Pädagogische Ansätze und staatliche Einflüsse in der Erziehung im totalitären Regime der Deutschen Demokratischen Republik


Hausarbeit, 2015
26 Seiten, Note: 1,7

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung:

2. Die Deutsche Demokratische Republik (DDR):

3. Pädagogische Einflüsse
3.1 Marxismus-Leninismus:
3.2 Johann Heinrich Pestalozzi
3.3 Anton Semjonowitsch Makarenko

4. Sozialistische Pädagogik:

5. Organisationen für Kinder- und Jugendliche

6. Sport:

7. Politik

8. Fazit:

Literaturverzeichnis

1. Einleitung:

25 Jahre nach dem Mauerfall ist die DDR einerseits fast aus den Köpfen verschwunden und anderseits leiden noch viele Mitbürger/innen unter Traumatisierungen als Folge politisch motivierter Verfolgung, aufgrund von Misshandlung, Missbrauch, Freiheitsentzug, Bestrafungen oder anderen seelischen Grausamkeiten. (vgl. Hoppe 2015)

Die DDR sah sich als Arbeiter- und Bauernstaat, Friedensstaat und sozialistische Demokratie. Historiker und Politiker der heutigen Zeit sprechen von Diktatur/ Fürsorgediktatur, totalitäre Diktatur, Überwachungs- und Versorgungsstaat, Kommunismus, Unrechtsstaat etc.

Ich habe das System 12 Jahre miterlebt, den Mauerfall habe ich damals nicht verstanden. Noch heute erreichen mich seltsame Emotionen, wenn ich mit „Früher“ (z.B. Orte, Menschen, Kinderlieder oder Militärmusik) in Kontakt komme, aber diese Hausarbeit soll keine Psychonalyse werden. Propagandismus war in der DDR Alltag. Ein großes Thema war die Erziehung. Auf diese möchte ich den Schwerpunkt legen.

Ziel der sozialistischen Bildung und Erziehung der Kinder- und Jugendlichen

- aber auch der Erwachsenen - in der DDR war: „die Bildung und Erziehung allseitig und harmonisch entwickelter sozialistischer Persönlichkeiten, die bewußt das gesellschaftliche Leben gestalten, die Natur verändern und ein erfülltes, glückliches, menschenwürdiges Leben führen“, was die Befähigung einschließt, als künftige Staatsbürger „die sozialistische Gesellschaft zu gestalten, die technische Revolution zu meistern und an der Entwicklung der sozialistischen Demokratie mitzuwirken“. (vgl. Vogt 1972, S. 35f)

Fleiß, Ehrgeiz, Disziplin, Ordnung, Sauberkeit, Stolz, Ehre, Zuverlässigkeit, Wahrheit, Fröhlichkeit, einander Freund, Sport, Achten von arbeitenden Menschen, vertraut machen mit Technik, Erforschen von Naturgesetzen, Bewahren der Naturschätzen - alles Attribute, die ein Pionier und die spätere sozialistische Persönlichkeit verkörpern sollte. Doch es gab auch die „Anderen“, die nicht ins gesellschaftliche Bild passten.

„Wenn du nicht spurst, dann kommst du ins Heim!“

Einfach nur daher gesagt oder traurige Wahrheit? Ich habe diese Aussage häufig als „Erziehungsmittel“ wahrgenommen und kann mich noch sehr gut daran erinnern, dass ich furchtbare Angst davor hatte.

„Knapp eine halbe Million Kinder und Jugendliche in der DDR verbrachten zwischen 1949 und 1989 einen Teil ihrer Kindheit und Jugend in einem der vielen staatlichen "Normalkinderheime", "Spezialkinderheime" oder "Jugendwerkhöfe".“ (Schmidt-Biesalski 2015)

„Ein nicht unerheblicher Teil […], tiefgreifende Traumatisierungen mit erheblicher negativer Einwirkung auf die Persönlichkeitsentwicklung […]. […] Strafen […] (Schlaf-, Essensentzug, Zwang zum Essen - auch Erbrochenes, Trinkverbote, Strafduschen mit eiskaltem Wasser). Die Anwendung von Gewalt war an der Tagesordnung sowohl seitens der Erzieher (Schläge, Tritte, an die Heizung ketten, mit dem Schlüsselbund schmeißen), wie auch durch die gesamte Gruppe, […].“ (Ebbinghaus 2013, S. 110)

Es konnte Jeden treffen (auch Kinder von Funktionären, Parteimitgliedern, Lehrern etc.), niemand war sicher, denn Heimeinweisungen wurden willkürlich begründet:

- „mangelnde schulische Leistungen, unregelmäßiger Schulbesuch, häufiges unentschuldigtes Fehlen;
- elterliches Fehlverhalten bzw. Unvermögen, Vernachlässigung, Gleichgültigkeit gegenüber dem Kind,
- Alkoholmissbrauch, eingeschränkte Erziehungstüchtigkeit;
- Probleme und Konflikte zwischen Kindern/Jugendlichen und Erziehungsberechtigten“. (Taubert 2010, S. 2)

Ziel dieser Hausarbeit ist es, die pädagogischen Ansätze der DDR dazulegen und zugleich die besonderen Einflüsse des gesellschaftlichen Systems zu verdeutlichen. Auf welche pädagogischen Ansätze berief sich die Deutsche Demokratische Republik und welche Persönlichkeiten nahmen Einfluss auf die sozialistische Erziehung?

Zu Beginn der Hausarbeit stelle ich die DDR in ihrer Historik vor. Beeinflusst durch die sowjetische Besatzungszone, hatte der „Marxismus-Leninismus“, neben „Pestalozzi“ und „Makarenko“, eine große Bedeutung, weshalb ich mich diesem Abschnitt ausführlicher widme. Neben diesen Pädagogen, im Sinne des Systems der DDR, wurden „Helden“ erschaffen, welche diese Werte und Normen verkörpern sollten. Um die Kinder- und Jugendlichen frühzeitig sozialistisch zu formen und anzuleiten, wurden Massenorganisationen geschaffen und zu Nutze gemacht, welche das theoretische Anforderungsprofil an eine sozialistische Persönlichkeit transparent definieren und nach außen transportieren. Den Hauptteil schließe ich mit den Begriffserklärungen zu Sozialismus, Diktatur und Totalitarismus. In meinem Fazit fasse ich die Auswirkungen des staatlichen Systems auf die pädagogischen Ansätze zusammen.

2. Die Deutsche Demokratische Republik (DDR):

Am Ende des Zweiten Weltkrieges (1945) wurde Deutschland in 4 Besatzungszonen (die britische, die amerikanische, die französische und die sowjetische) aufgeteilt. 1949 wurde für das Gebiet der sowjetischen Besatzungszone die DDR als sozialistischer Staat ausgerufen. Als Vorbild galt die Diktatur der Sowjetunion. Erster Staatspräsident wurde Wilhelm Pieck (03.01.1876 - 07.09.1960) und Ministerpräsident wurde Otto Grotewohl (11.03.1894 - 21.09.1964). Nach der Zwangsvereinigung der KPD (Kommunistische Partei Deutschlands) und der SPD (Sozialdemokratische Partei Deutschlands) zur SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) erhielt diese die politische Macht. Die anderen noch zugelassenen Parteien und sonstigen Organisationen standen als Allparteienblockregierung zusammen. (vgl. Deutsche Demokratische Republik (DDR), 2015)

„Partei und Staat wurden nach dem Prinzip des demokratischen Zentralismus geführt, bei dem die Volksvertretung gegenüber der führenden Rolle der SED nachrangige Bedeutung hatte.“ (Deutsche Demokratische Republik (DDR) 2015)

Von 1949 bis 1971 veranlasste der führende Politiker Walter Ulbricht (30.06.1893 - 01.08.1973) mit Einverständnis der Sowjetunion sowohl den Aufbau des Sozialismus (1952) als auch den Bau der Berliner Mauer (1961). 1960 wurde W. Ulbricht erster Vorsitzender des Staatsrats der DDR. Unter seiner Führung gab sich die DDR 1968 eine Verfassung, die der SED nun auch verfassungsrechtlich die führende Rolle in Staat und Gesellschaft übertrug und die DDR bis zur Verfassungsänderung von 1974 als »sozialistischen Staat deutscher Nation« bezeichnete. (vgl. Deutsche Demokratische Republik (DDR) 2015)

1971 übernahm Erich Honecker (25.08.1912 - 29.05.1994) das Amt. E. Honecker war Gründer der Jugendorganisation FDJ (Freie Deutsche Jugend) und von 1946 bis 1955 ihr Vorsitzender. Als Sicherheitssekretär des Zentralkomitees (ZK) der SED organsierte er unter anderen den Bau der Berliner Mauer und akzeptierte in dieser Funktion den Schießbefehl an der innerdeutschen Grenze. Als Generalsekretär des ZK der SED, Staatsratsvorsitzender der DDR und Vorsitzender des Nationalen Verteidigungsrates gelang E. Honecker 1973 die Anerkennung der DDR als Vollmitglied der UNO (United Nations Organization). (vgl. Erich Honecker 2015) „Die DDR zählte von Beginn an zu den Ostblockstaaten und orientierte sich nicht nur politisch, sondern auch sozial, kulturell und wirtschaftlich am Vorbild Sowjetunion. Die sozialistische Gesellschaftsordnung politisierte und kontrollierte weitgehend alle gesellschaftlichen Bereiche und ließ nur wenig individuellen und privaten Gestaltungsraum.“ (Deutsche Demokratische Republik (DDR) 2015)

Obwohl 1972 der sogenannte Grundlagenvertrag (Entwicklung gutnachbarlicher Beziehungen), welcher Gleichberechtigung der Nachbarn beinhaltete, geschlossen wurde und sich die Beziehungen zwischen DDR und BRD verbesserten, baute die DDR ihre Grenzsicherungsanlagen aus, verschärfte die politische Kontrolle über die Bevölkerung und wendete zunehmend autoritäre Maßnahmen gegenüber Andersdenkende (sogenannte Dissidenten) an. (vgl. Deutsche Demokratische Republik (DDR), 2015) Ziel der Dialoge zwischen Ost und West Anfang der 70er Jahre war seitens Willy Brandt (Bundeskanzler, 1969) die Wiedervereinigung.

„Der Reformkurs des sowjetischen Präsidenten M. Gorbatschow verstärkte Ende der 1980er-Jahre den Druck auf die politische Führung der DDR. Seit dem 25.9.1989 wurden kontinuierlich Massendemonstrationen (sog. Montagsdemonstrationen) gegen die Staatsführung (»Wir sind das Volk«) durchgeführt, die zunehmend die politische Kontrolle verlor. Am 8.11.1989 trat das Politbüro der SED geschlossen zurück, und einen Tag später wurde die Berliner Mauer geöffnet. Der Versuch von Bürgerrechtlern, die DDR zu öffnen und dennoch eine Alternative zu Sozialismus und Kapitalismus zu entwickeln, scheiterte am mangelnden Rückhalt in der Bevölkerung. Am 3.10.1990 trat die DDR nach Art. 23 GG der Bundesrepublik D bei.“ (Deutsche Demokratische Republik (DDR) 2015)

3. Pädagogische Einflüsse

3.1 Marxismus-Leninismus

„Der Marxismus ist eine philosophische, historisch-politische und ökonomische Gesellschaftstheorie, die sich selbst als Wissenschaft versteht. Nach dieser Theorie ist die kapitalistische Gesellschaft durch das Bestehen von Klassengegensätzen geprägt. Während die Klasse der Nichtbesitzenden („Proletarier“) ihre Arbeitskraft verkaufen muss, um leben zu können, beuten die Besitzenden - d. h. die Eigentümer an Produktionsmitteln - die Nichtbesitzenden aus. Dieses Ausbeutungsverhältnis zu beenden heißt, das Privateigentum an Produktionsmitteln abzuschaffen.

Ziel des Marxismus ist eine klassenlose Gesellschaft, in der „die freie Entwicklung eines jeden die Bedingung für die freie Entwicklung aller ist“, heißt es im „Manifest der Kommunistischen Partei“ von Karl Marx (1818-1883; Philosoph und politischer Journalist; Theoretiker und Propagandist des wissenschaftlichen Sozialismus; Kritiker der bürgerlichen Gesellschaft) und Friedrich Engels (1820-1895; deutscher Philosoph, Gesellschaftstheoretiker, Historiker, Journalist, kommunistischer Revolutionär und erfolgreicher Unternehmer in der Textilindustrie).

