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Auswirkungen des anthropogenen Klimawandels auf die potentiell natürlichen Wälder Bochums

Titel: Auswirkungen des anthropogenen Klimawandels auf die potentiell natürlichen Wälder Bochums

Hausarbeit , 2014 , 13 Seiten , Note: 92%

Autor:in: Thorsten Vogt (Autor:in)

Geowissenschaften / Geographie - Phys. Geogr., Geomorphologie, Umweltforschung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Dass der Klimawandel Realität ist, gehört inzwischen zu den als gut gesichert geltenden Erkenntnissen. Meist denkt man bei dem Wort an Küsten oder Unwetter. Aber welche Auswirkungen können die Änderungen ganz konkret hier in unserer Nähe, hier im Ruhrgebiet haben?
Um diese Frage zu erörtern, habe ich mich entschieden, mich exemplarisch mit den möglichen Auswirkungen der anthropogenen Klimaänderung auf die potentielle natürliche Vegetation des Ruhrgebietes am Beispiel der Bochumer Wälder zu erörtern oder anders formuliert: Ist eine Veränderung der Waldgesellschaften Bochums im Rahmen der vorausgesagten Erwärmung zu erwarten?
Die Bedeutung der Wälder als nachwachsender Rohstofflieferant sowie als Erholungsgebiet für den Menschen und als natürlicher Lebensraum für viele Pflanzen und Tierarten ist dabei vielfältig. Gerade die Funktion als Lebens- und Rückzugsraum in natürlichen Wäldern ist durch den Klimawandel am stärksten Betroffen, da hier der Mensch als direkt eingreifender Faktor, anders als in vorwiegend Forstwirtschaftlich genutzten Wäldern, nur wenig in Erscheinung tritt und den Baumbestand in der Regel nicht direkt beeinflusst.
Welche Waldgesellschaft an einem Ort zu finden ist, hängt von mehreren Faktoren ab. Von den Böden, den Klimabedingungen und nicht zuletzt von dem Florenreich, welchem die Region zugehörig ist.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Abiotische Faktoren

1.2 Die potentiell natürlichen Wälder in Bochum

2 Methodik der Auswahl und Vergleich der Waldgesellschaften

2.1 Methodik

2.2 Vergleich der Waldgesellschaften

2.2.1 Vergleich in Bezug auf die Feuchtezahl

2.2.2 Vergleich in Bezug auf die Temperaturzahl

2.2.3 Vergleich in Bezug auf die Lichtzahl

2.2.4 Zusammenfassung der Einzelergebnisse

Schlussfolgerungen

Zielsetzung & Themen

Diese wissenschaftliche Arbeit untersucht die möglichen Auswirkungen des anthropogenen Klimawandels auf die potentiell natürliche Vegetation in Bochum, mit einem besonderen Fokus auf die Stabilität der dortigen Waldgesellschaften bei steigenden Temperaturen und veränderten Niederschlagsmustern.

  • Analyse der abiotischen Faktoren (Boden, Klima) in Bochum
  • Charakterisierung der potentiell natürlichen Wälder
  • Vergleichende ökologische Untersuchung mittels Zeigerwerten nach Ellenberg
  • Bewertung der Konkurrenzfähigkeit von Buchen gegenüber Eichen unter Klimawandel-Szenarien

Auszug aus dem Buch

2.2.2 Vergleich in Bezug auf die Temperaturzahl

In Bezug auf ihre Toleranz hoher Temperaturen sind beide Eichenarten der Rotbuche überlegen. 2008 konnten Eichborn et al. (2008: 119) zeigen, dass schon eine Erhöhung der Durchschnittstemperatur eines Jahres von 3K das Höhenwachstum von Rotbuchen im Jahresvergleich um 30% reduzierte. Zwar bedeutet eine Erhöhung der Temperatur um diesen Faktor keine direkte Gefahr für eine Buche im Bestand, im interspeziären Vergleich aber wird eher die Eiche von einer Temperaturerhöhung profitieren während sie das Wachstum der Rotbuche zumindest einschränkt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik des Klimawandels ein und erläutert die Bedeutung der Wälder als Lebensraum, während gleichzeitig die abiotischen Rahmenbedingungen für die Region Bochum dargelegt werden.

1.1 Abiotische Faktoren: Es werden die bodenkundlichen Ausgangslagen sowie die klimatischen Verhältnisse in Bochum auf Basis meteorologischer Daten detailliert beschrieben.

