Inwiefern beeinflusst Armut die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen?


Hausarbeit, 2014
14 Seiten, Note: 2,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Auswirkungen von Armut auf die Gesundheitschancen
2.1 Mangelnde Vorsorge
2.1.1 Sparsamkeit bei Arztbesuchen
2.1.2 Impfungen
2.2 Fehlende Aufklärung in Sachen „gesund leben“
2.2.1 Zahnpflege
2.2.2 Art und Maß der Ernährung
2.2.3 Mangelnde Bewegung
2.2.4 Anfälligkeit für Suchten

3. Projekte der Gesundheitsförderung
3.1 Gesundheitsfördernde Schulen
3.2 Deutschlands „IN FORM“ – Initiative

4. Fazit

5. Literaturverzeichnis

6. Abbildungsverzeichnis

1. Einleitung

„Analysen vor dem Hintergrund der EU-Vereinbarung - verwertet wurden Zahlen für den Zeitraum 1995 bis 2005 - brachten bemerkenswerte Ergebnisse. Bei der Geburt liegt in Deutschland die mittlere Lebenserwartung bei Frauen aus der Armutsrisikogruppe rund acht Jahre unter der von Frauen aus der hohen Einkommensgruppe (Verdienst: 150 Prozent und mehr des mittleren Netto-Äquivalenzeinkommens aller Haushalte). Noch krasser ist der Unterschied bei Männern. Hier kommt es zu einer Differenz von elf Jahren Lebenserwartung - bei Menschen also, die an ein und demselben Tag in Deutschland geboren wurden.“[1] Bevölkerungsschichten, die von Armut betroffen sind, haben häufiger mit Gesundheitsbeschwerden zu kämpfen als reiche Menschen. Dies ist unter anderem auf das vermehrt gesundheitsschädigende Verhalten in diesen Kreisen zurückzuführen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb.1[2]

Vergleicht man beispielweise die Anfälligkeit für Tabakkonsum, so ist es kein Wunder, dass die durchschnittliche Lebensdauer bei einkommensschwachen Personen niedriger ist. Doch nicht erst im Erwachsenenalter ist ein Unterschied nach Schicht im gesundheitlichen Bereich auffällig. Bereits im Kindes- und Jugendalter hat Armut deutliche Auswirkungen auf die Gesundheitschancen. Nicht nur das eigene Verhalten der Minderjährigen, sondern auch die Erziehung und Achtsamkeit der Eltern sowie die mit dem sozialen Stand verbundenen Ungleichheiten im gesellschaftlichen Alltag haben Einfluss auf das Wohlbefinden.

2. Auswirkungen von Armut auf die Gesundheitschancen

Negative Auswirkungen von Armut sind nicht erst im höheren Alter, sondern besonders bei Kindern und Jugendlichen bereits maßgeblich entscheidend für den weiteren gesundheitlichen Lebenslauf. Hierbei spielt aber nicht nur der erschwerte Zugang zu ausreichend Lebensmitteln und Medizin, wie man auf den ersten Blick vermuten könnte, sondern auch die mangelnde Gesundheitsförderung innerhalb der Familie eine Rolle.

2.1 Mangelnde Vorsorge

Hierzu zählt die mangelnde Vorsorge in medizinischer Hinsicht. Die meisten Voraussetzungen für ein gesundes Leben werden größtenteils im Alltag durch Hygiene, gesunde Ernährung und Achtsamkeit auf den eigenen Körper gefestigt. Zum Schutz vor bestimmten Krankheiten, aber auch zur Kontrolle eventuell unbemerkter negativer Veränderungen im Hinblick auf die Gesundheit sind regelmäßige präventive Maßnahmen besonders im Kindes- und Jugendalter wichtig, um frühzeitig gegen Beschwerden vorzugehen und Folgeerkrankungen zu verhindern.

2.1.1 Sparsamkeit bei Arztbesuchen

Viele mittellose Eltern gehen nicht regelmäßig mit ihren Kindern zum Arzt. „Basierend auf §§ 26 I und 25 IV S. 2 SGB V und den Richtlinien des Bundesausschusses der Ärzte und Krankenkassen über die Früherkennung von Krankheiten bei Kindern bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres („Kinder-Richtlinien“), haben Krankenversicherte für ihre Kinder einen Anspruch auf neun Vorsorge- bzw. Früherkennungsuntersuchungen.“[3] Lediglich Kosten für rezeptfreie Medikamente, die nur bedingt vom Staat beziehungsweise von Versicherungen bezuschusst werden, kommen auf die Eltern zu. Somit können finanzielle Schwierigkeiten zumindest bei den Untersuchungen im Kleinkindalter nicht ausschlaggebend für den Verzicht hierauf sein. Die Bedeutung solcher Untersuchungen ist nicht zu leugnen, da Gesundheits- und Entwicklungsstörungen anhand der Dokumentation des Gewichts, der Maße, der Organe und der Motorik aufgedeckt und frühzeitig behandelt werden können. Auch um eine mögliche Kindeswohlgefährdung festzustellen bieten Vorsorgeuntersuchungen eine gute Plattform.4 Gerade dieser Aspekt könnte schlecht situierte Familien von regelmäßigen Arztbesuchen mit ihren Kindern abhalten. Zwar ist Armut an sich kein Faktor für Kindeswohlgefährdung, das daraus resultierende Verhalten der Eltern und deren Mittel allerdings kann zu einer Vernachlässigung führen.[4] So ist die Angst, bei Befunden wie beispielweise einer Mangelernährung an das Jugendamt verwiesen zu werden ein Punkt, der sozial benachteiligte Mütter und Väter wenig Vertrauen zu medizinischen Einrichtungen beziehungsweise Kinderärzten fassen lässt. Nicht nur Menschen, die in armen Verhältnissen leben, zweifeln zudem oft die Sinnhaftigkeit von Vorsorgeuntersuchungen an. Ein präventiver Arzttermin mit einem momentan gesunden Kind scheint Zeitverschwendung zu sein. So sind also nicht nur die mangelnden Mittel für eine Gesundheitsvor- und Versorgung ausschlaggebend für den Verzicht auf Arztbesuche, sondern auch die mangelnde Einsicht und Erkenntnis über die Notwendigkeit der Vorsorgeuntersuchungen.[5]

2.1.2 Impfungen

Auch wenn Impfungen, die Infektionen vorbeugen sollen, bereits seit Jahren diskutiert werden und längst nicht alle Eltern ihre Kinder impfen lassen, so ist diese präventive Maßnahme noch immer eine der renommiertesten. Laut des Impfkalenders der Ständigen Impfkommission (STIKO) des Robert Koch Instituts sind neben den Grundimmunisierungen gegen Tetanus, Diphtherie und Hepatitis B neun weitere Impfungen bereits im Alter von bis zu zwei Jahren empfehlenswert.[6] Welche dieser empfohlenen Impfungen letztendlich von den Krankenkassen getragen werden, entscheidet bis zu drei Monate nach der Veröffentlichung der Empfehlung der Ständigen Impfkommission der Gemeinsame Bundesausschuss.[7] Zusatzleistungen wie Reiseimpfungen können, müssen aber nicht von den Krankenkassen erbracht werden. So stellen die Kosten für Impfungen nicht nur für unzureichend Versicherte ein Problem dar. Liegt die Finanzierung in den Händen der Patienten, so ist es nur logisch, dass schlecht situierte Familien sich oftmals gegen eine Impfung entscheiden. So kostet eine Impfung gegen Tollwut beispielsweise circa 65 Euro pro Injektion.[8] Bei drei Behandlungen und regelmäßigen Auffrischungen kommt eine hohe Summe an Arztkosten zustande, welche für manche Familien schlichtweg nicht zu stemmen ist. Allerdings halten nicht nur die Aufwendungen insbesondere von Armut betroffene Eltern von einer Impfbehandlung ihrer Kinder ab. Auch das fehlende Wissen beziehungsweise Interesse an der Wirkung und Sinnhaftigkeit von Impfschutz spielen eine große Rolle. Zudem ist bereits mit einer einzigen Schutzimpfung wie beispielweise gegen Tetanus ein Aufwand von vier Grundimpfungen und weiteren Auffrischungsimpfungen im Jugendalter verbunden.2

2.2 Fehlende Aufklärung in Sachen „gesund leben“

Wie bei der gesundheitlichen Vorsorge, so ist auch im Hinblick auf die Gesundheitsförderung, sprich der Hinführung zu einem vernünftigen Lebensstil, das fehlende Wissen sowie die Bildung der Eltern von Bedeutung. Leider beeinflusst auch hier der Wohlstand die Zugangsmöglichkeiten zu sowohl materiellen als auch immateriellen Hilfsmitteln zu einem gesunden und ausgeglichenen Alltag.

2.2.1 Zahnpflege

Während Zahnpflege für die meisten Erwachsenen mindestens zweimal täglich fester Bestandteil des Alltags ist, so muss man Kindern diese Selbstverständlichkeit erst vermitteln. „Wegen motorischer Ungeschicklichkeit junger Kinder kann effektives eigenständiges Zähneputzen erst ab dem Schulalter erwartet werden. Zuvor übernehmen weitgehend die Eltern die Zahnpflege der Kinder.“[9] Weil die meisten gesundheitsfördernden Maßnahmen wie beispielweise Arztbesuche Zeit in Anspruch nehmen, in der Eltern ihren Kindern uneingeschränkte Aufmerksamkeit entgegenbringen, wird dieser Teil der Körperhygiene in sozial schwach gestellten Familien häufig vernachlässigt. An dieser Stelle entsteht auch im Erwachsenenalter oft ein „Teufelskreis“. Wer keine Mundhygiene betreibt, leidet häufig unter Mundgeruch oder beispielweise Karies. Die Scham für diesen Zustand hält viele dann allerdings von einem Gang zum Zahnarzt ab, sodass die Beschwerden immer schwerwiegender werden. Unabhängig vom gesundheitlichen Zustand ist eine regelmäßige zahnärztliche, genauso wie bereits genannte allgemeinmedizinische Untersuchungen schlichtweg notwendig. Auch eine jährliche professionelle Zahnreinigung wird von Experten empfohlen. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen allerdings die Kosten von 50 bis 150 Euro pro Behandlung nicht.[10] Der finanzielle Aspekt hält also viele mittellose Familien von der Inanspruchnahme von Prophylaxen ab.

2.2.2 Art und Maß der Ernährung

Was mit der Zahnhygiene in einem engen Zusammenhang steht, ist die Ernährung. Hier spielen vielerlei Faktoren eine Rolle. Eine ausgewogene und gesunde Ernährung ist besonders im Kindes- und Jugendalter wichtig, aber in ärmeren Familien häufig nicht gegeben. Gerne genannt werden in diesem Zusammenhang Fast Food, aber auch Fertigprodukte aus dem Supermarkt. In diesen findet man „künstlich hergestellte Zutaten wie […] gehärtete Öle, die in vielen Studien mit verschiedenen chronischen Krankheiten wie Diabetes, Krebs und Adipositas in Verbindung gebracht wurden. Hinzu kommen Konservierungsmittel, Geschmacksverstärke und Süßstoffe.“[11] Diese sind nicht nur krankheitserregend und vom Körper nur bedingt abbaubar, sondern verzögern teilweise auch das Eintreten des Sättigungsgefühls. So nimmt der Betroffene mehr Essen zu sich und verliert das Gefühl für eine angemessene Nahrungsmenge. Zu einem gesunden Leben notwendige Vitamine können nur selten durch vermeintlich günstige Fertiggerichte aufgenommen werden. Neben der Art der Ernährung sind auch das Maß sowie die Regelmäßigkeit entscheidend. An dieser Stelle ist der Zusammenhang zwischen Essen und Psyche nicht zu unterschätzen. „Wir essen nicht nur, weil wir hungrig sind. Wir essen auch, weil wir traurig, gelangweilt, fröhlich und gestresst sind, gerne abschalten oder uns belohnen wollen.“[12] Diese Verbindung ist zwar nicht an den gesellschaftlichen Status von Familien gebunden, dennoch kommt Kindern und Jugendlichen in sozial benachteiligten Familien oft zu wenig Aufmerksamkeit zu, was dann in Form von übermäßiger Nahrungsaufnahme zu kompensieren versucht wird. Auch in anderer Hinsicht kann die Schichtzugehörigkeit die Ernährung prägen. Da das Schönheitsideal einer schlanken Figur besonders in der Ober- und Mittelschicht gängig ist, schreiten die Eltern bei Überernährung meist ein. Reagiert das Umfeld nicht negativ auf das mit der erhöhten Energieaufnahme verbundene, zunehmende Körpergewicht, so wird diese Veränderung vom Betroffenen häufig nicht als gravierend und schädigend wahrgenommen. Dies kann auch im familiären Kreis ein Faktor sein, der die Gewichtszunahme nicht einbremst, sondern sogar fördert. Die „Einstellung zu Lebensmitteln, Essen, Figur und Gewicht bei den Angehörigen“[13] wird häufig übernommen und so wird übermäßiger Konsum nicht als falsch angesehen. Selbstverständlich kann es in mittellosen Familien aufgrund von Einsparungen an der falschen Stelle auch zu Unterernährung kommen.

