Exegese zu Dan 13,15-27 "Die Rettung der Susanna durch Daniel". Übersetzungs-, Literar- und Redaktionskritik


Quellenexegese, 2015
16 Seiten, Note: 1,0
Julia T. (Autor)

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Übersetzungskritik

2. Textabgrenzung

3. Textgliederung

4. Zeitstruktur

5. Raumkonzeption

6. Fokalisation

7. Handlungsanalyse

8. Figurenanalyse

9. Literarkritik

10. Redaktionskritik

11. Literaturverzeichnis

1. Übersetzungskritik

Der Text von Susanna und den Ältesten wurde in der LXX-Version der Bibel als auch in der Theodotionsausgabe überliefert. Es ist anzunehmen, dass es sich dabei um die Übersetzungen von einem unbekannten syrischen Ausgangstextes handelt. Dabei muss die Th-Fassung dem Verfasser der LXX-Version vorgelegen haben[1]. Vergleichend herangezogen werden soll die Übersetzung aus der Lutherbibel. In diesem Fall gehört der Susanna Text jedoch nicht zum Buch Daniel sondern zu den Apokryphen.

Der Einheitsübersetzung liegt die Theodotion Version zu Grunde. In beiden Versionen steht die heimliche Beobachtung der Ältesten von Susanna im Vordergrund. Im Vergleich mit der Lutherbibel lassen sich keine großen Unterschiede erkennen. Die Forderung der Ältesten wird bei Luther mit dem Verb „Siehe“ eingeleitet, was die Forderung noch einmal zusätzlich betont[2]. Danach verweist diese Übersetzung deutlich auf das Verliebtsein der Ältesten. So wird hier deutlich in Vers 20 von „in Liebe entbrannt“ gesprochen, während in der Einheitsübersetzung lediglich vom Verlangen der Ältesten die Sprache ist[3]. Es zeigt sich also hier, dass die Ältesten nicht alleine von ihrem Verlangen getrieben werden, sondern durch unerwiderte Liebe. Beachtenswert ist in der Lutherbibel der Vers 24, wenn Susanna sich durch lautes Rufen versucht gegen die Ältesten zu wehren und diese einstimmen. So heißt es in der Einheitsübersetzung: „aber zugleich schrien auch die beiden Ältesten“, während es in der Lutherausgabe heißt: „aber die Ältesten schrien gegen sie an“[4]. Dies verweist deutlich auf die böswillige Absicht der Ältesten, die eigene Schuld zu vertuschen. Außerdem wird in der Lutherversion deutlicher, woher die Diener kommen, wenn sie später durch das Geschrei animiert wieder in den Garten treten. So heißt es hier: „Als nun die Leute im Haus das Geschrei im Garten hörten, liefen sie durch die hintere Tür herbei, um zu sehen, was ihr widerfahren wäre.“[5] Es zeigt sich durch das „ihr“, dass der Fokus des Interesses so auf Susannas Wohl liegt und so die Wichtigkeit der Figur unterstrichen wird. In ihrem Monolog spricht Susanna in der Einheitsübersetzung davon, den Ältesten „nicht entrinnen“ zu können, während in der Lutherbibel davon gesprochen wird, „den Händen“ der Ältesten nicht entkommen zu können[6]. So bekommt die Nötigung der Ältesten nicht nur eine psychische sondern vor allem auch eine körperliche Komponente. Der physische Kontakt zu den Ältesten scheint für Susanna nahezu unausweichlich zu sein. Am Schluss in Vers 27 verweist Luther klar darauf, dass die Ältesten gegen Susanna „aussagen“, während die Einheitsübersetzung nur von „Erklärung gaben“ spricht. Durch das Wort „auszusagen“ wird zusätzlich die Funktion der Ältesten als eine juristische Instanz unterstrichen. In diesem Zusammenhang ist auch das Verhalten der Diener am Schluss von Vers 27 interessant. So heißt es in der Einheitsübersetzung, dass die Diener sich schämen, jedoch kommt hier nicht genau heraus warum. Bei Luther ist dies deutlicher, steht hier doch zusätzlich das Wort „ihretwegen“[7]. Die Diener schenken den Ältesten mehr Glauben als ihrer Herrin Susanna. Dies verweist demnach auf eine klare Hierarchie innerhalb der Gesellschaft und auch der Geschlechter. Den Ältesten muss also wegen ihrer gesellschaftlichen Stellung und wegen ihren juristischen Fähigkeiten geglaubt werden.

So differenziert der Luther-Text die Gefühle und die Anliegen der handelnden Personen deutlicher als die der Einheitsübersetzung. Die Motivation Susannas, den Ehebruch auch unter Zwang nicht zu begehen, ist jedoch in beiden Übersetzungen gleich: Susanna will auf keinen Fall gegen Gott sündigen.

