Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Pädagogik - Pädagogische Psychologie

Die Korrelation von frühkindlichem Trauma, Gehirnentwicklung und Konzentrationsfähigkeit

Zum Einfluss von frühkindlichen Traumata aus neurowissenschaftlicher Perspektive auf die schulische Konzentrationsfähigkeit von Kindern im Grundschulalter

Titel: Die Korrelation von frühkindlichem Trauma, Gehirnentwicklung und Konzentrationsfähigkeit

Seminararbeit , 2017 , 16 Seiten , Note: 2

Autor:in: Rüya Arel (Autor:in)

Pädagogik - Pädagogische Psychologie
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Einschneidende Erlebnisse in der Kindheit können sowohl die emotionale, als auch die kognitive Entwicklung eines Kindes beeinträchtigen und evozieren in den schlimmsten Fällen Traumatisierungen, die wiederum durch daraus resultierende Konzentrationsschwierigkeiten der Kinder im Unterricht die schulische Leistungsfähigkeit erheblich beeinträchtigen können. Oft trifft man auf Eltern und LehrerInnen, die mit der Situation solcher Kinder überfordert sind, weil es ihnen an den erforderlichen Kompetenzen mangelt, entsprechende Hilfe zu gewährleisten, um Kindern das Lernen zu erleichtern. Aus diesem Grund sind pädagogische Interventionen beim Vorliegen von Konzentrations- und Lernschwierigkeiten unumgänglich und bieten Eltern sowie Kindern Unterstützung an, sodass die Entwicklung der betroffenen Kinder keinen destruktiven Einflüssen unterliegt und daraus resultierend die schulische Leistung nicht erschwert wird. Insbesondere LehrerInnen haben die Aufgabe, Kinder mit Lernschwierigkeiten im Unterricht individuell zu fördern und unter Umständen ein persönliches Gespräch mit deren Eltern aufzusuchen, um eine gemeinsame Lösung zu finden und den Schulalltag dieser Kinder maßgeblich zu erleichtern.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Forschungsfrage und Erkenntnisinteresse

1.2 Gliederung

2. Frühkindliche Traumata erkennen und verstehen

2.1 Begriffliche Explikation des Traumas

2.2 Ursachen von frühkindlichen Traumatisierungen

3. Trauma und Hirnentwicklung

3.1 Wie frühkindliche emotionale Erfahrungen die funktionelle Entwicklung des Gehirns beeinflussen können

3.2 Zur Bedeutung der Spiegelneuronen

4. Die Relevanz externer Einflüsse auf die Konzentrationsfähigkeit im schulischen Kontext

4.1 Merkmale von Konzentrationsschwierigkeiten bei traumatisierten Kindern

4.2 Der richtige Umgang mit betroffenen Kindern im schulischen Unterricht

5. Pädagogische Fördermaßnahmen

5.1 Pädagogische Fördermaßnahmen im Unterricht

5.2 Heilpädagogische Praxis

5.3 Medizinische und psychologische Therapie

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss von frühkindlichen Traumata auf die kognitive Entwicklung und die Konzentrationsfähigkeit von Grundschulkindern. Das Ziel ist es, Zusammenhänge zwischen traumatischen Erlebnissen und schulischen Leistungsschwierigkeiten aufzuzeigen sowie geeignete pädagogische Interventions- und Fördermöglichkeiten zu identifizieren.

  • Neurobiologische Auswirkungen von Traumata auf das kindliche Gehirn
  • Symptomatik und Erscheinungsformen von Konzentrationsstörungen
  • Pädagogische Handlungsfelder im schulischen Umfeld
  • Bedeutung der Lehrer-Schüler-Beziehung bei traumatisierten Kindern
  • Interdisziplinäre Ansätze zur Unterstützung betroffener Kinder

Auszug aus dem Buch

3.1 Wie frühkindliche emotionale Erfahrungen die funktionelle Entwicklung des Gehirns beeinflussen können

Es besteht die Annahme, dass Trauma-Symptome nicht im Ereignis, sondern im Nervensystem verankert sind (vgl. Kline/Levine 2005, S. 22). „Das frühkindliche Gehirn entwickelt seine Intelligenz, seine emotionale Widerstandskraft und die Fähigkeit zur Selbstregulierung in einem ausgefeilten anatomischen Gestaltungsprozess (…). Bei einem traumatischen Ereignis wird die Einprägung der neurologischen Muster dramatisch verstärkt.“ (Kline/Levine 2005, S. 25) Der Neurowissenschaftler António Damasio hatte bereits darauf verwiesen, dass der Zusammenhang von Emotionen und Gehirn überlebensnotwendig ist (vgl. Kline/Levine 2007, S. 10). Sobald wir etwas wahrnehmen, was Angst in uns auslöst, reagiert der Körper mit Flucht oder Erstarrung, um uns aus der Gefahrensituation zu verhelfen (vgl. Kline/Levine 2007, S. 10). Der frontale Kortex spielt eine entscheidende Rolle dabei, ob eine Situation als gefährlich oder ungefährlich eingestuft wird. Wenn sich eine anfangs als gefährlich eingestufte Situation als ungefährlich herausstellt, stellt das Signal, das der Kortex an die Amygdala zurücksendet, im Normalfall die Angst ein (vgl. Kline/Levine 2007, S.10). Bedauerlicherweise ist der Kortex bei einer traumatisierten Person unfähig, das Angstsignal einzustellen (vgl. Kline/Levine 2007, S. 10f).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik ein, wie frühkindliche Traumata die emotionale und kognitive Entwicklung von Kindern beeinträchtigen und den Schulalltag erschweren können.

2. Frühkindliche Traumata erkennen und verstehen: Das Kapitel definiert den Begriff Trauma und beleuchtet verschiedene Ursachen, die zu Traumatisierungen im Kindesalter führen können.

3. Trauma und Hirnentwicklung: Hier werden die neurowissenschaftlichen Grundlagen erläutert, wie emotionale Erfahrungen die funktionelle Entwicklung des Gehirns und die Rolle der Spiegelneuronen beeinflussen.

4. Die Relevanz externer Einflüsse auf die Konzentrationsfähigkeit im schulischen Kontext: Dieses Kapitel analysiert die Symptome von Konzentrationsstörungen bei traumatisierten Kindern und den notwendigen pädagogischen Umgang im Unterricht.

5. Pädagogische Fördermaßnahmen: Es werden konkrete pädagogische, heilpädagogische sowie medizinisch-psychologische Maßnahmen zur Unterstützung konzentrationsschwacher Kinder dargelegt.

6. Fazit: Die Arbeit schließt mit der Erkenntnis, dass es keine einheitliche Lösung gibt und eine individuelle, kindgerechte Begleitung in Zusammenarbeit mit Eltern und Fachleuten essenziell ist.

Schlüsselwörter

frühkindliches Trauma, Gehirnentwicklung, Konzentrationsfähigkeit, Grundschule, Pädagogik, Lernstörung, emotionale Entwicklung, Spiegelneuronen, Fördermaßnahmen, Trauma-Symptome, Schulalltag, Resilienz, kindgerechte Gestaltung, interdisziplinäre Zusammenarbeit, Verhaltensauffälligkeiten

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit den Auswirkungen frühkindlicher Traumata auf die Konzentrationsfähigkeit und schulische Entwicklung von Kindern im Grundschulalter.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Neurobiologie der Traumatisierung, den Symptomen im schulischen Kontext und pädagogischen Interventionsstrategien.

Was ist das primäre Ziel der Forschung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie PädagogInnen traumatisierten Kindern durch gezielte Förderung und Verständnis im Unterricht besser unterstützen können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die neurowissenschaftliche und pädagogische Fachliteratur analysiert, um eine fundierte Basis für den Umgang mit traumatisierten Kindern zu schaffen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Basis zur Hirnentwicklung und Traumatisierung sowie in praktische Ansätze zur pädagogischen Förderung im schulischen Alltag.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind frühkindliches Trauma, Gehirnentwicklung, Konzentrationsfähigkeit, pädagogische Fördermaßnahmen und die Lehrer-Schüler-Interaktion.

Welche Rolle spielen die Spiegelneuronen in diesem Kontext?

Spiegelneuronen sind für die soziale Adaptation und emotionale Entwicklung wichtig; negative Erfahrungen können deren Funktion hemmen und somit Lernprozesse erschweren.

Wie sollten LehrerInnen auf das Verhalten betroffener Kinder reagieren?

LehrerInnen sollten verletzendes Verhalten vermeiden, ein vertrauensvolles Klima schaffen und die Ursachen für Konzentrationsschwierigkeiten kindgerecht in einem persönlichen Gespräch klären.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Korrelation von frühkindlichem Trauma, Gehirnentwicklung und Konzentrationsfähigkeit
Untertitel
Zum Einfluss von frühkindlichen Traumata aus neurowissenschaftlicher Perspektive auf die schulische Konzentrationsfähigkeit von Kindern im Grundschulalter
Hochschule
Universität Wien  (Institut für Bildungswissenschaft)
Veranstaltung
Individuum und Entwicklung - Neuropädagogische Perspektiven auf Bildungs- und Entwicklungsprozesse
Note
2
Autor
Rüya Arel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
16
Katalognummer
V374443
ISBN (eBook)
9783668540354
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Neurowissenschaften Schule Traumata
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Rüya Arel (Autor:in), 2017, Die Korrelation von frühkindlichem Trauma, Gehirnentwicklung und Konzentrationsfähigkeit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/374443
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  16  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum