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Technische und ökonomische Evaluierung des österreichischen Pelletmarktes

Titel: Technische und ökonomische Evaluierung des österreichischen Pelletmarktes

Wissenschaftliche Studie , 2015 , 46 Seiten

Autor:in: Daniel Fankhauser (Autor:in)

Energiewissenschaften
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der Europäischen Union wurde im Jahr 2010 eine Wachstums- und Beschäftigungsstrategie beschlossen. Diese beinhaltet fünf EU-Kernziele für das Jahr 2020. Eines der fünf Ziele ist die Erreichung der 20-20-20-Klimaschutz/Energieziele. Dies bedeutet, dass 20 % weniger Treibhausgasemissionen gegenüber 1990 emittiert werden. Der Anteil an erneuerbaren Energien um 20% erhöht wird. Die Energieeffizienz um 20% erhöht wird.

In Österreich wurden die EU-Energieziele auf nationale Ziele angepasst. Die Treibhausgase sollen um 16% auf das Basisjahr 2005 reduziert, die Energieeffizienz soll um 31,5% und der Anteil an erneuerbaren Energien auf 34% erhöht werden. Im Jahr 2005 wurde eine österreichische Klimainitiative gestartet, die auch die Verwendung bzw. den Umstieg auf erneuerbare Energieträger erleichtern soll. Für den Haushalt gab es im Bereich der Wärmebereitstellung ein großes Potential, den fossilen mit erneuerbaren Brennstoff zu substituieren. Die österreichischen Haushalte verwenden für die Produktion von thermischer Energie unterschiedliche Energieträger.
Darin ist erkennbar, dass viele österreichische Haushalte noch mit fossilen Energieträgen wie Öl und Erdgas beheizt werden. Als positiver Trend ist einerseits die Zunahme von fester Biomasse in Form von Holz, Waldhackschnitzel, Pellets, Holzbriketts und andererseits die Abnahme von fossilen Brennstoffen.
Für die Klimaziele besonders hervorzuheben ist, dass sich immer mehr Haushalte für eine dezentrale Energieversorgung in Form von Fernwärme entscheiden. Bei dieser Energieversorgungsmethode wird je nach Betreiber ein Brennstoffmix aus Biomasse und Erdgas bzw. solare Wärme verwendet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 GRUNDLAGEN

2.1 Energie in Österreich

2.2 Rohstoff Holz

2.2.1 Holzvorrat

2.2.2 Holzeinschlag

2.2.3 Holzaufkommen

3 HOLZPELLETS

3.1 Definition Pellets

3.2 Rohstoffe für österreichische Holzpellets

3.3 Pelletmarkt in Österreich

3.3.1 Pelletproduktion und -verbrauch

3.3.2 Marktpreis

3.3.3 Marktentwicklung Holzpellets

4 FORSCHUNGSTÄTIGKEITEN

5 FORSCHUNGSANSATZ

5.1 Arbeitspaket-Spezifikation

5.2 Projektpersonaleinsatzplan

Zielsetzung & Themen

Die Forschungsarbeit verfolgt das Ziel, eine umfassende technische und ökonomische Evaluierung des österreichischen Pelletmarktes durchzuführen. Dabei liegt ein besonderer Schwerpunkt auf der Analyse von Holzstoffströmen, der Identifikation von Produktionsstandorten sowie der Ermittlung von Herstellungskosten und Marktpreisen, um daraus Ausblicke auf zukünftige Marktentwicklungen abzuleiten.

  • Analyse des österreichischen Marktes für Holzpellets
  • Untersuchung der Holzstoffströme (Input/Output)
  • Ermittlung von Herstellungskosten und Marktpreisstrukturen
  • Evaluierung zukünftiger Marktentwicklungen und Energieeffizienzpotenziale

Auszug aus dem Buch

3.1 Definition Pellets

Das Pellet ist nach Obernberger et al. (2009 S. 7) ein kleiner Körper in Kugel- oder Zylinderform, der aus gepressten Materialien besteht. Es wird von Pellets gesprochen, weil normalerweise nur mehrere Pellets zusammen als Schüttgut verwendet werden können.

Bei einer energetischen Nutzung werden Pellets laut ÖNORM 17135 (2000) als Holzpresslinge bezeichnet. Presslinge sind ein erzeugter Brennstoff aus verdichteten Holzteilchen in unterschiedlicher Form und Größe. Bei der kleinsten Holzpresslinggröße wird von Holzpellets gesprochen. Nach Stockinger & Obernberger (1998, S.7) sind Holzpellets gleichmäßige Körper aus pulverförmigem, körnigem oder stückigem Material mit unterschiedlicher Teilchengröße, das pelletiert wurde. Bei der Pelletierung können Presshilfsmittel eingesetzt werden um den Energiebedarf in der Produktion zu senken und die Abriebfestigkeit der Holzpellets zu erhöhen (Obernberger & Thek, 2009 S.9).

