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Muzafer Sherif und seine Forschung zur Gruppendynamik. Ein Überblick

Titel: Muzafer Sherif und seine Forschung zur Gruppendynamik. Ein Überblick

Seminararbeit , 2017 , 24 Seiten , Note: 1,5

Autor:in: B.A. BWL Felix Pfister (Autor:in)

Psychologie - Sozialpsychologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Seminararbeit gibt einen Überblick über die Forschung des türkischen Sozialpsychologen Muzafer Sherif, im Bereich der Gruppendynamik.
Nach einer kurzen Einführung zu seiner Person, wird im weiteren Verlauf der Arbeit sein bekanntes Ferienlagerexperiment (orig. „Robber’s-Cave-Experimente“) beschrieben, in welchem er zeigte, dass es zum Abbauen von Stereotypen nicht nur reicht, genügend Kontakt zwischen den verschiedenen Gruppen herzustellen, sondern zusätzlich gemeinsame Ziele und aktive Zusammenarbeit notwendig sind. Die daraus abgeleiteten Erkenntnisse, werden einem Praxistransfer unterzogen. Die Basis dieser Seminararbeit sind die Werke Sherif u. Sherif (1953); Sherif et al. (1955) und Sherif et al. (1961) sowie entsprechende Grundlagenlektüre der Sozialpsychologie. Die Arbeit ist sowohl für Studierende in den Fächern Psychologie sowie Pädagogik, als auch für Führungskräfte in der freien Wirtschaft und der öffentlichen Verwaltung interessant.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

2 Das Leben und Werk von Muzafer Sherif

3 Das Robber´s Cave Experiment

3.1 Versuchsgruppe

3.2 Untersuchungsmethoden

3.3 Ort des Experiments

3.4 Phase der Gruppenbildung

3.5 Konfliktphase

3.6 Kooperationsphase

3.7 Ergebnisse

4 Praxistransfer

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die sozialpsychologische Forschung von Muzafer Sherif zum Intergruppenverhalten, insbesondere das berühmte „Robber´s Cave Experiment“. Das Ziel besteht darin, die Entstehung von Gruppenkonflikten sowie die Bedingungen für deren erfolgreiche Reduktion durch gemeinsame, übergeordnete Ziele wissenschaftlich darzulegen und diese Erkenntnisse auf aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen der Integration zu übertragen.

  • Biografie und wissenschaftlicher Werdegang von Muzafer Sherif
  • Aufbau und Phasen des Robber´s Cave Experiments
  • Theorie des realistischen Gruppenkonflikts
  • Psychologische Mechanismen der Kategorisierung und Vorurteilsbildung
  • Handlungsempfehlungen für die Integration von Zuwanderern

Auszug aus dem Buch

3.3 Ort des Experiments

Das Experiment fand in einem über 200 Hektar großen Pfadfinderlager im Robbers Cave State Park in Oklahoma statt. Das Gelände dort ist stark bewaldet und stand den Forschern exklusiv zum Zwecke des Experiments für drei Wochen zur Verfügung.

Das von der Außenwelt isolierte Umfeld bot die Möglichkeit, die Gruppen voneinander zu trennen und in zwei vergleichbaren Lagern unterzubringen. Es gab eine Messhalle und einen Sportplatz, welche von beiden Gruppen genutzt wurden. Innerhalb des Geländes konnten alle geplanten Aktivitäten durchgeführt werden (Siehe Abb. 3) (Sherif, 1954, Kap. 3c).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Die Einleitung definiert das Forschungsfeld der Gruppendynamik und führt in die zentralen Thesen Muzafer Sherifs zur Entstehung von Intergruppenkonflikten ein.

2 Das Leben und Werk von Muzafer Sherif: Dieses Kapitel beleuchtet den biografischen Hintergrund Sherifs, geprägt durch politische Umbrüche, und dessen Einfluss auf seine sozialpsychologische Forschung.

