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Risikoanalyse für Unternehmen als Entscheidungsgrundlage für eine Managementbewertung gemäß DIN EN ISO 9001 2015

Title: Risikoanalyse für Unternehmen als Entscheidungsgrundlage für eine Managementbewertung gemäß DIN EN ISO 9001 2015

Master's Thesis , 2017 , 101 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Benjamin Baisch (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Die Finanzkrise, die Wirtschaftskrise und die gestiegene Anzahl von Insolvenzen in der jüngsten Vergangenheit machen deutlich, dass dringend Maßnahmen zu treffen sind, die solche Ereignisse vermeiden. Die Einführung von Gesetzen und Normen, wie Basel II oder aber auch die ISO 31000 gegeben hier Hilfestellung bzw. klare Anforderung um gezielt mit Risiken umzugehen.

Auch die ISO 9001 leistete hier mit dem prozessorientierten Ansatz entsprechende Vorarbeit zum Umgang mit Risiken. Aus diesem Grund war es nur eine Frage der Zeit, bis der Umgang mit Risiken explizit gefordert wurde. Diese ist Anforderung wurde mit der Revision der ISO 9001:2015 integriert. Allerdings macht die ISO 9001:2015 hierzu keine weiterführenden Aussagen zur Implementierung.

Diese Anforderungen der DIN EN ISO:9001 :2015 werden hier betrachtet und im Detail ausgeführt. Desweiteren werden Handlungsvorschläge zur Erfüllung der Anforderung unter Einsatz von minimal Ressourcen dargestellt. Eine detaillierte theoretische Ausführung des Themas Risiko führt den Leser hin zu einer praxisorientierten Lösung unter Berücksichtigung des PDCA-Zyklus.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung der Arbeit

1.2 Ziel der Arbeit

1.3 Aufbau der Arbeit

2 Allgemeines und Definition

2.1 Risiko

2.2 Normen

2.2.1 ISO 9001

2.2.1.1 Konkrete Anforderungen Risikomanagement

2.2.1.2 Managementbewertung

2.2.2 ISO 31000

2.3 Organisatorische Voraussetzungen des Risikomanagementsystems

3 Theoretische Grundlagen

3.1 Entwicklung des Risikomanagements

3.2 Nutzen und Ziele eines Risikomanagementsystems

3.3 Wahrnehmung von Risiken

3.4 Risikomanagement für KMU

3.5 Risikomanagementprozess

3.6 Risikostrategie

4 Risikoidentifikation in der Theorie

4.1 Risikoidentifikation

4.2 Risikofrühwarnsystem

5 Risikobeurteilung in der Theorie

5.1 Risikobewertung und Risikoquantifizierung

5.2 Risikoaggregation

5.3 Risikoreporting

6 Risikosteuerung in der Theorie

6.1 Risikovermeidung

6.2 Risikoverminderung

6.3 Risikostreuung

6.4 Risikoüberwälzung auf Dritte

6.5 Risikoselbstbehalt

7 Risikobeurteilung in der Praxis

7.1 Allgemeines

7.2 Risikoinventar in der Praxis

7.3 Gewichtung der Risiken

7.4 Die Risikomatrix in der Praxis

7.5 Die Risikosteuerung in der Praxis

8 Kritische Würdigung

8.1 Zusammenfassung und Fazit

8.2 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Masterarbeit ist die Entwicklung einer praxisorientierten Lösung zur Integration eines Risikomanagementprozesses in ein Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001:2015, um Unternehmen eine fundierte Entscheidungsgrundlage für ihre Managementbewertung zu bieten.

  • Analyse des risikobasierten Ansatzes gemäß ISO 9001:2015
  • Systematische Erarbeitung von Methoden zur Risikoidentifikation und -bewertung
  • Untersuchung von Risikomanagement-Frameworks (ISO 31000) für den Mittelstand
  • Entwicklung von Praxisbeispielen für die Risikosteuerung und Risikokommunikation

Auszug aus dem Buch

2.1 Risiko

Der sprachliche Ursprung des Begriffs Risiko ist in der wissenschaftlichen Welt ungeklärt. Unterschiedlichste Sprachen wie italienisch, spanisch und arabisch lassen Rückschlüsse auf die Entstehung des Wortes Risiko zu.1 Wir verstehen Risiko als Unsicherheit des Ausgangs von Handlungsergebnissen für einen definierten Entscheider.2

Etymologisch lässt sich der Risikobegriff, eher auf diese negative Ausrichtung zurückverfolgen, indem in den Begriffen riza (griechisch = Wurzel, über die man stolpern kann) wie auch ris(i)co (italienisch, die Klippe, die es zu umschiffen gilt)3 die negative Seite des Wortes erklärt wird.

Dabei existieren ebenso etymologische Wurzeln des Risikobegriffs, die neben einer negativen auch eine positive Komponente betonen.

Im chinesischen gibt es nur eine Zeichenkombination für ,,Chance‘‘ und ,,Risiko‘‘. Dadurch wird ,,Risiko‘‘ und ,,Chance‘‘ immer assoziativ zusammenhängend betrachtet. Dies wird am Bild einer Medaille deutlich.

