Bei vielen Einkäufen kommt man nicht an ihnen vorbei – Plastikverpackungen und Plastiktüten. Es gibt kaum Produkte die nicht in Plastik eingepackt sind oder mit einer Plastiktüte verpackt werden müssen. Das Problem bei Plastik ist, dass es sich in der Umwelt sehr schlecht abbauen lässt. Dies kann gut 500 Jahre andauern. Insbesondere Mikroplastikteile können zum Beispiel in die Organismen von Fische und anderen Meereslebewesen gelangen und so auch bei Menschen durch die Nahrung aufgenommen werden.
Sowohl die Unternehmen als auch die Konsumenten benötigen Verpackungen um die Ware gut und sicher von A nach B transportieren zu können. Verpackungen bieten speziell im Obst und Gemüse Bereich eine Transport-, Schutz-, Informations- und Haltbarkeitsfunktion. Gibt es nun Alternativen zu herkömmlichen Plastikverpackungen im Bereich von Obst und Gemüse und wenn ja, welche Vor- und Nachteile haben diese?
Ziel der wissenschaftlichen Arbeit ist es deshalb, den Status quo von Verpackungen bei den stationären Einzelhändlern festzustellen. Außerdem werden im weiten Verlauf mögliche Veränderungsmaßnahmen aufgezeigt, wodurch die Nachhaltigkeit bzw. der Ökologie-Index auch unter Berücksichtigung von ökonomischen und sozialen Aspekten verbessert werden kann.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1 Problemdefinition und Zielsetzung
1.2 Aufbau der Arbeit
2 Methodik
2.1 Forschungsleitende Fragen
2.2 Methodisches Vorgehen
2.2.1 Literatur Recherche
2.2.2 Dokumenten Recherche
2.2.3 Beobachtung
2.2.4 Befragung
3 Theorie
3.1 Einordnung der Wissenschaftsgebiete
3.2 Theoretische Grundlagen - Wissenschaftsgebiet 1: Handelsmanagement
3.3 Theoretische Grundlagen - Wissenschaftsgebiet 2: Materialwirtschaft
3.3.1 Recycelbarer Kunststoff
3.3.2 Verpackungen aus nachwachsenden Rohstoffen
3.3.3 Verbot oder Erhebung von Steuern oder Gebühren
3.4 Theoretische Grundlagen – Wissenschaftsgebiet 3: Logistik
4 Empirie
4.1 Beschreibung des Untersuchungsgegenstands
4.2 Empirische Ergebnisse Wissenschaftsgebiet 1: Handelsmanagement
4.3 Empirische Ergebnisse Wissenschaftsgebiet 2: Materialwirtschaft
4.4 Empirische Ergebnisse Wissenschaftsgebiet 3: Logistik
5 Schluss
5.1 Zusammenfassung
5.2 Diskussion und Fazit
5.3 Ausblick und weiterer Forschungsbedarf
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht den aktuellen Status quo von Verpackungen im Bereich Obst und Gemüse im stationären Einzelhandel in Heilbronn. Ziel ist es, nachhaltige Alternativen zu herkömmlichen Plastikverpackungen zu identifizieren und mögliche Veränderungsmaßnahmen unter Berücksichtigung ökonomischer, ökologischer und logistischer Aspekte aufzuzeigen.
- Analyse des Verpackungsaufkommens im Obst- und Gemüsesektor
- Untersuchung nachhaltiger Alternativen wie recycelbarer Kunststoff oder nachwachsende Rohstoffe
- Vergleich der Herangehensweisen zwischen Discountern und Supermärkten
- Betrachtung von Handelsmanagement, Materialwirtschaft und Logistik
- Evaluierung von Maßnahmen zur Reduzierung von Plastikmüll
Auszug aus dem Buch
3.1 Einordnung der Wissenschaftsgebiete
Die Abbildung 1 zeigt die Wissenschaftsgebiete zur Seminararbeit mit dem Titel – Nachhaltige Verpackungen in Obst und Gemüse im stationären Einzelhandel. Eine theoretische und empirische Machbarkeitsanalyse auf Basis einer Beobachtung in Heilbronn. Im Einzelhandel fällt Verpackungsmaterial bei allen Produkten an. Glas, Dosen aus Aluminium, Pappe, Papier oder das am häufigsten verwendeten Materials: Plastik. Das Material Plastik hat vielseitige Vorteile im Handel in der Logistik und beim Material. Neben sehr günstigen Kosten kann Plastik in großen Mengen produziert werden und es hat eine Transport-, Schutz-, Informations- und Haltbarkeitsfunktion der Produkte. Bei diesem Bild soll auch verdeutlicht werden, wieviel Verpackungsmüll wir bei jedem Einkauf automatisch mitkaufen und welche negativen Folgen dies für die Ökologie hat.
