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Das Landschaftselement Küste und die Notwendigkeit des Küstenschutzes am Beispiel der Nordseeküste

Titel: Das Landschaftselement Küste und die Notwendigkeit des Küstenschutzes am Beispiel der Nordseeküste

Referat (Ausarbeitung) , 2016 , 4 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Charlott Zitschke (Autor:in), Jan-Erik Puschmann (Autor:in)

Geowissenschaften / Geographie - Phys. Geogr., Geomorphologie, Umweltforschung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Rahmen dieses Referats wird das Landschaftselement Küste und die Notwendigkeit des Küstenschutzes am markanten Beispiel der Nordseeküste thematisiert. Im Fokus steht, inwiefern die Küstenformungsprozesse auf die Küsten einwirken und der Küstenschutz zur Erhaltung von Küsten – insbesondere der Nordseeküste – notwendig ist.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Begriffsklärung Küste

2 Küstenformungsprozesse

3 Natürliche Küstenformen Europas

4 Gefährdungspotentiale der Küsten

5 Die Küsten der Nordsee

6 Küstenschutz zur Erhaltung der Küsten

7 Das Paradoxon Sturm als Küstenschutz

8 Fazit

Zielsetzung & Themen

Dieses Referat thematisiert das Landschaftselement Küste am Beispiel der Nordseeküste, wobei der Fokus auf den wirkenden Küstenformungsprozessen und der essenziellen Notwendigkeit des Küstenschutzes für den Erhalt dieser sensiblen Regionen liegt.

  • Grundlegende Definition und morphologische Klassifizierung von Küsten.
  • Analyse konstruktiver und destruktiver Küstenformungsprozesse.
  • Untersuchung von Gefährdungspotentialen durch Sturmfluten und klimatische Veränderungen.
  • Darstellung der Nordseeküste als geografischer und geologischer Raum.
  • Küstenschutzstrategien und das Paradoxon der natürlichen Küstenbildung durch Sturmfluten.

Auszug aus dem Buch

Die Küsten der Nordsee

Die Nordsee bildet ein Nebenmeer des Atlantiks und befindet sich zum größten Teil auf dem europäischen Kontinentalschelf. Die geografische Nordgrenze bilden die zu Schottland gehörigen Shetland-Inseln. Im Osten stellen der Skagerrak und Kattegat den Übergang zur Ostsee dar. Die Wassertiefen der nördlichen Nordsee liegen zwischen 100-200m. Innerhalb der Norwegischen Rinne, unmittelbar südwestlich Norwegens, umfasst die Nordsee eine Tiefe von 200-700m. Die Mittlere Nordsee besitzt lediglich maximale Tiefen von 40-100m. Das seichteste Gebiet ist die südliche Nordsee, da der Großteil des Meeresbodens auf dem Schelf liegt. Folglich ist im Süden der Nordsee eine flachere Wassertiefe mit zahlreichen Sandbänken vorzufinden.

Vor 350 Millionen Jahren bildete sich die Nordseeküste heraus. Die Eiszeiten haben das Erscheinungsbild und die Küsten der Nordsee modifiziert – vorzugsweise durch pleistozäne Vereisungen. Die Nordsee umfasst vielzählige Küstentypen. Eine zerklüftete Küstenlandschaft, die infolge glazialer Formung entstanden ist, weit ins Land reichende Fjorde, flache und weiter ausgedehntere Buchten, die Fjärde, Kliffküsten, Abbruchküsten und Schären. Weitere Besonderheiten der Nordsee sind die Wattlandschaft und die Gezeiten. Die südliche Nordsee ist durch ihre Flachküste erhöhter Sturmflutgefahr ausgesetzt. Das Zusammenwirken von Windstau, Brandung, auflandigen Winden und Springfluten fördert dieses Risiko.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Begriffsklärung Küste: Definiert die Küste als dynamische Übergangszone zwischen Land und Meer, die durch natürliche sowie anthropogene Einflüsse geprägt ist.

2 Küstenformungsprozesse: Unterscheidet zwischen konstruktiven Prozessen des Sedimentaufbaus und destruktiven Prozessen der Erosion sowie Auswirkungen von Meeresspiegelschwankungen.

3 Natürliche Küstenformen Europas: Analysiert die geologische und morphologische Vielfalt europäischer Küsten, unter anderem durch glaziale und exogene Einflüsse.

4 Gefährdungspotentiale der Küsten: Beleuchtet die Risiken durch Sturmfluten, tropische Wirbelstürme und Tsunamis im Kontext globaler Umweltveränderungen.

5 Die Küsten der Nordsee: Beschreibt die geografische Lage, die bathymetrischen Besonderheiten und die eiszeitliche Entstehungsgeschichte der Nordseeküste.

6 Küstenschutz zur Erhaltung der Küsten: Klassifiziert technische Küstenschutzmaßnahmen und stellt das Integrierte Küstenzonenmanagement (IKZM) als strategischen Ansatz vor.

7 Das Paradoxon Sturm als Küstenschutz: Erläutert den kontraintuitiven Prozess, bei dem Sturmfluten durch Sandablagerungen zur natürlichen Erhöhung von Marschland beitragen.

8 Fazit: Fasst zusammen, dass die Küstenentwicklung einen permanenten Schutz erfordert, wobei die Natur synergetisch durch Sedimenttransport unterstützt.

Schlüsselwörter

Nordseeküste, Küstenschutz, Küstenformung, Sturmflut, Sedimentation, Geomorphologie, Klimawandel, IKZM, Küstenzonenmanagement, Erosion, Meeresspiegel, Wattlandschaft, Deichbau, Physische Geographie, Ökoton.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Landschaftselement Küste und befasst sich mit der Notwendigkeit von Küstenschutzmaßnahmen, illustriert am speziellen Beispiel der Nordseeküste.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder umfassen morphologische Prozesse, Gefährdungsrisiken durch extreme Wetterereignisse, die geologische Beschaffenheit der Nordsee sowie praktische Schutzstrategien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, inwiefern natürliche Formungsprozesse auf Küsten einwirken und warum aktive Schutzmaßnahmen für den Erhalt der Küstenregionen unverzichtbar sind.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine geographische Übersichtsarbeit, die auf einer Zusammenführung von naturwissenschaftlichen Grundlagen, geologischen Entstehungsmodellen und raumplanerischen Ansätzen basiert.

Was bildet den inhaltlichen Kern des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Basis der Küstenbildung, die Analyse der Nordseeküste und die praktische Anwendung von Küstenschutzmaßnahmen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Wichtige Begriffe sind Nordseeküste, Küstenschutz, Sedimentation, Sturmflutgefahr und Integriertes Küstenzonenmanagement.

Wie unterscheidet sich die nördliche von der südlichen Nordsee?

Während die nördliche Nordsee tiefere Wasserbereiche bis zu 700m aufweist, ist die südliche Nordsee durch flache Gewässer, ausgeprägte Wattlandschaften und eine höhere Sturmflutgefahr geprägt.

Was genau bedeutet das "Paradoxon Sturm als Küstenschutz"?

Es beschreibt, dass Sturmfluten zwar zerstörerisch wirken, gleichzeitig aber Sedimente wie Sand und Schlick an Land spülen und so das Küstenniveau langfristig anheben können.

Ende der Leseprobe aus 4 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Landschaftselement Küste und die Notwendigkeit des Küstenschutzes am Beispiel der Nordseeküste
Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena  (Institut für Geographie)
Veranstaltung
Physische Geographie I
Note
1,3
Autoren
Charlott Zitschke (Autor:in), Jan-Erik Puschmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
4
Katalognummer
V373503
ISBN (eBook)
9783668512061
Sprache
Deutsch
Schlagworte
landschaftselement küste notwendigkeit küstenschutzes beispiel nordseeküste
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Charlott Zitschke (Autor:in), Jan-Erik Puschmann (Autor:in), 2016, Das Landschaftselement Küste und die Notwendigkeit des Küstenschutzes am Beispiel der Nordseeküste, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/373503
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Leseprobe aus  4  Seiten
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