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Unterrichtsstunde zum Jugendschutzgesetz (Gesellschaftslehre, 8. Jgst.)

Titel: Unterrichtsstunde zum Jugendschutzgesetz (Gesellschaftslehre, 8. Jgst.)

Unterrichtsentwurf , 2017 , 22 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Jens Goldschmidt (Autor:in)

Pädagogik - Unterrichtsvorbereitung allgemein
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der vorliegenden Stunde erarbeiten die Schülerinnen und Schüler anhand von Rollenkarten Sinn und Zweck des Jugendschutzgesetzes.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Stellung der Stunde in der Unterrichtseinheit*

2. Kompetenzen

3. Lernziele der Unterrichtsstunde

4. Beschreibung der Lerngruppe

5. Sachanalyse

6. Didaktische Analyse

7. Methodische Analyse

8. Tabellarischer Stundenverlauf

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Unterrichtseinheit ist es, den Schülerinnen und Schülern den Zweck und Hintergrund des Jugendschutzgesetzes zu vermitteln, damit sie die gesetzlichen Altersbeschränkungen nachvollziehen und ihr eigenes Verhalten kritisch reflektieren können.

  • Bedeutung von Jugendschutz im Alltag
  • Regelungen zu Spielhallen, Alkohol und Tabakwaren
  • Förderung der Urteils- und Handlungskompetenz
  • Perspektivwechsel durch Rollenspiele
  • Förderung der Eigenverantwortung

Auszug aus dem Buch

5. Sachanalyse

Das Jugendschutzgesetz dient dem Schutz von Kindern und Jugendlichen in der Öffentlichkeit. Dieser Schutz ist im Grundgesetz verankert, woraus folgt, dass der Staat nicht nur das Recht hat, Kinder und Jugendliche vor Gefährdungen zu schützen. Er hat auch die Pflicht, hierzu die notwendigen Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Hierzu gehören Regelungen zum Verkauf, die Abgabe und der Konsum von Tabak, E-Zigaretten, E-Shishas und Alkohol und die Abgabe von Filmen und Computerspielen durch Verkauf und Verleih. Auch der Aufenthalt in Gaststätten, Spielhallen und bei Tanzveranstaltungen wie beispielsweise in Diskotheken ist geregelt.

Die Einhaltung des Jugendschutzgesetzes ist - wie die Einhaltung aller anderen Gesetzes - die Pflicht jeder Staatsbürgerin und jedes Staatsbürgers. Insbesondere Jugendlichen, die durch die Pubertät eine Vielzahl von Entwicklungsprozessen durchlaufen, mögen die Regelungen des Jugendschutzes nicht zwangsläufig einleuchtend sein. Daher ist neben der Einhaltung des Gesetzes auch von großer Bedeutung, dass Heranwachsende verstehen, warum sie beispielsweise mit 15 Jahren noch nicht bis um 3:00 Uhr nachts in die Diskothek gehen dürfen oder weshalb das Rauchen von Tabakwaren oder der Alkoholkonsum mit 14 Jahren besonders schädlich ist.

Zentrales Ansinnen des Gesellschaftslehre-Unterrichts ist, die Schülerinnen und Schüler zur Mündigkeit in der Gesellschaft zu führen und letztlich Verantwortung für eigenes Handeln zu übernehmen. Die Einhaltung von Gesetzen und die Kenntnis über deren zugrundeliegenden Begründungen spielen dabei eine wichtige Rolle.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Stellung der Stunde in der Unterrichtseinheit*: Ordnet die geplante Stunde thematisch in die Unterrichtsreihe „Jugendliche und ihre Rechte“ ein.

2. Kompetenzen: Definiert die im Rahmen der Stunde angestrebten Orientierungs-, Urteils- und Handlungskompetenzen gemäß Kerncurriculum.

3. Lernziele der Unterrichtsstunde: Legt das Groblernziel und die verschiedenen Feinlernziele für die Schülerinnen und Schüler fest.

4. Beschreibung der Lerngruppe: Analysiert die positive Arbeitsatmosphäre, das Sozialverhalten und die heterogene Zusammensetzung der Lerngruppe.

5. Sachanalyse: Erläutert die gesetzliche Grundlage und den Schutzauftrag des Jugendschutzgesetzes sowie dessen Bedeutung für die Entwicklung Heranwachsender.

