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Onomastik. Analyse von Marken- und Firmennamen nach Bezugsobjekten sowie mit ihnen in Zusammenhang stehenden Eigennamen

Titel: Onomastik. Analyse von Marken- und Firmennamen nach Bezugsobjekten sowie mit ihnen in Zusammenhang stehenden Eigennamen

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2016 , 24 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Judith Wagenhäuser (Autor:in)

Namenkunde, Onomastik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Mit der historischen Entwicklung der Bedeutung von Eigennamen und deren Ursprung beschäftigt sich die Onomastik als sprachwissenschaftliche Disziplin.

In der vorliegenden Arbeit werden vor diesem Hintergrund Firmen- und Markennamen sowie mit ihnen in Zusammenhang stehende Eigennamen (Rufnamen auf Grund der Zweinamigkeit , Toponyme ) der französischen Sprache hinsichtlich ihrer Entstehung (Bezugsobjekt) und ihres Ursprungs beziehungsweise ihrer Bedeutung(sentwicklung) analysiert. Als Quelle dafür dienen Werbeanzeigen aus den französischen Zeitschriften Madame Figaro und Elle. Grundlage für die Analyse der Eigennamen ist Damaris Nüblings Werk "Namen. Eine Einführung in die Onomastik". [...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

2. Marken- und Firmennamen und deren kommerzielle Bedeutung

3. Analyse von Marken- und Firmennamen nach Bezugsobjekten sowie mit ihnen in Zusammenhang stehenden Eigennamen

3.1 Personale Bezugsobjekte

3.1.1 Familiennamen

3.1.1.1 Herkunftsnamen

3.1.1.1.1 Dior

3.1.1.1.2 Chaumet

3.1.1.1.3 Hermès

3.1.1.1.4 Clarins

3.1.1.1.5 Hennessy (Teil des Akronyms LVHM)

3.1.1.2 Übernamen

3.1.1.2.1 Vuitton (Teil des Akronyms LVHM)

3.1.1.3 Berufsnamen

3.1.1.3.1 Moët (Teil des Akronyms LVHM)

3.1.1.3.2 Chanel (Gabrielle Coco Chanel)

3.1.1.3.3 Cartier

3.1.2 Rufnamen

3.1.2.1 Christian (von Christian Dior)

3.1.2.2 Louis (Vuitton)

3.1.2.3 Josephine Estée (Lauder)

3.1.2.4 Gabrielle (Gabrielle Coco Chanel)

3.1.2.5 Le Figaro

3.2 Fantasiegebilde als Bezugsobjekt

3.2.1 Chloé

3.2.2 Céline

3.2.3 Clinique

3.2.4 Reminiscence

3.3 Sachen als Bezugsobjekt

3.3.1 Bleuforte

3.3.2 Collection Hortensia

3.4 Marie Etienne Nitot (Gründerin von Chaumet)

3.4.1 Marie-Etienne

3.4.2 Nitot

3.5 Lauder (Josephine Estée Lauder)

3.6 Toponyme

3.6.1 Makrotoponym: Paris

3.6.2 Mikrotoponym: Avenue Montagne

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die onomastischen Hintergründe und die Entstehungsgeschichte von Firmen- und Markennamen im französischen Sprachraum, wobei der Fokus auf der Analyse von Eigennamen als Bezugsobjekte in der Werbekommunikation liegt.

  • Onomastische Analyse von Markennamen
  • Einfluss von Personennamen auf Markenidentitäten
  • Phonosemantik und lautliche Codierung in der Markenbildung
  • Untersuchung von Herkunftsnamen, Rufnamen und Toponymen
  • Semantische Transparenz von Markennamen

Auszug aus dem Buch

3.1.1.1.1 Dior

Dior ist in diesem Fall der Eigenname eines Modeunternehmens benannt nach dessen ursprünglichem Designer Christian Dior. Das Modeunternehmen wurde 1946 in Paris gegründet und Bezugsobjekt für den Firmennamen ist folglich der Familienname des Designers. Da ein Objekt im Sinne der Firma bezeichnet wird, handelt es sich um ein Ergonym. Christian Dior ist der Gesamtname des personalen Bezugsobjektes, welcher sich aus Ruf- und Familienname (Zweinamigkeit) zusammensetzt.