1.2 Die potentiell natürlichen Wälder in Bochum: Hier erfolgt eine Definition der primären Waldgesellschaften der Region und deren historische sowie ökologische Einordnung.

2 Methodik der Auswahl und Vergleich der Waldgesellschaften: Dieses Kapitel erläutert den wissenschaftlichen Ansatz zur Auswahl der Vergleichswälder und die methodische Grundlage der Zeigerwerte nach Ellenberg.

2.1 Methodik: Es wird das Vorgehen bei der Auswahl der Waldgesellschaften beschrieben, um fundierte Vergleiche hinsichtlich der Klimaanpassung zu ermöglichen.

2.2 Vergleich der Waldgesellschaften: Die Arbeit führt einen systematischen ökologischen Vergleich der Rotbuche mit verschiedenen Eichenarten durch.

2.2.1 Vergleich in Bezug auf die Feuchtezahl: Analyse der standörtlichen Feuchtigkeitsansprüche der untersuchten Baumarten im Kontext sinkender Sommerniederschläge.

2.2.2 Vergleich in Bezug auf die Temperaturzahl: Untersuchung der Hitzetoleranz der Baumarten und deren Auswirkungen auf das interspeziäre Wachstum.

2.2.3 Vergleich in Bezug auf die Lichtzahl: Bewertung der Schattentoleranz und der Lichtverfügbarkeit für Baumkeimlinge und Krautschicht.

2.2.4 Zusammenfassung der Einzelergebnisse: Synthese der gewonnenen Daten zur Konkurrenzfähigkeit der verschiedenen Waldgesellschaften.

Schlussfolgerungen: Die Arbeit fasst die Ergebnisse zusammen und diskutiert die Unsicherheiten bei der Prognose der zukünftigen Waldentwicklung.

Schlüsselwörter

Klimawandel, Anthropogene Erwärmung, Bochumer Wälder, Waldgesellschaften, Rotbuche, Stieleiche, Traubeneiche, Ellenberg-Zeigerwerte, Feuchtezahl, Temperaturzahl, Lichtzahl, Konkurrenzfähigkeit, Ökologie, Vegetationsentwicklung, Klimaanpassung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie sich der menschgemachte Klimawandel auf die natürlichen Waldgesellschaften im Stadtgebiet von Bochum auswirken könnte.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Klimatologie der Region, Bodenkunde sowie die synökologische Bewertung von Baumarten anhand von Zeigerwerten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist zu klären, ob aufgrund der prognostizierten globalen Erwärmung eine signifikante Veränderung der natürlichen Waldzusammensetzung in Bochum zu erwarten ist.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autorin oder der Autor verwendet eine Literaturanalyse sowie einen vergleichenden Ansatz auf Basis empirischer Zeigerwerte für Pflanzen nach Ellenberg.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil konzentriert sich auf den Vergleich der ökologischen Ansprüche von Rotbuchen und Eichen (Stiel- und Traubeneiche) hinsichtlich Feuchtigkeit, Temperatur und Licht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Klimawandel, Waldgesellschaften, Rotbuche, Eichen und ökologische Zeigerwerte beschreiben.

Warum spielt die Rotbuche eine zentrale Rolle in der Untersuchung?

Die Rotbuche gilt als konkurrenzstarke, dominante Art in den natürlichen Wäldern der Region, deren Vorherrschaft durch Klimaveränderungen in Frage gestellt werden könnte.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor bezüglich der Eichen?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass Eichen aufgrund ihrer höheren Toleranz gegenüber Trockenheit und Wärme bei fortschreitendem Klimawandel einen Konkurrenzvorteil gegenüber der Buche erlangen könnten.

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Details

Titel
Auswirkungen des anthropogenen Klimawandels auf die potentiell natürlichen Wälder Bochums
Hochschule
Ruhr-Universität Bochum  (Geowissenschaften)
Veranstaltung
Einführung in das Wissenschaftliche Arbeiten
Note
92%
Autor
Thorsten Vogt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
13
Katalognummer
V372992
ISBN (eBook)
9783668505391
ISBN (Buch)
9783668505407
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Botanik Biogegraphie Klimawandel
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Thorsten Vogt (Autor:in), 2014, Auswirkungen des anthropogenen Klimawandels auf die potentiell natürlichen Wälder Bochums, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/372992
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Leseprobe aus  13  Seiten
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