Deutsche Außenpolitik Ende der 1950er Anfang der 1960er Jahre. Adenauer zwischen de Gaulle und Kennedy


Masterarbeit, 2017

52 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Deutschlands Situation nach 1945

3. Beginn der neuen deutschen Außenpolitik
3.1 EVG, NATO und „Souveränität“
3.2 Europäische Integration durch EWG und Euratom
3.3 Die atomare Frage
3.4 Die zweite Berlin – Krise

4. Die Bundesrepublik zwischen Frankreich und den USA
4.1 De Gaulles europäisches Konzept
4.2 Der Elysée – Vertrag von 1963
4.3 Kennedys europäisches Konzept
4.4 Gaullisten gegen Atlantiker

5. Schlussbetrachtung und Fazit

6. Literatur- und Quellenverzeichnis S.

1. Einleitung

Am 25. März 2017 jährte sich die Unterzeichnung der Römischen Verträge zum sechzigsten Male. Für das damalige Europa bildeten der Vertrag über die Gründung der Europäischen Atomgemeinschaft“ (Euratom) und der „Vertrag über die Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft“ (EWG) einen Meilenstein und gelten bis heute als Vorläufer beziehungsweise Grundstein der heutigen Europäischen Union. Ganz im Sinne der von Adenauer favorisierten europäischen Einigung schufen sie mit der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und der Europäischen Atomgemeinschaft zwei Institutionen, die zusammen mit der Europäischen Gemeinschaft für Kohle- und Stahlabbau (EGKS) das supranationale Gefüge in Westeuropa stärkten.[1]

Mit diesen Verträgen wurde eine unumkehrbare Entwicklung des Zusammenwachsens für Westeuropa eingeleitet, die selbst die schwierige Zeit Ende der 1950er und Anfang der 1960er Jahre überstand. Besonders die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft sollte zu einem Hoffnungsträger der ökonomischen Integration Europas werden und den Kontinent wirtschaftlich stärken und vereinen. Maßgeblichen Anteil an diesem Meilenstein der Geschichte Europas und der deutschen Außenpolitik hatte Konrad Adenauer. Am Anfang standen das Besatzungsstatut und die Tatsache, dass der erste Kanzler der Bonner Republik bis 1955 „nicht einmal Herr im eigenen Hause“ war.[2] Das junge Staatsgebilde besaß zwar mit dem Grundgesetz eine rechtmäßige Verfassung und nach der Bundestagswahl vom 14. August auch ein demokratisch legitimiertes Parlament, besaß trotz alledem kaum bis keine außenpolitische Entscheidungsgewalt.[3] In nicht einmal zehn Jahren nach der Gründung der Bundesrepublik im Mai 1949 schaffte er es, Westdeutschland vom besiegten, entmündigten Kriegsaggressor zu einem souveränen Mitglied des westlichen Verteidigungsbündnisses (NATO) und einer treibenden Kraft der europäischen Integration zu wandeln. Er forcierte die deutsch-französische Aussöhnung und sah in Frankreich nicht mehr den jahrzehntelangen „Erbfeind“, sondern einen wichtigen Bündnispartner auf dem europäischen Kontinent, ohne den das Projekt eines geeinten und starken Kontinents nicht realisierbar gewesen wäre.

Dieses Vorhaben wurde mit der Machtübernahme Charles de Gaulles 1958 und der Konsolidierung der V. Französischen Republik vor eine große Herausforderung gestellt. Anders als Adenauer, der neben seiner Schaffung eines supranationalen Gefüges in Europa sich auch stark an den Amerikanern orientierte, stand für de Gaulle ein „Europa der Vaterländer“, ein starkes Westeuropa unter französischer Führung im Mittelpunkt, das hinter den USA und der Sowjetunion die „dritte Kraft“ bilden und gleichzeitig als Gegengewicht gegen die Übermacht der Amerikaner fungieren sollte. Dabei hielt de Gaulle nicht immer Deutschland für den wichtigsten Partner, sondern betrachtete es vielmehr als Gefahr, die nach dem Krieg durch eine Aufspaltung des Landes endlich gebannt werden müsse. Nach der Gründung der Bundesrepublik begutachtete er mit Bedenken die weitere Entwicklung des westdeutschen Staates und sah die junge Republik mehr als Satellitenstaat der Amerikaner, die durch die anglophile Bonner Regierung ihren Einflussbereich in Europa erweiterten und festigten.

Mit der Machtübernahme und den ersten Treffen de Gaulles und Adenauers entwickelte sich zwischen den beiden Staatsmännern eine tiefe, von gegenseitigem Respekt geprägte Beziehung, die die deutsch-französische Aussöhnung und Zusammenarbeit förderte.

Eine Zäsur der internationalen Politik bildete das Jahr 1961 mit der Ernennung John F. Kennedys zum 35. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika. Im Fokus der Jahre 1961 – 1963 stand vor allem der politische Konflikt zwischen Charles de Gaulle und John F. Kennedy, ausgelöst durch die beiden gegensätzlichen europäischen Konzepte des „Grand Dessein“ de Gaulles und des „Grand Design“ Kennedys. Kennedy konstruierte das Konzept einer „Transatlantischen Gemeinschaft“ beziehungsweise einer „Transatlantischen Partnerschaft“ zwischen Europa und den USA. Genau dieses Vorhaben lehnte de Gaulle ab und stand für eine „Loslösung“ Europas von den Vereinigten Staaten ein. Für die amerikanische Europapolitik war de Gaulle somit zur größten Herausforderung geworden.

