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Operational Excellence. Begriffserklärung, Inhalte und Entstehung

Titel: Operational Excellence. Begriffserklärung, Inhalte und Entstehung

Seminararbeit , 2016 , 23 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Julia Schmidt (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Im 21. Jahrhundert sind Schlagwörter wie Globalisierung, Dynamik und Komplexität nicht mehr wegzudenken und bringen gerade in produzierenden Unternehmen neue Herausforderungen mit sich. Die fortschreitende Globalisierung schafft in Unternehmen einen immer wachsenden Kosten- und Wettbewerbsdruck. Es herrscht ein dynamisches Wettbewerbsumfeld, auf welches diese mit Anpassungsfähigkeit reagieren müssen.

Die Veränderungen innerhalb des Marktes nehmen stetig zu und damit einhergehend steigt die Komplexität auch innerhalb des Unternehmens. Unternehmen müssen auf immer individuellere Kundenanforderungen, zunehmende Variantenvielfalt sowie auf verkürzte Produktlebenszyklen erfolgreich reagieren können.

Es besteht das Dilemma bei möglichst geringen Kosten und unter Berücksichtigung aller individuellen Kundenanforderungen eine hohe Qualität zu erzielen. Durch die erhöhte Komplexität der Geschäftsprozesse sind Unternehmen ebenso dazu gezwungen geeignete Problemlösungskompetenzen zu entwickeln und Schnittstellen zu reduzieren.

Die vorliegende Seminararbeit soll einen Einblick in das Thema Operational Excellence bieten, indem auf die Begriffserklärung und Entstehung sowie auf die dazugehörige Philosophie des Lean Thinkings eingegangen wird. Weiterführung soll ein kurzer Überblick auf ergänzende Erfolgsfaktoren und Trends geboten werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Operational Excellence (OpEx)

2.1 Begriffserklärung und -Inhalt sowie Abgrenzung

2.2 Historische Entwicklung

3 Lean Thinking Philosophie als Schlüssel zur Erlangung von OpEx

3.1 Grundprinzipien: Kundenwert, Wertstrom, Fluss, Pull und Perfektion

3.2 Ziele: Muda, Durchlaufzeiten, Null-Bestand und Null-Fehler-Prinzip

3.3 Methoden

4 Erfolgsfaktoren und aktuelle Trends

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, ein fundiertes Verständnis für das Konzept der Operational Excellence zu schaffen, indem sie die begriffliche Einordnung, die historische Entstehung sowie die methodische Umsetzung durch die Lean Thinking Philosophie beleuchtet. Im Fokus steht dabei die Untersuchung, wie Unternehmen durch Prozessoptimierung und eine konsequente Kundenorientierung langfristige Wettbewerbsvorteile erzielen können.

  • Grundlagen und Definitionen von Operational Excellence
  • Historische Wurzeln: Taylorismus, Fordismus und das Toyota Produktionssystem
  • Die fünf Grundprinzipien des Lean Thinkings
  • Methoden zur Verschwendungseliminierung (z.B. Wertstromanalyse, Kanban, 5S)
  • Erfolgsfaktoren für die Implementierung und aktuelle Trends

Auszug aus dem Buch

3.1 Grundprinzipien: Kundenwert, Wertstrom, Fluss, Pull und Perfektion

Die Kernprinzipien des Lean Thinkings lassen sich in fünf verschiedene Bereiche aufteilen: Kundenwert, Wertstrom, Fluss, Pull und Perfektion (s. Abb. 2). Jeder Bereich kann als eine wieder auftretende Phase in einem Kreislauf gesehen werden. Im Mittelpunkt stehen dabei der Kunde und seine Anforderungen sowie die Erschaffung der Werte ohne Verschwendung.

Wert aus Sicht des Kunden: Der entscheidende Ausgangspunkt des Kreislaufes ist die Spezifikation des Wertes aus Sicht des Kunden. Dieser Wert wird also vom Endverbrauchen festgelegt und sollte sinnvoller Weis ein spezifisches Produkt darstellen, welches den Bedarf des Kunden zu einem bestimmten Preis befriedigt. Folglich ist es für Unternehmen unerlässlich sich in den Kunden hineinzuversetzen und auf die individuellen Bedürfnisse einzugehen.