Die festen Biobrennstoffe sind aktuell nach DIN EN 14961 „Feste Biobrennstoffe - Brennstoffspezifizierung und –klassifizierung“ in der Europäischen Union genormt. In Teil 1 sind die allgemeinen Anforderungen des biogenen Festbrennstoffs definiert. Für jeden Festbrennstoff wird ein Nachweis der Rohstoffherkunft, eine Klassifizierung der Brennstoffform und die Kategorisierung relevanter Qualitätsparameter angeführt, um eine Zuordnung vornehmen und Vergleiche anstellen zu können. Die Produktstandards der Festbrennstoffe für nicht-industrielle Nutzung sind in der Norm 14961 Teil 2 bis Teil 7 (Abbildung 3-1) festgelegt. (Döring, 2010, S. 70-73)

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Dieses Kapitel erläutert die EU-Klimaschutzziele und deren nationale Umsetzung in Österreich, wobei die steigende Bedeutung von Biomasse und Holz zur Dekarbonisierung der Wärmebereitstellung hervorgehoben wird.

2 GRUNDLAGEN: Es erfolgt eine detaillierte Analyse des Bruttoinlandsverbrauchs an Energie in Österreich mit Fokus auf den Rohstoff Holz und dessen Verfügbarkeit sowie eine Einführung in die Normung von Holzpellets.

3 HOLZPELLETS: Dieses Kapitel behandelt die Definition und Spezifizierung von Pellets, analysiert die österreichische Produktionslandschaft, die Kostenstrukturen der Herstellung sowie die regionale Preisbildung am Markt.

4 FORSCHUNGSTÄTIGKEITEN: Hier werden aktuelle Forschungsbemühungen zur Nutzung alternativer Biomasse (z.B. Hartholz, halmgutartige Biomasse) sowie Strategien zur Steigerung der Marktakzeptanz von Biomasseheizungen thematisiert.

5 FORSCHUNGSANSATZ: Es wird die Methodik der Arbeit dargelegt, wobei der Schwerpunkt auf der Identifikation effizienzsteigernder Maßnahmen in der Pelletproduktion sowie der detaillierten Spezifikation der Arbeitspakete und des Personaleinsatzes liegt.

Schlüsselwörter

Holzpellets, Österreich, Biomasse, Energieholz, Pelletmarkt, Produktionskapazitäten, Herstellungskosten, Marktpreis, Energiewende, Nachhaltigkeit, Holzwirtschaft, Pelletierung, Brennstoffnormung, Sägenebenprodukte, Wärmebereitstellung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit einer ganzheitlichen technischen und ökonomischen Evaluierung des österreichischen Pelletmarktes, inklusive der Analyse von Produktionsbedingungen und Preisstrukturen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die Bereitstellung von Rohstoffen, die Produktionsprozesse von Holzpellets, die Marktentwicklung in Österreich sowie Ansätze zur Steigerung der Energieeffizienz in der Produktion.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist die Analyse der aktuellen Marktsituation und der Herstellungskosten von Pellets, um Effizienzsteigerungen im Produktionsprozess aufzuzeigen und die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche, einer Datenerhebung in Form von Befragungen bei Pelletwerken sowie der systematischen Analyse von Markt- und Kostendaten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in Grundlagen der Holznutzung, die technische Definition und Normung von Pellets, eine detaillierte Analyse der österreichischen Produktionsstandorte und Preise sowie einen Ausblick auf künftige Forschungstätigkeiten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Holzpellets, österreichischer Pelletmarkt, energetische Holznutzung, Produktionskosten und Energieeffizienz.

Warum spielt die Rohstoffzusammensetzung (Fichte vs. Hartholz) eine so wichtige Rolle?

Die Wahl des Rohstoffs beeinflusst den Brennwert, den Aschegehalt und damit die Einstufung in Brennstoffklassen (A1/A2), was wiederum maßgeblichen Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit und den technischen Aufwand der Verbrennung hat.

Welchen Einfluss haben regionale Faktoren auf den Pelletpreis?

Die Pelletpreise variieren regional stark, da sich Produzenten in marktgünstigen Grenzregionen an den Preisen des benachbarten Auslands (z.B. Schweiz, Italien, Süddeutschland) orientieren, die oft über dem österreichischen Inlandspreis liegen.

Ende der Leseprobe aus 46 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Technische und ökonomische Evaluierung des österreichischen Pelletmarktes
Hochschule
Hochschule Burgenland
Autor
Daniel Fankhauser (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
46
Katalognummer
V370285
ISBN (eBook)
9783668479999
ISBN (Buch)
9783668480001
Sprache
Deutsch
Schlagworte
technische evaluierung pelletmarktes Energiewirtschaft Erneuerbare Energien
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Daniel Fankhauser (Autor:in), 2015, Technische und ökonomische Evaluierung des österreichischen Pelletmarktes, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/370285
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Leseprobe aus  46  Seiten
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