Diese Arbeit befasst sich im Kern mit der deutschen Außenpolitik in den Jahren 1958 bis 1963 und analysiert dabei die deutsch-französisch-amerikanische „Dreiecksbeziehung“ zwischen Adenauer, de Gaulle und Kennedy. Die zentrale Fragestellung wird hierbei sein, ob es überhaupt eine „Dreiecksbeziehung“ zwischen den USA, der Bundesrepublik und Frankreich gab beziehungsweise diese aufgrund der gegensätzlichen französischen und amerikanischen Europakonzeptionen möglich war. Darüber hinaus wird ebenfalls die deutsche Außenpolitik im Verlauf der Nachkriegsjahre mit der Gründung der BRD und der Westeuropäischen Integration unter Konrad Adenauer beleuchtet, denn die Jahre vor der Machtübernahme de Gaulles und Kennedys bilden den Grundstein für die spätere deutsch-französische Aussöhnung und die politische Auseinandersetzung zwischen Adenauer, de Gaulle und Kennedy. Hierzu wird verschiedenste Literatur verwendet, unter anderem die Werke „Die Ära Adenauer“ (Darmstadt 2012) von Dominik Geppert, „Die Außenpolitik der Bundesrepublik Deutschland – Normen, Akteure, Entscheidungen“ (München 1999) von Dr. habil. Stephan Bierling, Eckart Conzes Werk „Die gaullistische Herausforderung – Die deutsch-französischen Beziehungen in der amerikanischen Europapolitik 1958 -1963“ (München 1995) und diverse Artikel der Bundeszentrale zur politischen Bildung unter anderem von Dr. Elke Kimmel zu den Grundzügen des Marshallplans aus dem Jahre 2005 und Peter Borowskys Artikel zur Westeuropäischen Integration 1963 – 1974 von 2002.

2. Deutschlands Situation nach 1945

Im Sommer 1945 vereinbarten die Siegermächte des Zweiten Weltkrieges auf der Konferenz von Potsdam eine Aufteilung Deutschlands in vier Besatzungszonen und einigten sich mühsam auf Grundregeln einer gemeinsamen Besatzungspolitik.[4] Deutschland, jahrhundertelang nur ein geographischer Begriff, doch zwischen 1871 und 1945 die stärkste Macht in Europa, war besiegt und verlor jedwedes Recht auf Selbstbestimmung.[5] Weitgehend zerstört, militärisch erobert und von alliierten Truppen besetzt, hörte Deutschland auf, ein Akteur der internationalen Politik zu sein.[6] Als Aggressor eines Vernichtungskrieges, der mehrere Millionen Opfer forderte, sprach man Deutschland lediglich die Rolle als Schauplatz der nun folgenden Verhandlungen der Siegermächte zu. Man stellte sich die Frage, wie es mit diesem Deutschland weitergehen könne. Bereits circa dreißig Jahre zuvor, mit dem Ende des Ersten Weltkrieges, stand dieses Problem zur Debatte und führte unglücklicherweise zum nächsten Krieg. Wolfgang Kruse schreibt hierzu in einem Artikel zum Endes des Kaiserreichs, dass die Diktatbestimmungen von Versailles in Deutschland von allen Parteien abgelehnt und zu großer Aufruhr im gesamten Land führten.[7]

Mit den Bestimmungen von Versailles sollte vermieden werden, dass jemals wieder ein Angriffskrieg von deutschem Boden aus entstünde. Nun gibt es zwischen diesen beiden Nachkriegssituationen eine prägnante Differenz: Deutschland war nach dem ersten Weltkrieg, trotz der immensen Reparationszahlungen, Gebietsabtretungen, politischen Unruhen und wirtschaftlicher Dysbalance, als souveräner, selbst bestimmender Staat intakt. Diese Gegebenheiten trafen auf das Deutschland nach der bedingungslosen Kapitulation 1945 nicht zu. Die USA, Großbritannien, Frankreich und die Sowjetunion übernahmen die oberste Regierungsgewalt und teilten das „vergangene Reich“ wie auch die ehemalige Reichshauptstadt Berlin in vier Besatzungszonen auf, die einem Kontrollrat der alliierten Oberbefehlshaber unterstellt wurden.[8] Man entschied sich außerdem für eine komplette Kontrolle der deutschen Beziehungen zu anderen Staaten, sodass es deutschen Behörden untersagt war, ohne die Zustimmung des alliierten Kontrollrates in Berlin Verpflichtungen und Verträge mit dem Ausland zu schließen.[9] Darüber hinaus einigten sie sich auf vier fundamentale Prinzipien und Ziele für Deutschland: Demilitarisierung, Denazifizierung, Dezentralisierung, Demokratisierung.[10] Dabei zeichneten sich früh Spannungen und unterschiedliche Auffassungen zwischen den Großmächten bezüglich der weiterführenden Deutschlandpolitik ab, sodass sich die USA und Großbritannien auf der einen Seite und die Sowjetunion auf der anderen Seite wiederfanden beziehungsweise die verschiedene Ideologien aufeinander trafen. Geppert schrieb hierzu in seinem Buch „Die Ära Adenauer“, dass bereits 1943 auf der Konferenz von Teheran über die Situation Deutschlands nach dem Krieg diskutiert wurde und sich Roosevelt, Stalin und Churchill über eine Zerstückelung des Landes einig waren. Frankreich unter Charles de Gaulle, das zu diesem Zeitpunkt in Teilen von Deutschland besetzt war und noch nicht dem Kreis der Siegermächte angehörte, machte sich für die Abtrennung des Rheinlandes und des Ruhrgebiets sowie für eine Dezentralisierung Restdeutschlands stark.[11]

Nicht zuletzt waren es die Franzosen, die mit ihrer späteren Obstruktionspolitik das Scheitern der Zusammenarbeit der drei Westmächte und der Sowjetunion vorantrieben. Durch die Nichtbeteiligung Frankreichs an der Potsdamer Konferenz und dem so fehlenden Mitentscheidungsrecht lehnte man die Vereinbarung der gemeinsamen Kontrolle über Deutschland ab. Frankreich entwickelte sich nach dem Scheitern als Großmacht zu einer Mittelmacht im Rahmen des westlichen Bündnisses und sah sich trotz der neuen europa-politschen Situation dem gleichen Problem der Vergangenheit gegenübergestellt: die Sicherheit vor deutscher Aggression und deutschen Hegemonialinteressen.[12] Nach den Plänen de Gaulles sollte der Rhein diesmal definitiv die strategisch-militärische Grenze zwischen Frankreich und Deutschland bilden; das Rheinland und die Saar sollten wirtschaftlich, möglicherweise auch politisch mit Frankreich verbunden werden. Das Ruhrgebiet müsse einem internationalen Regime unterstellt werden, das die Erträge seiner Industrie in erster Linie den Opfern der deutschen Expansion zugute kommen ließ.[13]

Loth schreibt weiter, dass ähnlich der deutschen Niederlage im Ersten Weltkrieg Frankreich auf Kosten Deutschlands gestärkt werden sollte.[14] Mittels Reparationen und Restitutionen soll das französische Wirtschaftspotential auf Kosten des deutschen gestärkt und insbesondere eine Verschiebung des schwerindustriellen Zentrums Europas vom deutschen auf französisches Territorium durchgeführt werden.[15] Im Gegensatz zur Deutschlandpolitik der Amerikaner, Briten und Russen stand die eigene staatliche Sicherheit, Unabhängigkeit und wirtschaftliche Stabilisation im Fokus der Franzosen. Natürlich war diese Haltung gegenüber dem Erzfeind Deutschland der gemeinsamen Historie geschuldet, die durch Kriege und gegenseitige Demütigungen geprägt war. Wie bereits zur Gründung des Deutschen Reichs 1871, die zur Beleidigung der Franzosen im Spiegelsaal von Versailles stattfand und eine Demütigung für die „Grande Nation“ im höchsten Maße darstellte, sollte wie 1918 durch den Vertrag von Versailles Vergeltung an Deutschland geübt werden. Insbesondere Charles de Gaulle, der die Außenpolitik der provisorischen französischen Regierung bestimmte, lag sehr viel daran, Deutschland eine möglichst hohe wirtschaftliche und industrielle Last aufzuzwingen.[16] Doch nicht nur gegenüber den Deutschen hatte die französische Regierung Vorbehalte, auch gegenüber den Amerikaner, Russen und Engländern spürte man ein gewisses Maß des Misstrauens. Die Spannungen zwischen den Besatzungsmächten sind aber nicht allein auf die Obstruktionspolitik der Franzosen zurückzuführen, denn von einer einheitlichen Perspektive der Siegermächte auf das besiegte Deutschland und von einer gemeinsamen politischen Linie konnte von Anfang an kaum die Rede sein.[17] Lappenküper bezeichnet die Phase des Jahreswechsel 1945/1946 als Beginn der globalen Konfrontation zwischen den USA und der Sowjetunion. Hierzu fügt von Bredow an, dass sich in den nächsten zwei Jahren die Spannungen im Alliierten Kontrollrat verschärften und ein Riss zwischen der sowjetischen und den drei westlichen Besatzungszonen entstand.[18] Diese Spannungen und das wachsende Misstrauen veranlasste die USA im Herbst 1946, eine deutschlandpolitische Wende einzuleiten und plädierten für eine politische Neugestaltung Deutschlands und beschlossen gemeinsam mit Großbritannien die wirtschaftliche Verschmelzung der ihnen unterstellten Territorien zur Bizone.[19]