Demzufolge muss im ersten Schritt der Wert des Kunden möglichst genau definiert werden. Es muss sichergestellt werden, dass die Produktmerkmale den Anforderungen des Kunden entsprechen. Das Ziel ist es den Wert ohne Verschwendung zu schaffen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung skizziert den wachsenden Kosten- und Wettbewerbsdruck für Unternehmen im 21. Jahrhundert und führt Operational Excellence als Strategie zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit durch Prozessoptimierung ein.

2 Operational Excellence (OpEx): Das Kapitel vergleicht verschiedene Definitionen von OpEx und grenzt den Begriff für die Arbeit als höchste Stufe der Lean-Management-Philosophie ab.

3 Lean Thinking Philosophie als Schlüssel zur Erlangung von OpEx: Hier werden die fünf Kernprinzipien (Kundenwert, Wertstrom, Fluss, Pull, Perfektion), die spezifischen Ziele wie die Vermeidung von Muda sowie verschiedene Methoden zur praktischen Umsetzung erläutert.

4 Erfolgsfaktoren und aktuelle Trends: Dieses Kapitel betrachtet die notwendigen Rahmenbedingungen wie Change Management und diskutiert die branchenübergreifende Ausweitung von Lean-Ansätzen auf indirekte Unternehmensbereiche.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Bedeutung von Operational Excellence als kontinuierlichen Verbesserungsprozess zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit, den Faktor Mensch durch gezielte Beteiligung einzubinden.

Schlüsselwörter

Operational Excellence, OpEx, Lean Management, Lean Thinking, Prozessoptimierung, Wertschöpfung, Muda, Verschwendung, Toyota Produktionssystem, Kundenwert, Durchlaufzeit, Null-Fehler-Prinzip, Change Management, Wertstromanalyse, Kanban

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Konzept der Operational Excellence und untersucht, wie Unternehmen durch die Prinzipien und Methoden des Lean Thinkings exzellente betriebliche Leistungen und Wettbewerbsvorteile erzielen können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die theoretischen Grundlagen von OpEx, die historische Entwicklung vom Taylorismus über den Fordismus bis hin zum Toyota Produktionssystem sowie die praktische Anwendung von Lean-Methoden.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, den Begriff Operational Excellence zu definieren, seine Entstehung zu erklären und aufzuzeigen, wie die Philosophie des Lean Thinkings als Werkzeug zur Erreichung dieses Zustands dient.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche, durch die verschiedene Ansätze und Definitionen verglichen, Gemeinsamkeiten herausgefiltert und für die Seminararbeit abgegrenzt werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert die fünf Grundprinzipien des Lean Thinkings, die daraus abgeleiteten Ziele (wie die Minimierung von Verschwendung) sowie konkrete Werkzeuge wie die Wertstromanalyse oder das Kanban-System.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Operational Excellence, Lean Management, Prozessoptimierung, Muda, Wertstrom und kontinuierliche Verbesserung.

Warum ist Change Management laut Autorin so wichtig für OpEx?

Da Operational Excellence tiefgreifende Veränderungen in Prozessen und Strukturen erfordert, muss das Management als Vorbild fungieren und alle Betroffenen zu Beteiligten machen, um die neue Philosophie nachhaltig zu verankern.

Wie definiert die Arbeit das Verhältnis zwischen Lean Thinking und OpEx?

Die Arbeit definiert OpEx als die höchste Stufe des Lean Thinkings; der Lean-Ansatz dient somit als methodisches Hilfsmittel, um den Zustand der Operational Excellence in allen Unternehmensdimensionen zu erreichen.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Operational Excellence. Begriffserklärung, Inhalte und Entstehung
Hochschule
Fachhochschule Südwestfalen; Abteilung Hagen
Note
1,7
Autor
Julia Schmidt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
23
Katalognummer
V373559
ISBN (eBook)
9783668510746
ISBN (Buch)
9783668510753
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Operational Excellence Lean Management TPS Muda Lean Thinking Wertstrom
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Julia Schmidt (Autor:in), 2016, Operational Excellence. Begriffserklärung, Inhalte und Entstehung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/373559
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Leseprobe aus  23  Seiten
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