Leiden und Erlösung. Ein christlich-buddhistischer Vergleich


Hausarbeit (Hauptseminar), 2017

22 Seiten, Note: 2,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hinführung: Christentum
2.1 Leiden
2.1.1 Arten des Leidens
2.1.2 Ursache
2.1.3 Deutung
2.2 Erlösung
2.2.1 Vorbereitung auf die Erlösung
2.2.2 Das Reich Gottes/ Ewiges Leben

3. Hinführung: Buddhismus
3.1 Leiden
3.1.1 Arten des Leidens
3.1.2 Ursache
3.1.3 Deutung
3.2 Erlösung
3.2.1 Vorbereitung auf die Erlösung
3.2.2 Nirvana

4. Ein christlich- buddhistischer Vergleich
4.1 Leiden
4.2 Erlösung

5. Fazit

6. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Verständnis von Leiden und Erlösung im Christentum und im Buddhismus und soll erörtern, inwiefern Unterschiede bzw. Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Religionen in Hinblick auf diese beiden zentralen Begriffe bestehen. Die Arbeit ist übergreifend in drei Teile gegliedert und beginnt mit den Ausführungen zum Christentum, gefolgt von den Ausführungen zum Buddhismus, sodass sie mit einem vergleichenden Teil abschließt. Alle drei Teile sind in sich identisch aufgebaut und unterteilt in zwei große Unterkapitel: Leiden und Erlösung. Zu Beginn des ersten Kapitels, das sich mit dem Thema Leiden beschäftigt, wird der Frage nach der Art des Leidens nachgegangen, woraufhin die Ursache des Leidens folgt und schließlich eine Deutung das Kapitel beendet. In diesem ersten Kapitel wird versucht zu erörtern, welche Arten von Leiden es in der jeweiligen Religion gibt, wie das Leiden verstanden und erfahren wird und welche Ursache das Leiden an sich hat. Es wird versucht, eine Antwort auf die Frage nach der Wurzel des Leidens bzw. dem Sinn des Leidens in der Welt zu finden und wie das Leid in die Welt gekommen ist. Der zweite Teil, der das Thema der Erlösung behandelt, beschäftigt sich mit den Vorbereitungen auf die Erlösung nach dem Verständnis der jeweiligen Religion und endet mit dem Versuch einer Definition von Erlösung bzw. des jeweiligen heilvollen Zustandes und was darunter zu verstehen ist. Der dritte und letzte große Teil der Arbeit stellt in Form eines Fließtextes die wesentlichen Aspekte des Vergleiches dar. Trotz der dort nicht mehr vorhandenen Unterteilung in die einzelnen Unterkapitel, ist auch dieser letzte Teil thematisch identisch aufgebaut, sodass die Arbeit mit einem abschließenden Fazit endet.

Da die in dieser Hausarbeit verwendete Literatur teilweise den Stand der Theologie aus vorkonziliarer Zeit wiedergibt, folgt an dieser Stelle noch ein kurzer Einschub mit dem Hinweis auf aktuelle theologische Literatur zur Frage des „Opfertodes“ Jesu, die mit zum Teil kritischem Blick auf problematische Interpretationen der Kreuzigung Jesu eingeht. Besonders lesenswert bezogen auf das Heilsgeschehen durch den Kreuzestod Jesu sind u.a.: C. Janssen/ B. Joswig, Erinnern und aufstehen - antworten auf Kreuzestheologien, Main 2000, E. Franz, Das Opfersein Christi und das Opfersein der Kirche, Frankfurt am Main 1988, aber auch der Absatz zum Opfertod Jesu Christi in J. Jeremias, Jesus und seine Botschaft, Stuttgart 1976.

2. Hinführung: Christentum

Das Christentum zählt zu den großen Weltreligionen und hat seinen Ursprung im Judentum. „Zentrale Autorität und Mittelpunkt“[1] des christlichen Glaubens ist Jesus von Nazareth, der wahrscheinlich zwischen 8 und 4 v. Chr. geboren wurde und ca. 30 n. Chr. in Jerusalem verstarb.[2] Er wurde und wird noch heute „Christus“ genannt, was vom griechischen Wort „christos“ abgeleitet wird und so viel bedeutet wie „der Gesalbte Gottes, […] Heilsbringer oder Messias“.[3] Zu seinen Lebzeiten versteht er sich selbst als gläubiger Jude und beginnt erst nach seiner Begegnung mit Johannes dem Täufer selbst öffentlich zu predigen.[4] „Aus politischen Gründen [wird er], als Gefahr für Ruhe und Ordnung, zum Tode verurteilt“[5] und gekreuzigt. Nach seinem Tod verkünden seine Anhänger seine Auferstehung. So gründet sich eine Glaubensgemeinschaft, die sich mit der Zeit mehr und mehr aus ihrem jüdischen Kontext löst und sich als eigenständige Religion versteht. Die Lehre des Christentums sagt, dass durch Jesus Christus, seine Predigt, seinen Kreuzestod und seine Auferweckung von den Toten, „Gottes liebende Zuwendung zum Menschen“[6] Wirklichkeit wurde. In Jesus von Nazareth ist Gott Mensch geworden und lässt „‚das Reich Gottes‘ als eine vom Geist der Freiheit, Gerechtigkeit und Versöhnung bestimmte Zukunft offenbar werden, [so dass jeder, der ihm nachfolgt] im ‚ewigen Leben‘ bei Gott [seine] endgültige Erfüllung findet.“[7]

2.1 Leiden

Im ersten Teil dieses Kapitels wird darauf eingegangen, welche verschiedenen Arten des Leidens es im Christentum gibt. Begonnen wird mit der Erörterung des Begriffs des „natürlichen Leidens“[8], das wiederum in zwei Arten unterteilt werden kann: das Leiden nach ursprünglichem israelitischem Verständnis und das des daraus entstanden christlichen Verständnisses. Darauf folgt das „übernatürliche Leiden“[9] bzw. das „religiöse Leid“[10], sodass der Abschnitt mit der Behandlung des „Leiden Christi“[11] endet. Im zweiten Teil wird die Ursache des Leidens erörtert. Was ist der Auslöser des Leidens in der Welt? Wie entsteht das Leid? Wie kommt es in die Welt? Auch hier wird auf die verschiedenen Arten des Leidens Bezug genommen und deren Ursache erläutert. Den letzten Teil dieses Kapitels bildet schlussendlich die Deutung.