Wie bereits erwähnt, zeichnete sich im Laufe der Besatzung durch die Großmächte ab, dass die ideologischen und machtpolitischen Konfrontationen zwischen der Sowjetunion und den westlichen Verbündeten ein gemeinsames Vorgehen unmöglich machen würde. Im Westen lag die Führungsrolle bei den USA, wobei in Washington zwischen 1946 und 1947 kein gemeinsamer Konsens herrschte, wie es mit Deutschland weitergehen würde.[20] Es gab mehrere grundsätzliche Überlegungen der Amerikaner, wie mit dem besiegten Feind verfahren werden sollte. Hierzu stellte man verschiedene außenpolitische Konzepte oder „Pläne“ auf, die allen voran von US-Finanzminister Henry Morgenthau, US-Außenminister George C. Marshall und US-Kriegsminister Henry Stimson maßgeblich beeinflusst wurden.[21]

Diese Ideen sahen drei politische, wirtschaftliche und territoriale Szenarien vor. Zum Ersten den „Morgenthau-Plan“. Zunächst durch US-Präsident Roosevelt befürwortet, sah dieser vor, Deutschland zu einem entmilitarisierten, vorindustriellen Agrarstaat ohne Macht und Einfluss zu machen.[22] Dazu ergänzt Siegrid Westphal, dass die deutsche Wehrmacht vollständig entwaffnet, das Kriegsmaterial und die Kriegsindustrie abtransportiert beziehungsweise demontiert, Ostpreußen an Russland und Polen und das Rheinland an Frankreich abgetreten, das Ruhrgebiet als Herz der deutschen Industrie internationalisiert und das Staatsgebiet in zwei autonome Staaten geteilt werden würde. Wie erwähnt war Roosevelt von diesem Verfahrensvorschlag überzeugt, denn er war der Meinung, dass es kein anderes Deutschland geben kann und die deutschen für ihre Gräueltaten zur Rechenschaft gezogen werden müssen.[23] Die Problematik bezüglich dieses Konzepts lag in der Tatsache, dass so allerdings nicht garantiert werden konnte, dass das vorindustrielle Deutschland als mittelloser Staat im Zentrum bestehen bleiben und nicht doch an die Sowjetunion fallen würde. Es hätte im Interesse Stalins sein können, den Deutschen einen „souveränen“ und industriellen Staat nach sowjetischem Vorbild in Aussicht zu stellen und somit seinen Machteinfluss bis an die Grenzen Westeuropas zu erweitern. Wolle man dieses Szenario verhindern, war die wirtschaftliche und industrielle Entmachtung Deutschlands eine fragliche Option für die Regierung in Washington. Es musste eine Idee geschaffen werden, durch die der Machteinfluss der USA in Europa sichergestellt werden könnte. Darüber hinaus würden mit einem schwächeren Europa mögliche Handelspartner fehlen, die die US-Konjunktur ankurbeln. Somit standen zwei Hauptpfeiler der amerikanischen Hilfsplanung fest, die besonders durch Außenminister George C. Marshall beeinflusst wurden: Die Einigung Europas durch Hilfszahlungen und Wiederaufbauhilfe gegen den „Ostblock“ und die Stärkung der amerikanischen Wirtschaft.[24] Die am Marshallplan beteiligten Staaten und vor allem Deutschland sahen sich neuen strikten Regelungen der USA gegenübergestellt, denen bedingungslos Folge geleistet werden musste, andernfalls wäre jedwede Unterstützung und Schutz durch die USA hinfällig. So kann der Marshallplan auch durchaus kritisch beleuchtet werden. Freilich ist dieses Konzept mitverantwortlich für den raschen Wiederaufschwung der deutschen Wirtschaft und des Staates, trotz dessen standen vor allem die amerikanischen Interessen im Vordergrund. Hierzu äußerte sich Dr. Elke Kimmel in ihrem Artikel zum Marshallplan, dass ab 1948 ausschließlich Waren und Rohstoffe aus den USA geliefert, mehr als 50 Prozent des benötigten Weizens in den USA gemahlen, die landwirtschaftliche Überproduktion Amerikas aufgekauft und in den USA dringend benötigte Produkte zu „angemessenen“ Preisen aus Europa exportiert werden sollten.[25]

Eine dritte Möglichkeit sah eine Gruppe von Männern um US-Kriegsminister Henry Stimson, die frei nach der Devise „hart aber gerecht“ und den Idealen des amerikanischen Philosophen John Dewey eine Umerziehung und Demokratisierung Deutschlands vorsah.[26] Stimson sprach sich vehement gegen eine Deindustrialisierung und Aufspaltung Deutschlands nach den Vorstellungen Morgenthaus aus. Er insistierte, dass es keine deutsche Kollektivschuld geben dürfe und wies darüber hinaus auf die großartigen Leistungen der Deutschen auf vielen Gebieten und die großartige Kulturnation hin.[27]

Insgesamt stellte man bis zu sechs verschiedene Entwürfe zusammen, wie mit Deutschland verfahren werden sollte. Neben den drei zuvor genannten Plänen der US-Minister kam ebenfalls der Gedanke einer Aufteilung Deutschlands und Berlins in vier Besatzungszonen auf, welcher schlussendlich, jedoch von nicht allzu langer Dauer, durchgesetzt wurde.[28] Mit der „Verschmelzung“ des britischen und amerikanischen Sektors zur sogenannten „Bizone“, kam es letztendlich zu einer weiteren außenpolitischen Konzeption: die Teilung Deutschlands in ein demokratisches Westdeutschland und ein kommunistisches Ostdeutschland entlang der Zonengrenze von 1945.[29]

Der Konflikt zwischen der Sowjetunion und den Amerikanern gipfelte in der Berlin-Blockade von 1948, als durch die in den westlichen Besatzungsgebieten eingeführte D-Mark die sowjetische Militäradministration alle Land- und Wasserwege zu den Westsektoren der ehemaligen Reichshauptstadt blockieren ließ.[30] Diese scheiterte jedoch, da mit anglo-amerikanischer Unterstützung die Bevölkerung Westberlins aus der Luft versorgt wurde und somit die Blockade der Zufahrtswege überstand.

