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Die Grundprobleme des selbstorganisierten Lernens

Title: Die Grundprobleme des selbstorganisierten Lernens

Term Paper (Advanced seminar) , 2016 , 19 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Luisa Wagner (Author)

Pedagogy - Adult Education
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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Arbeit untersucht die Grundprobleme des selbstorganisierten Lernens. Hierbei konzentriert sich die Arbeit darauf, einige Grundprobleme dieser Lernform zu dokumentieren. Zunächst wird die Problematik der Begriffsbestimmung selbstorganisierten Lernens aufgezeigt. Anschließend werden individuelle, lernseitige und objektive, sowie situative Grundprobleme behandelt. Im Rahmen dieses Punktes sollen Lösungsansätze für einige Probleme thematisiert werden.

In der alltäglichen Praxis leben wir mit fremdgesteuertem Lernen ohne Schwierigkeiten: Wir werden angeleitet, immer dazu zu lernen, um uns an die ständig wachsenden Anforderungen anzupassen. In diesen Fällen wissen wir ausreichend genau, was zu tun ist. Dagegen scheint es äußert schwierig, selbstorganisiert zu lernen. Dies zeigt sich darin, dass in der Forschung einige Grundprobleme selbstorganisierten Lernens auftreten.

Selbstorganisiertes Lernen, auch autopoietisches Lernen genannt, basiert auf einem systemisch-konstruktivistischen Verständnis. Der Mensch gilt hierbei als lernendes System, das sich selbst organisiert. Der Lernprozess ist also individuell. Lernen basiert auf Grundlagen von Vorerfahrungen und Grundbedürfnissen. Erfolgreiches selbstorganisiertes Lernen erfordert ein komplexes Zusammenspiel lernseitiger, also kognitiver und motivationaler aber auch situativer Komponenten im Sinne von Unterstützung durch Lehrende. Menschen brauchen also sowohl individuelle als auch kooperative Lernphasen. So soll gelernt werden, eigene Strukturen zu erarbeiten, selbst aktiv zu strukturieren und nicht das vom Lehrenden zu übernehmen, was wenig bis gar nicht verstanden wird.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Begriffserklärung: Selbstorganisiertes Lernen

3. Methode

4. Ergebnis

5. Diskussion und Fazit

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die grundlegenden Probleme und Herausforderungen, die mit der Lernform des selbstorganisierten Lernens in Theorie und Praxis verbunden sind, wobei insbesondere der Einfluss von Vorerfahrungen, Motivation und situativen Gegebenheiten betrachtet wird.

  • Problematik der Begriffsbestimmung
  • Individuelle und situative Lernbarrieren
  • Kritische Analyse der Forschungspraxis
  • Notwendigkeit von Unterstützungsstrukturen
  • Auswirkungen negativer Lernerfahrungen

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

„Müssen wir heute wieder so lernen wie wir selber wollen oder dürfen wir das tun, was Sie von uns verlangen?“ (Greif/Kurtz 1998, S.29) In der alltäglichen Praxis leben wir mit fremdgesteuertem Lernen ohne Schwierigkeiten: Wir werden angeleitet, immer dazu zu lernen, um uns an die ständig wachsenden Anforderungen anzupassen. In diesen Fällen wissen wir ausreichend genau, was zu tun ist. Dagegen scheint es äußerst schwierig, selbstorganisiert zu lernen. Dies zeigt sich darin, dass in der Forschung einige Grundprobleme selbstorganisierten Lernens auftreten.

Deshalb widmet sich diese Arbeit der Frage:

Hierbei konzentriert sie sich darauf, einige Grundprobleme der Lernform des selbstorganisierten Lernens zu dokumentieren. Zunächst wird die Problematik der Begriffsbestimmung selbstorganisierten Lernens aufgezeigt. Anschließend werden individuelle, lernseitige und objektive, sowie situative Grundprobleme behandelt. Im Rahmen dieses Punktes sollen Lösungsansätze für einige Probleme thematisiert werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik des selbstorganisierten Lernens ein und stellt die zentrale Forschungsfrage der Arbeit vor.

2. Theoretische Begriffserklärung: Selbstorganisiertes Lernen: Dieses Kapitel definiert selbstorganisiertes Lernen als konstruktivistischen Prozess und beleuchtet die Anforderungen an den Lernenden.

3. Methode: Hier wird das methodische Vorgehen beschrieben, das auf Literaturrecherchen sowie einer eigenen empirischen Umfrage basiert.

4. Ergebnis: Das Kapitel analysiert die verschiedenen Problembereiche in Theorie und Praxis, unter anderem die unkritische Erfolgsproklamation und die Überforderung der Lernenden.

5. Diskussion und Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Reflexion über die zukünftige Bedeutung selbstorganisierten Lernens und die Notwendigkeit institutioneller Anpassungen.

Schlüsselwörter

Selbstorganisiertes Lernen, Erwachsenenbildung, Lernblockade, Eigenverantwortung, lebenslanges Lernen, Lernprozess, Motivation, Selbststeuerung, Bildungsinstitutionen, Lehrperson, Lernumgebung, Strukturierung, Lernerfahrung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Hürden und Grundproblemen, die beim selbstorganisierten Lernen in der Erwachsenenbildung auftreten können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Begriffsdefinition, die Analyse von Lernhindernissen sowie die kritische Betrachtung von Unterstützungsmöglichkeiten im Lernprozess.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Diskrepanz zwischen der Theorie des selbstorganisierten Lernens und den tatsächlichen Herausforderungen in der Praxis aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Kombination aus Literaturanalyse und einer selbst initiierten empirischen Umfrage unter verschiedenen Personengruppen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden neben der theoretischen Einordnung die Ergebnisse der Untersuchung hinsichtlich Motivation, Vorerfahrungen und struktureller Probleme erläutert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Selbstorganisiertes Lernen, Eigenverantwortung, Lernmotivation und Erwachsenenbildung charakterisiert.

Welche Rolle spielt die „Vorgeschichte“ des Lernenden bei der Umsetzung?

Die Vorgeschichte, insbesondere negative Erfahrungen in der Schulzeit, wirkt als Blockade, da sie Ängste vor dem Scheitern auslöst und das Zutrauen in die eigene Lernfähigkeit mindert.

Warum wird die derzeitige Forschung zum Thema kritisiert?

Die Forschung fokussiert sich zu stark auf erfolgreiche Lernprozesse bei Studierenden und vernachlässigt die Hürden, die bei anderen Zielgruppen oder beim Scheitern auftreten.

Excerpt out of 19 pages  - scroll top

Details

Title
Die Grundprobleme des selbstorganisierten Lernens
College
University of Education Ludwigsburg
Grade
2,0
Author
Luisa Wagner (Author)
Publication Year
2016
Pages
19
Catalog Number
V372004
ISBN (eBook)
9783668501737
ISBN (Book)
9783668501744
Language
German
Tags
Erwachsenenbildung Selbstorganisiertes Lernen Lernen Lebenslanges Lernen Didaktik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Luisa Wagner (Author), 2016, Die Grundprobleme des selbstorganisierten Lernens, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/372004
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