Ziel der folgenden Arbeit mit dem Titel „Performance Attribution im Immobilienportfolio“ ist es, das „Tool“ Performance Attribution (PA) umfassend in seinen verschiedenen Ansätzen darzustellen, diese zu erklären und die unterschiedlichen Funktionsweisen zu analysieren. Die Ausarbeitung geht von der Anwendung der PA im Wertpapierportfolio aus, stellt unterschiedliche Modifizierungen vor und betrachtet schließlich die Anwendung in unterschiedlichen Immobilienportfolios. Hierfür werden fünf Performance Attributionsansätze ausführlich erörtert und auf ihre Besonderheiten hin untersucht. Jedes dieser Modelle steht exemplarisch für ein diskutiertes Schwerpunktthema im Bereich der Performance Attribution.
Der Leser erfährt die Vor- und Nachteile der einzelnen PA-Modelle und kann dadurch die Tauglichkeit dieser für eine Anwendung im eigenen Wertpapier- oder Immobilienportfolio prüfen.
Inhaltsverzeichnis
- I. Inhaltsverzeichnis
- II. Abbildungsverzeichnis
- III. Formelverzeichnis
- IV. Abkürzungsverzeichnis
- V. Vorwort
- 1 Performance Attribution im Immobilienportfolio
- 2.1 Einordnung der Performance Attribution im Asset Managementprozess
- 2.2 Definition der Performance Attribution
- 2.3 Die Entwicklung der Performance Attribution
- 2.4.1 Performance Attribution nach Brinson/Hood/Beebower
- 2.4.2 Performance Attribution nach Fischer
- 2.4.3 Performance Attribution nach Buhl et al.
- 2.4.4 Risikoadjustierte Performance Attribution nach Ankrim
- 2.4.5 Performance Attribution nach Liang et al.
- 2.5 Welcher Performance Attributionsansatz ist der richtige im Immobilienportfolio?
- 3 Benchmark
- 3.1 Investment-Benchmark als unabdingbarer Bestandteil einer Performance Attribution
- 3.2 Investment-Benchmark zur Performance Attribution im Immobilienportfolio
- 3.2.1 Der Deutsche Immobilien Index DIX von IPD
- 3.2.2 Der German Property Index GPI von BulwienGesa
- 4 Risiko
- 4.1 Definition
- 4.1.1 Das unsystematische Risiko im Immobilienportfolio
- 4.1.2 Das systematische Risiko im Immobilienportfolio
- 4.2 Risikoquantifizierung
- 4.2.1 Die Volatilität
- 4.2.2 Lower Partial Moments als Risikomaß im Immobilienportfolio
- 4.3 Eine RAPA auf Basis eines LPM-CAPM
- 5 Von der Anlagepolitik zur Performance Attribution
- VI. Anhang
- VII. Literaturverzeichnis
- VIII. Quellenverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Performance Attribution im Immobilienportfolio. Sie verfolgt das Ziel, die verschiedenen Ansätze der Performance Attribution zu analysieren und zu bewerten, um einen geeigneten Ansatz für die Anwendung im Immobilienportfolio zu identifizieren. Darüber hinaus wird die Bedeutung von Benchmarks und Risikomanagement im Kontext der Performance Attribution untersucht.
- Performance Attribution im Immobilienportfolio
- Verschiedene Ansätze der Performance Attribution
- Bedeutung von Benchmarks im Immobilienportfolio
- Risikomanagement im Kontext der Performance Attribution
- Anwendung der Performance Attribution in der Praxis
Zusammenfassung der Kapitel
Kapitel 1 gibt eine Einführung in die Performance Attribution im Immobilienportfolio und erläutert den Kontext der Arbeit. Kapitel 2 analysiert die verschiedenen Ansätze der Performance Attribution und geht auf ihre Vor- und Nachteile ein. Kapitel 3 behandelt die Bedeutung von Benchmarks für die Performance Attribution im Immobilienportfolio. Kapitel 4 beleuchtet das Thema Risikomanagement und seine Relevanz für die Performance Attribution. Kapitel 5 diskutiert die praktische Anwendung der Performance Attribution und zeigt die Herausforderungen auf.
Schlüsselwörter
Performance Attribution, Immobilienportfolio, Asset Management, Benchmark, Risiko, Risikomanagement, Investment-Benchmark, Deutsche Immobilien Index DIX, German Property Index GPI, Lower Partial Moments, LPM-CAPM.
Häufig gestellte Fragen
Was ist Performance Attribution (PA) im Immobilienportfolio?
PA ist ein Analyse-Tool, das erklärt, warum ein Portfolio eine bestimmte Rendite erzielt hat und welche Faktoren (z.B. Selektion oder Allokation) dazu beigetragen haben.
Welche PA-Modelle werden in der Arbeit vorgestellt?
Vorgestellt werden unter anderem die Ansätze nach Brinson/Hood/Beebower, Fischer, Buhl sowie risikoadjustierte Modelle nach Ankrim und Liang.
Warum ist ein Benchmark für die Performance Attribution notwendig?
Ein Benchmark (wie der DIX oder GPI) dient als Vergleichsmaßstab, um die Mehr- oder Minderleistung des Portfoliomanagements objektiv messen zu können.
Was unterscheidet systematisches von unsystematischem Risiko bei Immobilien?
Das systematische Risiko betrifft den gesamten Markt, während das unsystematische Risiko spezifisch für einzelne Immobilien oder Portfolios ist.
Was ist eine RAPA auf Basis eines LPM-CAPM?
Es handelt sich um eine risikoadjustierte Performance Attribution (RAPA), die Lower Partial Moments (LPM) als Risikomaß nutzt, um Abwärtsrisiken besser zu erfassen.
- Quote paper
- Tobias C. Moser (Author), 2010, Performance Attribution im Immobilienportfolio, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/373948