Am 23.05.1949 wurde mit der Verkündigung des neuen deutschen Grundgesetzes die Bundesrepublik Deutschland aus den westlichen Besatzungszonen konstituiert und wenig später Konrad Adenauer zum Bundeskanzler gewählt. Die Teilung der Welt in zwei Machtblöcke wurde durch die Gründung der Deutschen Demokratischen Republik auf dem Gebiet der sowjetischen Besatzungszone vollzogen.

3. Beginn der neuen deutschen Außenpolitik

„Im Anfang war Adenauer“ - so begann Arnulf Baring seine eigene Studie zur Außenpolitik während Adenauers Kanzlerdemokratie.[31] Mit Sicherheit lässt sich an dieser Aussage kaum ein Widerspruch beziehungsweise etwas Falsches finden. Als erster Bundeskanzler der neugegründeten Bundesrepublik Deutschland und Präsident des Parlamentarischen Rates stand er nun für den neuen deutschen Staat gegenüber den drei Westmächten und der Sowjetunion.[32] Es wird suggeriert, dass durch die Gründung der BRD 1949 Deutschland als eigenständiger Staat wiederhergestellt war und seinen Platz auf dem europäischen und internationalen Parkett der Politik zurückbekommen hatte. Im Grunde stand Adenauer jedoch lediglich an der Spitze einer Regierung, die keineswegs souverän und selbst bestimmend die Geschicke Deutschland lenken konnte. Letztendliches Entscheidungsrecht hatten de jure die vier Siegermächte, de facto die drei Westmächte, welches erst mit der Aufhebung des Besatzungsstatus 1955 an die Bundesregierung hinüberging.[33] Es herrschte immer noch Misstrauen seitens der westlichen Siegermächte gegenüber der Bundesrepublik, so hatte Westdeutschland zunächst keine Außenpolitik, sie wurde durch die Westmächte weitestgehend entzogen.[34] Ebenso war die zukünftige politische Richtung der Bundesrepublik vorgezeichnet und die innen- und außenpolitische Entscheidungsfreiheit äußerst eingeschränkt.[35] Die Deutschen wussten, dass die Eindämmungspolitik der Westmächte gegenüber der Sowjetunion sie selbst mit einschloss.[36]

Demnach ist die Aussage von Baring eben doch nur auf eine Tatsache zu reduzieren. Es stimmt, am Anfang war Adenauer, doch regieren und eigene innen- und außenpolitische Beziehungen zu knüpfen und Entscheidungen zu treffen war ohne die Zustimmung der Westmächte nicht möglich. Die Bundesrepublik wirkte wie ein „kleines Ziehkind“ der Westmächte, ein kompletter Staat, jedoch abhängig von den westlichen Entscheidungsträgern. Bierling bezieht sich hierzu auf Helga Haftendorn, die Baring mit Recht widerspricht und schreibt: „Am Anfang waren die Alliierten!“[37] Diese These unterstützt ebenfalls Volker Kronenberg in seinem Artikel zu den Grundzügen der deutschen Außenpolitik aus dem Jahre 2009. Er schreibt weiter, dass im Machtspiel der beiden Supermächte, Europa drohe immer weiter an politischer Bedeutsamkeit zu verlieren. Welt- und vor allem Europapolitik würde dann nur von amerikanischer beziehungsweise russischer Seite gelenkt werden und der „alte Kontinent“ zum Spielball und Austragungsort der ideologischen Konflikte zwischen West und Ost.[38] Innenpolitisch wurde rege diskutiert, welche Rolle Deutschland zukünftig zufallen würde beziehungsweise welcher politischen Ideologie man sich zuwenden solle. Hierbei stellte der CDU-Vorsitzende der SBZ Jakob Kaiser die These auf, dass Deutschland als Brücke zwischen Ost- und West, genauer als Vermittler zwischen den USA und der Sowjetunion funktionieren sollte und somit auch den Konflikt der beiden Supermächte beschwichtigt. Freilich fanden sich auch in Adenauers außenpolitischen Überlegungen diesbezüglich gewisse Parallelen, trotz alledem stand für ihn die Gleichberechtigung Deutschlands und die Westintegration im Vordergrund. Besonders die Aussöhnung mit den deutschen Nachbarn insbesondere Frankreich hatte höchste Priorität. Dazu schreibt Loth, dass auf französischer Seite an eine Gleichberechtigung Deutschlands womöglich auch eine erneute Bewaffnung gekoppelt sei. Im Vorwege hatte die französische Regierung die USA aufgefordert, sich im Falle einer erneuten Bedrohung durch die Deutschen an einem transatlantischen Bündnis zu beteiligen, andernfalls hätte man die Gründung eines westdeutschen Staates nicht akzeptiert und jede Form der Integration Deutschlands in Europa verhindert.[39]