Der Familienname Dior geht auf einen Ortsnamen (Makrotoponym) Diors, einer Kommune im Arrondissement Chateauroux, in der Region Centre Val de Loire (Indre), zurück – Es handelt sich daher um einen Herkunftsnamen. Der Familienname ist heute mit acht Vertretern in Ille-et-Vilaine und sechs Vertretern in Paris repräsentiert, insgesamt wurden zwischen 1966 und 1990 24 Menschen mit diesem Namen geboren, weshalb es sich um einen seltenen handelt.

Christian Dior wurde 1905 in Granville in der (Manche, Normandie) geboren – Der Familienname Dior war zwischen 1891 und 1940 überwiegend in den Départements Manche und Mayenne vertreten, was den Familiennamen in Zusammenhang mit der Herkunft des Designers bringt und somit den Herkunftsnamen belegt.

Zusammenfassung der Kapitel

2. Marken- und Firmennamen und deren kommerzielle Bedeutung: Dieses Kapitel führt in die onomastischen Grundlagen ein und erläutert die kommerzielle Funktion von Firmen- und Markennamen in der Konsumgesellschaft.

3. Analyse von Marken- und Firmennamen nach Bezugsobjekten sowie mit ihnen in Zusammenhang stehenden Eigennamen: Der Hauptteil gliedert die Analyse in Kategorien wie Personale Bezugsobjekte, Fantasiegebilde und Sachen, um die Entstehung einzelner bekannter Markennamen aufzuschlüsseln.

Schlüsselwörter

Onomastik, Eigennamen, Markennamen, Ergonyme, Personale Bezugsobjekte, Herkunftsnamen, Rufnamen, Toponyme, Phonosemantik, Deonymisierung, Onymisierung, Sprachwissenschaft, Markenidentität, Französische Sprache, Etymologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die onomastischen Ursprünge und Strukturen von französischen Marken- und Firmennamen, insbesondere deren Verbindung zu Eigennamen wie Familien- oder Rufnamen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf der Namenforschung (Onomastik), der Analyse von Benennungsmotiven und der Untersuchung, wie Namen als Ergonyme kommerzielle Funktionen erfüllen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, die etymologische Herkunft und Bedeutung von Eigennamen, die für bekannte Marken stehen, durch linguistische Analysen transparent zu machen.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Es wird eine onomastische Untersuchung durchgeführt, die auf Werbeanzeigen als Primärquellen basiert und linguistische Theorien zur Namensgebung anwendet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil kategorisiert Marken in Gruppen wie Personale Bezugsobjekte (Familien- und Rufnamen), Fantasiegebilde und Sachen, um deren individuellen Ursprung und semantische Transparenz zu prüfen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind Onomastik, Markenidentität, Eigennamen, Etymologie, Ergonyme und die Analyse sprachlicher Codierungen.

Welche Rolle spielen Familiennamen bei der Namensgebung der untersuchten Luxusmarken?

Die Arbeit zeigt, dass viele Marken auf den Eigennamen ihrer Gründer basieren, wobei diese Namen oft Herkunftsnamen oder Übernamen mit historischer Wurzel sind.

Wie wird das Konzept der "Transparenz" in der Arbeit angewandt?

Transparenz bezieht sich darauf, wie deutlich der ursprüngliche appellativische Charakter eines Namens für den Konsumenten heute noch erkennbar ist (z. B. bei "Clinique" oder "Bleuforte").

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Onomastik. Analyse von Marken- und Firmennamen nach Bezugsobjekten sowie mit ihnen in Zusammenhang stehenden Eigennamen
Hochschule
Otto-Friedrich-Universität Bamberg
Note
2,3
Autor
Judith Wagenhäuser (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
24
Katalognummer
V369991
ISBN (eBook)
9783668475304
ISBN (Buch)
9783668475311
Sprache
Deutsch
Schlagworte
onomastik analyse marken- firmennamen bezugsobjekten zusammenhang eigennamen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Judith Wagenhäuser (Autor:in), 2016, Onomastik. Analyse von Marken- und Firmennamen nach Bezugsobjekten sowie mit ihnen in Zusammenhang stehenden Eigennamen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/369991
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Leseprobe aus  24  Seiten
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