2.1.1 Arten des Leidens

Schon im Alten Testament, das Grundlage der jüdischen Religion ist, klagt Hiob über die Vergänglichkeit der Welt und des Menschen (Hi 14, 1-5).[12] „Das Leiden ist das natürliche Schicksal der Vergänglichkeit.“[13] Wenn es also einen Zustand des Leidens, einen „leidvollen Zustand“[14] gibt, so muss es auch einen „leidfreien Zustand“[15] gegeben haben; einen Zustand, der vor diesem nun leidvollen Zustand lag und somit „ein Urzustand […], in dem das Leiden nicht vorhanden war.“[16] Demnach findet zu einem bestimmten Zeitpunkt ein „Übergang von dem leidfreien in den leidvollen Zustand“[17] statt, dessen Auslöser die vom Menschen begangenen Sünden sind.[18]

Auch im Neuen Testament lassen sich zahlreiche Belege von leidvollen Erfahrungen finden, u.a. bei Paulus (2. Kor 11, 23-27). Solche Erfahrungen natürlichen Leidens sind folglich nach christlichem Verständnis reine menschliche Empfindungen. Das Entscheidende im Christentum ist jedoch eine andere Art von Leiden, was uns zum übernatürlichen Leiden führt. Das übernatürliche oder religiöse Leiden bezieht sich auf religiöse Empfindungen und somit auf mehr als nur auf „allgemein- menschliche Empfindungen“[19]. Diese religiösen Empfindungen sind Teil anderer Realitäten, als die der natürlichen Realität, in der das natürliche Leid wurzelt.[20] „Was vielmehr in der Erfahrung des religiösen Leides vorausgesetzt ist, ist religiöses Empfinden selbst, ein eigener ‚Sinn‘ für Wirklichkeiten, die aus den Beziehungen der Menschenseele zu Gott (denn das ist Religion) erwachsen.“[21] Es ist das Gefühl der „Gottferne, der Gottwidrigkeit […] und [das] Bewusstsein, Gottes Majestät in ihrer heiligen Reinheit durch das eigene ‚sündhafte‘ Wesen beleidigt zu haben.“[22] Es ist infolgedessen das „Leid des unversöhnten Menschen“[23] bzw. das „‚Sündenleid‘ – und Sünde ist jene Realität, die nur für religiöse Menschen existiert.“[24] Auch für dieses religiöse Leiden liefert Paulus im Neuen Testament Belege (vgl. u.a. Röm 7, 24). Ebenso wie für das natürliche Leiden spielt auch für das übernatürliche Leiden die Sünde eine zentrale Rolle. Denn für das übernatürliche Leiden gilt: nur, wer sich seiner Sünden bewusst ist, ist in der Lage eine solche Erfahrung des Leidens zu machen.[25]

Der Begriff der Sünde führt zum letzten Abschnitt dieses ersten Kapitels: dem Leiden Christi. „Es handelt sich hier nun wieder um natürliches Leiden, um Kreuzesqual und Todesnot Christi.“[26] Dieses Leiden Christi ist im Christentum von großer Relevanz, denn Christus ist nach dem Zeugnis des Neuen Testaments für die Sünden der Menschen gestorben, um sie zu erlösen. Das bedeutet gleichzeitig, dass er nicht für seine eigenen Sünden gestorben ist. Er leidet stellvertretend für die Sünden der Menschheit und ist selber sündlos.[27] Auch bei Jesaja taucht die Idee des stellvertretenden Leidens wieder auf, etwa in Jes 53, 4f.

Da das Leiden Christi im Christentum eine zentrale Rolle für die Erlösung spielt, wird die Frage nach dessen Ursache und Deutung in den folgenden Kapiteln behandelt.

2.1.2 Ursache

Die Antwort auf die Frage „Wie kommt das Leiden in die Welt?“ liefert nach jüdischem Verständnis der Sündenfallmythos.[28] Betrachtet man den Sündenfallmythos, liegt der Ursprung des Leidens im „sündhafte[n] Begehren“[29] des Menschen. Die Geschichte des Sündenfalls bildet die Schnittstelle der Schöpfung (Gen 2) mit dem Fall des Menschen und seiner Vertreibung aus dem Paradies (Gen 3). Die verbotene Frucht zu essen und so gegen Gottes Gebot zu verstoßen, ist die erste Sünde, die vom Menschen begangen wird, ausgelöst von dessen Begehren. Nach jüdischem Verständnis ist daher die Sünde die Ursache für das Leiden -oder umgekehrt: das Leid dient als Funktion der Strafe bzw. Folge der Sünde von Gott für die Sünde des Menschen. Es gibt demzufolge einen Urzustand leidfreien Glücks und einen Übergang von diesem leidfreien Zustand im Paradies in den leidvollen Zustand der Vertreibung aus dem Paradies. Dieser Übergang ist mit Schuld belastet, und zwar mit der Schuld des Menschen, die mit seiner ersten begangen Sünde zusammenhängt. „Denn daß Menschen jenen primären Zustand störten, darin liegt ihre Schuld, für die sie bestraft werden.“[30] Anders ausgedrückt wird das Leiden dem Menschen „als Sühne für begangenes Unrecht auferlegt“[31]. Der Sündenfallmythos verknüpft sonach Schuld und Sünde mit dem Schicksal des Menschen.[32] Aufgrund dieser Verknüpfung bestand im jüdischen Verständnis das „Dogma, dass natürliches Leid Strafe für eigene oder fremde Schuld sei.“[33] Im Alten Testament finden sich erneut bei Hiob Beispiele für die Ursache dieser Art des Leides (vgl. hierzu Hi 15).[34]