Aufgrund des starken Misstrauens Frankreichs gegenüber Deutschland wurde der Wunsch Adenauers nach der Aussöhnung mit dem französischen Nachbarn ein wesentlicher Grund für seine Bestrebungen, die Bundesrepublik in den Westen zu integrieren.[40] Im Zuge der beginnenden Aussöhnungspolitik zwischen Deutschland und Frankreich spielte auch der französische Außenminister Schuman eine wichtige Rolle. Er schuf den Gedanken einer europäischen Gemeinschaft für Kohle- und Stahlabbau, kurz EGKS. Es sah vor, die gesamte deutsche und französische Stahlproduktion unter eine gemeinsame hohe Autorität zu stellen, in einer Organisation, die auch für andere Länder Europas offen sein sollte.[41] So wurden neben Frankreich und Deutschland unter anderem auch die Beneluxstaaten und Italien ein Teil dieser Gemeinschaft. Das wirtschaftliche Potenzial dieser Nationen konnte jedoch kaum mit dem Deutschlands mithalten, so zog die junge Bundesrepublik wirtschaftlich kaum einen Nutzen heraus. Es war jedoch ein entscheidender Schritt zurück auf die Bühne der internationalen Politik, was gleichwohl eine politische Aufwertung bedeutete, so Dr. Elke Kimmel in ihrem Artikel aus dem Jahre 2005 zu den politischen Impulsen des Marshallplans und dem darauf aufbauenden Schumanplan.[42] Dieser Plan einer europäischen Wirtschaftsgemeinschaft lässt die Vermutung aufkommen, dass mit dem Schumanplan und der daraus resultierenden EGKS der Weg zur deutsch-französischen Aussöhnung geebnet wurde. Anfang der 1950er Jahre gab es mehrere Kontroversen in den verschiedenen außenpolitischen Beziehungen zwischen Deutschland, Frankreich und den USA.

3.1 EVG, NATO und „Souveränität“

Adenauers Politik der Westintegration ging freilich von einer Aussöhnung mit dem Westnachbarn aus. Wie bereits zuvor geschrieben, bemühte sich die deutsche Politik um eine gemeinsame „Sache“ mit Frankreich und kam durchaus zu nennenswerten Resultaten, beispielsweise dem Schumanplan. Trotz dessen behielt die französische Regierung eine gewisse Distanz, so lässt sich selbst hinter Adenauers öffentlichen Erklärungen bezüglich der deutsch – französischen Zusammenarbeit eine lange politische Kälte beziehungsweise Ablehnung beider Seiten feststellen.[43] Im Ausland wurden Adenauer und die Beamten des Auswärtigen Amtes geringschätzig behandelt, die Bundesrepublik glich einem Protektorat ohne außenpolitische Souveränität.[44] Einmal mehr prallten die amerikanischen und französischen Interessen bezüglich der Bundesrepublik aufeinander, als es um die Bildung einer europäischen Verteidigungsgemeinschaft (EVG) ging.

Als im fernen Korea der Krieg ausbrach und die Systeme der Welt zum ersten mal militärisch aufeinander trafen, drängte die amerikanische Regierung auf eine baldige Aufstellung deutscher Truppen; an die Schaffung einer nationalen deutschen Armee war dabei aus französischer Sicht freilich nicht zu denken.[45] Der französische Premierminister Pleven schlug die Schaffung einer europäischen Armee vor, an der auch die Bundesrepublik beteiligt sein sollte. Dies schürte die Urangst der Franzosen vor den Deutschen und der einhergehenden Wiederbewaffnung des kaum vorhandenen Militärs. Wilfried Loth schreibt hierzu, dass die Situation paradox schien, auf der einen Seite sahen die Westalliierten im Falle eines sowjetischen Angriffs die Bundesrepublik als exponiertes Vorfeld westlicher Sicherheit und somit schien ein westdeutscher Verteidigungsbeitrag als durchaus notwendig. Auf der anderen Seite kollidierte dieser Gedanke mit den französischen Bedenken bezüglich einer deutschen Wiederbewaffnung, die nur fünf Jahre nach Kriegsende einen Wiederaufstieg des deutschen Nationalsozialismus zur Folge haben könnte.[46] Anderer Auffassung waren diesbezüglich die Amerikaner in Person des Präsidenten Eisenhower, der ab 1953 die Geschicke in Washington lenkte. Er sah sein Ziel darin, ein gleichberechtigtes Deutschland durch die Einbindung in eine westliche Verteidigungsgemeinschaft in der Familie der freien Völker zurückzuführen. Noch bis in die Mitte der 1950er Jahre bemängelte Eisenhower den zu langsamen und zaghaften Aufbau der deutschen Streitkräfte.[47] Für das letztendliche Scheitern der EVG waren vor allem die innenpolitischen Konflikte in Deutschland und Frankreich verantwortlich. In Deutschland kam es parteiübergreifend zu Auseinandersetzungen zwischen den Befürwortern und Gegnern Adenauers Westpolitik und der Aussöhnung mit Frankreich. Die SPD-Opposition mahnte den Bundeskanzler, dass nicht die Westintegration Deutschlands und die Aussöhnung mit Frankreich oberste Priorität haben sollte, sondern die deutsche Wiedervereinigung das Ziel sei.[48] Kurt Schumacher, seiner Zeit Parteivorsitzender der SPD, erklärte, dass Deutschland an der Oder und nicht an der Elbe verteidigt werden müsse. Er fügte hinzu, dass diesem Vertrag niemals zugestimmt werden dürfe, andernfalls höre man auf, ein Deutscher zu sein.[49] Vor allem im Osten des Landes war man von diesem Konzept der Außenpolitik nicht allzu überzeugt. Man vertraute nicht darauf, dass die Westalliierten die Deutschen in Zukunft bezüglich der Wiedervereinigung unterstützten würden; letztendlich würden die Ostdeutschen und Berliner mit der dauerhaften Spaltung des Landes den Preis für die Westintegration zahlen.[50] Nach langen und intensiven Verhandlung innerhalb der Parteien, die schlussendlich vor dem Verfassungsgericht endeten, setzte sich Adenauer und seine Politik der Westintegration durch, so dass die Westverträge Mitte des Jahres 1953 von Deutschland ratifiziert wurden.