2.2.3 Mangelnde Bewegung

Eine erhöhte Energiezunahme würde bei regelmäßigem Sport nicht zu einer Gewichtszunahme bis hin zu Adipositas führen. Jedoch meiden viele Kinder und Jugendliche aus Faulheit oder anerzogene Gewohnheit jegliche Form der Bewegung. Treppen werden umgangen, wenn ein Aufzug zur Verfügung steht. Die immer geringer werdende körperliche Aktivität führt zu einer schlechten Kondition und einem Abbau von Muskeln. Auf Sport wird deshalb umso mehr verzichtet. Weil der Energiehaushalt somit nicht ausgeglichen ist, steigt das Körpergewicht weiter an, bis schließlich kleinste körperliche Anstrengungen mit Schweißausbrüchen und Gelenkschmerzen einhergehen. Das führt dazu, dass die meisten Sportarten nicht mehr absichtlich gemieden werden, sondern tatsächlich nicht mehr ausgeführt werden können. Dass bei einem niedrigen Energieverbrauch eine nach wie vor erhöhte Energiezufuhr in Form von zu viel Nahrung zu einem Anstieg des Gewichts führt, wird nicht berücksichtigt. Allerdings wird die mangelnde sportliche Betätigung bei Kindern und Jugendlichen in sozial benachteiligten Haushalten nicht immer durch Faulheit, Unlust oder eben Übergewicht gemieden. Die Angst vor den Beitragskosten für einen Sportverein oder ein Fitnessstudie hält viele Eltern von einer Anmeldung ihrer Kinder hierzu ab. Der Jahresbetrag für Jugendliche unter 18 Jahren beträgt beispielweise bei einem Bamberg Basketballverein lediglich 30 Euro, was wenig erscheint, allerdings bei mehreren Kindern und einem geringen finanziellen Spielraum gerne als unnötige Ausgabe gestrichen wird.[14] Dass insbesondere Mannschaftssportarten in Vereinen einem Kind wichtige Werte wie Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit und Vertrauen vermitteln können, wird oft nicht bedacht. So wird nicht nur die körperliche Aktivität vernachlässigt, sondern auch die soziale Teilhabe beschränkt.

2.2.4 Anfälligkeit für Suchten

Die Anfälligkeit für Suchten wird beispielweise durch Lebensperspektiven der Eltern, Belastungssituationen in der Schule, Überforderung durch einen Mangel an Orientierungshilfen sowie familiärer Risikofaktoren wie einem niedrigen Sozialstatus oder suchtkranker Eltern geprägt. „Kindern und Jugendlichen fehlen häufig auch die Möglichkeiten und Fähigkeiten, mit alltäglichen Anforderungen und belastenden Lebenssituationen umzugehen, so dass oft die Wirkung von Suchtmitteln subjektiv als einzige Möglichkeit bleibt, einen als unerträglich erlebten Zustand auszuhalten.“[15] Wie auch im Hinblick auf die Ernährung ahmen Kinder und Jugendliche häufig das Verhalten der Eltern im Suchtmittelkonsum nach. Da „vor allem Personen mit geringerer Bildung, geringem Einkommen und niedrigem beruflichem Status sowie Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger“[16] einen hohen Anteil an Rauchern aufweisen, sind folglich sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche häufig verleitet, Zigaretten bereits in einem geringen Alter zu konsumieren.

