Korrosion. Reaktionsenthalpie einer Redoxreaktion


Ausarbeitung, 2012
7 Seiten

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Ziel des Versuches

2. Theorie

3. Reaktionsgleichung

4. Versuchsaufbau

5. Versuchsdurchführung

6. Messwerte und Auswertung

7. Zusammenfassung

8. Literatur

1. Ziel des Versuches

Ziel des Versuches ist es, die Reaktionsenthalpie von Kupfersulfathydrat mit Zinkpulver zu bestimmen.

2. Theorie

Bei einer chemischen Reaktion werden zwei Reaktionsausgangstoffe zu neuen Produkten umgesetzt. Hierbei spielt natürlich die Energie der Ausgangsstoffe eine Rolle, die zum Teil auch in Wärme umgewandelt wird.

In den meisten Fällen verhält es sich so, dass die Ausgangsenergie insgesamt höher war, als die Energie der neuen Produkte. Dies liegt daran, dass die neuen Bindungen energetisch günstiger sind. Wenn die Temperatur messbar steigt, weil Energie freigesetzt wird, handelt es sich um eine exotherme Reaktion. Bei endothermen Reaktionen handelt es sich um das Gegenteil, denn hier wird Energie oder Wärme aufgenommen.

Die hier abgegebene oder aufgenommene Energie wird als Reaktionsenthalpie [Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten] bezeichnet, die zudem bestimmte Bedingungen vorgibt, wie z.B. konstanten Druck. Ebenfalls muss davon ausgegangen werden, dass die Reaktionsenthalpie einer exothermen Reaktion [Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten] ist, und [Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten] bei einer endothermen Reaktion.

Wenn man die Bildungsenthalpien [Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten] eines Stoffes kennt, kann man den Betrag der Reaktionsenthalpie bestimmen, diese ergibt sich aus der Differenz der Energie der Reaktionsedukte von der Energie der Reaktionsprodukte:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

In einem wässrigen System kann die Reaktionsenthalpie folgendermaßen beschrieben werden:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

In diesem Fall steht cp für die Wärmekapazität des Stoffes bei konstantem Druck. m steht für die Masse (in kg), ΔΤ ist die Temperaturdifferenz in Kelvin.

Bei der Reaktion von Kupfer(II)-sulfatpentahydrat mit Zinkpulver findet eine Elektronenübertragung statt und eignet sich deshalb zur Messung. Da keine Teilreaktionen stattfinden, werden weitere Fehlerquellen ausgeschlossen. Trotzdem ist darauf zu achten, dass die Reaktionspartner möglichst isoliert werden sollten, damit sich kein Temperaturgleichgewicht mit der Umgebung einstellt. Dies lässt sich zum Teil mit den Styroporbechern verhindern, die schlechtere Wärmeleiter sind als gewöhnliche Bechergläser. Trotz dieser weitestgehenden Abschirmung wird die Messung fehlerhaft, weil die Becher nach oben geöffnet sind und so Wärme abgegeben werden kann. Zudem kann sich am Zinkpulver möglicherweise Zinkoxid bilden und ist somit schon umgesetzt, was ein weiterer Fehler sein könnte.

3. Reaktionsgleichung

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

[...]

Ende der Leseprobe aus 7 Seiten

Details

Titel
Korrosion. Reaktionsenthalpie einer Redoxreaktion
Hochschule
Universität Paderborn  (Department Chemie)
Veranstaltung
Praktikum Allgemeine Chemie
Autor
Jahr
2012
Seiten
7
Katalognummer
V373158
ISBN (eBook)
9783668507821
Dateigröße
482 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Korrosion, Protokoll
Arbeit zitieren
Konstantin Krummel (Autor), 2012, Korrosion. Reaktionsenthalpie einer Redoxreaktion, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/373158

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