Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Health - Miscellaneous

Armut macht krank. Strategien der Gesundheitsförderung für alleinerziehende Mütter

Title: Armut macht krank. Strategien der Gesundheitsförderung für alleinerziehende Mütter

Term Paper , 2015 , 14 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Nancy Kolling (Author)

Health - Miscellaneous
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

In der vorliegenden Arbeit wird der Zusammenhang von Armut und Gesundheit an Hand der Zielgruppe alleinerziehender Mütter betrachtet. Auf der Basis epidemiologischer Daten wird die These „Armut macht krank“ begründet und Ansätze zur Lösung des Problems entwickelt.

Alleinerziehende Mütter sind explizit gesundheitlichen Belastungen ausgesetzt. Die Erziehung der Kinder, das Sorgen für den Lebensunterhalt und auch das Führen des Haushaltes stellt sie vor großen Herausforderungen.
Vor dem Hintergrund, dass der Anteil der Frauen unter den Alleinerziehenden mit 88% besonders charakteristisch ist, befasst sich diese Arbeit hauptsächlich mit alleinerziehenden Müttern. Bei dieser Zielgruppe handelt es sich um Frauen ohne Partner oder Ehemann, die mit mindestens einem oder mehreren Kindern unter 18 Jahren in einem Haushalt zusammenleben. Um den Beweis der sozialen Ungleichheit im Gesundheitskontext zu erbringen, werden sie hier mit der Gruppe der verheirateten Mütter oder Müttern in Paarfamilien verglichen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsbestimmung

2.1 Definition Armut

2.2 WHO-Definition von Gesundheit

2.3 Gesundheitsförderung

2.4 Setting-Ansatz

3. Die Lebenssituation alleinerziehender Frauen

4. Der Gesundheitszustand alleinerziehender Mütter

5. Das Gesundheitsverhalten alleinerziehender Mütter

6. Gesundheitsfördernde Ansätze

6.1 Allgemeine Betrachtung

6.2 Best Practice Beispiel „Vorfahrt für Alleinerziehende“

7. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Armut und gesundheitlicher Beeinträchtigung unter besonderer Berücksichtigung der Zielgruppe alleinerziehender Mütter. Ziel ist es, auf Basis epidemiologischer Daten die gesundheitliche Ungleichheit dieser Gruppe aufzuzeigen und Strategien sowie Praxisbeispiele zur Gesundheitsförderung zu diskutieren.

  • Sozioökonomische Belastungsfaktoren von Alleinerziehenden
  • Einfluss von Armut auf den physischen und psychischen Gesundheitszustand
  • Unterschiede im Gesundheitsverhalten (Rauchen, Ernährung, Bewegung)
  • Präventions- und Gesundheitsförderungsansätze im Setting-Ansatz
  • Evaluation von Best-Practice-Projekten zur Unterstützung von Alleinerziehenden

Auszug aus dem Buch

6.2 Best Practice Beispiel „Vorfahrt für Alleinerziehende“

Dieses beispielhafte Projekt, das im Kreis Kleve erfolgreich durchgeführt wurde, richtete sich an erwerbslose, alleinerziehende Mütter. Finanziell unterstützt wurde diese Maßnahme vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den europäischen Sozialfonds. Auf Grund der Zusammenarbeit der SOS-Kinderdörfer, dem Theodor-Brauer-Haus und Integra konnten in 4 „Knotenpunkten“, unter anderem auch in Emmerich am Rhein, intensive Coachings in Form von Einzelberatungen und Gruppenkursen durchgeführt werden. Themen der Gruppenkurse waren z. B. Schuldnerberatungen, Bewerbungstrainings, Erste-Hilfe-Kurse, „Starke Eltern - starke Kinder“, Stärkung des Selbstbewusstseins (in den Orientierungskursen) und Angebote zum Thema „gesunde Ernährung“. Hier war die Verfasserin dieser Arbeit für den Knotenpunkt Emmerich am Rhein involviert. Um das Ernährungsbewusstsein zu stärken, wurden hier neben dem gesunden Kochen für Kinder auch ein gesunder Lebensstil und der kostensparende Einkauf gesunder Lebensmittel thematisiert. Außerdem gab es Hilfen bei der Nachholung von Schulabschlüssen und beruflichen Ausbildungen und Qualifikationen. Rückblickend lässt sich feststellen, dass viele der Projekt-Teilnehmerinnen ihre allgemeine Lebenssituation verbessert haben (SOS Kinderdörfer, Theodor-Brauer-Haus, Integra).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der gesundheitlichen Ungleichheit bei Armutsbetroffenen und Vorstellung der Forschungsfrage zur Situation alleinerziehender Mütter.

