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Weblogs im Unterricht. Kann der Blog "Cybermobbing bei Kindern und Jugendlichen" für Gefahren im Internet sensibilisieren?

Titel: Weblogs im Unterricht. Kann der Blog "Cybermobbing bei Kindern und Jugendlichen" für Gefahren im Internet sensibilisieren?

Hausarbeit , 2014 , 53 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Franz Hinterramskogler (Autor:in)

Didaktik - Allgemeine Didaktik, Erziehungsziele, Methoden
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Gerade neuen Medien wird nachgesagt, dass sie Lernerfolg und Lernqualität steigern. Doch damit die Potentiale neuer Medien in der Bildung in Zukunft erfolgreich genutzt werden können, müssen sie sich an den Bedürfnissen der Schüler orientieren. Wenn die für multimediales Lernen entwickelten Produkte eine hohe Qualität und Effizienz aufweisen sollen, ist es wesentlich, dass Evaluation ein selbstverständlicher Bestandteil der Konzeption, Entwicklung und des Einsatzes von multimedialen Angeboten verstanden werden muss. Ob beispielhaft die Nutzung eines Blogs als Unterrichtsmaßnahme bei Kindern und Jugendlichen eine Steigerung der Effektivität mit sich bringt, soll mit der folgenden Studie untersucht werden.

Es wird evaluiert, ob Kinder und Jugendliche nach der Nutzung des Weblogs Cybermobbing vorsichtiger im Umgang mit persönlichen Daten beim Surfen im Internet sind, ob sie durch das Lesen von Blogberichten Gefahren im Internet besser erkennen können und ob durch das Verfassen eigener Berichte ihre subjektiv empfundene Sicherheit beim Surfen im Internet steigt, kurz: welchen Effekt die Nutzung des Blogs auf das Surfverhalten der Teilnehmenden hat, und ob das Angebot oder Komponenten dessen von den Schülern beim Surfen im Internet auch praktisch umgesetzt werden können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Definition der Begriffe

Evaluation

Weblogs

Cybermobbing

3 Stand der Forschung zur Evaluation von Weblogs

4 Theoretische Einbettung

Medien-Framing-Ansatz

Wirkungen von Medien-Frames

5 Evaluationsprozess

Definition der zu evaluierenden Maßnahme

Zielsetzung der Evaluation

Planung der Evaluation

Datenerhebung und Auswertung

6 Darstellung und Diskussion der Ergebnisse

7 Reflexion und Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die Wirksamkeit des Blogs „Cybermobbing bei Kindern und Jugendlichen“ zu evaluieren. Dabei wird der Forschungsfrage nachgegangen, welchen Effekt die Nutzung dieses Blogs auf das Surfverhalten der teilnehmenden Kinder und Jugendlichen hat, insbesondere im Hinblick auf den Umgang mit persönlichen Daten, das Erkennen von Gefahren im Internet sowie die subjektiv empfundene Sicherheit beim Surfen.

  • Anwendung und Evaluation von Weblogs im schulischen Kontext
  • Theoretische Einbettung durch den Medien-Framing-Ansatz
  • Untersuchung von Zusammenhängen zwischen Blog-Nutzungsintensität und digitaler Kompetenz
  • Empirische Analyse des Surfverhaltens von Schülern mittels standardisierter Fragebögen

Auszug aus dem Buch

Wirkungen von Medien-Frames

Die bisherige Forschung zu Framing-Effekten auf Einstellungen fokussierte in erster Linie kognitive Wirkungsprozesse. Medien-Frames können aber auch Emotionen auslösen, die Bedeutung für die Meinungsbildung haben (Kühne, 2013, S. 16). Frames setzen sich aus vier Frame konstituierenden Elementen (siehe Abbildung 1) zusammen: Sie stellen zunächst eine Problemdefinition dar, die mit einer Ursachenzuschreibung verbunden ist. Weiter wird eine Bewertung des Problems abgegeben, die auf verschiedenen Werten beruhen kann und mit einer Handlungsempfehlung zur Problemlösung verbunden ist. Am Beispiel des David-Goliath-Frames kann diese allgemeine Definition konkret aufgezeigt werden. Das von Dahinden (2006, S. 14 f.) beschriebene Modell dieses Frames wird im Folgenden auf die Cybermobbing-Problematik, wie sie im Blog thematisiert wird, angewandt. Als allgemeine Problemdefinition beschreibt dieser Frame die Auseinandersetzung zweier ungleicher Konfliktparteien.

Die eine Seite, die unsichtbaren und anonymen Mobber, die aufgrund ihrer scheinbar sicheren Position aus dem Hintergrund heraus der anderen Seite, ihren Mobbing-Opfern, klar überlegen sind. Die Ursache des Problems kann als virtuelle Überlegenheit und Machtmissbrauch der stärkeren Seite beschrieben werden. Die Bewertungstendenz innerhalb des Frames ist eindeutig. Sie läuft auf ein positives Urteil gegenüber der schwächeren Partei und ein negatives gegenüber der stärkeren hinaus. Der Konflikt kann von der schwächeren Seite, den Mobbing-Opfern, dann für sich entschieden werden, wenn sie die richtige Strategie gegen die Mobber anwendet. Die entscheidenden Verhaltensmaßnahmen und Handlungsempfehlungen sollen den scheinbar unterlegenen Opfern durch den Blog geliefert werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Bedeutung des Web 2.0 ein, stellt die Relevanz von Weblogs dar und formuliert die Forschungsfrage bezüglich der Effekte des Blogs „Cybermobbing bei Kindern und Jugendlichen“ auf das Surfverhalten.

2 Definition der Begriffe: In diesem Kapitel werden die zentralen Fachbegriffe Evaluation, Weblogs und Cybermobbing theoretisch definiert und in den Kontext der Arbeit eingeordnet.

3 Stand der Forschung zur Evaluation von Weblogs: Das Kapitel bietet einen Überblick über bestehende Studien zur Nutzung und zum Erfolg von Weblogs, wobei sowohl internationale als auch deutschsprachige Untersuchungen betrachtet werden.

4 Theoretische Einbettung: Hier wird der Medien-Framing-Ansatz als theoretisches Fundament dargelegt, insbesondere dessen Funktionen, die Wirkungsweise von Medien-Frames und die forschungslogische Perspektive für die Untersuchung.

5 Evaluationsprozess: Dieses Kapitel erläutert die Definition der Maßnahme, die Ziele der Evaluation, die methodische Planung mittels Fragebögen sowie die Vorgehensweise bei der Datenerhebung und Auswertung.

6 Darstellung und Diskussion der Ergebnisse: Die gewonnenen Daten der Schülerbefragung werden präsentiert, deskriptiv ausgewertet und auf Basis der aufgestellten Hypothesen statistisch diskutiert.

7 Reflexion und Fazit: Das abschließende Kapitel reflektiert den gesamten Evaluationsprozess, bewertet die Ergebnisse kritisch und leitet daraus Empfehlungen für den zukünftigen Einsatz von Weblogs in Bildungskontexten ab.

Schlüsselwörter

Cybermobbing, Weblogs, Evaluation, Medien-Framing-Ansatz, Surfverhalten, Internetnutzung, Digitale Kompetenz, Jugendliche, Prävention, Intervention, Fragebogen, Empirische Sozialforschung, Bildungswissenschaften, Sozial Software, Medienwirkungen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Evaluation eines Weblogs zum Thema „Cybermobbing bei Kindern und Jugendlichen“ und dessen Einfluss auf das Surfverhalten der Zielgruppe.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind der Einsatz von Weblogs in Bildungsprozessen, die theoretische Analyse durch den Medien-Framing-Ansatz sowie die Prävention von Cybermobbing bei Jugendlichen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist die Beantwortung der Frage: „Welchen Effekt hat die Nutzung des Blogs Cybermobbing bei Kindern und Jugendlichen auf das Surfverhalten der Teilnehmenden?“

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wurde eine quantitative Evaluation durchgeführt, bei der ein standardisierter Fragebogen (angelehnt an JIM-Studien) online mittels LimeSurvey erhoben und die Daten statistisch mit SPSS ausgewertet wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst die Begriffsdefinitionen, den Forschungsstand, die theoretische Fundierung (Framing), die detaillierte Planung und Durchführung der Evaluation sowie die Darstellung und Diskussion der Ergebnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Charakterisierende Begriffe sind Cybermobbing, Weblogs, Evaluation, Framing, digitale Kompetenz und Internetnutzung.

Warum konnte für Hypothese 1 kein positiver Zusammenhang nachgewiesen werden?

Die statistische Auswertung ergab eine Korrelation nach Pearson von lediglich 0,206 mit einer nicht signifikanten p-Wert-Ausprägung, was auf keinen statistisch belegbaren Zusammenhang zwischen der Blog-Besuchshäufigkeit und dem vorsichtigeren Umgang mit persönlichen Daten hinweist.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor für künftige Projekte?

Der Autor schließt, dass der bloße Besuch eines Blogs nicht ausreicht; Schüler sollten aktiv in die Erstellung eingebunden werden, um eine höhere Identifikation und Lernwirkung zu erzielen.

Ende der Leseprobe aus 53 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Weblogs im Unterricht. Kann der Blog "Cybermobbing bei Kindern und Jugendlichen" für Gefahren im Internet sensibilisieren?
Hochschule
FernUniversität Hagen  (Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften)
Veranstaltung
(Anwendungsbezogene) Bildungsforschung
Note
2,0
Autor
Franz Hinterramskogler (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
53
Katalognummer
V371946
ISBN (eBook)
9783668516670
ISBN (Buch)
9783668516687
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Evaluation Evaluationsprozess Fragebogen bildungsforschung bildung und medien blog
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Franz Hinterramskogler (Autor:in), 2014, Weblogs im Unterricht. Kann der Blog "Cybermobbing bei Kindern und Jugendlichen" für Gefahren im Internet sensibilisieren?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/371946
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Leseprobe aus  53  Seiten
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