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Der Einsatz von Chemie-Foto-Stories im Anfangsunterricht und ihre Relevanz im Verhältnis zu den Versuchsprotokollen

Forschungsarbeit

Titel: Der Einsatz von Chemie-Foto-Stories im Anfangsunterricht und ihre Relevanz im Verhältnis zu den Versuchsprotokollen

Wissenschaftliche Studie , 2017 , 99 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anita Greinke (Autor:in)

Didaktik - Chemie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Forschungsarbeit wird im Rahmen des Praxissemesters geschrieben und fokussiert einen speziellen Bereich des Chemieunterrichts – die Protokolle. Da Experimente essentiell für den Chemieunterricht sind und eine Sicherung dieser Ergebnisse unumgänglich ist, ist der Themenschwerpunkt der Arbeit aktuell und relevant. Als angehende Chemielehrkraft muss die Bedeutung der Protokolle verstanden und die Möglichkeit von Innovationen präsent sein.

Das Spektrum der Ergebnissicherung und seiner Umsetzung ist dabei sehr breit, weshalb eine Variante genauer untersucht, empirische Daten erhoben und ein Ausblick auf den möglichen Einsatz im Chemieunterricht gegeben werden. Die Untersuchung kann aufgrund des zeitlichen Rahmens nicht als repräsentativ gewertet werden.

Für diese Arbeit wurden die Chemie-Foto-Storys ausgewählt, da neben der standardisierten Ergebniszusammenfassung noch mehr didaktisches Potential vorhanden ist – prozessuale Elemente werden im Speziellen präsentiert und akzentuiert. Dieses Potential soll durch die Untersuchung und Auswertung überprüft werden. Weiterhin setzt sich die Arbeit in der Auswertungsphase mit den Ergebnissen der Fallstudie von Tomcin und Reiners auseinander und diskutiert eventuelle Abweichungen.

In der Vorbereitungsphase stellte sich die Frage, inwiefern Chemie-Foto-Storys für den Anfangsunterricht geeignet sind und welche Relevanz sie im Verhältnis zu den Versuchsprotokollen haben. Dabei müssen verschiedene Aspekte berücksichtigt werden: 1. Frage der Überprüfbarkeit und Bewertbarkeit, 2. Frage nach der Motivation der Schüler, 3. Frage nach der Organisation.

Durch eine abwechslungsreiche Perspektiveneinnahme versucht die Arbeit einen umfangreichen Eindruck aus verschiedenen Blickwinkeln zu ermöglichen.

Der Aufbau der Arbeit ermöglicht durch einen theoretischen Einstieg die ausführliche Behandlung des Themas, da zunächst die Protokolle per se genauer betrachtet und anschließend kritisch bewertet werden. Aus dieser kritischen Bewertung heraus werden die Chemie-Foto-Storys als eine Möglichkeit der Behebung der dargestellten Probleme vorgestellt. Der empirische Teil dieser Arbeit überprüft anschließend, ob das präsentierte Methodenwerkzeug tatsächlich sinnvoll für den Einsatz im Schulalltag ist. Zum Ende der Arbeit werden dann alle Erkenntnisse zusammengefasst und ein Fazit geschlossen, wobei weiterhin ein Ausblick auf mögliche Einsatzgebiete gegeben wird.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Fragestellung und Hinführung zum Thema

2. Theoretischer Hintergrund

2.1 Funktion und kritische Betrachtung von Protokollen

2.2 Chemie-Foto-Stories als Alternative zu Versuchsprotokollen

3. Erhebung

3.1 Vorüberlegungen

3.2 Erhebungsinstrumente

3.3 Untersuchungsdesign und Durchführung

3.4 Ergebnisse

4. Auswertung und Ausblick

5. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht, inwiefern „Chemie-Foto-Storys“ eine geeignete und motivierende Alternative zu klassischen, schriftlichen Versuchsprotokollen im Anfangsunterricht des Faches Chemie darstellen.

  • Vergleichende Analyse von Versuchsprotokollen und Chemie-Foto-Storys
  • Untersuchung der motivationalen Aspekte bei Schülern
  • Überprüfbarkeit und Bewertbarkeit beider Dokumentationsformen
  • Einfluss auf Lernprozesse und Verständnis chemischer Inhalte
  • Anforderungen an Organisation und Zeitmanagement im Schulalltag

Auszug aus dem Buch

2.2 Chemie-Foto-Stories als Alternative zu Versuchsprotokollen

In der Vergangenheit sind bereits eine Vielzahl an innovativen Methodenwerkzeugen in der fachdidaktischen Literatur behandelt worden. Dies war die Folge aus „der Erkenntnis, dass ergebnisorientierte Versuchsprotokolle […] den individuellen Lernstilen der Schüler nicht gerecht werden können.“ Bei der Dokumentation von Experimenten erhielten besonders musische Methodenwerkzeuge, wie Filmleisten, Bildsequenzen und Prozessdiagramme Aufmerksamkeit. Diese Werkzeuge erlauben es Experimente in Bildfolgen darzustellen. Eine weitere Innovation wurde von Markus Prechtl in seiner Dissertation vorgestellt: das Konzept der Chemie-Foto-Storys.

In der Vergangenheit wurden zahlreiche Untersuchungen durchgeführt, bei denen die malerischen Tätigkeiten der Probanden als Untersuchungs- und Analysewerkzeuge im Fokus standen. Wie der Titel Chemie-Foto-Storys erahnen lässt, spielen die Zeichnungen der SuS eine zentrale Rolle, wobei anzumerken ist, dass es sich weniger um ein Analyseinstrument als um ein Methodenwerkzeug handelt. Die Chemie-Foto Storys verbinden „die Praxis des Schreibens und Zeichnens“ und sollen den SuS dabei helfen, „ihre individuellen Erfahrungen mit dem Experiment zu artikulieren.“, dabei beinhalten sie eine „symbolisch-ikonische[ ] Schwerpunktsetzung.“

Bei den Chemie-Foto-Storys werden Situationen eines durchgeführten Experiments zeichnerisch wiedergegeben. Dabei können auch Interaktionen der SuS untereinander Berücksichtigung finden. Die individuelle Gestaltung bleibt den SuS überlassen. So können auch weniger künstlerisch begabte SuS sich in einfachen Zeichnungen entfalten. Die SuS erhalten Zeichenblätter mit sechs Panels (Anhang I). Diese Panels werden als Zeichenraum für die Darstellung des Experiments genutzt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Fragestellung und Hinführung zum Thema: Vorstellung der Relevanz von Protokollen im Chemieunterricht und Einführung der Chemie-Foto-Storys als zu untersuchendes innovatives Methodenwerkzeug.

2. Theoretischer Hintergrund: Theoretische Auseinandersetzung mit der Funktion von Protokollen, deren didaktische Problematik sowie die konzeptionelle Einordnung der Chemie-Foto-Storys.

3. Erhebung: Detaillierte Darstellung der empirischen Untersuchungsmethoden, des Untersuchungsdesigns sowie der durchgeführten Schüler- und Lehrerbefragungen.

4. Auswertung und Ausblick: Interpretation der erhobenen Daten und Diskussion der Ergebnisse im Kontext bestehender Studien sowie ein Ausblick auf zukünftige Einsatzmöglichkeiten.

5. Zusammenfassung: Abschließende Synthese der Ergebnisse hinsichtlich der Eignung von Chemie-Foto-Storys als Alternative zu klassischen Versuchsprotokollen.

Schlüsselwörter

Chemieunterricht, Anfangsunterricht, Versuchsprotokolle, Chemie-Foto-Storys, Dokumentationsformen, Ergebnissicherung, Schülermotivation, Diagnostik, handlungspraktische Aspekte, sozial-kommunikative Kompetenzen, Lehr-Lern-Prozesse, empirische Untersuchung, Schülerorientierung, Methodenwerkzeuge, didaktisches Potenzial.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Forschungsarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob Chemie-Foto-Storys eine sinnvolle und motivierende Alternative zu herkömmlichen Versuchsprotokollen im Chemie-Anfangsunterricht darstellen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Untersuchung fokussiert sich auf die drei Hauptbereiche: Überprüfbarkeit und Bewertbarkeit, Motivation und Aktivierung der Schüler sowie organisatorische Aspekte im Schulalltag.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, das didaktische Potenzial von Chemie-Foto-Storys zu evaluieren und herauszufinden, ob sie die Probleme klassischer Protokolle, wie mangelnde Schülermotivation, beheben können.

Welche wissenschaftlichen Methoden wurden verwendet?

Es wurde eine Trendstudie mit qualitativen und quantitativen Elementen durchgeführt, bestehend aus Fragebögen für Schüler sowie leitfadengestützten Interviews mit Schülern und Fachlehrern.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst die theoretische Fundierung, die detaillierte Beschreibung des Erhebungsdesigns, die Darstellung der Ergebnisse aus den Fragebögen sowie die Analyse der durchgeführten Interviews.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere: Chemie-Foto-Storys, Versuchsprotokolle, Schülermotivation, fachdidaktische Methodenwerkzeuge und Dokumentationsformen.

Eignen sich Chemie-Foto-Storys als vollwertiger Ersatz für Protokolle?

Nein, die Untersuchung zeigt, dass sie aufgrund von Defiziten beim Lerneffekt und der Vergleichbarkeit eher als ergänzendes Diagnosewerkzeug und weniger als vollständiger Ersatz geeignet sind.

Wie bewerten die Lehrer den Einsatz der Chemie-Foto-Storys?

Die Lehrer stehen der Methode aufgrund des hohen Zeitaufwandes für die Sichtung und der schwierigen Vergleichbarkeit skeptisch gegenüber, sehen jedoch Potenzial als Ergänzung zur individuellen Förderung.

Warum haben einige Schüler Schwierigkeiten mit den Foto-Storys?

Die Schüler berichten von Problemen bei der Darstellung komplexer Versuchsabläufe und bemängeln, dass der Lerneffekt durch den Fokus auf das Zeichnen gegenüber dem Schreiben von Fachbegriffen geringer ausfällt.

Ende der Leseprobe aus 99 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Einsatz von Chemie-Foto-Stories im Anfangsunterricht und ihre Relevanz im Verhältnis zu den Versuchsprotokollen
Untertitel
Forschungsarbeit
Hochschule
Ruhr-Universität Bochum  (Fakultät für Chemie und Biochemie Lehrstuhl Didaktik der Chemie)
Note
1,0
Autor
Anita Greinke (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
99
Katalognummer
V372151
ISBN (eBook)
9783668499010
ISBN (Buch)
9783668499027
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Protokolle Chemie-Foto-Storys Praxissemester Versuchsprotokoll
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anita Greinke (Autor:in), 2017, Der Einsatz von Chemie-Foto-Stories im Anfangsunterricht und ihre Relevanz im Verhältnis zu den Versuchsprotokollen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/372151
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Leseprobe aus  99  Seiten
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