3. Projekte der Gesundheitsförderung

„Im Gegensatz zu sozialen Problemen kann man für gesundheitliche Probleme feststellen, dass die Soziale Arbeit hier kaum für Interventionen zuständig ist, d.h. die Behandlung obliegt in der Regel anderen Berufsgruppen […]. Gesundheitsbezogene Soziale Arbeit ist deshalb vor allem im Bereich der Prävention angesiedelt.“[17]

3.1 Gesundheitsfördernde Schulen

Die Erziehung ihrer Kinder wird von Eltern inzwischen gerne an Schulen weitergereicht. Oft geschieht dies nicht schlichtweg aus Faulheit, sondern vielmehr aus Überforderung und Verzweiflung. So müssen Lehrer nicht nur schulische Bildung vermitteln, sondern auch Hilfestellung und Anleitung zur Bewältigung des Lebensalltags bieten. Damit die Schule als ganzheitlicher Erfahrungsraum gestaltet wird, sollten die Handlungsebenen der Ottawa-Charta berücksichtigt werden. Eine gesundheitsfördernde Schule strebt folglich den „Aufbau einer gesünderen Lebensweise der Personen, den Aufbau gesundheitsförderlicher Kooperationen (Teamarbeit), die Entwicklung eines gesunden Schulprofils, die Stärkung der Verbindung mit dem sozialen Umfeld als Öffnung zum Gemeinwesen und Nutzung seiner Ressourcen“ und „die Veränderung von Gesundheitsförderung auf der Ebene der Gesamtpolitik (Schulgesetze)“[18] an. Insbesondere präventive Gesundheitsförderung findet im Biologieunterricht statt. Neben einer, besonders den sexuellen Bereich betreffenden, Aufklärung über mögliche Krankheiten und deren Verläufe, lernen Schülerinnen und Schüler den Umgang und Schutz vor Infektionen. Der Sportunterricht bietet die Möglichkeit zur regelmäßigen und angemessenen Bewegung, aber auch zum Aufbau von Teamfähigkeit und sozialer Kompetenz. Besonders in Ganztagsschulen erhalten auch Kinder finanziell schlechter gestellter Familien Zugang zu altersgerechten Hobbies. An solchen Schulen kann sowohl Einfluss auf die Ernährung innerhalb des Schulalltags, sondern auch auf das Bewusstsein in Bezug auf Art und Maß der Lebensmittel vermittelt werden. Unter anderem sind es Hauptziele der Gesundheitsförderung, Schülern auf ihr eigenes soziales, psychisches und physisches Potential aufmerksam zu machen und so ihre Selbstachtung zu steigern, und sie zu befähigen, zukünftig vernünftige Entscheidungen im Hinblick auf ihre Gesundheit zu treffen.[19]

[...]


[1] Fuhr 2013

[2] Lampert T, Kroll LE 2010, S.5, Tabelle 4

[3] Schubert 2008, S.1,4

[4] vgl. Rein 2008, S.30

[5] vgl. Hahn 2011, S.40

[6] vgl. Ständige Impfkommission 2013, S.315

[7] vgl. Gemeinsamer Bundesausschuss 2007

[8] vgl. Dr. med. Reuter 2007

[9] Becher u.a. 2008, S.113

[10] vgl. Kogel 2010

[11] http://www.zentrum-der-gesundheit.de/adipositas.html

[12] Dr. Flemmer 2009, S.10

[13] Fairburn 2004, S.100

[14] vgl. Beyer 2014

[15] http://www.juramagazin.de/Welche-Unterschiede-werden-diesbez%C3%BCglich-bei-Jungen-und-M%C3%A4dchen-gesehen-und-auf-welche-geschlechterspezifischen-Konsummotive-l%C3%A4sst-sich-dies

[16] Deutsches Krebsforschungszentrum (Hrsg.) 2004, S.1

[17] Prof. Dr. Homfeldt, Prof. Dr. phil. Sting 2006, S.158

[18] Prof. Dr. Homfeldt, Prof. Dr. phil. Sting 2006, S.181 f.

[19] vgl. Prof. Dr. Paulus 2000, S.238 f.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten

Details

Titel
Inwiefern beeinflusst Armut die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen?
Hochschule
Otto-Friedrich-Universität Bamberg
Note
2,3
Autor
Jahr
2014
Seiten
14
Katalognummer
V373566
ISBN (eBook)
9783668509436
ISBN (Buch)
9783668509443
Dateigröße
472 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
inwiefern, armut, gesundheit, kindern, jugendlichen
Arbeit zitieren
Hannah Jost (Autor), 2014, Inwiefern beeinflusst Armut die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/373566

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