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Die Kunst und die Liebe. Die Beziehung von Kunst und Philosophie in Platons "Symposion"

Titel: Die Kunst und die Liebe. Die Beziehung von Kunst und Philosophie in Platons "Symposion"

Hausarbeit , 2015 , 19 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Bennet Ludwig (Autor:in)

Philosophie - Philosophie der Antike
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die folgende Arbeit soll anhand Platons „Symposion“ zeigen, wie aktuell die darin angeführten Aspekte der Liebe sind und insbesondere, welche Rolle die Kunst damals wie heute für die Wissenschaft spielt. Dafür werden zuerst die Figuren, ihre Konstellation und deren Reden analysiert.

Das anschließende Kapitel befasst sich dann mit der Entwicklung des Liebesverständnisses bis hin zum 21. Jahrhundert, um die Parallelen von Antike und Moderne für die spätere Analyse zu umreißen. Vor der kurzen Zusammenfassung im Fazit werden die Beziehung von Kunst und Philosophie bzw. Wissenschaft betrachtet sowie weitere Parallelen zur heutigen Gesellschaft gezogen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Symposion

2.1. Die Teilnehmer

2.2. Die Reden

3. Die Liebe im Wandel der Zeit?

3.1. Die Entwicklung der Liebe

3.2. Die neue Liebe

4. Kunst und Philosophie

5. Die Moderne im Symposion

6. Fazit

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Beziehung von Kunst und Philosophie anhand von Platons Symposion. Dabei wird analysiert, wie Platon durch die Reden seiner Figuren das Wesen der Liebe erörtert und dabei die methodischen Unterschiede zwischen künstlerischer Darstellung und philosophischer Wissenschaft sowie deren wechselseitige Abhängigkeit aufzeigt.

  • Analyse der Figurenkonstellation und der Reden im Symposion
  • Differenzierung zwischen philosophischer Argumentation und künstlerisch-ästhetischer Beschreibung
  • Untersuchung der historischen Entwicklung des Liebesbegriffs von der Antike bis in die Moderne
  • Aufzeigen der Aktualität platonischer Liebeskonzepte in der heutigen Gesellschaft

Auszug aus dem Buch

4. Kunst und Philosophie

Beide Disziplinen verbindet eine essenzielle Gemeinsamkeit. Ihre Urheber wollen ein Phänomen beschreiben und diese Beschreibung dann vermitteln. Dazu bedienen sich beide des selben Werkzeugkastens, nämlich der Sprache. In ihr findet das behandelte Phänomen einen Begriff, der mit Hilfe weiterer analysiert werden kann; kurz gesagt, es werden Worte mit Worten beschrieben. Anhand der zur Beschreibung verwendeten Worte entsteht dann im Rezipienten die Vorstellung einer Entität. Wie sich im Symposion aber schon abzeichnet vollziehen die Parteien diese Vermittlung auf unterschiedlichem Wege, d.h. sie setzten ihr Werkzeug im Sinne der eigenen Zwecke ein.

Während Sokrates die Begriffsbedeutungen im Vorfeld seiner Rede verdeutlicht, quasi Spezialwerkzeuge für seine Beschreibung anfertigt, mit denen er inhaltliche Zusammenhänge schafft, greifen Aristophanes und Agathon vielmehr die vorher von anderen benutzten Begriffe auf und bringen diese dann in einen ästhetischen Zusammenhang. So geht der Philosoph bei seiner Beschreibung argumentativ, begründend und rational vor, der Künstler hingegen ästhetisch, deskriptiv und emotional. Während sich letzterer also allein auf das Fühlbare der Liebe beschränkt und mit seiner Kunst vielmehr die erlebte Gefühlsqualität ausdrücken will, geht erstgenannter in seinen Ausführungen darüber hinaus, bezieht das Gefühlte und Erlebte reflexiv mit in seine Überlegung ein, um zu erfahren, was das Gefühl ausdrückt, was es bedeutet, bewirkt und wie es entsteht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einführung thematisiert die zeitlose Faszination der Liebe und führt in Platons Symposion als eine der einflussreichsten philosophischen Quellen zu diesem Thema ein.

2. Das Symposion: Das Kapitel analysiert die spezielle Dialogform des Symposions sowie die verschiedenen Teilnehmer und deren Reden im Hinblick auf ihre gesellschaftliche Repräsentanz und ihre methodische Herangehensweise.

2.1. Die Teilnehmer: Hier werden die einzelnen Redner vorgestellt und ihr jeweiliger gesellschaftlicher Hintergrund sowie ihr Bezug zur Philosophie und Kunst untersucht.

2.2. Die Reden: Dieser Abschnitt vergleicht die inhaltlichen Gemeinsamkeiten der Reden, insbesondere die Verbindung von Liebe und Göttlichem sowie die unterschiedlichen analytischen Vorgehensweisen von Masse, Künstlern und Philosophen.

3. Die Liebe im Wandel der Zeit?: Dieses Kapitel beleuchtet, wie sich der Liebesbegriff über die Jahrhunderte gewandelt hat, wobei Platon als Bezugspunkt für spätere wissenschaftliche Interpretationen dient.

3.1. Die Entwicklung der Liebe: Es wird die historische Differenzierung von Begriffen wie philia, agape, caritas und Minne im Kontext der Philosophie und Literaturgeschichte diskutiert.

3.2. Die neue Liebe: Hier wird der Einfluss von Psychologie und Biologie (z.B. Freud, Dawkins) auf das moderne Liebesverständnis und die Erweiterung der Liebesanalyse auf neue Disziplinen behandelt.

4. Kunst und Philosophie: Das Kapitel arbeitet die Gemeinsamkeiten und methodischen Unterschiede zwischen künstlerischer Darstellung und philosophischer Analyse heraus, die beide die Sprache als primäres Werkzeug nutzen.

5. Die Moderne im Symposion: Hier werden Parallelen zwischen den antiken Darstellungen im Symposion und modernen kulturellen Phänomenen wie Musik, Literatur und Alltagsratgebern aufgezeigt.

6. Fazit: Die Schlussbetrachtung fasst zusammen, wie das Symposion durch seine zeitlosen Figuren und die Verbindung von Kunst und Philosophie bis heute als relevanter Text zur Wesensbestimmung der Liebe fungiert.

Schlüsselwörter

Platon, Symposion, Philosophie, Kunst, Liebe, Eros, Wissenschaft, Rhetorik, Antike, Moderne, Sokrates, Begriffsdefinition, Interdisziplinarität, Gefühlsgrundlage, Wesensbestimmung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit untersucht die philosophische Auseinandersetzung mit dem Phänomen der Liebe, basierend auf Platons Werk Symposion, und hinterfragt die Interaktion zwischen philosophischer Analyse und künstlerischer Darstellung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen umfassen die antike Philosophie, die literarische Analyse des Symposions, die historische Entwicklung von Liebesbegriffen sowie die Wechselbeziehung zwischen den Disziplinen Kunst und Philosophie.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Platon im Symposion das Liebesideal aus einer Gefühlsgrundlage heraus entwickelt und welche Rolle dabei die wechselseitige Abhängigkeit von philosophischem Erkenntnisdrang und künstlerischer Gestaltung spielt.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Es wird eine textanalytische Vorgehensweise gewählt, die literaturwissenschaftliche Aspekte (Figurenanalyse, rhetorische Mittel) mit philosophischer Ideengeschichte verbindet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Analyse der Reden im Symposion, vergleicht die Methoden der verschiedenen Rednergruppen und stellt Bezüge zwischen dem antiken Liebesverständnis und modernen wissenschaftlichen sowie kulturellen Diskursen her.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich der Inhalt am besten charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Platon, Symposion, Liebe, Interdisziplinarität, philosophische Methodik und ästhetische Darstellung beschreiben.

Wie unterscheidet der Autor zwischen der Arbeitsweise eines Künstlers und eines Philosophen?

Der Autor argumentiert, dass der Künstler primär emotional und ästhetisch beschreibend vorgeht, um das Fühlbare auszudrücken, während der Philosoph rational und argumentativ nach Definitionen und tiefer liegenden Begriffsbedeutungen strebt.

Warum wird im Fazit die Aktualität des Symposions hervorgehoben?

Die Aktualität ergibt sich aus der zeitlosen menschlichen Natur der dargestellten Charaktere und dem Umstand, dass die von Platon aufgeworfenen Fragen zur Differenzierung von Liebe und deren Erscheinungsformen auch für heutige Wissenschaften und gesellschaftliche Phänomene weiterhin zentral sind.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Kunst und die Liebe. Die Beziehung von Kunst und Philosophie in Platons "Symposion"
Hochschule
Universität zu Köln
Note
1,7
Autor
Bennet Ludwig (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
19
Katalognummer
V373035
ISBN (eBook)
9783668505414
ISBN (Buch)
9783668505421
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Platon Symposion Liebe Kunst platonisch Sokrates platonische Liebe Kultur
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Bennet Ludwig (Autor:in), 2015, Die Kunst und die Liebe. Die Beziehung von Kunst und Philosophie in Platons "Symposion", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/373035
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Leseprobe aus  19  Seiten
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