Der Marxismus-Leninismus war die Parteiideologie der „Kommunistischen Partei der Sowjetunion" (KPdSU) und damit offizielle Weltanschauung und Staatsdoktrin der früheren Sowjetunion. Er war zugleich verbindlich für alle an der Sowjetunion orientierten sozialistischen Länder. Zusammengesetzt aus den Lehren von Marx und Engels sowie deren Weiterentwicklung durch Lenin (eigentlich Wladimir Iljitsch Uljanow, 1870-1924), aber auch aus Beiträgen von Josef Stalin (1878-1953) und weiteren späteren Ergänzungen, beansprucht der Marxismus-Leninismus, ein logisch in sich geschlossenes wissenschaftliches System zu sein. Zugleich ist er die theoretische Basis und Zielvorgabe für den Aufbau der sozialistischen Gesellschaft unter Führung der kommunistischen Partei, für den internationalen Klassenkampf des Proletariats und für die revolutionäre Veränderung der Welt.“ (Marxismus-Leninismus 2015)

Karl Marx definiert:

„Unter Bildung verstehen wir drei Dinge:

Erstens: Geistige Bildung;

zweitens: Körperliche Ausbildung; solche wie sie in den gymnastischen Schulen und durch militärische Übungen gegeben wird;

drittens: Polytechnische Erziehung, welche die allgemeinen wissenschaftlichen Grundsätze aller Produktionsprozesse mitteilt, und die gleichzeitig das Kind und die junge Person einweiht in den praktischen Gebrauch und die Handhabung der elementarischen Instrumente aller Geschäfte.“ (Löw u.a. 1982, S. 77-78) Jessipow und Gontscharow fassen das Ziel und die Aufgaben der sozialistischen Erziehung folgend zusammen:

Der marxistische Begriff vom allseitig gebildeten Menschen beinhaltet die Einheit der geistigen Erziehung, der polytechnischen Ausbildung, der körperlichen, sittlichen und ästhetischen Bildung. (Hierdeis u.a. 1973, S. 105) Karras beschreibt in seinem Buch, dass Marx als Voraussetzung einer allseitigen Entwicklung die „Beseitigung des Kapitalismus durch die proletarische Revolution“ (Karras 1972, S. 107) sieht. Die körperlichen, geistigen und moralischen Verkrüppelungen, die als Folgen kapitalistischer Arbeitsteilung und Erziehung entstanden sind, gilt es über einen ausgedehnten Zeitraum zu beseitigen. (vgl. ebd. 1972, S. 107)

Marx ist davon überzeugt, „daß die große Industrie unabhängig von ihrer gesellschaftlichen Anwendungsform den Wechsel der Arbeit notwendig macht, im Kapitalismus wie im Sozialismus und Kommunismus“. (Karras 1972, S. 107) Grundverschieden sind allerdings die Entwicklungen in den verschiedenen Gesellschaftsformen. Im Kapitalismus kann es eine zerstörende Wirkung haben, wenn sich die tendenziell fallende Profitrate durchsetzt. Im Sozialismus / Kommunismus setzt sich nach Aufhebung des Privateigentums die Form der wechselnden Arbeitserfordernisse durch, da die Produktion dem Bedarf entsprechend planmäßig angepasst werden kann. Dies erfordert die Aneignung individueller Fähigkeiten, um den wechselnden Produktionsinstrumenten gewachsen zu sein.

Arbeit hat bei Marx einen hohen Stellenwert bei der Entwicklung der menschlichen Persönlichkeit. Marx unterscheidet in konkrete, nützliche Arbeit (Ware als Produkt, Naturnotwendigkeit und Existenzbedingung) und abstrakte Arbeit (Verausgabung menschlicher Arbeitskraft). Durch Arbeitstätigkeit setzt der Mensch Geist und Körper in Bewegung und entwickelt Sinnes- und Körperorgane, die zur Herausbildung körperlicher und geistiger Eiegnschaften führen.

Demnach sind nach Karras folgende Eigenschaften für Marx bedeutend: „

1. Die Fähigkeit, Ziele aufzustellen, das heißt sich Vorstellungen von dem gewünschten Resultat der Tätigkeit zu machen. […]
2. Die Fähigkeiten zum Nachdenken über einzuschlagende Wege und anzuwendende Hilfsmittel […]
3. Die Fähigkeit, dieses Nachdenken mit der Fassung eines begründeten Entschlusses zu beenden.
4. Die Fähigkeit, sich über Ziele, Mittel und Methoden der Arbeitstätigkeit zu verständigen (Sprache).
5. Die Fähigkeit zur Überwachung und Bewertung der Tätigkeit.
6. Die Fähigkeit zur Überwindung von Hindernissen; hierzu gehört das Beherrschen der eigenen Person, die Unterordnung aller Bestrebungen unter das gesetzte Ziel.
7. Die Fähigkeit zur gelenkten und kontrollierten Bewegung der Körperorgane.
8. Die Fähigkeit, sich bestimmten, durch die Arbeitssituation gegebenen Objekten bewußt zuzuwenden (Aufmerksamkeit).
9. Die Fähigkeit zum Erleben seines eigenen Verhältnisses, zu dem, was getan oder gedacht wird […]. Das Erleben der eigenen Beziehungen zu Menschen, mit denen man gemeinsam tätig ist, […] Überwindung von Schwierigkeiten […] gegenseitige Verbundenheit, gemeinsame Ziele und Interessen, gegenseitiger Hilfe. […] Wohl der Gemeinschaft […] Achtung gegenüber anderen Menschen […].“ (Karras 1972, S. 25)

Somit wurde die Teilnahme der Kinder an gesellschaftlicher produktiver Arbeit gefördert und die zur Last und Qual der Kinder gewordenen kapitalistische Arbeit verboten. Marx schaffte damit eine Verbindung von Unterricht und produktiver Arbeit, welches im Schulsystem der DDR in den Klassen 1-6 „Werk- und Schulgarten“, in den Klassen 7-10 „Einführung in die sozialistische Produktion (ESP)“ und „produktive Arbeit (PA)“ und in 7-8 technisches Zeichnen (TZ) umfasste. Die Mädchen und Jungen wurden in Betrieben des Bauwesen, der Landwirtschaft oder der Industrie ausgebildet.

3.2 Johann Heinrich Pestalozzi

Johann Heinrich Pestalozzi (12.01.1746 - 17.02.1827) war ein schweizerischer Pädagoge, pädagogischer Schriftsteller, Philanthrop und Schul- und Sozialreformer. P. scheiterte mit einem Versuch einer Erziehungsanstalt für arme Kinder, gründete aber 1798 ein Waisenhaus in Stans und 1799 eine sehr erfolgreiche Schule mit Lehrerbildungsinstitut. Er wurde im deutschsprachigen Raum zur pädagogischen Legende. ( vgl. Tenorth & Tippelt 2012, S. 555)

P. war Schöpfer der modernen Volksschule und wollte die Idee der Bildung für alle gesellschaftlichen Schichten zugänglich machen, um ein einheitliches Bildungsniveau zu erreichen.

[...]

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten

Details

Titel
Pädagogische Ansätze und staatliche Einflüsse in der Erziehung im totalitären Regime der Deutschen Demokratischen Republik
Hochschule
Hochschule Koblenz (ehem. FH Koblenz)
Note
1,7
Autor
Jahr
2015
Seiten
26
Katalognummer
V369858
ISBN (eBook)
9783668473195
ISBN (Buch)
9783668473201
Dateigröße
903 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
DDR, pädagogische Ansätze, totalitäres Regime
Arbeit zitieren
Annett Rose (Autor), 2015, Pädagogische Ansätze und staatliche Einflüsse in der Erziehung im totalitären Regime der Deutschen Demokratischen Republik, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/369858

Kommentare

  • Reiner Neuhaus am 13.7.2017

    Fundiert recherchiert und knackig zusammengefasst! Eine sehr gute Grundlage!

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Titel: Pädagogische Ansätze und staatliche Einflüsse in der Erziehung im totalitären Regime der Deutschen Demokratischen Republik


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