach dieser Definition kann in Österreich kein primärer Analphabetismus vorkommen, weil alle Bewohner an die Schulpflicht gebunden sind. Wenn die bereits erworbenen Fähigkeiten des Lesens und Schreibens mangels Praxis und Anwendung verloren gehen, oder sich nur wenig weiterentwickeln, spricht man von sekundärem Analphabetismus.4 Die Betroffenen haben während der Schulzeit lesen und schreiben gelernt, aber als Jugendliche oder Erwachsene haben sie diese Fähigkeiten verlernt. Grund dafür ist, dass diese Kenntnisse in der Schule nicht genug gefestigt wurden und sie deswegen nicht eingesetzt, geübt und weiterentwickelt wurden.5 Funktionaler und funktioneller Analphabetismus haben die gleiche Bedeutung, jedoch hat sich der Begriff funktionaler Analphabetismus in der Literatur verbreitet, der in den letzten Jahren eine Bedeutungswandlung durchgemacht hat. Unter funktionalen Analphabeten hat man früher nur jene Personen verstanden, die den Inhalt des Textes nicht verwenden konnten, obwohl sie alphabetisiert waren. Solche Personen konnten die Texte lesen, sie hatten aber keine Fähigkeit diese auch zu nutzen. Heute bezeichnet man solche Personen als funktionale Analphabeten, die über keine ausreichende schriftsprachliche Kenntnisse verfügen, die in ihrem privaten und beruflichen Lebensumfeld vorausgesetzt werden. Das Lesen und Schreiben einzelner Wörter ist nicht ausreichend, um Gebrauchsanweisungen, Zeitungen oder Formulare zu lesen und verstehen.6 Ob eine Person Analphabet ist, hängt nicht nur von ihren Lese- und Schreibkenntnissen ab. Andere Faktoren müssen auch berücksichtigt werden, wie z.B. welcher Grad des Schriftspracherwerbs in der Gesellschaft erwartet wird, in dem die Person lebt. Wenn die Kenntnisse der Person niedriger sind als die erforderlichen und selbstverständlichen, dann kann man vom funktionalen Analphabetismus sprechen.7

3. Das österreichische Schulsystem

3.1. Die Schulpflicht in Österreich

1774 wurde das staatliche Schulwesen in Österreich von Maria Theresia eingeführt. Diese Reform sollte allen einen allgemeinen Zugang zur Bildung ermöglichen. Dank dem Präsidenten des Wiener Stadtschulrates, Otto Glöckel, wurde nach 1918 eine neue Schulreform veröffentlicht. Allen Kindern war eine optimale Bildung gesichert, unabhängig von dem Geschlecht und der sozialen Lage. Das österreichische Schulsystem wurde 1962 durch ein Schulgesetz neu geregelt. Die Schulpflicht wurde von acht auf neun Jahre verlängert.8

Heute sind alle Kinder, die sich dauernd in Österreich aufhalten, verpflichtet in die Schule zu gehen. Diese allgemeine Schulpflicht betrifft alle Kinder, nach der Vollendung des sechsten Lebensjahres, unabhängig von der Staatsbürgerschaft.9

Die Ziele der Volksschule sind sehr vielschichtig. Die Pädagogen setzen sich ein, um die individuelle Sprache des Kindes zu erweitern und den richtigen Sprachgebrauch zu festigen, sie zum Lesen anzuregen, oder um einfache Arbeits- und Lerntechniken zu vermitteln.10

Wenn man diese Tatsache berücksichtigt, dann stellt sich die Frage, wie es zu so einer hohen Zahl von Analphabeten in Österreich kommen konnte.

Beim Lesen- und Schreibenlernen wird auf auditive, visuelle, motorische und sprachliche Fähigkeiten und Fertigkeiten zurückgegriffen. Der Prozess des Schreibens ist deutlich langsamer als der des Lesens. Es fordert eine hohe Gedächtnisleistung und aus diesem Grund dauert es länger, schreiben zu lernen. Beim Rechtschreiben muss die Schreibweise reproduziert werden, beim Lesen reicht es aus, wenn man die Wörter wiedererkennt. Das Schreiben beinhaltet mentale Prozesse, die zu einer schriftlichen Äußerung führen.

Die Pisa Studie (Programme for International Student Assessment) misst die Kompetenzen von 15-16-jährigen SchülerInnen in drei verschiedenen Bereichen: Lesekompetenz, Mathematik und Naturwissenschaften. Diese Studie findet alle drei Jahre mit wechselnden Schwerpunkten statt, z.B. im Jahr 2000 lag der Schwerpunkt der Pisa-Studie auf Lesekompetenz. Lesekompetenz bedeutet, geschriebene Texte zu verstehen, zu nutzen und über sie zu reflektieren, um eigene Ziele zu erreichen, das eigene Wissen und Potenzial weiterzuentwickeln und am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.11 In Österreich werden in der Regel ca. 5000 Jugendliche an etwa 200 Schulen getestet.12 Laut der PISA-Studie hat sich der Anteil der leseschwachen Jugendlichen deutlich verschlechtert. Die EU-Bildungsminister haben es sich zum Ziel gesetzt, den Anteil an leseschwachen fünfzehnjährigen bis 2020 von 20 auf 15 Prozent zu reduzieren.