[...]


[1] Vgl. Creuzberger, S.: „Westintegration und neue Ostpolitik – Die Außenpolitik der Bonner Republik“, Berlin - Brandenburg 2009, S. 72

[2] Vgl. Creuzberger, S.: „Westintegration und neue Ostpolitik – Die Außenpolitik der Bonner Republik“, Berlin - Brandenburg 2009, S. 39

[3] Vgl. Ebd.

[4] Vgl. Geppert, D.: „Die Ära Adenauer“, Darmstadt 2012, S. 3

[5] Vgl. Hanrieder, W. F.: „Deutschland, Europa, Amerika – Die Außenpolitik der Bundesrepublik Deutschland 1949 – 1989“, Paderborn 1991, Vorwort S. 1

[6] Vgl. Lappenküper, U.: „Die Aussenpolitik der Bundesrepublik Deutschland 1949 bis 1990“, München 2008, S. 1

[7] Vgl. Kruse, W.: „Das Ende des Kaiserreichs – Militärischer Zusammenbruch und Revolution“, 06.05.2013 http://www.bpb.de/geschichte/deutsche-geschichte/ersterweltkrieg/155331/das-ende-des-kaiserreichs (Zugriff: 12.01.2017)

[8] Vgl. Lappenküper, U.: „Die Aussenpolitik der Bundesrepublik Deutschland 1949 bis 1990“, München 2008, S. 1

[9] Vgl. Bierling, S.: „Die Außenpolitik der Bundesrepublik Deutschland – Normen, Akteure, Entscheidungen“, München 1999, S. 70

[10] Vgl. Ebd.

[11] Vgl. Geppert, D.: „Die Ära Adenauer“, Darmstadt 2012, S. 2

[12] Vgl. Loth, W.: „Geschichte Frankreichs im 20. Jahrhundert“, Frankfurt am Main 1992, S. 144

[13] Vgl. Ebd.

[14] Vgl Loth, W.: „Geschichte Frankreichs im 20. Jahrhundert“, Frankfurt am Main 1992, S. 144 - 145

[15] Vgl. Ebd.

[16] Vgl. Loth, W.: „Geschichte Frankreichs im 20. Jahrhundert“, Frankfurt am Main 1992, S. 144

[17] Vgl. von Bredow, W.: „Die Außenpolitik der Bundesrepublik Deutschland – Eine Einführung“, Wiesbaden 2006, S. 88

[18] Vgl. von Bredow, W.: „Die Außenpolitik der Bundesrepublik Deutschland – Eine Einführung“, Wiesbaden 2006, S. 89

[19] Vgl. Lappenküper, U.: „Die Aussenpolitik der Bundesrepublik Deutschland 1949 bis 1990“, München 2008, S. 2

[20] Vgl. Bierling, S.: „Die Außenpolitik der Bundesrepublik Deutschland – Normen, Akteure, Entscheidungen“, München 1999, S. 70

[21] Vgl. Arenth, J.,Westphal, S.: „Uncle Sam und die Deutschen – 50 Jahre deutsch-amerikanische Partnerschaft in Politik, Wirtschaft und Alltagsleben“, München 1995, S. 23 & S. 25

[22] Vgl. Hacke, C.: „Die Außenpolitik der Bundesrepublik Deutschland – Von Konrad Adenauer bis Gerhard Schröder“, Berlin 2004, S. 28

[23] Vgl. Arenth, J., Westphal, S.: „Uncle Sam und die Deutschen – 50 Jahre deutsch-amerikanische Partnerschaft in Politik, Wirtschaft und Alltagsleben“, München 1995, S. 23

[24] Vgl. Kimmel, Dr. E.: „Grundzüge des Marshallplans – Eine Einführung“, 31.10.2005 http://www.bpb.de/geschichte/deutsche-geschichte/marshallplan/40034/einleitung (Zugriff: 24.01.2016)

[25] Vgl. Kimmel, Dr. E.: „Grundzüge des Marshallplans – Eine Einführung“, 31.10.2005 http://www.bpb.de/geschichte/deutsche-geschichte/marshallplan/40034/einleitung (Zugriff: 24.01.2016)

[26] Vgl. Arenth, J., Westphal, S.: „Uncle Sam und die Deutschen – 50 Jahre deutsch-amerikanische Partnerschaft in Politik, Wirtschaft und Alltagsleben“, München 1995, S. 25

[27] Vgl. Ebd.

