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Social Network Sites. Entwicklungsaufgaben Jugendlicher in Bezug auf das Phänomen Smartphone

Title: Social Network Sites. Entwicklungsaufgaben Jugendlicher in Bezug auf das Phänomen Smartphone

Term Paper (Advanced seminar) , 2013 , 19 Pages , Grade: 2,7

Autor:in: Helena Kampschulte (Author)

Communications - Public Relations, Advertising, Marketing, Social Media
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In dieser Hausarbeit möchte ich das Thema Entwicklungsaufgaben Jugendlicher in Bezug auf das Phänomen Smartphone erarbeiten. Dabei konzentriere ich mich auf die Punkte der Kommunikation in der Familie und in wie weit das Handy die Entwicklung der Heranwachsenden beeinflusst. Hierbei ist meine vorherrschende Fragestellung: „Unterstützt das Handy die Entwicklung in der Jugend?“

Das Thema steht dabei im medienpädagogischen Mittelpunkt und ich erarbeite es in Bezug auf mein Seminar: „Social Network Sites - eine theoretische und empirische Verortung.“

Zu Beginn thematisiere ich die Identitätsbildung nach Erik Erikson aus dem Jahr 1959. Dazu ziehe ich sein Stufenmodell heran, im besonderen Hinblick auf die Entwicklung in der Adoleszenz. Zur Unterstützung und Aktualität werde ich auch Heiner Keupp´s „Patchworkidentität“ hinzuziehen.

Abschließend erörtere ich, in wie weit das Handy der Entwicklung in der Jugend dient und welche Risiken das Medium mit sich bringt. Die Verfügbarkeit, An- und Abwesenheit, die vermeintliche räumliche Trennung und der Umgang der Eltern mit den Kindern und ihren Handys sind Teile meiner Ausarbeitung, die sich auf die oben genannte Fragestellung beziehen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Identitätsbildung nach Erik H. Erikson und Heiner Keupp

2.1. Das Stufenmodell nach Erik H. Erikson

2.2. Patchworkidentität nach Heiner Keupp

3. Wie unterstützt das Handy die Entwicklung in der Jugend?

3.1. Positive Aspekte der Handynutzung im Jugendalter

3.2. Negative Aspekte der Handynutzung im Jugendalter

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss des Smartphones auf die Entwicklungsaufgaben Jugendlicher, mit einem besonderen Schwerpunkt auf der familiären Kommunikation und der Frage, inwiefern das Mobiltelefon die Reifungsprozesse der Heranwachsenden fördert oder behindert.

  • Psychologische Identitätsbildung nach Erikson und Keupp
  • Positive Auswirkungen der Handynutzung auf soziale Zugehörigkeit
  • Die Rolle des Handys als Sicherheitsmedium und "sozialer Leibwächter"
  • Risiken der ständigen Erreichbarkeit und soziale Überwachung ("Panopticon")
  • Einfluss moderner Medien auf den Ablöseprozess von den Eltern

Auszug aus dem Buch

3.1. Positive Aspekte der Handynutzung im Jugendalter

Der Prozess der Identitätsbildung umfasst mehrere Aufgaben, sodass schließlich neue Kompetenzen im Hinblick auf Identität und Gesellschaft erworben werden. In den frühkindlichen Stadien hat das Kind gelernt, sich einen Platz in der sozialen, technischen und kulturellen Welt zu schaffen. Das heißt, es möchte etwas erlernen und seine Fähigkeiten z.B. in der Arbeit verwirklichen. Auch ist es auf der Suche nach einem eigenen Platz im Leben, unabhängig von seiner Familie. Die Geschlechtsmerkmale prägen sich in der Pubertät aus und das Bewusstsein entsteht, dass diese ein neues Leben unter gesellschaftlichen Vorgaben, gestalten müssen. Dabei werden Werte, Kompetenzen und Selbstwahrnehmungen in Frage gestellt und neu erarbeitet, bis diese zu einer festen Ich-Identität werden.

Nach Turkle vermittelt das „always on“- Gefühl eine stetige Erreichbarkeit für Freunde, Gruppen und Eltern. Wenn der Jugendliche ein Handy hat, heißt es, er ist erreichbar, er hat Freunde und Menschen, die sich für ihn interessieren. Dadurch werden neue Möglichkeiten der Kontaktaufnahme zu dem anderen Geschlecht, Unterhaltung und Wunscherfüllung geschaffen. Das Handy suggeriert, dass es neue Wege eröffnet, die dem Jugendlichen helfen, einen Platz in der gesellschaftlichen Welt zu finden. Der Kontakt zu Gleichaltrigen spielt in der Entwicklung eine bedeutende Rolle. Diese intimen Beziehungen kann das Handy durch seine stetige Erreichbarkeit und dem damit verbundenen Austausch über Erfahrungen, Wünsche, Erfolge oder Ängste, intensivieren und ein sicheres Gefühl der Zugehörigkeit vermitteln.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert die Fragestellung nach der Rolle des Handys bei der Unterstützung der jugendlichen Entwicklung und bettet das Thema in den medienpädagogischen Kontext ein.

2. Identitätsbildung nach Erik H. Erikson und Heiner Keupp: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen der Identitätsentwicklung und stellt Eriksons Stufenmodell der Patchworkidentität von Keupp gegenüber.

3. Wie unterstützt das Handy die Entwicklung in der Jugend?: Hier wird die Handynutzung analysiert, wobei zwischen positiven Aspekten wie sozialer Anbindung und negativen Aspekten wie Überwachungsdruck unterschieden wird.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass das Handy sowohl ein förderliches Werkzeug für die Selbstfindung als auch eine Bürde durch soziale Kontrolle sein kann, abhängig vom individuellen Nutzungsverhalten.

Schlüsselwörter

Identitätsbildung, Handy, Smartphone, Jugendalter, Entwicklungsaufgaben, Patchworkidentität, Sozialisation, Ablöseprozess, soziale Kontrolle, Erreichbarkeit, Medienpädagogik, Adoleszenz, Eltern-Kind-Beziehung, Panopticon, Kommunikation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Einfluss von Mobiltelefonen auf die Identitätsentwicklung und die Entwicklungsaufgaben von Jugendlichen im Kontext der heutigen Mediennutzung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit verknüpft entwicklungspsychologische Theorien zur Identität mit medienpädagogischen Analysen zur Handynutzung, speziell im Hinblick auf familiäre Beziehungen und soziale Gruppen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, die Forschungsfrage zu beantworten, ob das Handy die Entwicklung im Jugendalter tatsächlich unterstützt oder durch Überwachung und Abhängigkeit einschränkt.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch die Identitätstheorien von Erik H. Erikson und Heiner Keupp sowie der Analyse aktueller medienwissenschaftlicher Studien und Literatur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die positiven Effekte, wie die Stärkung sozialer Kontakte, und die negativen Aspekte, wie den Erreichbarkeitsdruck und die elterliche Kontrolle, unter Einbeziehung des Panopticon-Konzepts.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Identitätsbildung, Adoleszenz, Ablöseprozess, soziale Kontrolle und Smartphone-Nutzung beschreiben.

Wie unterscheidet sich die Patchworkidentität von Eriksons Modell?

Während Erikson ein eher starreres Stufenmodell vertritt, berücksichtigt Keupp die gesellschaftlichen Veränderungen der Moderne und beschreibt Identität als ein komplexes Zusammenspiel verschiedener Teilidentitäten.

Warum wird das "Panopticon" im Zusammenhang mit Handys erwähnt?

Sherry Turkle nutzt dieses Bild, um zu verdeutlichen, wie die stetige Erreichbarkeit und digitale Überwachungsoptionen Jugendliche disziplinieren und deren Freiheit einschränken können.

Welche Rolle spielt das Handy beim Ablöseprozess von den Eltern?

Das Handy fungiert ambivalenterweise: Einerseits ermöglicht es dem Jugendlichen mehr Mobilität durch "Sicherheit auf Abruf", andererseits nutzen Eltern es oft als Kontrollmedium, was die notwendige Selbstständigkeit hemmen kann.

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Details

Title
Social Network Sites. Entwicklungsaufgaben Jugendlicher in Bezug auf das Phänomen Smartphone
College
University of Paderborn  (Kulturwissenschaften)
Grade
2,7
Author
Helena Kampschulte (Author)
Publication Year
2013
Pages
19
Catalog Number
V372373
ISBN (eBook)
9783668503380
ISBN (Book)
9783668503397
Language
German
Tags
Medienwissenschaft Social Network Smartphone Kinder Jugendliche Patchworkidentität Handynutzung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Helena Kampschulte (Author), 2013, Social Network Sites. Entwicklungsaufgaben Jugendlicher in Bezug auf das Phänomen Smartphone, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/372373
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