Plastic materials needs to break down between 400 and 1000 years and these bags pose a risk to animals which ingest them when they break down in this size. When plastic materials enter the contamination of soil and water takes place with the toxic chemicals from which they are made. Toxic chemicals disrupting hormone levels of animals. The hormones are passed from the mother to the child and with the breast milk in both humans and animals, and are stored in body fat causing damage to the nervous system and immune system.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Definiert das Problem des hohen Plastikverbrauchs im Lebensmittelhandel und stellt das Ziel der Untersuchung sowie den Aufbau der Arbeit dar.
2 Methodik: Erläutert die forschungsleitenden Fragen und das wissenschaftliche Vorgehen durch Literaturrecherche, Dokumentenanalyse, Beobachtung und Befragung.
3 Theorie: Bietet einen theoretischen Rahmen zu den Fachgebieten Handelsmanagement, Materialwirtschaft und Logistik im Kontext nachhaltiger Verpackungen.
4 Empirie: Präsentiert die Ergebnisse der durchgeführten Beobachtungen und Befragungen bei Einzelhändlern in Heilbronn in den Bereichen Handelsmanagement, Materialwirtschaft und Logistik.
5 Schluss: Fasst die Ergebnisse zusammen, diskutiert das Fazit und gibt einen Ausblick auf weiteren Forschungsbedarf.
Schlüsselwörter
Nachhaltigkeit, Plastikverpackungen, stationärer Einzelhandel, Obst und Gemüse, Handelsmanagement, Materialwirtschaft, Grüne Logistik, Umweltschutz, Ökobilanz, nachwachsende Rohstoffe, Kunststoffrecycling, Konsumentenverhalten, Einwegverpackungen.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema nachhaltige Verpackungen für Obst und Gemüse im stationären Einzelhandel und untersucht, inwieweit ökologischere Alternativen zu Plastik eingesetzt werden können.
Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?
Die Arbeit verknüpft die Wissenschaftsgebiete Handelsmanagement, Materialwirtschaft und Logistik, um eine umfassende Analyse der Verpackungsproblematik im Lebensmittelhandel zu erstellen.
Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?
Das Hauptziel ist die Feststellung des Status quo bei Verpackungen in stationären Märkten und die Erarbeitung von Veränderungsmaßnahmen zur Verbesserung der Nachhaltigkeit und Öko-Bilanz.
Welche wissenschaftlichen Methoden wurden verwendet?
Der Autor nutzt einen Mix aus Literatur- und Dokumentenrecherche zur Theoriebildung sowie empirische Methoden wie die systematische Beobachtung und eine schriftliche Befragung von Marktleitern in Heilbronn.
Was wird im theoretischen Hauptteil behandelt?
Der theoretische Teil definiert Nachhaltigkeit, erläutert die Rollen von Handelsmanagement und Logistik und analysiert verschiedene Verpackungsarten (z.B. Kunststoff, nachwachsende Rohstoffe) hinsichtlich ihrer Vor- und Nachteile.
Welche Keywords charakterisieren die Arbeit am besten?
Zentrale Begriffe sind Nachhaltigkeit, Plastikverpackungen, stationärer Einzelhandel, Ökobilanz, Materialwirtschaft sowie Grüne Logistik.
Welche wesentlichen Unterschiede gibt es zwischen Discountern und Supermärkten bei diesem Thema?
Die Studie zeigt, dass Supermärkte tendenziell nachhaltigere Ansätze verfolgen (z.B. mehr loses Obst, Einsatz nachwachsender Rohstoffe), während Discounter stark auf Kosten- und Logistikeffizienz fokussiert sind.
Wie stehen die untersuchten Einzelhändler zu staatlichen Eingriffen wie Steuern oder Verboten?
Die befragten Einzelhändler lehnen staatliche Steuern oder Verbote von Plastiktüten überwiegend geschlossen ab und setzen stattdessen auf andere betriebliche Prioritäten.
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- Maximilian Sax (Author), 2017, Nachhaltige Verpackungen von Obst und Gemüse im stationären Einzelhandel, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/373326