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Ist Autonomes Fahren ein zukunftsfähiges Konzept hinsichtlich gesellschaftlicher Akzeptanz und wirtschaftlichem Nutzen in Industrieländern?

Titel: Ist Autonomes Fahren ein zukunftsfähiges Konzept hinsichtlich gesellschaftlicher Akzeptanz und wirtschaftlichem Nutzen in Industrieländern?

Seminararbeit , 2017 , 32 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Ingenieurwissenschaften - Fahrzeugtechnik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Bereits 1885 staunte die Welt über das erste Automobil von Carl Benz, das sich über die Jahre hinweg technisch als auch optisch stetig weiterentwickelte.

Die ersten umgesetzten Visionen eines autonom fahrenden Autos führten bereits in den 1980er Jahren in zahlreichen Experimenten zum Erfolg. Außerdem wurde im Jahr 1986 das EUREKA-PROMETHEUS-Großprojekt vom Staat und mehreren Unternehmen begonnen. Das Ziel war Effizienz, Umweltverträglichkeit und die Sicherheit im Straßenverkehr zu verbessern. Mit Erfolg bestand das getestete Auto mehrere Experimente und legte über 1000 km mit einer Geschwindigkeit von bis zu 130 km/h zurück.

Trotz der jahrelangen Entwicklung des AF, zeigte eine Studie der puls Marktforschung GmbH im Jahr 2015, dass knapp 50 Prozent der befragten Personen immer noch Skepsis gegenüber den Zukunftsvisionen zeigen. Neben der Gesellschaft müssen sich auch Unternehmen mit den kommenden Veränderungen auseinandersetzen und gegebenenfalls ihr Konzept verändern. Die ungeklärten Problematiken führen zu folgender Leitfrage: „Ist AF ein zukunftsfähiges Konzept hinsichtlich gesellschaftlicher Akzeptanz und wirtschaftlichem Nutzen in Industrieländern?“

AF hat einen relativ komplexen Themenumfang, weshalb nur die relevantesten grundlegend erläutert werden. Passend zum Profilfach (TuM) wird das Fachkapitel mit dem technischen Grundverständnis und einem Überblick der wichtigsten Autonomiestufen beginnen. Sensoren und Assistenzsysteme werden die technische Seite des AF abdecken. Ziel des Fachkapitels ist es, den aktuellen technischen Forschungsstand einzuordnen und festzustellen, ab wann AF wie geplant umgesetzt werden kann. Nach dem technischen Grundverständnis wird die Seminararbeit sich mit den ethischen Problematiken beschäftigen und verschiedene Lösungsansätze charakterisieren. Die Problematiken beschäftigen sich vor allem mit ethischen Entscheidungen der verwendeten Computer für das AF, beziehungsweise der vom Unternehmen, Land oder Gesellschaft geforderten Entscheidungen in Extremsituationen. Abschließend werden mögliche Veränderungen und daraus resultierende Problematiken für Unternehmen und Gesellschaft erläutert und beantwortet.

Durch die Aktualität des Themas bietet es sich an, die Leitfrage mithilfe von Literatur, Videoreportagen und dem Internet bestmöglich zu beantworten. Um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen, werden alle Methoden stets miteinander verglichen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition des autonomen Fahrens – Automatisierungsgrade

3. Aktuelle Technik eines autonomen Fahrzeugs

3.1 Sensoren

3.1.1 Radar - Sensor

3.1.2 LIDAR– Sensor

3.1.3 Kamera - Sensor

3.2 Fahrerassistenzsysteme

4. Ethik

4.1 Das „Trolley-Problem“

4.2 Die Bedeutung der Gesellschaft bei ethischen Fragen

4.3 Lösungsansätze der ethischen Probleme

5. Wirtschaft und Gesellschaft

5.1 Gesellschaft

5.1.1 Bedenken und Wünsche der Gesellschaft

5.2 Recht & Haftung

5.3 Automobilindustrie

5.3.1 Auswirkungen von AF auf die Branchen der Automobilindustrie

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Zukunftsfähigkeit des autonomen Fahrens (AF) unter Berücksichtigung technischer, ethischer, rechtlicher und wirtschaftlicher Aspekte, um zu klären, inwieweit das Konzept gesellschaftlich akzeptiert und wirtschaftlich nutzbringend umsetzbar ist.

  • Technische Grundlagen und Sensorik autonomer Fahrzeuge
  • Ethische Dilemmata und gesellschaftliche Lösungsansätze
  • Rechtliche Rahmenbedingungen und Haftungsfragen
  • Struktureller Wandel der Automobilindustrie und angrenzender Branchen
  • Untersuchung der gesellschaftlichen Akzeptanz und Vorbehalte

Auszug aus dem Buch

4.1 Das „Trolley-Problem“

Die Insassen oder die Passanten? Die Verursacher oder Unschuldigen? Jüngere oder ältere Verkehrsteilnehmer? Unterscheidung in Geschlechter? – Wer soll bei einem unvermeidbaren Unfall verletzt oder sogar ums Leben kommen?

Dies sind Fragen, die nicht ohne weiteres beantwortet werden können. Schon seit langem versucht das Massachusetts Institute of Technology mit einer Website namens „Moral Machine“ herauszufinden, wer in einer Gefahrensituation überleben sollte oder sein Leben opfern muss. Die Gesellschaft hat bei der dortigen Umfrage immer die Möglichkeit, zwischen zwei möglichen Unfallszenarien auf der Straße auszuwählen. Dabei wird nach der eigenen moralischen Einstellung entschieden. Nach der Umfrage erfolgt eine Auswertung und die Möglichkeit, seine Entscheidungen mit dem Durchschnitt der Befragten zu vergleichen.

