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Die Single-Gesellschaft. Definition, Lebensbedingungen und Motive für das Single-Dasein

Title: Die Single-Gesellschaft. Definition, Lebensbedingungen und Motive für das Single-Dasein

Research Paper (undergraduate) , 2016 , 8 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Solmaz Saligheh (Author)

Sociology - Relationships and Family
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In der heutigen Zeit werden wir immer wieder mit dem Thema „Single“ konfrontiert, sei es in den Medien, im Freundeskreis oder in der Familie, sodass der Eindruck entstehen kann, dass Deutschland mehr und mehr zu einer Single-Gesellschaft wird. Aber was genau ist eigentlich ein „Single“?

In der nachfolgenden Ausarbeitung möchte ich zunächst den Begriff „Single“ aus sozialwissenschaftlicher Perspektive definieren und näher erläutern. Daran anschließend werden die Themen Bildungsstruktur, Einkommen, Wohnsituation und zwei Typerklärungen vorgestellt.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition von „Single“

2.1 Singles

2.2 Umgangssprachliche „Definition“

3. Lebensbedingungen

3.1 Demographische Grunddaten

3.2 Berufsstruktur

3.3 Einkommen

3.4 Wohnsituation

4. Motive des Single-Daseins

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen der „Single-Gesellschaft“ aus einer sozialwissenschaftlichen Perspektive. Ziel ist es, den Begriff „Single“ präzise zu definieren, die sozioökonomischen Lebensbedingungen von alleinlebenden Menschen in Deutschland darzustellen und verschiedene Typologien zu erläutern, die die Motive hinter dieser Lebensform klassifizieren.

  • Sozialwissenschaftliche Definition und Abgrenzung des Single-Begriffs
  • Analyse demographischer und ökonomischer Lebensbedingungen
  • Untersuchung der Wohn- und Berufssituation von Alleinlebenden
  • Darstellung psychologischer und sozialer Typologien nach Eva Jaeggi und Heide Soltau

Auszug aus dem Buch

2.1 „Singles“

Der englische Begriff „Single“ entstand in den 1970er Jahren in den USA und wurde in Europa übernommen. Damit wird das Alleinsein, also in keiner festen und verbindlichen Liebesbeziehung zu einer anderen Person zum Ausdruck gebracht und gleichzeitig ist mit dem Begriff auch eine bestimmte Lebensweise gemeint.

„Als Singles galten jüngere Menschen, die statt eine Familie zu gründen oder in einer Paarbeziehung zusammen zu leben, bewusst und freiwillig allein lebten, ohne eine feste Partnerbeziehung zu unterhalten“ (Hradil 1995,S.6). Heute wird In Deutschland jeder als Single bezeichnet, der allein lebt. Dabei spielen Alter, Familienstand, Grad der Freiwilligkeit und Partnerverhältnisse keine Rolle (vgl. Hradil 1995,S.6). Stefan Hradil unterscheidet in seinem Buch „Die Singlegesellschaft“ zwischen einem engen und einem weiten Singlebegriff. Darunter fällt unter dem engen Begriff „jede(r) als „Single“, der bzw. die alleine in einem Einzelpersonenhaushalt lebt, 25 bis 55 Jahre alt ist, und angibt, keinen festen Partner zu haben sowie aus eigenen Willen und für längere Zeit alleinleben zu wollen“ (Hradil 1995,S.9). Allerdings würden mit dieser Definition nur maximal 3 Prozent der deutschen Bevölkerung als Singles gelten, was definitiv nicht repräsentativ ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die zunehmende gesellschaftliche Präsenz des Single-Daseins ein und erläutert die methodische Vorgehensweise der Arbeit.

2. Definition von „Single“: Dieses Kapitel differenziert zwischen wissenschaftlichen Begriffsbestimmungen und dem alltäglichen Verständnis des Single-Daseins.

3. Lebensbedingungen: Hier werden statistische Daten zu Demographie, Beruf, Einkommen und der spezifischen Wohnsituation von Alleinlebenden analysiert.

4. Motive des Single-Daseins: In diesem Abschnitt werden verschiedene Typologien von Alleinlebenden vorgestellt, um die unterschiedlichen Hintergründe und Einstellungen zum Single-Dasein zu verstehen.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass das Alleinleben heute zwar gesellschaftlich akzeptiert ist, aber von den Betroffenen häufig als Übergangsphase auf der Suche nach Intimität und Partnerschaft gesehen wird.

Schlüsselwörter

Single-Gesellschaft, Alleinleben, Sozialwissenschaft, Lebensbedingungen, Haushaltsform, demographische Daten, Berufsstruktur, Einkommensverhältnisse, Wohnungssituation, Typologie, Eva Jaeggi, Heide Soltau, Partnerschaft, Individualität, gesellschaftlicher Wandel

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Phänomen der Single-Gesellschaft in Deutschland und beleuchtet die soziologischen Hintergründe sowie die Lebensrealität von Alleinlebenden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themenfelder umfassen die Definition des Begriffs, die Lebensbedingungen wie Wohnen und Einkommen sowie die verschiedenen psychologischen Motive für das Alleinleben.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist eine fundierte sozialwissenschaftliche Einordnung des Single-Daseins, um das gesellschaftliche Bild vom „Single“ von Klischees zu befreien und wissenschaftlich zu greifen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung sozialwissenschaftlicher Sekundärdaten, etwa von Studien wie der Allbus-Umfrage oder Daten des Statistischen Bundesamtes.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden sowohl harte demographische Fakten (Beruf, Wohnen) als auch soziologische Typologien diskutiert, die aufzeigen, warum Menschen alleine leben.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Typische Schlüsselwörter sind Single-Gesellschaft, Lebensbedingungen, demographische Grunddaten und soziologische Typologien des Alleinlebens.

Wie unterscheidet Stefan Hradil zwischen verschiedenen Single-Begriffen?

Er unterscheidet zwischen einem engen Begriff, der Alter und expliziten Willen zum Alleinleben voraussetzt, und einem weiten Begriff, der lediglich das Alter und das Leben in einem Einpersonenhaushalt als Kriterien heranzieht.

Welche Bedeutung kommt der Wohnung für Singles laut dem Text zu?

Die Wohnung wird als „Sanatorium und Tankstelle“ bezeichnet – ein privater Rückzugsort, an dem der Single seine Individualität ausleben kann.

Gibt es geschlechtsspezifische Unterschiede beim Einkommen von Singles?

Ja, der Text zeigt auf, dass Nicht-Single-Männer mehr verdienen als Single-Männer, während Single-Frauen wiederum deutlich mehr verdienen als Nicht-Single-Frauen.

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Details

Title
Die Single-Gesellschaft. Definition, Lebensbedingungen und Motive für das Single-Dasein
College
University of Applied Sciences Wiesbaden Rüsselsheim Geisenheim
Grade
1,7
Author
Solmaz Saligheh (Author)
Publication Year
2016
Pages
8
Catalog Number
V371758
ISBN (eBook)
9783668496309
ISBN (Book)
9783668496316
Language
German
Tags
single-gesellschaft definition lebensbedingungen motive single-dasein
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Solmaz Saligheh (Author), 2016, Die Single-Gesellschaft. Definition, Lebensbedingungen und Motive für das Single-Dasein, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/371758
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