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Betriebliche Suchtprävention als Bestandteil des Gesundheitsmanagements

Titel: Betriebliche Suchtprävention als Bestandteil des Gesundheitsmanagements

Hausarbeit , 2017 , 19 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Sarah Breuer (Autor:in)

Psychologie - Arbeit, Betrieb, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Alkohol gehört zu den meist verbreiteten legalen Drogen, die in Deutschland konsumiert werden. Dass dieser Konsum nicht nur private Konsequenzen hat, beweisen unterschiedliche Hochrechnungen Jahr für Jahr. Durch den Missbrauch von Suchtmitteln entstehen Millionen an betriebswirtschaftlichen Schäden.

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Alkoholsucht am Arbeitsplatz. Das Kapitel „Sucht“ bildet hier die Grundlage mit der Begriffserklärung der Sucht und der Erläuterung ihrer unterschiedlichen Formen. Hierbei wird auch ein Entstehungsmodell der Sucht betrachtetet.

Das dritte Kapitel verschafft einen Überblick über die Alkoholsucht. Hierbei wurde besonders auf das Krankheitsbild eines alkoholkranken geblickt und verschiedene Trinker-Typen abgebildet. Damit das Alkoholproblem am Arbeitsplatz besser wahrgenommen wird, wird in 3.2 eine Vielzahl von Daten und Fakten präsentiert.

Das Kapitel „Hilfe durch das Gesundheitsmanagement“ bildet den Hauptteil dieser Arbeit. Beginnend mit dem von der WHO definierten Gesundheitsbegriff folgt eine kurze Darstellung des betrieblichem Gesundheitsmanagements. Spezifisch zur vorliegenden Arbeit wird danach auf die betriebliche Suchtprävention eingegangen. Die Autorin beschreibt hierzu die Chancen der BSP sowie die Möglichkeit der Kosten-Nutzen- Analyse. Abschließend wird kurz über das Interventionsprogramm der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen geschrieben. Als Praxisbeispiel dient in dieser Hausarbeit die Berliner Stadtreinigung, die durch das Aufstellen von Dienstvereinbarungen und anderer Hilfsmittel das Ziel verfolgt, Unfallrisiken und die alkoholbedingte Beeinträchtigung zu unterbinden.

Das Ende dieser Hausarbeit bildet das Fazit in dem die Autorin alle Fakten kritisch betrachtet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Sucht

2.1 Begriffserklärung

2.2 Formen der Sucht

2.3 Suchtentstehung

2.4 Biopsychosoziale Modell

3 Kollege Alkohol

3.1 Alkoholabhängigkeit als Krankheit

3.2 Alkohol am Arbeitsplatz

4 Hilfe durch das Gesundheitsmanagement

4.1 Gesundheitsbegriff

4.2 Betriebliches Gesundheitsmanagement

4.3 Chancen

4.3.1 Betriebliche Suchtprävention

4.3.2 Kosten und Nutzen

4.4 Handlungsbedarf

4.5 Praxisbeispiel für Suchtprävention

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Problematik von Alkohol am Arbeitsplatz und analysiert, wie betriebliche Suchtprävention als integraler Bestandteil eines effektiven Gesundheitsmanagements zur Minderung von Unfallrisiken, Fehlzeiten und Produktivitätsverlusten beitragen kann.

  • Grundlagen der Suchtentstehung und Suchtformen
  • Krankheitsbild und Typologie der Alkoholabhängigkeit
  • Präsentismus und ökonomische Auswirkungen am Arbeitsplatz
  • Strategien und Qualitätsstandards der betrieblichen Suchtprävention
  • Implementierung von Interventionskonzepten anhand von Praxisbeispielen

Auszug aus dem Buch

3.1 Alkoholabhängigkeit als Krankheit

Das Bundessozialgericht urteilte am 18.07.1968, dass Alkoholabhängigkeit als behandlungsbedürftige Krankheit anerkannt werden muss. Unter der Alkoholabhängigkeit (auch Alkoholsucht bzw. Alkoholismus) versteht sich eine chronische Verhaltensstörung mit einer körperlichen und psychischen Abhängigkeit. Alkoholkranke Menschen trinken über das soziale Maß hinaus und sind nicht in der Lage, deren Konsum dauerhaft zu unterbinden. Führt der Alkoholkonsum zu körperlichen, sozialen und psychischen Auswirkungen spricht man Alkoholmissbrauch.

1951 definierte der Amerikaner E. M. Jellinek fünf Typen von Alkoholkranken.