2. Begriffsbestimmung: Definition der zentralen Termini Armut, Gesundheit und Gesundheitsförderung sowie Erläuterung des Setting-Ansatzes.

3. Die Lebenssituation alleinerziehender Frauen: Analyse der ökonomischen Belastung, der Transferabhängigkeit und der allgemeinen Lebensbedingungen dieser Zielgruppe.

4. Der Gesundheitszustand alleinerziehender Mütter: Untersuchung der physischen und psychischen gesundheitlichen Auswirkungen der sozialen Lage im Vergleich zu verheirateten Müttern.

5. Das Gesundheitsverhalten alleinerziehender Mütter: Darstellung von Unterschieden im Gesundheitsverhalten bezüglich Tabakkonsum, Ernährung, Bewegung und Vorsorgeuntersuchungen.

6. Gesundheitsfördernde Ansätze: Diskussion gesundheitspolitischer Maßnahmen und beispielhafte Vorstellung ganzheitlicher Förderprojekte.

7. Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Plädoyer für eine verstärkte Förderung bildungs- und erwerbsorientierter Maßnahmen.

Schlüsselwörter

Armut, Alleinerziehende Mütter, Gesundheitsförderung, Soziale Ungleichheit, Setting-Ansatz, Prävention, Gesundheitsverhalten, Psychische Gesundheit, Sozioökonomische Determinanten, Lebensqualität, Salutogenese, Vorfahrt für Alleinerziehende, Gesundheitszustand, Erwerbstätigkeit, Familienförderung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit thematisiert den engen Zusammenhang zwischen Armut und Gesundheit, wobei sie diesen spezifisch an der Gruppe der alleinerziehenden Mütter untersucht und belegt.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen sind die gesundheitlichen Auswirkungen von Armut, die Lebensumstände von Alleinerziehenden sowie Ansätze zur betrieblichen und lebensweltorientierten Gesundheitsförderung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel besteht darin, die These „Armut macht krank“ mittels epidemiologischer Daten zu untermauern und effektive Strategien zur Verbesserung der Gesundheitssituation der Zielgruppe abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse sowie die Auswertung epidemiologischer Daten und Berichte, wie etwa des Mikrozensus und der Gesundheitsberichterstattung des Bundes.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Begriffsbestimmung, die Analyse der Lebenssituation, den Vergleich des Gesundheitszustandes und -verhaltens mit einer Kontrollgruppe sowie die Vorstellung von Praxisbeispielen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie soziale Ungleichheit, Setting-Ansatz, Gesundheitsförderung, Alleinerziehende, Armut und Lebensqualität definiert.

Inwiefern beeinflusst das Projekt "Vorfahrt für Alleinerziehende" die Schlussfolgerung?

Das Projekt dient als erfolgreiches Best-Practice-Beispiel, das zeigt, dass eine ganzheitliche Förderung (von Coaching bis Schuldnerberatung) die Lebenssituation und somit die gesundheitlichen Ressourcen nachhaltig stärken kann.

Welche Rolle spielt der Setting-Ansatz in der Arbeit?

Der Setting-Ansatz wird als essenziell hervorgehoben, da die Zielgruppe oft schwer über betriebliche Maßnahmen erreichbar ist und Interventionen daher direkt im Lebensumfeld der Frauen (Gemeinde/Stadt) ansetzen müssen.

Was sagen die Daten über das Gesundheitsverhalten aus?

Die Daten zeigen signifikante Unterschiede auf: Alleinerziehende Mütter weisen eine höhere Raucherquote auf, achten weniger auf eine gesunde Ernährung und nehmen Vorsorgeuntersuchungen seltener in Anspruch.

Excerpt out of 14 pages  - scroll top

Details

Title
Armut macht krank. Strategien der Gesundheitsförderung für alleinerziehende Mütter
College
University of Applied Sciences Magdeburg
Grade
1,3
Author
Nancy Kolling (Author)
Publication Year
2015
Pages
14
Catalog Number
V371610
ISBN (eBook)
9783668507487
ISBN (Book)
9783668507494
Language
German
Tags
Gesundheit Gesundheitsförderung Armut alleinerziehende Mütter
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Nancy Kolling (Author), 2015, Armut macht krank. Strategien der Gesundheitsförderung für alleinerziehende Mütter, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/371610
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  14  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint