Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit dem Kompetenzmanagement in der Praxis. Bevor auf ein Fallbeispiel in einem Unternehmen eingegangen wird, werden zuerst die Begriffe, die mit dem Kompetenzmanagement eng verbunden sind, beschrieben und definiert. Ebenso wird implizites und explizites Wissen erläutert. Als nächstes wird der Begriff „Kompetenzmanagement“ erläutert. Zum Kompetenzmanagement gehört nicht nur das strategische Kompetenzmanagement, sondern auch das operative sowie das Informations- und Datenmanagement.
Weiterhin wird konkret auf ein Fallbeispiel aus der Praxis eingegangen. Anschließend werden die acht Erfolgsfaktoren genannt, um das Kompetenzmanagement zu verdeutlichen. Zum Schluss wird das Fazit gezogen. Als Fazit kann man sagen, dass es sich bei Kompetenzmanagementsystemen weniger um die Zusammensetzung von feststehenden Instrumenten handelt, sondern um die Systematisierung bestehender „klassischer“ Personalinstrumente mit der Ausrichtung auf ein Kompetenzmodell.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Kompetenz
2.1 Wissen-Kompetenz
2.2 Definition Wissen
2.3 Implizites und Explizites Wissen
3 Definition Kompetenzarten
3.1 Fachkompetenz
3.2 Sozialkompetenz
3.3 Methodenkompetenz
3.4 Handlungskompetenz
3.5 Kompetenzabgrenzungen
4. Kompetenzmanagement
5 Funktionsweise in der Praxis am Beispiel der EnBW AG
6 Erfolgsfaktoren
7 Fazit
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, einen fundierten Überblick über die Möglichkeiten und die Umsetzung von Kompetenzmanagement in Unternehmen zu geben, wobei insbesondere die theoretischen Grundlagen mit praktischen Anwendungsbeispielen verknüpft werden.
- Grundlagen und Definitionen von Wissen und Kompetenz
- Differenzierung verschiedener Kompetenzarten
- Aufgaben und Handlungsfelder des Kompetenzmanagements
- Praktische Umsetzungsprozesse in Unternehmen
- Identifikation kritischer Erfolgsfaktoren für ein nachhaltiges Management
Auszug aus dem Buch
2.3 Implizites und Explizites Wissen
Es werden zwei Arten von Wissen differenziert: explizites und implizites Wissen. Explizites Wissen ist methodisch und systematisch. Es ist in Medien gespeichert, somit können beispielsweise die Mitarbeiter eines Unternehmens in das Wissen einsehen und es verwenden.
Das implizite Wissen ist in den Köpfen einzelner Personen gespeichert, aus diesem Grund ist es besonders schwer das Wissen zu formulieren und weiterzugeben.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz von Mitarbeiterkompetenzen als strategische Ressource und identifiziert mangelnde Transparenz über vorhandene Fähigkeiten als Kostentreiber.
2 Kompetenz: Dieses Kapitel definiert Kompetenz als Verknüpfung von Wissen, Fertigkeiten und Verhalten mit explizitem Handlungsbezug und stellt die "Wissenstreppe" als Modell vor.
3 Definition Kompetenzarten: Hier erfolgt eine Klassifizierung der Kompetenzen in Fach-, Methoden-, Sozial- und Handlungskompetenz inklusive der notwendigen Abgrenzungen.
4. Kompetenzmanagement: Dieses Kapitel leitet aus der Wissenstreppe drei zentrale Handlungsfelder ab: strategisches, operatives sowie Informations- und Datenmanagement.
5 Funktionsweise in der Praxis am Beispiel der EnBW AG: Anhand der EnBW AG wird ein vierstufiger Prozess des Kompetenzmanagements in der Praxis illustriert, der von der Analyse bis zur Erfolgskontrolle reicht.
6 Erfolgsfaktoren: Es werden acht wesentliche Faktoren benannt, die für den langfristigen Erfolg von Kompetenzmanagementsystemen in Unternehmen entscheidend sind.
7 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Kompetenzmanagement die Antwort auf den demografischen Wandel ist und die Systematisierung klassischer Personalinstrumente erfordert.
Schlüsselwörter
Kompetenzmanagement, Wissen, Fachkompetenz, Sozialkompetenz, Methodenkompetenz, Handlungskompetenz, EnBW AG, Personalinstrumente, Wissenstreppe, Erfolgsfaktoren, Unternehmensstrategie, implizites Wissen, explizites Wissen, Kompetenzmodell, Personalentwicklung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die Bedeutung von Kompetenzmanagement in Unternehmen, um Mitarbeiterwissen systematisch zu erfassen und als Wettbewerbsvorteil zu nutzen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Felder umfassen die Definition von Wissen und Kompetenzarten sowie deren strategische und operative Verwaltung in der Unternehmenspraxis.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, den Lesern einen Überblick über die Möglichkeiten des Kompetenzmanagements zu geben, unterstützt durch theoretische Begriffsbestimmungen und ein konkretes Praxisbeispiel.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine fundierte Literaturanalyse durchgeführt, die Begriffe definiert, Modelle (wie die Wissenstreppe) analysiert und diese auf ein Praxisbeispiel (EnBW AG) anwendet.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung (Begriffe, Kompetenzarten) und die praktische Anwendung inklusive Erfolgsfaktoren für die Implementierung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Kompetenzmanagement, Personalentwicklung, Wissenstreppe und Handlungskompetenz geprägt.
Warum ist das "implizite Wissen" eine besondere Herausforderung?
Da es in den Köpfen der Mitarbeiter gespeichert ist, lässt es sich nur schwer explizit formulieren, dokumentieren und somit für das gesamte Unternehmen zugänglich machen.
Wie unterscheidet sich "Wissen" von "Kompetenz"?
Wissen ist die Gesamtheit der Kenntnisse, während Kompetenz die Anwendung dieses Wissens im konkreten Handlungsbezug beschreibt, um ein Ergebnis zu erzielen.
Welche Rolle spielt die EnBW AG in dieser Untersuchung?
Die EnBW AG dient als Fallbeispiel, um zu verdeutlichen, wie ein vierstufiger Managementprozess in der Energiebranche konkret in der Praxis umgesetzt werden kann.
Was ist laut Fazit der wichtigste Punkt für ein Kompetenzmanagementsystem?
Es handelt sich weniger um eine rein instrumentelle Lösung, sondern um eine systematische Ausrichtung klassischer Personalinstrumente auf ein übergeordnetes Kompetenzmodell.
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- Tatjana Kremer (Author), 2016, Die Funktionsweise von Kompetenzmanagement in der Praxis, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/371636