3 Das Robber´s Cave Experiment: Hier wird der Versuchsaufbau in den Phasen der Gruppenbildung, Konfliktinduktion und Konfliktreduktion detailliert beschrieben und analysiert.

4 Praxistransfer: Der Praxistransfer wendet die theoretischen Erkenntnisse aus den Experimenten auf aktuelle gesellschaftliche Fragestellungen, wie etwa die Integration von Flüchtlingen in Deutschland, an.

5 Fazit: Das Fazit bewertet die wissenschaftliche Relevanz des Experiments für die moderne Sozialpsychologie und würdigt dessen methodische Bedeutung.

Schlüsselwörter

Gruppendynamik, Intergruppenverhalten, Robber´s Cave Experiment, Muzafer Sherif, Sozialpsychologie, Gruppenkonflikt, Gruppenbildung, Konfliktreduktion, Vorurteile, Stereotype, Identität, Integration, übergeordnete Ziele, Solidarität, Kategorisierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Forschung von Muzafer Sherif zur Gruppendynamik, insbesondere die psychologischen Prozesse bei der Entstehung und Auflösung von Konflikten zwischen sozialen Gruppen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind Gruppenbildung, Wettbewerb zwischen Gruppen, die Entstehung von Vorurteilen sowie die Möglichkeiten zur Überwindung von Feindseligkeiten durch Kooperation.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Gültigkeit von Sherifs Theorie anhand seiner Feldexperimente aufzuzeigen und zu prüfen, inwiefern diese Ergebnisse zur Lösung gegenwärtiger gesellschaftlicher Integrationsprobleme beitragen können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde von Muzafer Sherif verwendet?

Sherif nutzte qualitative und quantitative Beobachtungsmethoden in kontrollierten Feldexperimenten, um das natürliche Verhalten von Probanden über einen längeren Zeitraum zu untersuchen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich dem Robber´s Cave Experiment, wobei die drei Phasen Gruppenbildung, Konfliktphase und Kooperationsphase sowie die daraus abgeleiteten wissenschaftlichen Ergebnisse detailliert dargestellt werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Gruppendynamik, Intergruppenverhalten, Robber´s Cave Experiment, Gruppenkonflikt, Kooperation und Integration.

Was besagt die „Härte-Norm“, die im Experiment beobachtet wurde?

Die „Härte-Norm“ entstand in der Gruppe der „Rattlers“, nachdem ein Anführer eine Verletzung verheimlicht hatte; fortan galt es als erstrebenswert, Schmerz oder Gefühle zu unterdrücken, um innerhalb der Gruppe einen hohen sozialen Status zu wahren.

Warum reichte bloßer Kontakt zwischen den Gruppen nicht zur Konfliktlösung aus?

Sherif zeigte, dass zwischenmenschlicher Kontakt allein soziale Spannungen nicht abbaut, solange die Gruppen gegensätzliche Interessen verfolgen; es bedarf stattdessen „übergeordneter Ziele“, die eine Zusammenarbeit zwingend erforderlich machen.

Wie lässt sich der theoretische Ansatz auf die heutige Migrationsdebatte anwenden?

Die Arbeit schlägt vor, soziale Kategorisierung abzubauen, indem durch dezentrale Unterbringung und die Förderung kooperativer Interaktionen in Arbeits- und Lebenswelten gemeinsame Ziele geschaffen werden.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Muzafer Sherif und seine Forschung zur Gruppendynamik. Ein Überblick
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Köln
Veranstaltung
Sozialpsychologie
Note
1,5
Autor
B.A. BWL Felix Pfister (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
24
Katalognummer
V374413
ISBN (eBook)
9783668540293
ISBN (Buch)
9783668540309
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Ferienlagerexperiment Robber Muzafer Sherif Muzafer Sherif Gruppendynamik Sozialpsychologe PSychologie Sozialpsychologie Vorurteile Gruppen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
B.A. BWL Felix Pfister (Autor:in), 2017, Muzafer Sherif und seine Forschung zur Gruppendynamik. Ein Überblick, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/374413
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Leseprobe aus  24  Seiten
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