Zu Heinrich von Kleists "Das Käthchen von Heilbronn"


Referat (Handout), 2002

10 Seiten


Leseprobe

Das Käthchen von Heilbronn

1. Akt: 1. Auftritt

Theobold Friedborn, Vater von Käthchen klagt vor Gericht Graf Wetter von Strahl an. Er habe sein Käthchen verführt. Käthchen ist 15 Jahre, überall beliebt und geschätzt, ein braves Mädchen. Graf Wetter von Strahl kommt eines Tages zu Theobold in die Eisenschmiede, um Eisenschiene die er verbogen hatte wieder richten zu lassen. Theobold bietet dem Grafen Wein und Imbiss an, welcher vom Käthchen serviert wird. Kaum hat Käthchen den Grafen erblickt lässt sie das Tablett fallen und ist verwirrt. Sie rennt weg und springt aus dem Fenster und bricht sich beide Lenden.

6 Wochen liegt sie regungslos im Bett und bricht plötzlich auf, flieht zur Strahlenburg zum Grafen und lässt Bräutigam ( Gottfried Friedeborn), ihre Pflichten und ihren Vater zurück um beim Grafen sein zu können. Käthchen wird vom Grafen entdeckt, sie bittet darum in seinem Stall schlafen zu dürfen. Sie folgt ihm wie ein Hund und lässt ihm keine Ruhe. Gottschalk, der Knecht des Grafen, hat Käthchen wie eine Tochter lieb gewonnen. Graf von Strahl will nicht dass sich Käthchens Vater sorgen macht, er schickt ihm eine Nachricht, dass seine Tochter bei ihm ist und abgeholt werden kann. Theobold kommt um Käthchen zu holen, bei seinem Anblick jedoch flüchtet sie zum Grafen und will von ihm beschützt werden. Theobold ist traurig und entsetzt.

1. Akt. 2. Auftritt

Um die Wahrheit heraus zu bekommen vor Gericht, weil vermutet wird, der Graf habe Käthchen verzaubert oder Gift gegeben, wird Käthchen verhört. Käthchen himmelt den Grafen an. Der Graf jedoch ist abweisend und hart zu ihr. Käthchen soll aussagen, aber sie weiß nicht was sie tun soll, sie kann es nicht glauben, dass ihr geliebter Graf vor Gericht steht. Sie nimmt ihren „ Herrn“ in Schutz. Im Gerichtssaal erblickt Käthchen ihren Vater, diesmal möchte sie zu ihm und ihn küssen, aber diesmal ist er abweisend und schickt sie zum Grafen. Käthchen soll endlich aussagen, aber sie ist störrig und will nicht vor allen aussagen. Graf von Strahl wird ungeduldig und laut zu Käthchen . Käthchen unterwirft sich ihm regelrecht. Käthchen weigert sich auszusagen, es sei denn sie wird vom Grafen selbst verhört. Der Graf verhört sie sehr streng und Käthchen antwortet ihm auf alles. Die Richter wollen nicht, dass Käthchen so hart verhört wird, aber der Graf macht dies zu seinem eigenen Schutze. Es soll angeblich etwas mit Käthchen und dem Grafen im Stall vorgefallen sein, er soll sie verführt haben, was allerdings nicht stimmt. Mit dieser falschen Tatsache bekommt der Graf von Käthchen die Wahrheit heraus. Sie erzählt, dass der Graf in den Stall gekommen sei, nicht um Käthchen zu verführen, sondern um sie nach Hause zu schicken. Er hat mit ihr geschimpft, dass sie vor ihrem Vater geflohen ist und ihr befohlen nach Hause zurück zu kehren. Darauf hin wird der Graf freigesprochen. Der Graf soll zu seiner Burg zurück kehren und Käthchen zu ihrem Vater. Käthchen liebt den Grafen so sehr, dass sie ihm gehorcht und so kehrt auch sie wieder zurück nach Heilbronn. Vor Trauer fällt sie in Ohnmacht.

2. Akt: erster Auftritt

Der Graf wird aus dem Gerichtssaal geführt und weint um Käthchen, denn auch er hat sie lieb gewonnen. Er liebt sie, weiß aber, dass er sie nicht heiraten kann, weil sie keine Adlige ist. Graf kehrt zur Burg zurück.

2. Akt: 2. und 3. Auftritt

Der Graf erhält die Botschaft seiner Mutter, dass der Rheingraf vom Stein, Verlobter Kunigundes von Thurneck, auf den willen Kunigundes dem Grafen Wetter von Strahl den krieg erklärt um Stauffen zurück zu gewinnen. Der Graf Wetter von Strahl ist wütend auf Kunigunde und verfluch sie, da er Stauffen behalten möchte.

Der Graf plant zur Burg von Stein aufzubrechen um den Grafen von Stein zur Rede zu stellen.

2. Akt: 4. . und 5Auftritt

Zur gleichen Zeit haben Maximilian Burggraf von Freiburg, Georg, sein Freund und Ritter Schauermann Kunigunde von Thurneck entführt, um sich an ihr zu rächen, da sie die liebe von Burggraf von Freiburg nicht erwiedert hat. Er will sie nach der Entführung vors Volk stellen und sie demütigen indem er ihr das Halstuch abnimmt und sie bloß stellt. Die 4 kommen zu einer Köhlerhütte wo sie übernachten wollen. Sie lügen dem Wirt vor sie seinen Reisende aus Jerusalem und ihre Frau sei schwer krank und könne deshalb nicht sprechen, dabei ist sie geknebelt und kann deshalb nicht sprechen, was der Wirt in der Dunkelheit nicht erkennen kann. Sie werden in der Hütte untergebracht.

[...]

Ende der Leseprobe aus 10 Seiten

Details

Titel
Zu Heinrich von Kleists "Das Käthchen von Heilbronn"
Hochschule
Universität des Saarlandes  (Fachbereich Germanistik)
Veranstaltung
Proseminar: Heinrich von Kleist, Heinrich von Kleist/ Das Käthchen von Heilbronn oder die Feuerprobe
Autor
Jahr
2002
Seiten
10
Katalognummer
V3744
ISBN (eBook)
9783638123181
Dateigröße
471 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Dies ist eine detaillierte Zusammenfassung des historischen Ritterschauspiels Das Käthchen von heilbronn oder die Feuerprobe von Heinrich von Kleist. Diente als Referatsskript. Nimmt Bezug auf: Philipp Reclam jun Stuttgart: Heinrich von Kleist - Das Käthchen von Heilbronn.
Schlagworte
Heinrich, Kleist, Käthchen, Heilbronn, Proseminar, Heinrich, Kleist, Heinrich, Kleist/, Käthchen, Heilbronn, Feuerprobe
Arbeit zitieren
Ina Thiesen (Autor), 2002, Zu Heinrich von Kleists "Das Käthchen von Heilbronn", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/3744

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