[28] Vgl. Hacke, C.:“ Die Außenpolitik der Bundesrepublik Deutschland – Von Konrad Adenauer bis Gerhard Schröder“, Berlin 2004, S. 28 - 29

[29] Vgl. Ebd.

[30] Vgl. Lappenküper, U.: „Die Außenpolitik der Bundesrepublik Deutschland 1949 bis 1990“, München 2008, S. 3

[31] Vgl. Bierling, S.: „Die Außenpolitik der Bundesrepublik Deutschland – Normen, Akteure, Entscheidungen“, München 1999, S. 69

[32] Vgl. Ebd.

[33] Vgl. Ebd.

[34] Vgl. Hacke, C.:“ Die Außenpolitik der Bundesrepublik Deutschland – Von Konrad Adenauer bis Gerhard Schröder“, Berlin 2004, S. 63

[35] Vgl. Hanrieder, W. F.: „Deutschland, Europa, Amerika – Die Außenpolitik der Bundesrepublik Deutschland 1949 – 1989“, Paderborn 1991, S. 391

[36] Vgl. Ebd.

[37] Vgl. Vgl. Bierling, S.: „Die Außenpolitik der Bundesrepublik Deutschland – Normen, Akteure, Entscheidungen“, München 1999, S. 69

[38] Vgl. Kronenberg, V.: „Grundzüge der deutschen Außenpolitik 1949 – 1990“, 07.12.2009 http://www.bpb.de/izpb/7892/grundzuege-deutscher-aussenpolitik-1949-1990 (Zugriff: 03.02.2017)

[39] Vgl. Loth, W.: „Geschichte Frankreichs im 20. Jahrhundert“, Frankfurt am Main 1992, S. 148

[40] Vgl. Schöllgen, G.: „Die Außenpolitik der Bundesrepublik Deutschland – Von den Anfängen bis zur Gegenwart“, München 2004, S. 20

[41] Vgl. Bariéty, J.: „Der französische Weg zum Élyseé-Vertrag“ in Defrance, C., Pfeil, U. (Hrsg.): „Der Élyseé-Vertrag und die deutsch-französischen Beziehungen 1945-1963-2003, München 2005, S.64

[42] Vgl. Kimmel, Dr. E.: „Politische Impulse des Marshallplans – Schumanplan und EGKS“, 31.10.2005 http://www.bpb.de/geschichte/deutsche-geschichte/marshallplan/40043/politische-impulse (Zugriff: 08.02.2017)

[43] Vgl. Hacke, C.:“ Die Außenpolitik der Bundesrepublik Deutschland – Von Konrad Adenauer bis Gerhard Schröder“, Berlin 2004, S. 64

[44] Vgl. Ebd.

[45] Vgl. Loth, W.: „Geschichte Frankreichs im 20. Jahrhundert“, Frankfurt am Main 1992, S. 152

[46] Vgl. Loth, W.: „Geschichte Frankreichs im 20. Jahrhundert“, Frankfurt am Main 1992, S. 150

[47] Vgl. Arenth, J., Westphal, S.: „Uncle Sam und die Deutschen – 50 Jahre deutsch-amerikanische Partnerschaft in Politik, Wirtschaft und Alltagsleben“, München 1995, S. 91 - 92

[48] Vgl. Lappenküper, U.: „Die Außenpolitik der Bundesrepublik Deutschland 1949 bis 1990“, München 2008, S. 71

[49] Vgl. Geppert, D.: „Die Ära Adenauer“, Darmstadt 2012, S. 48

[50] Vgl. Ebd.

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Deutsche Außenpolitik Ende der 1950er Anfang der 1960er Jahre. Adenauer zwischen de Gaulle und Kennedy
Hochschule
Europa-Universität Flensburg (ehem. Universität Flensburg)  (Institut für Gesellschaftswissenschaften udn Theologie - Seminar für Geschichte und Geschichtsdidaktik)
Note
1,3
Autor
Jahr
2017
Seiten
52
Katalognummer
V370093
ISBN (eBook)
9783668485587
ISBN (Buch)
9783668485594
Dateigröße
619 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Adenauer, Kennedy, Deutsche Außenpolitik 1950er 1960er, Deutsch-französische Beziehung, De Gaulle
Arbeit zitieren
M. Ed. Henning Fischer (Autor), 2017, Deutsche Außenpolitik Ende der 1950er Anfang der 1960er Jahre. Adenauer zwischen de Gaulle und Kennedy, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/370093

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