Im alemannischen Raum besteht hier keinerlei Wortverwandtschaft, höchstens durch gewonnene Lebenserfahrung bringt man diese beiden Begriffe miteinander in Verbindung.4

Auch im angloamerikanischen Raum wird hier deutlich unterschieden in Downside-Risk (Gefahren) und Upside-Risk (Chancen) oder auch "Opportunity and Risk Management".5

In der Entscheidungstheorie wird der Risikobegriff als Konstrukt der Standartabweichung von positiven als auch negativen Zielabweichungen vom Ertragswert definiert. Hier wird zudem berücksichtigt, dass alle menschlichen Tätigkeiten auf Entscheidungen beruhen, die aufgrund unvollständiger Informationen über die Auswirkung der Entscheidung getroffen werden. Diese Informationsdefizite vergrößern das Risiko und führen zu ungünstigen Abweichungen zwischen Planung und Realisierung.6

In dieser Abhandlung werden wir uns dem negativen Aspekt des Begriffs Risiko widmen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Beschreibt die Problemstellung durch aktuelle wirtschaftliche Krisen und definiert das Ziel der Arbeit, eine praktische Lösung zur Integration des Risikomanagements in die ISO 9001:2015 zu entwickeln.

2 Allgemeines und Definition: Erläutert den Risikobegriff und die relevanten Normen wie ISO 9001:2015 und ISO 31000, sowie die notwendigen organisatorischen Voraussetzungen.

3 Theoretische Grundlagen: Analysiert die Entwicklung des Risikomanagements, den Nutzen für KMU sowie die psychologischen Faktoren der Risikowahrnehmung.

4 Risikoidentifikation in der Theorie: Behandelt Methoden zur Identifikation von Risiken und die Bedeutung von Risikofrühwarnsystemen.

5 Risikobeurteilung in der Theorie: Erklärt Ansätze zur Risikobewertung, Risikoquantifizierung sowie das Risikoreporting als Entscheidungsgrundlage.

6 Risikosteuerung in der Theorie: Detailliert Strategien wie Risikovermeidung, Risikominderung, Risikostreuung, Risikoüberwälzung und Risikoselbstbehalt.

7 Risikobeurteilung in der Praxis: Zeigt die praktische Anwendung der theoretischen Modelle anhand eines Beispiels für einen Risikomanagementprozess in einem Unternehmen.

8 Kritische Würdigung: Reflektiert die Ergebnisse der Arbeit, fasst die Erkenntnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Notwendigkeit computergestützter Systeme.

Schlüsselwörter

Risikomanagement, ISO 9001:2015, Risikobasierter Ansatz, ISO 31000, Risikoidentifikation, Risikobewertung, Risikosteuerung, Risikotragfähigkeit, Frühwarnsystem, Risikoreporting, KMU, Prozessansatz, Risikowahrnehmung, Unternehmensführung, Managementbewertung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Integration eines systematischen Risikomanagements in bestehende Qualitätsmanagementsysteme, speziell unter Berücksichtigung der Anforderungen der revidierten ISO 9001:2015.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum?

Zentrale Themen sind die Risikoidentifikation, die methodische Bewertung von Risiken, Strategien zur Risikosteuerung sowie die Verknüpfung dieser Prozesse mit der Unternehmensplanung und der Managementbewertung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Entwicklung einer praxisnahen Methode, die Unternehmen hilft, die Anforderungen der ISO 9001:2015 bezüglich des risikobasierten Denkens effektiv zu erfüllen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine tiefgehende Literaturanalyse sowie die Ableitung und Anwendung praxisorientierter Werkzeuge und Prozessmodelle für das Risikomanagement.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen der Risikoprozesse (Identifikation, Bewertung, Steuerung) und deren Überführung in ein praktisches Anwendungsszenario zur Zertifizierungsvorbereitung.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Risikomanagement, ISO 9001:2015, Risikobasierter Ansatz, Risikotragfähigkeit und Risikokultur.

Wie unterscheidet sich der risikobasierte Ansatz der ISO 9001:2015 von einer vollständigen Risikomanagement-Implementierung?

Die ISO 9001:2015 fordert explizit Risikobewusstsein und den Umgang mit Risiken in der Planung, lässt aber die formelle Tiefe und Dokumentationsmethodik eines umfassenden Risikomanagementsystems offen, die man beispielsweise durch die ISO 31000 ergänzen kann.

Warum ist eine Risikokultur für Unternehmen so wichtig?

Die Risikokultur bildet das Fundament für die Funktionsfähigkeit des Risikomanagements, da sie Werte und Normen definiert, die es Mitarbeitern ermöglichen, Risiken offen anzusprechen und proaktiv zu behandeln.

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Details

Title
Risikoanalyse für Unternehmen als Entscheidungsgrundlage für eine Managementbewertung gemäß DIN EN ISO 9001 2015
College
University of Applied Sciences North Hesse; Bad Sooden-Allendorf
Grade
2,3
Author
Benjamin Baisch (Author)
Publication Year
2017
Pages
101
Catalog Number
V370954
ISBN (eBook)
9783668488229
ISBN (Book)
9783668488236
Language
German
Tags
ISO 9001 Risikomanagement KMU Qualitätsmanagement Risikobasierter Ansatz Handlungsempfehlung Zertifizierung Managementbewertung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Benjamin Baisch (Author), 2017, Risikoanalyse für Unternehmen als Entscheidungsgrundlage für eine Managementbewertung gemäß DIN EN ISO 9001 2015, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/370954
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