Nach christlichem Verständnis ist das natürliche Leiden nicht die Folge der Sünde bzw. der Schuld. Im Christentum soll das Leiden überwunden werden.[35] „Überwindung […] besteht darin, daß Werte aus ihm und durch es gewonnen werden.“[36] Auch für solche zu gewinnenden Werte finden sich im neuen Testament abermals bei Paulus eine Reihe von Beispielen (vgl. hierzu Röm 5,3; 2. Kor. 1,4; 2. Kor 2,17). Nach christlichem Verständnis hat das natürliche Leiden demzufolge den Sinn, dieses Leiden zu überwinden und neue Werte daraus zu ziehen. Außerdem soll „Gottes Herrlichkeit darin offenbar werde[n].“[37] Dementsprechend wird jedes Mal, wenn ein Mensch von seinem natürlichen Leiden geheilt wird, Gottes Werk an ihm offenbar.[38]

Entscheidend ist für das Christentum jedoch das übernatürliche Leiden. Diese Art von Leiden wird, wie bereits beschrieben, auf einer Ebene wahrgenommen, die außerhalb der körperlichen Empfindungen liegt. Es „ist nicht natürlicher Art, kann nicht von jedem Menschen ohne weiteres erfahren werden wie natürlicher Schmerz und seelische Trauer, […] es entsteht […] durch die Erfahrung […] einer Trennung von einer transzendenten Wirklichkeit.“[39] Die Rede ist hier von der „schuldhaften Trennung“[40] von Gott, die durch die Sünde entsteht. „Diese Realität der Sünde erweckt im Gewissen des Menschen das spezifische Leiden des Christentums, die Qual des unerlösten durch die Sünde von Gott getrennten Menschen.“[41] Mit anderen Worten ist die Ursache des übernatürlichen Leidens die Sünde bzw. die „Sündhaftigkeit der Welt“[42], die durch das „gottferne Leben“ das Leid im Menschen auslöst –und zwar im Gewissen des Menschen, in dem dieses empfunden wird. Zudem ist an dieser Stelle kurz zu erwähnen, dass sich in Bezug auf das Gewissen zwei Gedanken unterscheiden lassen: „einerseits die Sorge um Gott, der Wunsch ‚einen gnädigen Gott zu kriegen‘, und andererseits die Sorge um die eigene Erlösung, [der Wunsch,] […] einen Zustand zu erreichen, der [dem Menschen] das Heil bedeutet.“[43]

Und auch in diesem Kapitel führt uns der Begriff der Sünde zum letzten zu behandelnden Absatz: dem Leiden Christi. Die Ursache dieses Leidens ist die Sünde der Menschen. Es ist die „Idee des stellvertretenden Leidens“[44], die hier durch Christus zum Vorschein gebracht wird. Er, der sündlose Sohn Gottes, opfert sich für die gesamte Menschheit, die voll von Sünde ist, und trägt „die ungeheure Sündenschuld der gesamten Menschheit.“[45] Während in der vorkonziliaren Theologie die Rede vom "Opfertod Jesu für die Sünden der Menschen" vorherrschte und der Tod Jesu als Sühne für die menschliche Sündhaftigkeit interpretiert wurde, werden aktuell andere theologische Akzente gesetzt: In der von Sünde und Gewalt beherrschten Welt geht Jesus den Weg der Gewaltlosigkeit und Liebe und offenbart dadurch in seiner Person Gott als den unbedingt liebenden. So ist der der Tod Jesu am Kreuz als Hingabe zu verstehen. Stellvertretend trägt er die Folge der Sünde und Gewalt.[46] So heißt es bei Paulus: "Er hat den, der keine Sünde kannte, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm Gerechtigkeit Gottes würden." (2 Kor 5,21) So wird im Tod Jesu als Sohn Gottes die liebende Hingabe Gottes zu den Menschen gesehen. Gleichzeitig leidet Jesus aufgrund der „in ihm sich ereignende[n] Gotteswirklichkeit“[47]. Das bedeutet, dass ein Konflikt entsteht, durch das „Zusammentreffen von Gott und ‚Welt‘“[48] in Jesus, worauf in der Deutung des Leidens noch einmal kurz eingegangen wird.

2.1.3 Deutung

Das jüdische Verständnis des natürlichen Leidens führt zu einem schwerwiegenden Problem: dem Theodizeeproblem. Wenn das Leid als Gottes Strafe am Menschen für dessen Sünden zu sehen ist, und Gott immer gerecht richtet, wie lässt es sich dann erklären, dass Unschuldige leiden und Schuldige nicht? Das Problem, dass Menschen leiden, die sich keiner Schuld bewusst sind, „ist noch am ehesten zu lösen, durch den Hinweis auf die Möglichkeit unerkannter Sünde.“[49] Auf die Frage, warum es schlechten Menschen gut geht, gibt es in frühen-jüdischen Schriften keine theoretische Antwort. Auch die Schrift liefert keine Erklärung, sondern verschiebt die Lösung des Problems nur bis zum Ende des Lebens.[50] „Letzten Endes kommt somit das Judentum zu keiner theoretischen Lösung der Frage nach dem Grunde des Leidens […].“[51] Das führt zur Idee des stellvertretenden Leidens, nach dem der Gerechte für die Sünden der anderen leidet.[52]

Im Christentum kann das natürliche Leiden auf die Art gedeutet werden, dass ihm der Sinn innewohnt, es zu überwinden. Da Überwinden, wie bereits gesagt, bedeutet, Werte aus dem Leiden selbst zu ziehen, versucht der Mensch dementsprechend, sein Leiden zu erklären und seinem Schicksal einen heiligen Sinn zu geben, wie „Bausteine“[53] im Gefüge des Lebens. Da im Christentum „keine Aufhebung des natürlichen Leidens im Zusammenhang der Erlösung ersehnt [wird], sondern eine Aufhebung des Sündenleidens“[54], geht es im Christentum vorwiegend um die Frage nach dem Sinn des Leidens. Es herrscht das „Bemühen, das Leid in der Welt zu erklären aus einer Verknüpfung von Schuld und Schicksal“[55] und so ist die „praktische Sinngebung, in der man im Christentum die Lösung des Rätsels erblickt, […] eine Überwindung des Leidens.“[56] Dies trifft ebenfalls auf das übernatürliche Leiden zu, was das „Leid über die Sünde“[57] und somit die „schuldhafte Trennung“[58] von Gott selbst meint. Da es sich beim übernatürlichen Leid nicht wie beim natürlichen Leid um das Leid der Vergänglichkeit des Menschen und der Welt handelt, sondern um ein „Beleidigen Gottes“[59], richtet sich der Blick hier zudem auf das „Gotteserlebnis, […] das [als] Erlebnis eines persönlichen Gottes, nicht einer unpersönlichen göttlichen Seinssphäre“[60] erfahren wird. Die Frage nach Gott im Leiden stellt auch Jesus am Kreuz, der „selbst um den Sinn seines Leidens gerungen hat [und] die Notwendigkeit seines Todes erst allmählich erkennt und sich mit dem Sinn dieses Schicksals auseinandersetzt.“[61] So besteht der Sinn des natürlichen Leidens Christi darin, das „übernatürliche Leiden der Christen, ihr Leiden über Sünde und Verlorenheit“[62] aufzuheben. Durch sein Kreuzesleiden versöhnt er die Menschen mit Gott, indem er ihnen die Möglichkeit des Glaubenskontaktes mit Gott und damit die Rettung aus dem verlorenen Weltsein zeigt. Da „der Gott Jesu Christi […] ein die Sünder suchender Gott [ist]“[63], besteht der „wesentliche Inhalt des Christenlebens […] [in der] Parallele zwischen dem auch für Christen notwendigen natürlichen Leiden und dem Leiden Christi“.[64] Was wiederum den Gedanken aufgreift, dass dieses Leiden das Resultat des Konfliktes ist, dass Gott, „gegen den die Welt protestiert, [dem Menschen inne wohnt] und Leiden dem Christen zufügt.“[65] „Im Leiden erfährt der Christ schon auf dieser Erde die volle Gemeinschaft mit dem Sterben und Leben Christi.“[66]

2.2 Erlösung

In diesem Kapitel wird darauf eingegangen, wie das zuvor erörterte Leiden nach christlichem Verständnis aufgehoben werden kann und was für Christen der zentrale Begriff des „Reich Gottes“ bzw. des „Ewigen Lebens“ bedeutet.

2.2.1 Vorbereitung auf die Erlösung

Wie bereits festgestellt wurde, geht es nach christlichem Verständnis im Hinblick auf die Erlösung darum, das natürliche Leiden zu überwinden.[67] Somit wird das Leiden aufgehoben, wenn die Sünden aufgehoben werden.[68] Bei diesem Prozess werden überdies positive Werte aus dem Leiden gewonnen, die sich benennen lassen in z.B.: „Geduld, Kraft, [Trost], Freude […] und endlich [den] Ausblick auf die kommende Herrlichkeit.“[69] Wichtiger aber als die Überwindung der Sünde ist es, „freizukommen von seinem religiösen Sündenleid, versöhnt zu werden mit Gott.“[70] Da das religiöse Leid im Gewissen des Menschen ausgelöst bzw. empfunden wird, besteht Erlösung in der „>>consolatio conscientiae<<, in der Tröstung des Gewissens.“[71] Zudem „legt [Gott] den Grund der Möglichkeit für die Erlösung“[72] dadurch, dass er über seinen Sohn, Jesus Christus, der als „Mittler“[73] fungiert, den Glaubenskontakt zwischen sich und den Menschen wieder herstellt und so das Sündenleid aufgehoben wird.[74] „Im Christentum empfängt man die Erlösung durch Leid. Denn dem Christen liegt im Todesleiden Christi erlösende Kraft.“[75] Durch den Tod Christi am Kreuz wird so Gottes Liebe offenbar. Doch die eigentliche „Erlösung ist [bereits an dem Punkt] vollzogen, wo eine Menschenseele aus der Erfahrung der eigenen Sünde vertrauensvoll aufschaut zur Gnade des Vaters.“[76] Deshalb lässt sich zusammenfassen, dass „das Erlösungsverlangen im Christentum gerichtet [ist] auf die Freiheit von Sündenqual und Gottesferne durch heiliges Leiden“[77] und die „Erlösung aus freiwaltender Gnade [Gottes] ohne eigenes Verdienst“[78] stattfindet.[79]

2.2.2 Das Reich Gottes/ Ewiges Leben

Über das Reich Gottes erfährt man u.a. aus verschiedenen Gleichnissen sowie der Bergpredigt, dass es „das höchste, vollkommenste Heilsgut [ist], das durch Jesum und in ihm den Menschen dargeboten wird.“[80] Es kommt mit Jesus aus der unsichtbaren Welt des Himmels auf die Erde und verwirklicht sich dann vollkommen, wenn beides, Himmel und Erde, vereinigt wird.[81] Doch es offenbart sich denen, die den Schmerz der Gottesferne empfinden und die Gemeinschaft Gottes vermissen, bereits zu Lebzeiten. Dementsprechend wird es dem Menschen „als gegenwärtige Heilsgabe angeboten […] aber seine volle bleibende Vollendung gehört erst der Zukunft an.“[82] Es ist der Zustand, in dem die Sünden vom Menschen abfallen und er wieder vereint ist mit Gott. Dies drückt gleichzeitig „die Hoffnung […] auf stete Gemeinschaft mit Gott nach dem Tod“[83] aus, sowie die „persönliche Gemeinschaft zwischen Gott und Mensch.“[84] „‚Ewig‘ ist […] ein Qualitätsbegriff, der den transzendenten Charakter des ‚Lebens mit [und] bei Gott‘ [zum] Ausdruck bringt.“[85] „Der Weg zu diesem neuen Sein, zum ewigen Leben hin, […] ist auf ein Ziel gerichtet: auf die Verwirklichung des Reiches Gottes.“[86] „So schafft Gott das Heil, indem die in Jesu Wort [und] Tat anbrechende Heilszukunft der Herrschaft Gottes [zur] Vollendung gelangt.“[87] Ewiges Leben heißt, den Tod zu überwinden und die Ewigkeit zu durchbrechen. So schließt sich der Kreis der vorangegangenen Überlegungen hinsichtlich des erörterten Leidens und der Erlösung.

3. Hinführung: Buddhismus

Der Buddhismus zählt ebenfalls zu den großen Weltreligionen. Er begründet sich auf Siddhartha Gautama, dessen Ehrentitel Buddha (Pali: ‚der Erwachte‘) lautet. Als Buddhist wird jemand bezeichnet, der die ‚dreifache Zufluchtnahme‘ zum Buddha, zum dharma (‚Ordnung‘, ‚Lehre‘) und zum sangha (‚Gemeinschaft‘) genommen hat. Buddhist ist also jeder, der sich durch eigene Einsicht auf die Lehre des Buddha bezieht und so zur buddhistischen Gemeinschaft gehört.[88] Siddhartha Gautama stammt aus dem Adelsgeschlecht der Shakya (ca. 450-370 v. Chr.). Der Legende nach lernt er eines Tages Alter, Krankheit, Tod und Askese außerhalb des Palastes kennen und stellt sich die Frage, ob und wie man das erreichen kann, was frei von alledem ist.[89] So findet er mit ca. 35 Jahren „seinen eigenen ‚Weg der Mitte‘ hin zur ‚Erleuchtung‘ und zur ‚Befreiung‘ aus dem Kreislauf der Wiedergeburten.“[90] Ursprünglich predigen er und seine Anhänger in Indien.

3.1 Leiden

Im ersten Teil des Kapitels wird darauf eingegangen, welche Arten des Leidens es im Buddhismus gibt. Auch hier gilt es, den Begriff des „natürlichen Leidens“ zu erörtern und aufzuzeigen, was nach buddhistischem Verständnis unter diesen Begriff gefasst wird. Daraufhin wird versucht, die Ursache des Leidens aufzuzeigen und Fragen zu beantworten: „Was ist die Wurzel des Leidens?“ bzw. „Wie entsteht natürliches Leid?“ Das Kapitel endet mit der Deutung des Leidens.