6. Didaktische Analyse: Begründet die Gegenwartsbedeutung des Themas und die didaktische Reduktion anhand ausgewählter Regelungsbeispiele.

7. Methodische Analyse: Beschreibt den methodischen Aufbau der Stunde mit Fokus auf den motivierenden Einstieg, kooperatives Lernen und Rollenspiele.

8. Tabellarischer Stundenverlauf: Detailliert den zeitlichen Ablauf der Unterrichtsstunde inklusive Sozialformen und Medieneinsatz.

Schlüsselwörter

Jugendschutzgesetz, Gesellschaftslehre, Unterrichten, Rollenspiel, Pubertät, Mündigkeit, Jugendschutz, Altersbeschränkungen, Erziehung, Sozialkompetenz, Gesetzgebung, Unterrichtsentwurf, Eigenverantwortung, Prävention, Schüleraktivierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Unterrichtsentwurf grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit einem detaillierten Plan für eine Unterrichtsstunde im Fach Gesellschaftslehre zum Thema Jugendschutzgesetz für den 8. Jahrgang.

Was sind die zentralen Themenfelder der Unterrichtseinheit?

Die zentralen Themen sind Jugendliche und ihre Rechte, der Übergang vom Kind zum Jugendlichen sowie die Auseinandersetzung mit spezifischen gesetzlichen Regeln zu Freizeit und Konsum.

Welches primäre Lernziel verfolgt die Stunde?

Das Ziel ist, dass die Schülerinnen und Schüler den Zweck des Jugendschutzgesetzes verstehen und auf dieser Basis begründet beurteilen können, was Jugendlichen gestattet ist und warum dies so geregelt wurde.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Stunde primär eingesetzt?

Der Schwerpunkt liegt auf dem Rollenspiel, durch das abstrakte Gesetze mit konkretem Lebensweltbezug verbunden und Empathiefähigkeit sowie Urteilsvermögen gefördert werden.

Was wird im Hauptteil des Unterrichtsentwurfs behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Lerngruppe, die gesetzlichen Grundlagen des Jugendschutzes, die didaktische Legitimation und den methodischen Ablauf inklusive konkreter Arbeitsmaterialien.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Jugendschutzgesetz, Mündigkeit, Eigenverantwortung, Rollenspiel, Pubertät und soziale Kompetenz.

Wie werden leistungsschwächere und stärkere Schüler differenziert?

Durch die heterogene Gruppenzusammensetzung wird gegenseitige Unterstützung gefördert. Zudem erhalten schwächere Schüler Tippkarten, während stärkere Schüler durch Bonusaufgaben zusätzlich gefordert werden.

Welche Rolle spielt die Lehrkraft während der Präsentationsphase?

Die Lehrkraft tritt in den Hintergrund und fungiert primär als Impulsgeber, um den inhaltlichen Tiefgang und die korrekte Einordnung der Ergebnisse zu sichern.

Warum sind Rollenspiele für dieses Thema besonders geeignet?

Rollenspiele ermöglichen einen Perspektivwechsel und machen abstrakte rechtliche Vorgaben durch die Darstellung unterschiedlicher Meinungen und Lebenssituationen lebendig und greifbar.

Wie findet der Transfer am Ende der Stunde statt?

Zum Abschluss der Stunde wird die Frage nach Sinn und Zweck der gesetzlichen Regeln erneut gestellt, um den Bogen zum Unterrichtseinstieg zu spannen und die persönliche Haltung der Schüler zu reflektieren.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Unterrichtsstunde zum Jugendschutzgesetz (Gesellschaftslehre, 8. Jgst.)
Hochschule
Studienseminar Hannover I für die Lehrämter an Grund-, Haupt- und Realschulen
Note
2,0
Autor
Jens Goldschmidt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
22
Katalognummer
V371582
ISBN (eBook)
9783668497207
ISBN (Buch)
9783668497214
Sprache
Deutsch
Schlagworte
unterrichtsstunde jugendschutzgesetz gesellschaftslehre jgst
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jens Goldschmidt (Autor:in), 2017, Unterrichtsstunde zum Jugendschutzgesetz (Gesellschaftslehre, 8. Jgst.), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/371582
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Leseprobe aus  22  Seiten
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