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E-Culture - Unternehmenskultur in der Internet-Ökonomie

Title: E-Culture - Unternehmenskultur in der Internet-Ökonomie

Term Paper , 2004 , 53 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Alexander Gerth (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Summary Excerpt Details

Technischer Fortschritt und Innovationen haben seit jeher die Entwicklung der Menschheit bestimmt. Sie sind nicht nur der Wachstumsmotor der Wirtschaft, sondern auch der Treiber für Veränderungen in Politik, Gesellschaft und Kultur.
Insbesondere mit dem Wandel zur Wissensgesellschaft lassen sich immer schnellere und technologisch bedingte Veränderungen beobachten. Dabei hat sich keine technische Innovation so schnell verbreitet wie das Internet.1 Die Zahl der Internet-Nutzer ist in den letzen Jahren stark gewachsen und wird auch in Zukunft weiter zunehmen. Mittlerweile hat sich das Internet zu einem Massenmedium entwickelt, das von zentraler Bedeutung für Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft ist.2
Das Internet mit seinen Eigenschaften – Schnelligkeit, Transparenz und Verfügbarkeit3 – hat dabei insbesondere einen deutlichen Einfluss auf das unternehmerische Handeln.
Mit der Verbreitung des Internets haben sich elektronische Märkte über ganze Branchen hinweg entwickelt. Dabei sind die klassischen Marktabläufe zwar nicht ersetzt, aber dennoch deutlich verändert worden.
Eine solche „New Economy“ bildet die ökonomische Grundlage der Wissensgesellschaft.
4 In ihren Auswirkungen wird die neue Wirtschaft häufig mit der Dynamik der industriellen Revolution verglichen. Es wird angenommen, dass durch das Internet und den Computer „ein dritter revolutionärer Prozess“ 5 ausgelöst wurde, der zu langfristigen Produktivitätssteigerungen führen wird.
Gleichzeitig werden Innovationen wie dem Internet grundlegende Auswirkungen auf die Unternehmenskultur nachgesagt. Eine solche „E-Culture“ ist Gegenstand der vorliegenden Arbeit.[...]
1 Purschke/Wurdack, 2000, S. 260
2 Picot/Neuburger, 2002, S. 92
3 Ebenda
4 Lotter/Sommer, 2000, S. 14
5 Hengsbach, 2001, S. 28

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Internet Ökonomie

1.1. Definition und Entwicklung der New Economy

1.2. Definition der Internet-Ökonomie

1.3. Charakteristika und Rahmenbedingungen

1.3.1. Kostensenkung

1.3.2. Digitalisierung

1.3.3. Vernetzung

1.3.4. Globalisierung

1.3.5. Rolle des Kunden

1.3.6. Wertschöpfungsstrukturen

1.4. Unternehmerischere Konsequenzen

2. Unternehmenskultur

2.1. Zum Begriff der Unternehmenskultur

2.2. Kategorisierung von Unternehmenskulturkonzeptionen

2.2.1. Kultur als Variable

2.2.2. Kultur als Metapher

2.2.3. Kultur als dynamisches Konstrukt

2.3. Zum Kulturverständnis der vorliegenden Arbeit

2.4. Analyse von Unternehmenskultur

3. Unternehmenskultur in der Internet-Ökonomie

3.1. Kulturmerkmale von Internet-Unternehmen

3.1.1. Grundwerte

3.1.2. Organisationsstruktur

3.1.3. Arbeitsstil

3.1.4. Führungsstil

3.1.5. Kommunikations- und Informationsstrategien

3.1.6. Umgang mit Externen

3.2. Unternehmerischer Handlungsrahmen und Unternehmenskultur

3.3. Ausblick

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Auswirkungen der Internet-Ökonomie auf die Unternehmenskultur und analysiert, wie spezifische Rahmenbedingungen der neuen Wirtschaft die internen Arbeitsstile, Führungsstrukturen und die Interaktion mit externen Partnern in Internet-Unternehmen prägen.

  • Grundlagen der Internet-Ökonomie und ihre wirtschaftlichen Charakteristika.
  • Theoretische Ansätze zur Definition und Analyse von Unternehmenskultur.
  • Identifikation spezifischer Kulturmerkmale von Internet-Unternehmen (z.B. flache Hierarchien, hohe Flexibilität).
  • Die Rolle der Unternehmensführung bei der Gestaltung der "E-Culture".
  • Der Einfluss von Netzwerkeffekten und Kooperationsmodellen auf das unternehmerische Handeln.

Auszug aus dem Buch

1.3.2. Digitalisierung

Eine wichtige Folge des beschriebenen technologischen Fortschritts ist die Digitalisierung der Wirtschaft. Diese meint „die elektronisch basierte Transformation analoger Daten […] in eine computerlesbare, digitale Form“. Dadurch wird eine erhebliche Leistungssteigerung der Datenübertragung erreicht. „Digitalisierung ermöglicht zunehmende Entmaterialisierung und Virtualisierung von Wertschöpfungsprozessen mit tiefgreifenden Konsequenzen für Schnelligkeit, Produktivität, Flexibilität und Standortverteilung des wirtschaftlichen Geschehens“.