Unter dem Typ Alpha versteht man den Problemtrinker, bei ihm besteht keine Körperliche Sucht. Er trinkt um seelische Belastungen zu ertragen und ist daher gefährdet in den Typ Gamma überzuleiten. Menschen vom Typen Beta (Gelegenheitstrinker) sind weder physisch noch psychisch abhängig, sie trinken auf Feiern und sind leicht zum Verzehr von Alkohol zu verleiten. Hier besteht die Möglichkeit eines Übergangs zum Typ Delta.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Relevanz des Themas ein und skizziert den Aufbau der Arbeit von den theoretischen Suchtgrundlagen bis hin zur praktischen Umsetzung betrieblicher Präventionsmaßnahmen.

2 Die Sucht: Dieses Kapitel erläutert den Begriff der Sucht, unterscheidet zwischen stoffgebundenen und stoffungebundenen Suchtformen und stellt das biopsychosoziale Modell zur Suchtentstehung vor.

3 Kollege Alkohol: Der Fokus liegt auf der Alkoholabhängigkeit als Krankheit, der Typologie nach Jellinek sowie der Analyse von Daten und Fakten zum Alkoholkonsum am Arbeitsplatz.

4 Hilfe durch das Gesundheitsmanagement: Das Hauptkapitel behandelt die Ziele des betrieblichen Gesundheitsmanagements, die Chancen der Suchtprävention, Kosten-Nutzen-Analysen sowie konkrete Interventionskonzepte und Praxisbeispiele.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit von Präventionsprogrammen zur Verbesserung des Betriebsklimas und zur Reduktion ökonomischer Schäden.

Schlüsselwörter

Alkohol am Arbeitsplatz, betriebliche Suchtprävention, Gesundheitsmanagement, Alkoholsucht, Suchtformen, Präsentismus, Fehlzeiten, Interventionskonzepte, Arbeitsunfälle, Kosten-Nutzen-Analyse, Arbeitsschutz, Betriebsklima, Suchtmittelkonsum, Dienstvereinbarung, Stufenplan

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit thematisiert die Auswirkungen von Alkoholkonsum am Arbeitsplatz und untersucht Wege, wie Unternehmen durch systematisches Gesundheitsmanagement und gezielte Suchtprävention entgegenwirken können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf der medizinisch-psychologischen Definition von Sucht, der ökonomischen Belastung durch Präsentismus sowie der praktischen Implementierung von betrieblichen Präventionsprogrammen.

Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, dass Suchtprävention kein starres Konstrukt ist, sondern durch individuelle Konzepte und Dienstvereinbarungen sowohl die Gesundheit der Mitarbeiter als auch die wirtschaftliche Stabilität des Unternehmens fördert.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung, die auf einer Sekundärdatenanalyse und der Auswertung von Studien sowie Qualitätsstandards der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Definition des Gesundheitsmanagements, den ökonomischen Aspekten der Prävention, der Bedeutung von Frühintervention und der Darstellung eines Stufenplans für den Umgang mit betroffenen Mitarbeitern.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Arbeit?

Wichtige Begriffe sind betriebliche Suchtprävention, Alkoholsucht, Präsentismus, Gesundheitsmanagement, Intervention, Suchthilfe und Dienstvereinbarung.

Wie unterscheidet sich die Suchttypologie nach Jellinek in der Arbeit?

Die Arbeit klassifiziert verschiedene Trinker-Typen, von Gelegenheitstrinkern bis hin zu psychisch und physisch Abhängigen, um die unterschiedlichen Schweregrade und Handlungsbedarfe für Führungskräfte aufzuzeigen.

Welche Rolle spielt die Berliner Stadtreinigung im Text?

Die Berliner Stadtreinigung dient als Praxisbeispiel, um zu veranschaulichen, wie durch die Einführung einer konkreten Dienstvereinbarung ein Kulturwandel erreicht werden kann, der den Alkoholkonsum am Arbeitsplatz effektiv unterbindet.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Betriebliche Suchtprävention als Bestandteil des Gesundheitsmanagements
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Düsseldorf früher Fachhochschule
Note
1,0
Autor
Sarah Breuer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
19
Katalognummer
V371581
ISBN (eBook)
9783668494299
ISBN (Buch)
9783668494305
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sucht Prävention Arbeit Kollegen Betrieb
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sarah Breuer (Autor:in), 2017, Betriebliche Suchtprävention als Bestandteil des Gesundheitsmanagements, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/371581
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Leseprobe aus  19  Seiten
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