Gegner vertreten die Meinung: Bildung statt PISA. Unter diesem Motto wird verstanden, dass etwas für die Schulen und SchülerInnen, für die LehrerInnen und Eltern getan werden muss. Zu den möglichen Optionen gehören die Schaffung kleinerer Klassen, die Organisation von Förderkursen für schwache und hochbegabte SchülerInnen, und die Bewältigung des Lehrermangels.13

4. Die Ursachen des Analphabetismus

Die Gründe für den Analphabetismus können vielschichtig sein. Sie können sich nach der Form der Analphabetismus, nach dem Herkunftsland, nach den Schwierigkeiten in der Familie oder Schule unterscheiden. Man kann nachweisen, dass das Erlernen von Lesen und

Schreiben mit mehreren Faktoren zusammenhängt: kognitive und individuelle Lernvoraussetzungen, soziale, familiäre und schulische Faktoren.

4.1. Familie

Das Leseverhalten der Kinder hängt stark von den Lesegewohnheiten der Eltern ab. Es hat eine entscheidende Bedeutung, wenn die Kinder in so einer Umgebung aufwachsen, in der sie an die Anwesenheit von Büchern gewohnt sind. Durch das Interesse der Eltern an den ersten Lese- und Schreibversuchen werden die Kinder darin ermutigt das Lesen zu lernen umso an interessante Informationen zu gelangen. Aus diesem Grund müssen die Kinder schon vor dem Schulbeginn, durch den familiären Umgang, mit Büchern Kontakt haben. Durch eine frühe Förderung des Lesens in der Familie wird das Lesen von Anfang an als faszinierende Erfahrung erlebt. Je selbstverständlicher Kinder erleben, dass Bücher und alle Arten von Medien benutzt werden, dass Schrift und Sprache als Kommunikationsmittel bedeutsam sind, desto mehr werden sie sich für die Buchstaben interessieren und eigene Erfahrungen machen wollen.14

Personen mit intensiverer Leserziehung im Elternhaus haben das Lesenlernen wesentlich angenehmer erlebt, als Personen, deren Lesefreude im Elternhaus nicht gefördert wurde. Lese- und schreibschwache Personen haben meistens einen geringeren Zugang zu Büchern. Die Familie muss als Vorbild funktionieren, weil diese die Kinder am intensivsten beeinflusst und eine bestimmte Funktion erfüllt.

Unglücklicherweise liegt eine funktionierende Familie nicht immer vor. Funktionale Analphabeten stammen häufig aus Familien, wo die Beziehung zwischen den Kinder und Eltern durch Lieblosigkeit, Unverständnis für die entwickelnde Persönlichkeit des Kindes und Misshandlungen gekennzeichnet ist. Probleme, die auf die Kinder eine negative Wirkung haben, kommen in unvollständigen Familien, in Einelternfamilien, auch vor. Einige Merkmale solcher Familien können Erziehungsprobleme oder Überbelastung nach der Trennung sein.

Funktionale Analphabeten kommen häufig aus Familien, in der die Kinderanzahl sehr hoch ist. Die großen Familien sind stärker durch die Betreuung von Kindern und durch die erhöhten finanziellen Ausgaben belastet. Die älteren Geschwister, die verpflichtet sind die jüngeren Geschwister zu pflegen und erziehen, sind oft überfordert, was zu einer Vernachlässigung der schulischen Aufgaben führen kann. Die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Schicht hat einen Einfluss auf die Lesebereitschaft und auf das Leseverhalten des Kindes. Oberschichtkinder haben, dank des finanziellen Stands, nicht nur mehr Bücher zu Hause als Unterschichtkinder, sondern sie lesen auch mehr Bücher pro Jahr. Daraus ergibt sich, dass es einen Zusammenhang zwischen Arbeitsfeld der Eltern und dem Buchbesitz der Kinder gibt. Angestellte und BeamtInnen gehen weiter davon aus, dass das Lesen die Entwicklung eines Kindes fördert, während ArbeiterInnen dem Lesen nur eine geringe Bedeutung zuschreiben. Das Bewusstsein, dass die Lesefreude von Kindern beeinflusst werden kann, ist in den höheren Bildungsschichten stärker entwickelt.

Es besteht die Möglichkeit, dass die Eltern die Schwierigkeiten der lese- und schreibschwachen Kindern zu spät bemerken, sich um das Lesenlernen in der entscheidenden Phase zu wenig kümmern und annehmen, dass die Leseschwierigkeiten von der Schule beseitigt werden.15

4.2. Schule, Lernen

Der Schulbeginn ist für das Kind eine wichtige Veränderung in seinem Leben. Der Begriff Schulfähigkeit ist schwer zu definieren. Der Erfolg während der ersten Schuljahre hängt von mehreren Bedingungen ab. Einerseits sind das bestimmte Voraussetzungen, die das Kind mitbringen soll, andererseits sind es bestimmte Gegebenheiten, die die Schule den Kindern sichern soll. Das erste Schuljahr hat die größte Bedeutung für das Erlernen von Lesen und Schreiben, etwaige Defizite sind später nur schwer nachzuholen. Damit sind Schulfähigkeit und Schulerfolg ein Problem, das sowohl die Schule betrifft, als auch eine pädagogische Schwierigkeit verursacht. Das schulfähige Kind muss einen Entwicklungsstand erreichen und gewisse Leistungen erbringen können. Es handelt sich um die Ergebnisse von Reifungs- und Lernprozessen.16

Alphabetisierung und Grundbildung gehören zu den Pflichtaufgaben von Schulen.

[...]


1 Vgl. http://www.basisbildung-alphabetisierung.at/fuer-die-oeffentlichkeit Letzter Zugriff: 11.03.2015 3

2 Vgl. http://alphabetisierung.at/no_cache/home Letzter Zugriff: 12.03.2015

3 Vgl. Christina, Tropper. 2005. Analphabetismus in Ö sterreich. Erstleseverfahren und Alphabetisierungsma ß nahmen und deren Anwendbarkeit f ü r den basalen Lese- und Schreibunterricht in der Alphabetisierung von deutschsprachigen Erwachsenen in Ö sterreich. Universität Wien: Diplomarbeit

4 Vgl. Petra, Lampersberger. 1995 . Funktionaler Analphabetismus. Ein Versuch seiner begrifflichen Erfassung und der Darstellung des Erforschungsstandes seiner Ursachen. Universität Wien: Diplomarbeit

5 Vgl. Sigrid, Erb. 2011. Pr ä vention von Analphabetismus. Grundlegende Fragestellungen und aktuelle Projekte in Ö sterreich. Universität Wien: Masterarbeit

6 Vgl. http://www.basisbildung-alphabetisierung.at/fuer-die-oeffentlichkeit/definitionen-und-terminologie Letzter Zugriff: 12.03.2015

7 Vgl. http://www.alphabetisierung.de/infos/analphabetismus.html Letzter Zugriff: 16.03.2015

8 Vgl. https://www.bmbf.gv.at/schulen/bw/ueberblick/sw_oest.html Letzter Zugriff: 13.03.2015

9 Vgl. https://www.bmbf.gv.at/schulen/service/schulinfo/aufnahme_vs.html Letzter zugriff: 23.03.2015

10 Vgl. https://www.bmbf.gv.at/schulen/unterricht/lp/VS7T_Deutsch_3994.pdf?4dzgm2 Letzter Zugriff: 13.03.2015

11 Vgl. https://www.bifie.at/buch/1293/2/2 Letzter Zugriff: 13.03.2015

12 Vgl. http://www.pisa-austria.at Letzter Zugriff: 23.03.2015

13 Vgl. http://www.pisa-austria.at Letzter Zugriff: 23.03.2015

14 Vgl. Stephanie, Vogrin. 2009. Funktionaler Analphabetismus in Österreich. Präventive Maßnahmen für Kinder mit besonderer Bezugnahme auf „family literacy”. Universität Wien: Diplomarbeit

15 Vgl. Petra, Lampersberger. 1995 . Funktionaler Analphabetismus. Ein Versuch seiner begrifflichen Erfassung und der Darstellung des Erforschungsstandes seiner Ursachen. Universität Wien: Diplomarbeit

16 Vgl. Petra, Lampersberger. 1995 . Funktionaler Analphabetismus. Ein Versuch seiner begrifflichen Erfassung und der Darstellung des Erforschungsstandes seiner Ursachen. Universität Wien: Diplomarbeit

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten

Details

Titel
Primärer, sekundärer und funktionaler Analphabetismus. Zum Film "Der Vorleser"
Hochschule
Universität Wien
Note
2
Autor
Jahr
2015
Seiten
17
Katalognummer
V369651
ISBN (eBook)
9783668472730
ISBN (Buch)
9783668472747
Dateigröße
537 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
primärer, analphabetismus, film, vorleser
Arbeit zitieren
Andrea Sido (Autor), 2015, Primärer, sekundärer und funktionaler Analphabetismus. Zum Film "Der Vorleser", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/369651

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