Durch die Digitalisierung erfährt der Produktionsfaktor Information sowohl eine quantitative als auch eine qualitative Entwicklung. In quantitativer Hinsicht ist vor allem das geänderte Verhältnis von Produktions- zu Distributionskosten zu diskutieren. Während für die Erstellung von Informationen relativ hohe Kosten anfallen, sind die Kosten für die Herstellung von zusätzlichen Kopien zu vernachlässigen. Dies führt zu einer „Veränderung der Kostenstrukturen der Unternehmen in Richtung Fixkostendominanz“ und hat erhebliche Auswirkungen auf Herstellung und Vertrieb der Produkte.

Mit steigender Absatzmenge können Produkte günstiger verkauft werden. Die Digitalisierung führt hier zu einer neuen Dimension von Skaleneffekten. Während bei traditionellen Produktionsverfahren die Skaleneffekte durch steigende Koordinationskosten limitiert werden, liegt in der Internet-Ökonomie keine solche Begrenzung mehr vor. Dies kann zu einem „natürlichen Monopol“ führen. Der Marktanteil korreliert negativ mit den Kosten je Kopie, wodurch der Hersteller mit dem größten Marktanteil den Markt zeitweise beherrschen kann. „Auf Informationsgütermärkten wird der Marktanteil zum entscheidenden Wettbewerbsparameter. Wettbewerb […] findet nicht mehr auf Märkten statt, sondern um Märkte.“ Dabei kommt es wegen der geringen Grenzkosten häufig zu einem intensiven Preiswettbewerb.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Internet Ökonomie: Dieses Kapitel definiert die Grundlagen der New Economy, analysiert deren technologische Treiber und Rahmenbedingungen wie Kostensenkung und Netzwerkeffekte.

2. Unternehmenskultur: Hier werden theoretische Konzepte der Unternehmenskultur erörtert, wobei der Fokus auf dem dynamischen Kulturmodell von Schein liegt, das als Grundlage für die Analyse dient.

3. Unternehmenskultur in der Internet-Ökonomie: Dieses Hauptkapitel verbindet die theoretischen Grundlagen mit der Praxis und beschreibt spezifische Kulturmerkmale von Internet-Unternehmen, einschließlich Führung, Struktur und Kooperation.

4. Fazit: Das Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse über den Einfluss der Internet-Ökonomie auf die Unternehmenskultur zusammen und reflektiert die Bedeutung von Werten in dynamischen Märkten.

Schlüsselwörter

Internet-Ökonomie, Unternehmenskultur, E-Culture, New Economy, Netzwerkeffekte, Digitalisierung, Wissensgesellschaft, Führungskultur, Kooperation, Organisationsstruktur, Innovationsfähigkeit, Kundenorientierung, Wissensmanagement, Wertschöpfung, E-Business.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den Einfluss der Internet-Ökonomie auf die Gestaltung und Entwicklung der Unternehmenskultur in Internet-Unternehmen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Felder umfassen die ökonomischen Rahmenbedingungen der New Economy, theoretische Kulturmodelle nach Schein sowie die praktische Umsetzung von Kulturmerkmalen wie Flexibilität und Wissensorientierung.

Welches ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, die spezifische "E-Culture" von Internet-Unternehmen darzustellen und den Zusammenhang zwischen externen technologischen Anforderungen und der internen Organisationskultur aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Es handelt sich um eine literaturgestützte Analyse, die auf der kritischen Zusammenführung und Auswertung verschiedener theoretischer Kulturansätze und wirtschaftswissenschaftlicher Publikationen basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die ökonomischen Charakteristika des Internets (Kapitel 1) und die theoretischen Grundlagen der Unternehmenskultur (Kapitel 2) erarbeitet, um diese in Kapitel 3 auf Internet-Unternehmen anzuwenden.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am stärksten?

Wichtige Begriffe sind insbesondere "E-Culture", "Netzwerkeffekte", "Wissensgesellschaft", "Flexibilität" sowie "kulturelle Transformation".

Warum spielt das Modell von Schein eine so zentrale Rolle?

Das Modell von Schein wird gewählt, weil es Kultur als dynamisches Konstrukt begreift, das sowohl durch interne Gruppenprozesse als auch durch die Anpassung an externe Umwelterfordernisse geformt wird.

Welchen Einfluss hat die "E-Culture" auf die Rolle des Managements?

Die Führungskraft fungiert in der E-Culture weniger als Kontrollinstanz, sondern primär als Coach, Visionär und Gestalter von Rahmenbedingungen, die Kreativität und gemeinschaftliches Handeln fördern.

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Details

Title
E-Culture - Unternehmenskultur in der Internet-Ökonomie
College
University of Wuppertal
Course
Projekt E-Business
Grade
1,0
Author
Alexander Gerth (Author)
Publication Year
2004
Pages
53
Catalog Number
V37123
ISBN (eBook)
9783638365598
ISBN (Book)
9783640792894
Language
German
Tags
E-Culture Unternehmenskultur Internet-Ökonomie Projekt E-Business
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Alexander Gerth (Author), 2004, E-Culture - Unternehmenskultur in der Internet-Ökonomie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/37123
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