2. Textabgrenzung

Mit der Susanna Erzählung erweist sich Daniel nun als Kriminalist und Anwalt, der sich für die Rechte Schwächerer einsetzt. Dabei dient besonders die Susanna Erzählung als Weisheits- und Lehrerzählung[8].

In sich ist die Erzählung geschlossen. Das Geschehen spielt sich innerhalb des Gartens von Susannas Ehemann ab. Beteiligt sind Susanna und die beiden Ältesten. Damit ist eine Gleichheit der Personenkonstellation, der Handlung und der Zeit gegeben. Die Einleitungsformel findet sich in Dan 13,15: „Während sie auf einen günstigen Tag warteten, kam Susanna eines Tages wie gewöhnlich in den Garten, nur von zwei Mädchen begleitet, und wollte baden; denn es war heiß.“[9]. Die Erklärung auf der Metaebene erfolgt durch die Information, dass die Ältesten auf einen günstigen Tag warten, um sich Susanna im Garten zu nähern und andererseits über die Information, dass Susanna zum Baden in den Garten gekommen ist, da es heiß ist[10]. Durch den Eintritt von Susanna in den Garten ändert sich die Situation, da die Ältesten nun nicht mehr allein sind.

Der Text endet damit, dass Susanna sich gegen die Nötigung der Ältesten entscheidet und um Hilfe ruft[11]. Die Ältesten schließen sich ihr an und spinnen so eine Intrige gegen Susanna, indem sie sie später des Ehebruchs beschuldigen[12]. Es treten schließlich noch Diener hinzu, denen die Ältesten die Vorgänge innerhalb des Gartens schildern und damit verursachen, dass die Diener sich schämen[13].

3. Textgliederung

15a Während sie auf einen günstigen Tag warteten,

15b kam Susanna eines Tages wie gewöhnlich in den Garten,

15c nur von zwei Mädchen begleitet,

15d und wollte baden; denn es war heiß.

16 Niemand war dort außer den beiden Ältesten, die sich versteckt hatten und ihr auflauerten. 17a Sie sagte zu den Mädchen:

17b Holt mir Öl und Salben und verriegelt das Gartentor,

17c damit ich baden kann.

18 a Die Mädchen taten, wie ihnen befohlen war.

18b Sie verriegelten das Tor und verließen den Garten durch die Seitenpforte, um zu holen, was ihnen aufgetragen war.

18c Von den Ältesten bemerkten sie nichts,

18d denn diese hatten sich versteckt.

19 Als die Mädchen weg waren, standen die beiden Ältesten auf, liefen zu Susanna hin 20a und sagten:

20b Das Gartentor ist verschlossen und niemand sieht uns;

20c wir brennen vor Verlangen nach dir:

20d Sei uns zu Willen

20e und gib dich uns hin!

21a Weigerst du dich, dann bezeugen wir gegen dich,

21 b dass ein junger Mann bei dir war

21 c und dass du deshalb die Mädchen weggeschickt hast.

22a Da seufzte Susanna

22b und sagte:

22 c Ich bin bedrängt von allen Seiten:

22d Wenn ich es tue, so droht mir der Tod;

22e tue ich es aber nicht, so werde ich euch nicht entrinnen.

23a Es ist besser für mich, es nicht zu tun und

23b euch in die Hände zu fallen,

23c als gegen den Herrn zu sündigen.

24 a Dann schrie Susanna,

24 b so laut sie konnte.

24 c Aber zugleich mit ihr schrien auch die beiden Ältesten

25 und einer von ihnen lief zum Gartentor und öffnete es.

26a Als die Leute im Haus das Geschrei im Garten hörten,

26b eilten sie durch die Seitentür herbei, um zu sehen, was ihr zugestoßen sei.

27a Als die Ältesten ihre Erklärung gaben,

27b schämten sich die Diener sehr;

27c denn noch nie war so etwas über Susanna gesagt worden.

Der gewählte Textauszug aus Dan 13: „Die Rettung der Susanna durch Daniel“ lässt sich in drei Abschnitte gliedern. Der gewählte Teil der Perikope geht von Vers 15 – 27. Der Beginn ist klar durch das Warten der Ältesten in ihrem Versteck abgegrenzt.

Die Themen in den drei möglichen Abschnitten der Perikope lassen sich deutlich nach der Steigerung des Geschehens ablesen. Am Anfang steht die Vorbereitung Susannas auf ihr Bad. Anschließend, nachdem die Ältesten aus ihrem Versteck gekommen sind, wendet sich die Thematik. Ab jetzt steht vor allem ihr Begehren und ihr Verlangen Susanna gegenüber im Vordergrund. Durch Susannas Überlegungen und deutliche Äußerungseinheiten wird ihr Entscheidungsprozess gegen die Vergewaltigung verdeutlicht.