3.1.1 Arten des Leidens

Wie bereits angesprochen, war der historische Buddha ein Mann aus einem Adelsgeschlecht, dem es an Wohlstand innerhalb seines Palastes nicht mangelte. Außerhalb dieses Palastes lernte er Alter, Krankheit, Tod und Askese kennen. Die ersten drei Zustände sind nach buddhistischem Verständnis die „typischen Repräsentanten leidvollen Lebens.“[91] Sie zeigen die „natürlichen leidvollen Schicksale der Menschen“[92], die sich durch das „menschlich- natürliche Empfinden“[93] begreifen lassen, das jedem Menschen inne wohnt. Ihm unterliegen „körperlich wie seelisch schmerzhafte Vorgänge.“[94] Um eine solche Leidenserfahrung zu machen, benötigt man kein spezifisches Wahrnehmungsvermögen, sondern sie sind reine menschliche Empfindungen. „An diesen Erscheinungsformen ahnte Buddha, daß in ihnen eine einheitliche tiefere Not sich ausspräche, die zu finden und aufzuheben sei [: das Leiden].“[95] So ging er auf die Suche nach dem, was das Leiden aufzuheben vermochte, um einen leidfreien Zustand zu erreichen. Auf seinem Weg „aus der Heimat in die Heimatlosigkeit“[96] versuchte er, durch Askese die „Erlösung“ zu gewinnen. Mit anderen Worten ging er mit der Erwartung, einen bestimmten überirdischen Wert zu erlangen, der an dieser Stelle auch als „Heil“ bezeichnet werden kann.[97] Die traditionelle Askese konnte Buddha aber nicht dem gewünschten Zustand näher bringen und er erkannte, dass das „Resultat der Askese […] im äußersten Falle eine Summe subjektiver Empfindungen [ist], nichts mehr, also nie d.h. grundsätzlich nicht das ‚Heil‘.“[98] Woraufhin er sich von der Tradition abwandte und den Weg der Versenkung beschritt, der ihn zur Erkenntnis führte. So gelangte er zur Erkenntnis der Vier Edlen Wahrheiten als „Gnadengeschenk ohne Schenker“[99] und gewann die Erlösung, was uns zum Inhalt der ersten heiligen Wahrheit führt. Die erste heilige Wahrheit ist „die edle Wahrheit vom Leiden. Geburt ist Leiden, Alter ist Leiden, Krankheit ist Leiden, Tod ist Leiden, mit Unliebem vereint sein ist Leiden, von Liebem getrennt sein, ist Leiden, nicht erlangen, was man begehrt, ist Leiden: kurz die fünferlei Objekte des Ergreifens sind Leiden. [Womit] die fünf Gruppen der Elemente [gemeint sind], die das leiblich-geistige Dasein ausmachen: Körperlichkeit, Empfindungen, Vorstellungen, Gestaltungen, Erkennen […].“[100] Diese fünf Elemente beziehen sich auf diesseitiges Leiden, d.h. auf natürliches Leiden.[101] Anders ausgedrückt sind es die „‚fünf Weisen des Anhaftens‘ (upadanakkhandha)“[102], die beschreiben, dass der Mensch der Welt auf fünf verschiedene Weisen anhaftet und zwar anhand der zuvor genannten Sinnesfunktionen, die auch als „Körperlichkeit (rupa), Empfindung (vedana), Wahrnehmung (sanna), Intention (sankhara) und Bewußtsein (vinnana)“[103] beschrieben werden können. An dieser Stelle muss noch kurz angesprochen werden, dass diese fünf Elemente einer Kausalkette entsprechen, die den Menschen in seinem Weltverhältnis beschreibt, „von der Körperlichkeit […] über Empfindung und Wahrnehmung zum unbewußten Intendieren und dann zur vollen Bewußtheit […].“[104] Demzufolge beinhaltet der Begriff des Leidens nicht nur das rein Körperliche sondern im Allgemeinen die „Unbeständigkeit der gesamten Erfahrungswelt […] und zwar unter der Voraussetzung, daß wir eben dieser Erfahrungswelt anhaften, daß wir ihr als Wille gegenüberstehen, sie zu ergreifen. Dieser Wille […] ist die Voraussetzung […] von Welt- und Selbst- Ergreifung.“[105] Das führt zur Frage nach der Ursache des Leidens.

3.1.2 Ursache

Die Frage nach dem Subjekt des Leidens ist an dieser Stelle die falsche. Richtig ist auch hier die Frage nach der Ursache des Leidens. Bei dieser Frage rückt die zweite edle Wahrheit in den Vordergrund. Diese besagt, dass „es der Durst (tanha) [ist], der von Wiedergeburt zu Wiedergeburt führt… Der Lüstedurst, der Werdedurst, der Vergänglichkeitsdurst.“[106] Natürliches Leiden wurzelt somit im „Verlangen nach Leben und Werden.“[107] Alles, was der Mensch begehrt, löst Taten aus, die den Menschen immer wieder an die vergängliche leiderfüllte Erde bindet.[108] Dementsprechend ist das „natürliche Lebensverlangen“[109], also die die „Lebensgier“[110], die Wurzel allen natürlichen Leidens. Mit anderen Worten ist die Wurzel des Leidens, des Anhaftens des Menschen an der Welt, der „triebhafte Willen, eine Form von Begehren (tanha).“[111] Dieses Anhaften isoliert den Menschen von der transzendenten Welt.[112] Bei der Herleitung des Leidens geht es außerdem um die Frage nach der „bedingten Entstehung“[113]. Es wird davon ausgegangen, dass man der Entstehung des Leidens nachgehen kann, indem eine Kette von sich vorausgehenden Bedingung gebildet wird. So soll „das Werden als Existenz [erklärt werden] - heißt: Geburt, Alter und Tod.“[114] Angefangen bei Tod, dem das Alter vorausgeht, dem die Geburt vorausgeht, endet diese Kette „bei dem Nichtwissen (avijjâ) als dem letzten Bedingnis.“[115] Nichtwissen sei an dieser Stelle beschrieben als das, was „in Unkenntnis des Leidens, in Unkenntnis der Leidensentstehung, in Unkenntnis der Leidensaufhebung und in Unkenntnis des zur Leidensaufhebung führenden Weges geschieht […].“[116] Da die Entstehung der Triebe (asava) gleichzeitig die Entstehung des Nichtwissens ist, ist die Aufhebung der Triebe gleichzeitig die Aufhebung des Nichtwissens und die „Beseitigung des Nichtwissens besteht in der Aufhebung dieser Einflüsse, d. h. in dem Erlöschen des Begehrens.“[117] Auf die Frage der Aufhebung des Leidens wird jedoch an späterer Stelle noch einmal eingegangen.

3.1.3 Deutung

Die Frage des Leidens im Buddhismus, führt zu dem Schluss, dass natürliches Leiden richtig gedeutet werden muss. Diese Art von Leiden hat zwei Seiten, die zum einen die „konkrete Tatsache des Schmerzes, der Trauer usw.“[118] beschreibt, zum anderen eine Situation des Menschen, die auf einer tieferen Eben liegt, die man als „Unheil“ bezeichnen kann. Das Leiden hat an dieser Stelle „Symptom- Charakter.“[119] Die Phänomene der ersten edlen Wahrheit in Form von Krankheit, Alter und Tod sind Repräsentanten des Unheils und werden demzufolge als Situation des „religiösen Unwertes“[120] verstanden. Dies ist vergleichbar mit der Idee des âtman, die als eine transzendente Größe jenseits von allem Diesseitigen und als das innerste göttliche Selbst verstanden werden kann.[121] Im Gegensatz zum Unheil bedeutet somit Heil das „In- Beziehung- Treten“[122] mit dem âtman und seiner Erkenntnis. „Daraus ergibt sich, daß […] die Welt […] nicht als die natürliche Stätte natürlicher Schmerzen gekennzeichnet werden soll, sondern als die Stätte des Unheils.“[123] Leiden meint somit auch die Situation des Menschen, der die Verbindung zum âtman noch nicht gefunden hat.[124] „Das Leiden nicht erkennen…., das wird Nichtwissen genannt“[125] und daraus lässt sich folgern, dass „mit dem Terminus des ‚Nichtwissens‘ (avijjâ) die Beziehung zur Situation der Unerlöstheit angedeutet“[126] wird. Der ersten edlen Wahrheit lässt sich zudem entnehmen, dass „dieser religiöse Leidenscharakter eben allen Welterscheinungen anhaftet und nicht nur den im natürlichen Sinne leidvollen.“[127] Somit ist das empirische Leiden nicht das Entscheidende im Buddhismus, sondern Leid und Freude sind als Symptome von Unheil gleichgestellt und „der Erlöste ist daher der Gleichmütige.“[128] Zuletzt ist zu der Frage nach der richtigen Deutung des Leidens festzuhalten, dass der Buddhismus keine „eudämonische Weltanschauung“[129] ist, da man die Aufhebung des Leidens nicht in dem Sinne auslegen soll, dass durch Befolgung vorgeschriebener Prinzipen eine Art Erlösung erfolgt, die einzig darin besteht, das Gemüt zu beruhigen.

[...]


[1] Sozialwissenschaftliches Institut der Bundeswehr, Weltreligionen Kompakt, S. 17.

[2] Vgl. ebd.

[3] Ebd.

[4] Vgl. ebd.

[5] Ebd.

[6] Ebd.

[7] Ebd.

[8] G. Mensching/ E. Sascher, Die Bedeutung des Leidens im Buddhismus und Christentum, S. 18.

[9] Ebd., S. 23.

[10] G. Mensching, Die Bedeutung des Leidens im Buddhismus und Christentum, S. 11.

[11] G. Mensching/ E. Sascher, Die Bedeutung des Leidens im Buddhismus und Christentum, S. 28.

[12] Vgl. G. Mensching/ E. Sascher, Die Bedeutung des Leidens im Buddhismus und Christentum, S. 18 sowie G. Mensching, Die Bedeutung des Leidens im Buddhismus und Christentum, S. 10.

[13] G. Mensching/ E. Sascher, Die Bedeutung des Leidens im Buddhismus und Christentum, S. 18.

[14] Ebd., S.19.

[15] Ebd.

[16] Ebd.

[17] Ebd.

[18] Vgl. zum Begriff der Sünde K. Takizawa, Reflexion über die universale Grundlage von Buddhismus und Christentum, S. 17ff. sowie W. Dilger, Die Erlösung des Menschen, S. 296ff.

[19] G. Mensching, Die Bedeutung des Leidens im Buddhismus und Christentum, S. 11.

[20] Vgl ebd.

[21] Ebd.

[22] Ebd.

[23] Ebd.

[24] Ebd., S. 12.

[25] Vgl. ebd., S. 12.

[26] G. Mensching/ E. Sascher, Die Bedeutung des Leidens im Buddhismus und Christentum, S. 28.

[27] Vgl. ebd.

[28] Vgl. dazu 1 Mose 3.

[29] G. Mensching/ E. Sascher, Die Bedeutung des Leidens im Buddhismus und Christentum, S. 19.

[30] G. Mensching/ E. Sascher, Die Bedeutung des Leidens im Buddhismus und Christentum, S. 19.

[31] Ebd.

[32] G. Siegmund, Buddhismus und Christentum, S. 90.

[33] G. Mensching/ E. Sascher, Die Bedeutung des Leidens im Buddhismus und Christentum, S. 20.

[34] Vgl. ebd.

[35] Vgl. G. Mensching/ E. Sascher, Die Bedeutung des Leidens im Buddhismus und Christentum, S. 22.

[36] Ebd.

[37] Ebd., S. 21.

[38] Vgl. ebd. sowie Sozialwissenschaftliches Institut der Bundeswehr, Weltreligionen Kompakt, S. 18.

[39] G. Mensching/ E. Sascher, Die Bedeutung des Leidens im Buddhismus und Christentum, S. 23.

[40] Ebd.

[41] Ebd., S. 24.

[42] Ebd.

[43] Ebd., S. 25.

[44] Ebd., S. 28.

[45] Ebd.

[46] An dieser Stelle wird noch einmal auf zwei der in der Einleitung genannten Titel hingewiesen, auf die im Text nicht ausdrücklich eingegangen wird, die aber die Möglichkeit zum tieferen Verständnis der Sache geben: C. Janssen/ B. Joswig, Erinnern und aufstehen- antworten auf Kreuzestheologien, Main 2000, sowie J. Jeremias, Jesus und seine Botschaft, Stuttgart 1976.

[47] G. Mensching/ E. Sascher, Die Bedeutung des Leidens im Buddhismus und Christentum, S. 29.

[48] Ebd., S. 30.

[49] Ebd.

[50] Vgl. ebd., S. 20f. sowie Psalm 73.

[51] Ebd., S. 21.

[52] Vgl. ebd. sowie Jes 53.

[53] Ebd., S. 22.

[54] Ebd., S. 25.

[55] G. Mensching, Die Bedeutung des Leidens im Buddhismus und Christentum, S. 15.

[56] G. Mensching, Die Bedeutung des Leidens im Buddhismus und Christentum, S. 15.

[57] G. Mensching/ E. Sascher, Die Bedeutung des Leidens im Buddhismus und Christentum, S. 23.

[58] Ebd.

[59] G. Mensching/ E. Sascher, Die Bedeutung des Leidens im Buddhismus und Christentum, S. 24.

[60] Ebd.

[61] Ebd., S. 28.

[62] Ebd., S. 29.

[63] Ebd., S. 26.

[64] Ebd., S. 31.

[65] Ebd.

[66] Ebd., S. 32.

[67] Vgl. G. Mensching, Die Bedeutung des Leidens im Buddhismus und Christentum, S. 17.

[68] Vgl. G. Mensching/ E. Sascher, Die Bedeutung des Leidens im Buddhismus und Christentum, S. 27.

[69] G. Mensching, Die Bedeutung des Leidens im Buddhismus und Christentum, S. 17.

[70] G. Mensching, Die Bedeutung des Leidens im Buddhismus und Christentum, S. 17f.

[71] G. Mensching/ E. Sascher, Die Bedeutung des Leidens im Buddhismus und Christentum, S. 25.

[72] E. Dammann, Weltmission heute, S. 67.

[73] G. Mensching/ E. Sascher, Die Bedeutung des Leidens im Buddhismus und Christentum, S. 25.

[74] Vgl. ebd. sowie E. Dammann, Weltmission heute, S. 67.

[75] G. Mensching, Die Bedeutung des Leidens im Buddhismus und Christentum, S. 18.

[76] Ebd.

[77] Ebd.

[78] Ebd.

[79] Vgl. dazu Rahners Aussage über die Erlösung/ das Heil in K.-K. Kim, Der Mensch und seine Erlösung S. 164f.

[80] W. Dilger, Die Erlösung des Menschen nach Hinduismus und Christentum, S. 373.

[81] Vgl. ebd., S. 372.

[82] W. Dilger, Die Erlösung des Menschen nach Hinduismus und Christentum, S. 372ff.

[83] A. Schmitt, Art. Ewiges Leben, in: LThK 3 (31995), S. 1078.

[84] W. Dilger, Die Erlösung des Menschen nach Hinduismus und Christentum, S. 377.

[85] A. Schmitt, Art. Ewiges Leben, in: LThK 3 (31995), S. 1078.

[86] A. Rosenberg, Christentum und Buddhismus, S. 169.

[87] A. Schmitt, Art. Ewiges Leben, in: LThK 3 (31995), S. 1078.

[88] Vgl. Sozialwissenschaftliches Institut der Bundeswehr, Weltreligionen Kompakt, S. 37.

[89] Vgl. A. Rosenberg, Christentum und Buddhismus, S. 11.

[90] Sozialwissenschaftliches Institut der Bundeswehr, Weltreligionen Kompakt, S. 37.

[91] G. Mensching/ E. Sascher, Die Bedeutung des Leidens im Buddhismus und Christentum, S. 7.

[92] G. Mensching, Die Bedeutung des Leidens im Buddhismus und Christentum, S. 10.

[93] Ebd.

[94] E. Dammann, Weltmission heute, S. 51.

[95] G. Mensching/ E. Sascher, Die Bedeutung des Leidens im Buddhismus und Christentum, S. 7.

[96] G. Mensching/ E. Sascher, Die Bedeutung des Leidens im Buddhismus und Christentum, S. 7.

[97] Vgl. ebd.

[98] Ebd.

[99] Ebd., S. 8.

[100] Ebd.

[101] Vgl. ebd.

[102] E. Dammann, Weltmission heute, S. 52.

[103] Ebd.

[104] Ebd., S. 53.

[105] Ebd.

[106] G. Mensching, Die Bedeutung des Leidens im Buddhismus und Christentum, S. 13 sowie E. Dammann, Weltmission heute, S. 58.

[107] G. Mensching, Die Bedeutung des Leidens im Buddhismus und Christentum, S. 13.

[108] Vgl. ebd.

[109] Ebd.

[110] Ebd.

[111] E. Dammann, Weltmission heute, S. 52.

[112] Vgl. G. Mensching/ E. Sascher, Die Bedeutung des Leidens im Buddhismus und Christentum, S. 13.

[113] E. Dammann, Weltmission heute, S. 58.

[114] Ebd.

[115] Ebd.

[116] Ebd., S. 59.

[117] Ebd.

[118] G. Mensching/ E. Sascher, Die Bedeutung des Leidens im Buddhismus und Christentum, S. 9.

[119] Ebd.

[120] Vgl. ebd., S. 9ff.

[121] Vgl. ebd., S. 10.

[122] Ebd.

[123] Ebd.

[124] Vgl. ebd., S. 11.

[125] Ebd.

[126] Ebd.

[127] Ebd.

[128] Ebd., S. 12.

[129] Ebd., S. 15.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten

Details

Titel
Leiden und Erlösung. Ein christlich-buddhistischer Vergleich
Hochschule
Universität zu Köln
Note
2,3
Autor
Jahr
2017
Seiten
22
Katalognummer
V373576
ISBN (eBook)
9783668509474
ISBN (Buch)
9783668509481
Dateigröße
597 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Buddhismus, Leiden, Erlösung, Christentum
Arbeit zitieren
Vera Eiden (Autor), 2017, Leiden und Erlösung. Ein christlich-buddhistischer Vergleich, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/373576

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