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Praktikum im Niedersächsischen Landeskrankenhaus Hildesheim

Title: Praktikum im Niedersächsischen Landeskrankenhaus Hildesheim

Internship Report , 2005 , 34 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Mike Brandt (Author)

Social Work
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Summary Excerpt Details

Während der vorlesungsfreien Zeit absolvierte ich ein Praktikum im Niedersächsischen Landeskrankenhaus Hildesheim. Dieses erstreckte sich vom 05. Juli 2004 bis zum 29.August 2004. Anfangs sollte erwähnt werden, dass mein Interesse nicht dem klassischen Sozialdienst eines Krankenhauses galt, sondern eher der ganztägigen Stationsarbeit, wobei dort im geringsten Maße an pflegerischer Tätigkeit gedacht werden kann. Ein Praktikum im Sozialdienst stand also außer Frage und meine Bewerbung richtete sich direkt an die Pflegedienstleitung der forensischen Abteilung. Beim Vorstellungsgespräch stellte sich schnell heraus das es ungewöhnlich sei, als angehender Sozialarbeiter, in diesem Bereich (unmittelbare Stationsarbeit), ein Praktikum absolvieren zu wollen. Denn ein ganztägiger speziell für eine Station eingerichteter Sozialdienst existiert bisher noch nicht, da therapeutische und gesprächsführende Aufgaben anderen Berufsgruppen1 vorbehalten sind. Im weiteren Gespräch wurde eine Zusage des Praktikumsplatzes immer deutlicher und letztendlich konnte ich mir eine der vier vorgestellten Stationen aussuchen. Mit Empfehlungen des Pflegedienstleiters fiel meine Wahl auf die Station 64, die vorrangig Patienten mit Suchterkrankungen und daraus resultierender Straftaten beha ndelt. Die erwähnte Empfehlung bekam ich aus Gründen der Unerfahrenhe it, denn der Pflegedienstleiter hielt die anderen Stationen bzw. die dortigen Patienten für zu „schwierig“. Als Leihe oder Einsteiger sei die Station 64 die am besten Geeignete. Im nun folgenden Bericht findet eine Auseinandersetzung mit der vorbereitenden und weiterführenden Literatur statt. Außerdem wird eine Vorstellung des Praxisfeldes, insbesondere der Einrichtung und der Strukturen innerhalb dieser geboten. Den Abschluss bildet ein Versuch einer Reflexion, der erfahrenen Berufspraxis aus dem Praktikum. Aus Verpflichtung zur Verschwiegenheit gegenüber aller Informationen der Praxisstelle, ist dieser Praktikumsbericht lediglich für das Praktikumseminar und dessen Dozenten bestimmt. Zudem lehnt sich dieser Bericht an die Vorgaben der Diplomprüfungsordnung2. 1 Anmerkung: gemeint sind die Berufsgruppen der Psychologen und Ärzte (Psychotherapeuten) 2 Anmerkung: § 8 DPO, Abs. 8

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Auswertung der vorbereitenden und weiterführenden Literatur

2.1 Lohfink, Markus: Maßregelvollzug und stationäre Nachsorge forensisch- psychiatrischer Patienten, WS 1995/ 96

2.2 Rasch, Wilfried: Forensische Psychiatrie, Stuttgart 1999

2.3 Penners, Bernd- Michael: Zum Begriff der Aussichtslosigkeit einer Entziehungskur nach § 64 Abs. 2 StGB, Berlin 1991

2.4 Fazit

3. Beschreibung der Praxisstelle

3.1 Vorstellung der Institution

3.2 Geschichte der Einrichtung

3.3 Strukturen der Klinik

3.4 Methoden und Arbeitsweisen der Berufsgruppen

3.5 Die Aufgaben des Maßregelvollzuges nach § 64 StGB

4. Beschreibung der Tätigkeiten im Praktikum

4.1 Zielsetzung

4.2 Konkrete Tätigkeiten

4.3 Konkrete Fall-, Situations- und Problemdarstellungen

4.3.1 Fall I

4.3.2 Fall II

4.3.3 Fall III

5. Reflexion der Fall-, Situations- und Problemdarstellungen

5.1 Fall I

5.2 Fall II

5.3 Fall III

6. Resümee und Reflexion

6.1 Auswertung der Praxis

6.2 Auswertung der Praxis in Bezug auf die vorbereitende Theorie

7. Abschließende Worte

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit reflektiert ein Praktikum im forensischen Maßregelvollzug des Niedersächsischen Landeskrankenhauses Hildesheim. Das Ziel ist die Untersuchung der praktischen Anwendung theoretischer Grundlagen, die Analyse der Strukturen und Arbeitsweisen in diesem speziellen Praxisfeld sowie die kritische Reflexion des Sozialdienstes im Kontext der forensischen Arbeit.

  • Strukturen und Arbeitsweisen im forensischen Maßregelvollzug
  • Die Rolle und Tätigkeitsfelder des Sozialdienstes in der Forensik
  • Vergleich zwischen theoretischer Literatur und klinischer Praxis
  • Auseinandersetzung mit den Herausforderungen bei Suchterkrankungen und Straftaten
  • Reflexion über die therapeutische Arbeit und deren Erfolgs- sowie Misserfolgsfaktoren

Auszug aus dem Buch

3.1 Vorstellung der Institution

Das Niedersächsische Landeskrankenhaus Hildesheim ist eins von insgesamt acht Landeskrankenhäusern in Niedersachsen, die teilweise andere Aufgabenbereiche erfüllen. Als Träger dieser Klinik kann das Land Niedersachsen und speziell als Trägerverwaltung das Niedersächsische Ministerium für Frauen, Arbeit und Soziales benannt werden. Anzumerken ist jedoch, dass die interne Verwaltung zumindest in betriebswirtschaftlichen und finanziellen Belangen von einem Verwaltungsdirektor vor Ort übernommen wird.

Noch in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts bestand die interne Krankenhausleitung aus einem Ärztlichen Direktor, einer Pflegedirektorin und einem Verwaltungsdirektor. Durch diese Änderung kann das Krankenhaus nach betriebwirtschaftlichen Grundsätzen wie ein Wirtschaftsbetrieb geführt werden, obwohl es wie alle Niedersächsischen Landeskrankenhäuser ein, nach § 26 der Haushaltsordnung, rechtlich unselbständiger Teil der Landesverwaltung ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Darstellung der Praktikumssituation, der Motivation für das gewählte Praxisfeld sowie der Rahmenbedingungen des Berichts.

2. Auswertung der vorbereitenden und weiterführenden Literatur: Theoretische Auseinandersetzung mit Fachliteratur zu den Themen Maßregelvollzug, forensische Psychiatrie und Entziehungskuren nach § 64 StGB.

3. Beschreibung der Praxisstelle: Umfassende Darstellung der Klinikstruktur, ihrer Geschichte, Finanzierung sowie der Methoden und Aufgabenbereiche der beteiligten Berufsgruppen.

4. Beschreibung der Tätigkeiten im Praktikum: Reflexion der eigenen Aufgaben, Ziele und konkreten Fallerfahrungen während des Praktikums in der forensischen Station 64.

5. Reflexion der Fall-, Situations- und Problemdarstellungen: Kritische Auseinandersetzung mit den erlebten Praxisfällen und dem eigenen professionellen Handeln.

6. Resümee und Reflexion: Zusammenfassende Auswertung der praktischen Erfahrungen in Bezug auf die Theorie sowie persönliche Bilanzierung des Praktikums.

7. Abschließende Worte: Schlussbetrachtung zur Relevanz des Praktikums für die Studienrichtung und Ausblick auf die zukünftige akademische Arbeit.

Schlüsselwörter

Maßregelvollzug, Forensik, Sozialarbeit, § 64 StGB, Suchterkrankung, Entziehungskur, Psychiatrie, Resozialisierung, Klinische Praxis, Patientenbetreuung, Forensische Psychiatrie, Sozialdienst, Straffälligkeit, Therapie, Supervision.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Bericht grundsätzlich?

Der Bericht dokumentiert die Erfahrungen des Autors während eines Praktikums in einem forensischen Krankenhaus, speziell auf einer Station für suchtkranke Patienten im Maßregelvollzug.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Arbeit?

Im Zentrum stehen die Struktur des Maßregelvollzuges nach § 64 StGB, die Rolle des Sozialdienstes in der Forensik sowie die medizinischen und juristischen Grundlagen der Patientenbehandlung.

Was ist das primäre Ziel des Praktikumsberichts?

Das Ziel ist die kritische Auseinandersetzung mit der Praxis in einer forensischen Einrichtung und die Überprüfung der theoretischen Annahmen aus der Fachliteratur an der klinischen Realität.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Der Autor nutzt eine Kombination aus Literaturanalyse (theoretische Grundlagen) und teilnehmender Beobachtung (Praxisfeld) sowie die deskriptive Aufarbeitung konkreter Fallbeispiele aus dem Praktikum.

Was wird im Hauptteil des Berichts behandelt?

Der Hauptteil umfasst die detaillierte Beschreibung der Institution, die Analyse der Patientenunterbringung, die Darstellung der therapeutischen Methoden sowie die spezifische Reflexion der Tätigkeiten des Sozialdienstes.

Welche Schlüsselbegriffe sind für die Arbeit charakteristisch?

Wesentliche Begriffe sind Maßregelvollzug, Forensik, § 64 StGB, Resozialisierung, Suchterkrankung und Sozialdienst.

Welche Rolle spielt die "Aussichtslosigkeit" bei der Behandlung laut der zitierten Literatur?

Penners beschreibt, dass die Frage nach der Aussichtslosigkeit einer Entziehungskur eng mit dem medizinischen Behandlungserfolg und der anschließenden Straffreiheit oder Rückfälligkeit der Patienten verknüpft ist.

Wie unterscheidet der Autor zwischen den Arbeitsweisen der Berufsgruppen auf der Station?

Der Autor identifiziert eine Trennung in der Arbeitsweise: während Ärzte und Psychologen primär Einzel- und Gruppentherapie durchführen, fungiert das Pflegepersonal als Begleiter im Alltag und der Sozialdienst verantwortet die sozialen Anteile der Genesung und Existenzsicherung.

Was schlussfolgert der Autor bezüglich seiner eigenen Unerfahrenheit im Fall G.?

Der Autor erkennt, dass seine anfängliche Sorge um den psychischen Verfall des Patienten G. eine Überbewertung der Situation darstellte und er die professionelle Gelassenheit des erfahrenen Klinikpersonals erst lernen musste.

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Details

Title
Praktikum im Niedersächsischen Landeskrankenhaus Hildesheim
College
University of Applied Sciences and Arts Hildesheim, Holzminden, Göttingen  (Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst)
Course
Praktikumsnachbereitungsseminar
Grade
1,0
Author
Mike Brandt (Author)
Publication Year
2005
Pages
34
Catalog Number
V37215
ISBN (eBook)
9783638366274
Language
German
Tags
Praktikum Niedersächsischen Landeskrankenhaus Hildesheim Praktikumsnachbereitungsseminar
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Mike Brandt (Author), 2005, Praktikum im Niedersächsischen Landeskrankenhaus Hildesheim, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/37215
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