Es endet damit, dass Susanna um Hilfe schreit. Mit ihren Hilferufen animiert sie die Ältesten zur Gegenreaktion, indem sie ebenfalls schreien. Dadurch kommt es zu einem Eklat, der sich zuspitzt als die Ältesten die Geschehnisse zu ihren eigenen Gunsten den Dienern erzählen, die durch die Rufe herbeigeeilt sind[14]. Eine einleitende Passage in den Text lässt sich in Vers 25 erkennen, der mit den Worten „eines Tages“ eine klare einleitende Funktion erhält. Während des gesamten Abschnitts finden keine Orts- noch Zeitenwechsel statt. Der Erzählschluss ist äußerst dramatisch gestaltet, da nun die Intrige der Ältesten Susannas Untreue ihren Dienern erzählt wird, die sich für sie schämen. Die Rache der Ältesten nimmt also erste Formen an.

4. Zeitstruktur

Der Ablauf der Susanna Erzählung wird innerhalb der festgelegten Verse zeitlich einheitlich erzählt. Die Erzählung im Garten ist eindeutig zeitdeckend erzählt. Sie findet an einem Nachmittag im Garten von Susannas Ehemann statt, womit auch deutlich ist, dass die erzählte Zeit die Gegenwart ist. Jedoch wird durch Vers 15 deutlich, dass der Plan der Ältesten, sich Susanna zu nähern, bereits seit einiger Zeit besteht[15]. Die Idee ist also keine spontane.

Die gesamte Erzählung wird in einer zeitdeckenden Form dem Leser näher gebracht. Dadurch ist eine besondere Nähe zum Erzählten möglich. Der Ablauf der Handlungen folgt jedoch der der Bewegung innerhalb des Gartens. Da es keine erkennbare Zeitraffung gibt und die Ereignisse nur einmal erzählt werden, handelt es sich um eine singuläre Erzählung.

Bewegung entsteht der Zeiterzählung dadurch, dass Susanna mit ihren Mädchen den Garten zum Baden betritt, während zum gleichen Zeitpunkt die Ältesten in ihrem Versteck das Geschehen beobachten[16]. Der Moment in dem die Mädchen den Garten verlassen, um Susannas Auftrag zu erfüllen, treten die Ältesten aus dem Versteck. Die Ankündigung einer neuen Handlung in der erzählten Zeit wird durch das Wort ‚als’ angekündigt[17]. Allerdings pausiert das Geschehen in dem Moment für einen Augenblick, nachdem die Ältesten begonnen haben, Susanna mit ihrer Forderung nach sexuellen Gefälligkeiten unter Druck zu setzen. Es folgt ein Monolog von Susanna, wodurch der Leser in ihren Entscheidungsprozess eingebunden wird und dies ist außerdem der Moment, in dem die Handlung für einen kurzen Augenblick pausiert[18].

5. Raumkonzeption

Der Raum, in dem sich die Erzählung von Susanna zuträgt, ist der Garten von Susannas Ehemann. In einer früheren Textpassage wird der Garten Jojakims als ein „Versammlungsort“ beschrieben, so dass er öffentlich für viele Menschen zugänglich ist[19]. Als Raum gekennzeichnet wird dieser, da es neben einem Haupteingang wohl auch mindestens zwei Nebeneingänge gibt, die durch Gartentore verschlossen werden können[20]. Die Tatsache, dass man einen Garten verschließen kann, findet man bereits zuvor im Hohelied[21]. Dies zeigt auch, dass eine ungewollte Nutzung verhindert werden soll[22]. Das spricht auch dafür wie in der Exilzeit Gärten angelegt wurden. Oft waren diese abgegrenzten Bereiche mit Steinen markiert, die die Grenzen des Gartens absteckten[23]. Die Anzahl der verschiedenen Eingänge lässt darauf schließen, dass der Garten wohl eine beträchtliche Größe gemacht haben muss. Er scheint so angelegt zu sein, dass es durchaus möglich ist, sich innerhalb des Gartens verstecken zu können. Anders ist es nicht zu erklären, weshalb weder die Mädchen noch Susanna die beiden Ältesten bemerkt haben, als sie eingetreten sind[24]. Auch die Diener, die am Textende hinzutreten, sind die beiden Eindringlinge nicht aufgefallen. Allein der Besitz des Gartens weist Susannas Ehemann als einen äußerst wohlhabenden Mann aus[25]. Dafür spricht auch der Faktor, dass es eine Stelle innerhalb des Gartens gibt, an der gebadet werden kann[26]. Am Anfang des Textes steht der Garten für einen Ort, in dem es möglich ist, zu baden, sich an heißen Tagen eine Abkühlung zu verschaffen oder auch einfach nur zu spazieren und den eigenen Gedanken nachzugehen. So ist bereits aus dem Hohelied zu entnehmen, dass der Garten vor allem die Quelle der Liebe darstellte[27]. Interessant ist zusätzlich, dass Susannas Name übersetzt Blume bedeutet, was sie direkt mit dem Garten verbindet.