Die zu treffenden Entscheidungen werden auch als das ,,Trolley-Problem“ beschrieben. Dabei geht es immer um das folgende Problem: Eine Straßenbahn gerät außer Kontrolle und Sie haben die Möglichkeit, eine Weiche zu stellen. Fährt der Zug geradeaus weiter, werden Menschen auf den Schienen getötet. Stellen Sie die Weiche, wird der Zug auf ein Nebengleis fahren und dort eine andere Anzahl oder Gesellschaft an Menschen töten. Dieses Szenario gibt es mit unterschiedlichen Personenanzahlen und mit diversen anderen Einflüssen. Durch dieses psychologische Spiel sollen unterschiedliche Menschen oder Anzahlen unterschieden werden. Das Ziel dabei ist jedoch immer, eine für sich moralische Entscheidung zu treffen. Das Trolley-Problem ist dabei wie ein psychologisches Experiment, bei dem es kein eindeutiges Richtig oder Falsch gibt, da jeder Mensch unterschiedliche Ansichten bezüglich seiner Moral besitzt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die historische Entwicklung des Automobils bis hin zu modernen Visionen des autonomen Fahrens und definiert die zentrale Leitfrage nach der Akzeptanz und dem Nutzen des Konzepts.

2. Definition des autonomen Fahrens – Automatisierungsgrade: Dieses Kapitel erläutert die verschiedenen Stufen der Automatisierung, von der Teil- über die Hoch- bis zur Vollautomatisierung, und ordnet aktuelle technische Entwicklungen ein.

3. Aktuelle Technik eines autonomen Fahrzeugs: Hier werden die technischen Komponenten, insbesondere verschiedene Sensortypen wie Radar, LIDAR und Kamera sowie Fahrerassistenzsysteme, detailliert beschrieben.

4. Ethik: Dieses Kapitel behandelt die moralischen Herausforderungen autonomer Entscheidungen in Gefahrensituationen, illustriert am Trolley-Problem, und diskutiert gesellschaftliche sowie regulatorische Lösungsansätze.

5. Wirtschaft und Gesellschaft: Das Kapitel analysiert die Auswirkungen des autonomen Fahrens auf die Gesellschaft, rechtliche Haftungsfragen sowie den strukturellen Wandel innerhalb der Automobilindustrie und angrenzender Sektoren wie der Logistik.

6. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und bekräftigt die Zukunftsfähigkeit des autonomen Fahrens unter der Voraussetzung gelöster ethischer und rechtlicher Hürden.

Schlüsselwörter

Autonomes Fahren, Automatisierungsgrade, Sensortechnik, LIDAR, Ethik, Trolley-Problem, Haftung, Automobilindustrie, Gesellschaft, Akzeptanz, Mobilitätsdienstleister, Carsharing, Strukturwandel, Verkehrssicherheit, Algorithmen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Konzept des autonomen Fahrens und untersucht, ob dieses für Industrieländer ein zukunftsfähiges Modell darstellt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der technischen Umsetzung, den ethischen Konflikten bei programmierten Entscheidungen, den rechtlichen Haftungsfragen sowie den sozioökonomischen Auswirkungen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel ist die Beantwortung der Leitfrage, ob autonomes Fahren hinsichtlich gesellschaftlicher Akzeptanz und wirtschaftlichem Nutzen zukunftsfähig ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Quellenanalyse, bei der aktuelle Fachpublikationen, Studien und Medienberichte miteinander verglichen und bewertet werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in technische Grundlagen, die Erörterung ethischer Dilemmata, die Analyse der gesellschaftlichen Einstellung sowie die Betrachtung wirtschaftlicher Veränderungen in der Automobilbranche.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Autonomes Fahren, Ethik, Automatisierungsgrade, Haftung, Sensortechnik, gesellschaftliche Akzeptanz und Strukturwandel.

Wie unterscheidet sich das Trolley-Problem bei autonomen Autos von dem klassischen Gedankenexperiment?

Beim autonomen Fahren geht es um die Programmierung von Algorithmen in einem Fahrzeug, die in Sekundenbruchteilen über Leben und Tod entscheiden müssen, statt um eine Weichenstellung durch eine Person.

Warum spielt die Automobilindustrie bei der Lösungsfindung eine so entscheidende Rolle?

Da die Hersteller für die Programmierung ihrer Fahrzeuge verantwortlich sind und gleichzeitig ein wirtschaftliches Interesse an der Akzeptanz ihrer Produkte beim Endkunden haben.

Ende der Leseprobe aus 32 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Ist Autonomes Fahren ein zukunftsfähiges Konzept hinsichtlich gesellschaftlicher Akzeptanz und wirtschaftlichem Nutzen in Industrieländern?
Note
1,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
32
Katalognummer
V373444
ISBN (eBook)
9783668519312
ISBN (Buch)
9783668519329
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Auto Autonom Autonomes Fahren Fahrzeug Recht Jura Wirtschaft Deutschland Automobil Automobilmarkt Industrie Zukunft Revolution Migration
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2017, Ist Autonomes Fahren ein zukunftsfähiges Konzept hinsichtlich gesellschaftlicher Akzeptanz und wirtschaftlichem Nutzen in Industrieländern?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/373444
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Leseprobe aus  32  Seiten
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