Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Pedagogy - Media Pedagogy

Digitale Medien. Die Zukunft der Unterrichts?

Title: Digitale Medien. Die Zukunft der Unterrichts?

Term Paper (Advanced seminar) , 2017 , 9 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Max Baldarm (Author)

Pedagogy - Media Pedagogy
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Die folgende Hausarbeit zeigt verschiedenen Seiten der „digitalen Medien“ in der Gesellschaft und insbesondere im Unterricht auf. Zu Beginn wird auf die Veränderung der Mediennutzung im Unterricht und folglich auch in der Lehrerrolle eingegangen, weiterführend wird die soziale Benachteiligung am Beispiel „Digital Divide“ erläutert.
Abschließend wird geklärt, welche Risiken und Nebeneffekte die digitale Welt mit sich bringt und ob die digitalen Medien die Zukunft des Unterrichts sind.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und Überlegungen

2. Mediennutzung im Unterricht früher vs. heute & was verändert sich für die Lehrkräfte?

3. Soziale Benachteiligung & Digital Divide

4. Risiken und Chancen digitaler Medien in der Schule

5. Digitale Medien, die Zukunft?

6. Abschließende Überlegungen

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die Arbeit untersucht die Rolle digitaler Medien in der modernen Bildungslandschaft, wobei der Fokus auf dem Wandel der Lehrrolle, sozialen Ungleichheiten durch den sogenannten „Digital Divide“ sowie den spezifischen Chancen und Risiken für Schülerinnen und Schüler im schulischen Kontext liegt.

  • Wandel der Mediennutzung im Unterricht und die neuen Anforderungen an Lehrkräfte.
  • Analyse der sozialen Benachteiligung und der digitalen Kluft (Digital Divide).
  • Chancen und Risiken digitaler Medien wie Cybermobbing oder Informationsüberflutung.
  • Die Bedeutung von Medienkompetenz für eine erfolgreiche gesellschaftliche Teilhabe.
  • Zukunftsperspektiven des digitalen Lernens und der pädagogischen Vermittlung.

Auszug aus dem Buch

3. Soziale Benachteiligung & Digital Divide

Wie schon längere Zeit bekannt und durch einige Studien bewiesen (vgl. PISA 2004), gibt es Zusammenhänge zwischen sozialer Herkunft und Bildungschancen. Deshalb entwickelte sich in den letzten Jahren in der gesellschaftlichen und politischen Öffentlichkeit eine größere Bereitschaft, Fragen der sozialen Ungleichheit zu thematisieren. Im medienpädagogischen Bereich waren diese Fragen lange Zeit aber kein besonderes Thema (vgl. Niesyto, 2007, S.153).

Oftmals wird in Internetstudien davon gesprochen, dass die „Digitale Ungleichheit“ ihren Ursprung nicht in den technischen Möglichkeiten, sondern vielmehr durch soziale Ungleichheiten hervorgerufen wird, doch was ist die „Digitale Ungleichheit“ oder auch „Digital Divide“ überhaupt?

Der sogenannte „Digital Divide“ zu Deutsch, die digitale Kluft bzw. die digitale Spaltung bezieht sich auf die soziologische Hypothese bzw. Befürchtung, es könnten Chancenungleichheiten dadurch entstehen, dass nicht jede Bevölkerungsgruppe die gleichen Möglichkeiten hat, an Informationen zu gelangen (Zugang) und/oder diese zu nutzen (Verwertung) (vgl.e-teaching.org, eingesehen am 14.01.17).

Das heißt es werden Menschen, die keinen Internetzugang haben, ausgegrenzt und benachteiligt. Da stellt sich natürlich die Frage, wie viele Menschen überhaupt Zugang zu digitalen Medien haben und diese auch nutzen können.

Wenn man die weltweite Situation mal näher betrachtet, dann fällt auf, dass nicht einmal ein Prozent der Menschen in Afrika derzeit über einen Breitband-Internetanschluss verfügt (vgl. Niesyto, 2009, S.6). Auch wenn es in der dritten Welt große Anstrengungen gibt, um einen „Digital Divide“ zu verhindern, so muss man doch immer noch von einer weltweiten digitalen Spaltung sprechen.

Doch wie sieht es denn in Deutschland bzw. dem deutschsprachigen Raum aus? Herbert Kubicek und Stefan Welling sprechen in ihrem Text: „Vor einer digitalen Spaltung in Deutschland? Annäherung an ein verdecktes Problem von wirtschafts- und gesellschaftspolitischer Brisanz“ nicht von einer „digitalen Spaltung“, sondern verweisen vielmehr auf die Wissenskluft-Forschung aus den 70er und 80er Jahren. Sie sind außerdem der Meinung, dass ein Internetzugang eine Basis ist, aber längst nicht alles in Bezug auf den „Digital Divide“.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung und Überlegungen: Einführung in den Wandel der Wissensgesellschaft und die wachsende Notwendigkeit digitaler Medienkompetenz im Bildungswesen.

2. Mediennutzung im Unterricht früher vs. heute & was verändert sich für die Lehrkräfte?: Untersuchung der veränderten Anforderungen an die Lehrerschaft sowie der Herausforderungen bei der Integration digitaler Technologien in den Unterricht.

3. Soziale Benachteiligung & Digital Divide: Analyse der sozialen Ungleichheit beim Zugang zu und der Nutzung von digitalen Medien sowie deren Auswirkung auf Bildungschancen.

4. Risiken und Chancen digitaler Medien in der Schule: Erörterung der ambivalenten Auswirkungen digitaler Medien, von Cybermobbing und Privatsphärenverlust bis hin zu neuen Lernchancen.

5. Digitale Medien, die Zukunft?: Reflexion über die zukünftige Entwicklung der Digitalisierung und ihre Auswirkungen auf das Lernen und die Lebenswelt.

6. Abschließende Überlegungen: Fazit zur Unvermeidbarkeit der Digitalisierung und der Notwendigkeit einer bewussten Gestaltung, um soziale Nachteile abzufedern.

Schlüsselwörter

Digitale Medien, Medienkompetenz, Digital Divide, Bildungschancen, soziale Ungleichheit, Lehrrolle, Wissensgesellschaft, Cybermobbing, Mediensozialisation, Internetzugang, Schulen, digitale Spaltung, digitale Zukunft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beleuchtet den Einfluss digitaler Medien auf die Bildungslandschaft und die Gesellschaft, insbesondere im Hinblick auf Veränderungen in der Schule.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Mediennutzung, dem sozialen Aspekt der digitalen Spaltung (Digital Divide) sowie den pädagogischen Chancen und Risiken.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie digitale Medien den Unterricht wandeln und welche Rolle dabei die soziale Herkunft spielt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Quellenanalyse aktueller medienpädagogischer und soziologischer Studien.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Dort werden der technologische Wandel, die soziale Benachteiligung, Gefahren wie Cybermobbing und das Potenzial für die Zukunft analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Medienkompetenz, soziale Ungleichheit, Digitalisierung und pädagogische Herausforderungen definiert.

Wie unterscheidet sich die Mediennutzung der älteren Lehrkräftegeneration?

Ältere Lehrkräfte stehen dem Einsatz digitaler Medien oft skeptischer gegenüber und verfügen laut Studie seltener über kontinuierliche Fortbildungen in diesem Bereich.

Inwiefern beeinflusst der „Digital Divide“ die Bildungschancen?

Der „Digital Divide“ führt dazu, dass Bevölkerungsgruppen ohne Zugang oder Verwertungskompetenz benachteiligt werden, was soziale Disparitäten im Bildungssystem verschärft.

Können digitale Medien die soziale Benachteiligung komplett kompensieren?

Dies wird kritisch gesehen, da der soziale Status und die Wohnsituation oft eine größere Rolle spielen als der rein technische Zugang zu digitalen Geräten.

Excerpt out of 9 pages  - scroll top

Details

Title
Digitale Medien. Die Zukunft der Unterrichts?
College
University of Education Ludwigsburg
Grade
1,5
Author
Max Baldarm (Author)
Publication Year
2017
Pages
9
Catalog Number
V369652
ISBN (eBook)
9783668476479
ISBN (Book)
9783668476486
Language
German
Tags
digitale medien zukunft unterrichts
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Max Baldarm (Author), 2017, Digitale Medien. Die Zukunft der Unterrichts?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/369652
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  9  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint