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Das Menschenbild - Persönllichkeitstheorie nach Rogers

Titel: Das Menschenbild - Persönllichkeitstheorie nach Rogers

Hausarbeit , 2005 , 28 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Mike Brandt (Autor:in)

Psychologie - Sozialpsychologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Was ist das Menschenbild?
Allgemein werden Menschenbilder als Teil von Weltbildern, die individuell aus Erfahrungen und Auseinandersetzungen hervorgehen, bezeichnet. Sie bilden eine wissenschaftliche Grundlage für die Anthropologie, Persönlichkeitstheorie, Motivationstheorie, Theorie der leidenden Person („Störungslehre“) und Therapietheorie.

Diese Arbeit wird sich jedoch speziell mit dem Menschenbild nach Carl Ransom Rogers auseinandersetzen und somit einen Einblick in seine Persönlichkeitstheorie bieten. Rogers wurde am 08. Januar 1902 in Oak Park, Illinois, geboren und 1931 an der Columbia University, nachdem er ein Studium in den Agrarwissenschaften und in der Theologie abgebrochen hatte zum Dr. der Psychologie promoviert. Zu dieser Zeit arbeitete er schon in der Erziehungsberatung und mit missbrauchten Kindern. In den folgenden Jahren lehrte er in Ohio, Chicago, Wisconsin und in La Jolla. Aus Gründen der Unzufriedenheit über das Inventar an diagnostischen und therapeutischen Methoden der Gesprächpsychotherapie begründete er die klientenzentrierte Psychotherapie. Nach Jahren der Weiterentwicklung dieser Therapieform und mehreren Veröffentlichungen starb Rogers am 04. Februar 1987 in La Jolla, Kalifornien.

Innerhalb dieser Arbeit wird nun versucht, Rogers Ansicht über die Sichtweisen der Menschen und den damit verbundenen Einflüssen auf die Theorie- und Hypothesenbildung des Therapeuten darzustellen. Die Quellen, um dieses Ziel zu erreichen, beschränken sich nicht nur auf einschlägige Literatur, sondern umfassen eine digitale Enzyklopädie (Microsoft Encarta 1999) und diverse Internetquellen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Menschenbild der Humanistischen Psychologie

2.1 Humanismus

2.2 Grundsätze

3. Persönlichkeitstheorie nach Rogers

3.1 Aspekte der Persönlichkeitstheorie

3.2 Wesentliche Begriffe der Persönlichkeitstheorie

3.3 Thesen zum Menschenbild

3.4 Thesen zur Persönlichkeitstheorie

4. Die Persönlichkeitstheorie in Bezug auf die Therapietheorie

4.1 Grundlagen der Therapietheorie

4.2 Persönlichkeitstheoretische Merkmale in der Therapietheorie

4.3 Fazit

5. Abschließende Worte

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit verfolgt das Ziel, das Menschenbild nach Carl Ransom Rogers darzustellen und einen fundierten Einblick in seine Persönlichkeitstheorie zu bieten, wobei insbesondere der Einfluss dieser Sichtweisen auf die Theoriebildung in der therapeutischen Praxis beleuchtet wird.

  • Grundlagen und Prinzipien der Humanistischen Psychologie
  • Struktur und zentrale Begriffe der Persönlichkeitstheorie nach Rogers
  • Analyse der Thesen zum Menschenbild und zur Persönlichkeitsentwicklung
  • Verbindung zwischen Persönlichkeitstheorie und klientenzentrierter Therapietheorie

Auszug aus dem Buch

Die frühere Erfahrung

Damit sind die Gedächtnisinhalte gemeint, die bei der Entstehung und Symbolisierung von Erfahrung mitwirken. Bei näherer Betrachtung des Vorgangs der Abwehr können auch länger zeitlich zurückliegende Erfahrungen des Inkongruenzverhaltens unter diesem Begriff aufgenommen werden.

Folgen von Inkongruenz: Inkongruenz bezeichnet eine Nichtübereinstimmung des diskrepanten Verhältnisses zwischen Selbst und Erfahrung und bringt Angst, Bedrohung und Desorganisation des Selbst als unerwünschte Begleiterscheinung mit sich. Angst äußert sich in einem Zustand des Unbehagens oder der Spannung ohne erkennbaren Hintergrund und entsteht immer dann, wenn sich eine diskriminierte oder inkonsistente Erfahrung im Bewusstsein ankündigt. Sollte die abweichende Erfahrung bewusst erlebt werden, z.B. durch das Versagen der Abwehr, kann dies eine strukturelle Änderung des Selbstkonzepts bedeuten (Desorganisation des Selbst). Bei der Bedrohung kann diese Folge nicht eintreten, da sie nicht dem internen, sondern dem externen Bezugsrahmen begegnet.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in den Begriff des Menschenbildes ein und skizziert den Werdegang von Carl R. Rogers sowie das Ziel der Arbeit.

2. Das Menschenbild der Humanistischen Psychologie: Hier werden der Humanismus als Denkrichtung und die fünf fundamentalen Prinzipien der humanistischen Psychologie erläutert.

3. Persönlichkeitstheorie nach Rogers: Dieses Kapitel detailliert die theoretischen Grundlagen, wesentliche Begriffe wie Erfahrung, Selbst und Abwehr sowie die Thesen zur Persönlichkeitsstruktur.

4. Die Persönlichkeitstheorie in Bezug auf die Therapietheorie: Der Abschnitt verknüpft die theoretischen Konzepte mit der praktischen Anwendung, insbesondere den Bedingungen des therapeutischen Prozesses.

5. Abschließende Worte: Ein zusammenfassender Ausblick, der die Bedeutung der voll funktionierenden Person für die persönliche Entwicklung und therapeutische Praxis reflektiert.

Schlüsselwörter

Carl R. Rogers, Humanistische Psychologie, Persönlichkeitstheorie, Menschenbild, Selbstkonzept, Aktualisierungstendenz, Inkongruenz, klientenzentrierte Psychotherapie, Empathie, Kongruenz, voll funktionierende Person, Selbstverwirklichung, Erfahrung, Abwehrmechanismen, Wertschätzung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das spezifische Menschenbild und die Persönlichkeitstheorie von Carl R. Rogers im Kontext der Humanistischen Psychologie.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die Aktualisierungstendenz, das Selbstkonzept, die Entstehung von Inkongruenz sowie die Bedingungen der personenzentrierten Gesprächsführung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, Rogers' Sicht auf den Menschen und die daraus resultierenden Implikationen für die Theorie- und Hypothesenbildung eines Therapeuten darzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse sowie der Auswertung digitaler Enzyklopädien und Internetquellen basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die theoretischen Grundlagen der Humanistischen Psychologie, die wesentlichen Begriffe von Rogers' Persönlichkeitstheorie und deren Anwendung in der Therapietheorie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind das Selbstkonzept, die Aktualisierungstendenz, Kongruenz, Inkongruenz und der Begriff der voll funktionierenden Person.

Wie unterscheidet sich die Theorie nach Rogers vom Behaviorismus?

Rogers stellt den forschenden Menschen in den Mittelpunkt, während der Behaviorismus nach objektiven Daten strebt; Rogers betont stattdessen die Subjektivität und individuelle Erfahrung.

Was versteht Rogers unter der "voll funktionierenden Person"?

Dies ist eine Person, die für alle Erfahrungen offen ist, keine Abwehrhaltungen zeigt, sich selbst bedingungslos akzeptiert und ihr Handeln nach der Aktualisierungstendenz ausrichtet.

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Details

Titel
Das Menschenbild - Persönllichkeitstheorie nach Rogers
Hochschule
HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst - Fachhochschule Hildesheim, Holzminden, Göttingen  (Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst)
Veranstaltung
Gesprächsführung
Note
1,3
Autor
Mike Brandt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
28
Katalognummer
V37214
ISBN (eBook)
9783638366267
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Menschenbild Persönllichkeitstheorie Rogers Gesprächsführung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Mike Brandt (Autor:in), 2005, Das Menschenbild - Persönllichkeitstheorie nach Rogers, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/37214
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  28  Seiten
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