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Die kleinen Kaiser Chinas. Die Auswirkungen der Ein-Kind-Politik auf die chinesische Gesellschaft und der „Wert“ eines Kindes

Title: Die kleinen Kaiser Chinas. Die Auswirkungen der Ein-Kind-Politik auf die chinesische Gesellschaft und der „Wert“ eines Kindes

Essay , 2011 , 8 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Caroline Block (Author)

Orientalism / Sinology - Chinese / China
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Summary Excerpt Details

In dem folgenden Essay möchte ich mich mit einem politischen System befassen, das die chinesische Gesellschaft in den letzten 30 Jahren sowohl geistig als auch demographisch stark beeinflusst hat und international immer wieder für Diskussionen sorgt: Die Ein-Kind- Politik. Sie stellt einen großen Eingriff in die Privatsphäre der Menschen dar, welcher allerdings allgemein akzeptiert wird – zum Wohle des Landes. Auf den nächsten Seiten befasse ich mich mit dem Hintergrund der Ein-Kind-Politik und insbesondere deren Folgen für die Eltern, Kinder und die chinesische Gesellschaft.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Historischer Hintergrund der Ein-Kind-Politik

3. Auswirkungen der Ein-Kind-Politik auf die Gesellschaft

3.1 Versteckte Kinder und Hukou

3.2 Geschlechterverhältnis und Altersvorsorge

4. Der „Wert“ eines Kindes

4.1 Finanzielle Belastung und Bildungsdruck

4.2 Psychische Auswirkungen und kindliche Entwicklung

5. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Auswirkungen der chinesischen Ein-Kind-Politik auf die Gesellschaft sowie die sich daraus ergebende veränderte Wahrnehmung des Kindes als Investitionsobjekt und Altersvorsorge. Dabei steht insbesondere der enorme Leistungs- und Bildungsdruck auf die Generation der Einzelkinder im Fokus.

  • Historische Entwicklung der Familienplanung in China
  • Folgen der Geschlechterpräferenz für die Bevölkerungsstruktur
  • Die ökonomische Komponente der Kindererziehung (Bildungskosten)
  • Psychosoziale Auswirkungen des extremen Erziehungs- und Leistungsdrucks

Auszug aus dem Buch

Die „kleinen Kaiser“ Chinas

In dem folgenden Essay möchte ich mich mit einem politischen System befassen, das die chinesische Gesellschaft in den letzten 30 Jahren sowohl geistig als auch demographisch stark beeinflusst hat und international immer wieder für Diskussionen sorgt: Die Ein-Kind-Politik. Sie stellt einen großen Eingriff in die Privatsphäre der Menschen dar, welcher allerdings allgemein akzeptiert wird – zum Wohle des Landes.

Auf den nächsten Seiten befasse ich mich mit dem Hintergrund der Ein-Kind-Politik und insbesondere deren Folgen für die Eltern, Kinder und die chinesische Gesellschaft.

Zu Beginn möchte ich jedoch den Begriff der Ein-Kind-Politik sowie seine Entstehung etwas beleuchten. China war schon immer ein bevölkerungsreiches Land mit stetig steigender Einwohnerzahl. Unter Mao Zedong wurde noch die Ansicht vertreten, dass ein Staat nur mit einer hohen Bevölkerungszahl eine starke Stellung in der Welt einnehmen könne. Später begann jedoch auch Mao zu erkennen, dass sich die rasante Bevölkerungsentwicklung zu einem Problem entwickeln würde und propagierte eine mildere Familienplanung mit dem Ziel, insgesamt weniger Kinder pro Familie zu bekommen. Dies führte dazu, dass die Geburtenrate pro Frau von 5,5 (1970) auf 2,7 (1979) fiel. (vgl. Langenbach, 2. Absatz) Jedoch führte die Kommunistische Partei unter neuer Führung 1979 die Ein-Kind-Politik ein, welche gesetzlich die Geburtenrate noch weiter, nämlich auf genau ein Kind pro Familie, reduzieren sollte. Das dazu gehörige Gesetz sieht etliche Regeln vor: Beispielsweise benötigt ein Paar zur Hochzeit eine amtliche Heiratserlaubnis und die Frau muss Kenntnisse über Maßnahmen zur Empfängnisverhütung vorweisen können. Kinder müssen sogar bei der dafür zuständigen Behörde beantragt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der chinesischen Ein-Kind-Politik und deren gesellschaftspolitische Relevanz.

2. Historischer Hintergrund der Ein-Kind-Politik: Darstellung der demographischen Ausgangslage Chinas und der gesetzlichen Implementierung der Familienplanungsregeln ab 1979.

3. Auswirkungen der Ein-Kind-Politik auf die Gesellschaft: Analyse der sozialen Folgen wie dem Phänomen versteckter Kinder, dem Hukou-System sowie der Schieflage im Geschlechterverhältnis.

4. Der „Wert“ eines Kindes: Untersuchung des hohen finanziellen Aufwands für Bildung und der damit verbundenen Erwartungshaltung der Eltern an ihre Kinder.

5. Fazit und Ausblick: Kritische Reflexion über die langfristigen psychischen und gesellschaftlichen Folgen für die Generation der Einzelkinder.

Schlüsselwörter

Ein-Kind-Politik, China, Bevölkerungsentwicklung, Familienplanung, Hukou, Geschlechterverhältnis, Altersvorsorge, Leistungsdruck, Bildungsinvestition, Einzelkinder, Psychosoziale Auswirkungen, Sozialer Wandel, Demographie, Erziehung, Kindeswert.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit analysiert die Auswirkungen der staatlichen Ein-Kind-Politik in China auf das gesellschaftliche Leben und die individuelle Entwicklung von Kindern.

Welche Themenfelder stehen im Mittelpunkt?

Die zentralen Themen sind demographischer Wandel, gesetzliche Regularien der Familienplanung, Bildungsökonomie sowie psychologische Folgen des hohen Erwartungsdrucks.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die weitreichenden Konsequenzen der staatlichen Bevölkerungspolitik sowohl auf die demographische Struktur als auch auf das Rollenverständnis und den Status eines Kindes innerhalb der chinesischen Familie zu beleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode wurde gewählt?

Die Arbeit basiert auf einer deskriptiven Analyse unter Verwendung von Sekundärliteratur und aktuellen Berichten zur Situation der Familien in China.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Entstehung der Politik, den sozialen Auswirkungen (wie dem Geschlechterverhältnis), der finanziellen Belastung durch Bildungsmaßnahmen und dem psychischen Druck auf die Kinder.

Welche Schlüsselbegriffe definieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Ein-Kind-Politik, Leistungsdruck, Altersvorsorge, Hukou, Demographie und Kindeswert.

Wie wirkt sich die Ein-Kind-Politik auf die Altersvorsorge aus?

Aufgrund der traditionellen Erwartung, dass Kinder ihre Eltern im Alter versorgen, führt die Ein-Kind-Politik dazu, dass ein Kind als existenzielle Investition und alleinige Alterssicherung betrachtet wird, was den Druck auf den Nachwuchs massiv erhöht.

Welche Rolle spielt der Bildungsdruck?

Eltern investieren massiv in private Bildung und Förderung, da schulischer Erfolg als der einzige Weg gilt, im harten Konkurrenzkampf der chinesischen Gesellschaft zu bestehen, was bei den Kindern zu psychosozialen Belastungen führt.

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Details

Title
Die kleinen Kaiser Chinas. Die Auswirkungen der Ein-Kind-Politik auf die chinesische Gesellschaft und der „Wert“ eines Kindes
College
University of Leipzig
Grade
2,0
Author
Caroline Block (Author)
Publication Year
2011
Pages
8
Catalog Number
V371429
ISBN (eBook)
9783668493315
ISBN (Book)
9783668493322
Language
German
Tags
kaiser chinas auswirkungen ein-kind-politik gesellschaft wert kindes
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Caroline Block (Author), 2011, Die kleinen Kaiser Chinas. Die Auswirkungen der Ein-Kind-Politik auf die chinesische Gesellschaft und der „Wert“ eines Kindes, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/371429
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