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Ein systematischer Vergleich von Gesundheitssystemen in Deutschland

Title: Ein systematischer Vergleich von Gesundheitssystemen in Deutschland

Term Paper , 2017 , 20 Pages , Grade: 1.5

Autor:in: Christina Wiese (Author), Gabriel Iff (Author), Nadine Wiesli (Author)

Health - Public Health
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Diese Arbeit vergleicht die Gesundheitssysteme in Deutschland. Zu Beginn wird das System grundsätzlich eingeordnet und seine Finanzierung sowie Leistungseinkauf und Kostenvergütung näher betrachtet. Weitere Bereiche wie Krankenhausfinanzierung und medizinische Versorgung werden zudem besprochen.

Das deutsche Gesundheitssystem basiert auf dem Prinzip der gemeinsamen Selbstverwaltung. Wie das ganze reguliert wird, wird im nächsten Schritt geschildert.

Ein Fazit, das die wichtigsten Elemente des Systems, ein internationaler Vergleich sowie die wichtigsten Unterschiede zum System der Schweiz beinhaltet, rundet diese Arbeit ab.

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Inhaltsverzeichnis

1 Grundsätzliche Einordnung des Systems

2 Eckpunkte im Gesundheitsökonomischen „Dreieck“

2.1 Finanzierung

2.2 Leistungseinkauf und Kostenvergütung

2.2.1 Krankenhausfinanzierung

2.2.2 Ambulanter Bereich

2.3 Medizinische Versorgung

2.3.1 Versorgungssystem

2.3.2 Leistungskatalog

2.4 Regulierung (Governance)

2.4.1 Das Bundesministerium für Gesundheit

2.4.2 Der Gemeinsame Bundesauschuss (G-BA)

2.4.3 Korporatismus im deutschen Gesundheitssystem

2.4.4 Regulierung auf Landesebene

2.4.5 Regulierung medizinischer Produkte und Leistungen

2.4.6 Das Sozialgesetzbuch

3 Fazit

3.1 Wichtigste Elemente des Systems

3.2 Internationaler Vergleich

3.3 Wichtigste Unterschiede zum System Schweiz

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit gibt einen strukturierten Überblick über das deutsche Gesundheitssystem, seine Finanzierungsmechanismen, Versorgungsstrukturen und die regulatorischen Rahmenbedingungen. Das primäre Ziel ist die Darstellung der Funktionsweise des Systems sowie der Identifikation zentraler Elemente im Vergleich zu anderen Gesundheitssystemen, insbesondere dem der Schweiz.

  • Finanzierung des Gesundheitssystems und Rolle des Gesundheitsfonds
  • Krankenhausfinanzierung und leistungsorientierte Vergütung (DRG)
  • Strukturen der ambulanten und stationären medizinischen Versorgung
  • Regulierung durch die gemeinsame Selbstverwaltung und staatliche Instanzen
  • Internationaler Vergleich und systemische Unterschiede zur Schweiz

Auszug aus dem Buch

1 Grundsätzliche Einordnung des Systems

Das in 16 Bundesländer aufgeteilte Deutschland war ein Pionier hinsichtlich seines Gesundheitssystems. 1883 wurde das heute immer noch in seinen Grundzügen bestehende Bismarksche Sozialversicherungssystem eingeführt. Dazumal bestand noch keine Versicherungspflicht und „nur“ rund 10 – 20 % der Bevölkerung waren versichert (Brügger, Maurer, Vogel, 2014, S. 8). Heute sind über 85 % der Bevölkerung durch eine obligatorische Krankenversicherung versichert, weitere 11% durch private Versicherer (Busse und Blümel, 2014, S. xxii).

Die Gewaltenteilung im deutschen Gesundheitswesen liegt traditionell zwischen dem Staat und den einzelnen Bundesländer. Dabei wird ein grosser Teil der Verantwortung im Rahmen der sogenannten gemeinsamen Selbstverwaltung an die verschiedenen Akteure des Gesundheitssystems delegiert. Dabei übernehmen verschiedenste korporatistische Akteure auf Zahler-und Leistungserbringerseite bis hinunter auf die Regionale Ebene verschiedenste Aufgaben wie etwa Vertragsverhandlungen über Vergütungstarife (Busse und Blümel, 2014, S. 19). Die Bundesländer können so prinzipiell alle Lücken, die das bestehende Gesetz lässt, selbst schliessen (Busse und Blümel, 2014, S.37).

Eine der Hauptcharakteristika nebst dem Versicherungsobligatorium ist die Finanzierung des Systems. Die Finanzierung geschieht hauptsächlich über einen Gesundheitsfonds, der durch die Beitragszahler und Steuerzuschüsse finanziert wird und über die selbstverwaltenden Akteure umverteilt wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Grundsätzliche Einordnung des Systems: Ein historischer Abriss über die Entwicklung der Bismarckschen Sozialversicherung und die aktuelle Struktur der Akteure und Selbstverwaltung.

2 Eckpunkte im Gesundheitsökonomischen „Dreieck“: Detaillierte Analyse der Finanzierungsströme, der Krankenhausfinanzierung, der ambulanten Vergütung sowie der Versorgungsstrukturen und regulatorischen Governance.

3 Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Systemelemente sowie ein internationaler Vergleich mit besonderem Fokus auf die Unterschiede zum schweizerischen Gesundheitssystem.

Schlüsselwörter

Gesundheitssystem, Deutschland, Sozialversicherung, Gesundheitsfonds, Krankenhausfinanzierung, DRG, Gemeinsame Selbstverwaltung, G-BA, Krankenversicherung, ambulante Versorgung, stationäre Versorgung, Leistungsvergütung, Risikostrukturausgleich, Gesundheitsökonomie, Systemvergleich

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet einen fundierten Einblick in die Struktur, Organisation und Finanzierung des deutschen Gesundheitswesens.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die Finanzierung über den Gesundheitsfonds, das duale System der Krankenhausfinanzierung, die Vergütung ambulanter Leistungen sowie die regulatorischen Aufgaben der Selbstverwaltung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die klare Darstellung der Funktionsweise des deutschen Gesundheitssystems und eine Gegenüberstellung der wichtigsten Merkmale im internationalen Vergleich.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer deskriptiven Analyse unter Einbeziehung relevanter gesundheitsökonomischer Fachliteratur und offizieller Gesetzesgrundlagen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Bereiche Finanzierung, Leistungserbringung und Regulierung, wobei sowohl stationäre als auch ambulante Aspekte beleuchtet werden.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Begriffe wie soziale Selbstverwaltung, Solidarprinzip, Risikostrukturausgleich und Fallpauschalen-System (DRG) prägen die inhaltliche Ausrichtung.

Wie unterscheidet sich das deutsche System von dem der Schweiz?

Ein wesentlicher Unterschied liegt in der fehlenden Franchise oder Selbstbeteiligung in Deutschland, wo stattdessen Zuzahlungen durch eine jährliche Belastungsgrenze gedeckelt werden.

Welche Rolle spielt der Gemeinsame Bundesauschuss (G-BA)?

Der G-BA ist das oberste Beschlussgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung und entscheidet maßgeblich über den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung.

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Details

Title
Ein systematischer Vergleich von Gesundheitssystemen in Deutschland
College
Zurich University of Applied Sciences  (Ïnstitut für Gesundheitsökonomie)
Grade
1.5
Authors
Christina Wiese (Author), Gabriel Iff (Author), Nadine Wiesli (Author)
Publication Year
2017
Pages
20
Catalog Number
V374454
ISBN (eBook)
9783668541559
ISBN (Book)
9783668541566
Language
German
Tags
vergleich gesundheitssystemen deutschland
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christina Wiese (Author), Gabriel Iff (Author), Nadine Wiesli (Author), 2017, Ein systematischer Vergleich von Gesundheitssystemen in Deutschland, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/374454
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