[...]


[1] Engel, Helmut: Die Susanna-Erzählung, Einleitung, Übersetzung und Kommentar zum Septuaginta-Text und zur Theodotion-Bearbeitung, Göttingen, 1985, S. 57.

[2] http://www.bibelwissenschaft.de/online-bibeln/luther-bibel-1984/lesen-im-bibeltext/bibel/text/lesen/stelle/48/10001/19999/ch/80425e3d6c7ed7627c41d9e00ccbe74b/, zugegriffen am: 18.8.2015

[3] http://www.bibelwissenschaft.de/online-bibeln/luther-bibel-1984/lesen-im-bibeltext/bibel/text/lesen/stelle/48/10001/19999/ch/80425e3d6c7ed7627c41d9e00ccbe74b/, zugegriffen am: 18.8.2015

[4] http://www.bibelwissenschaft.de/online-bibeln/luther-bibel-1984/lesen-im-bibeltext/bibel/text/lesen/stelle/48/10001/19999/ch/80425e3d6c7ed7627c41d9e00ccbe74b/, zugegriffen am: 18.8.2015

[5] http://www.bibelwissenschaft.de/online-bibeln/luther-bibel-1984/lesen-im-bibeltext/bibel/text/lesen/stelle/48/10001/19999/ch/80425e3d6c7ed7627c41d9e00ccbe74b/, zugegriffen am: 18.8.2015

[6] Dan 13,22.

[7] http://www.bibelwissenschaft.de/online-bibeln/luther-bibel-1984/lesen-im-bibeltext/bibel/text/lesen/stelle/48/10001/19999/ch/80425e3d6c7ed7627c41d9e00ccbe74b/, zugegriffen am: 18.8.2015

[8] Albani, Matthias: Daniel, Traumdeuter und Endzeitprophet, Leipzig, 2010, S. 270.

[9] Dan 13,15.

[10] Dan 13,15.

[11] Dan 13,24.

[12] Dan 13,24.

[13] Dan 13,27.

[14] Leisering, Christina: Susanna und der Sündenfall der Ältesten, eine Studie zu den Geschlechterkonstruktionen der Septuaginta- und Theodotionfassung von Dan 13 und ihren intertextuellen Bezügen, in: Exegese in unserer Zeit, Bd. 19, 2008, S. 137.

[15] Dan 13, 15, in

[16] Vgl. Dan 13, 16

[17] Vgl. Dan 13, 16

[18] Vgl. Dan 13, 22 - 23

[19] vgl. Weber, Kornelia: In Eden und darüber hinaus. Exegetische, archäologische und ikonografische Studien zum Garten im Alten Testament, Berlin, 2014, S. 184.

[20] Weber, Berlin, 2014, S. 184.

[21] Hhld 4,12.

[22] http://www.bibelwissenschaft.de/wibilex/das-bibellexikon/lexikon/sachwort/anzeigen/details/garten/ch/10749d2e3954665c127db0262b220796/

[23] http://www.bibelwissenschaft.de/wibilex/das-bibellexikon/lexikon/sachwort/anzeigen/details/garten/ch/10749d2e3954665c127db0262b220796/

[24] Weber, Berlin, 2014, S. 184.

[25] Weber, Berlin, 2014, S. 184.

[26] Weber, Berlin, 2014, S. 184.

[27] Hhld 4, 12 -16.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten

Details

Titel
Exegese zu Dan 13,15-27 "Die Rettung der Susanna durch Daniel". Übersetzungs-, Literar- und Redaktionskritik
Hochschule
Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen
Note
1,0
Autor
Jahr
2015
Seiten
16
Katalognummer
V373204
ISBN (eBook)
9783668520561
ISBN (Buch)
9783668520578
Dateigröße
542 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
exegese, rettung, susanna, daniel, übersetzungs-, literar-, redaktionskritik
Arbeit zitieren
Julia T. (Autor), 2015, Exegese zu Dan 13,15-27 "Die Rettung der Susanna durch Daniel". Übersetzungs-, Literar- und Redaktionskritik, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/373204

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