In diesem Projekt handelt es sich um ein Neubaugebiet das erschlossen werden soll.
Hierzu sind einzelne Teilstücke ausgeschrieben worden. Das von mir zu bearbeitende Teilstück befindet sich im unbearbeiteten Zustand und ist derzeit noch Ackerland. Das betrifft die Planstraße A und H „( Helene-Weigel-Weg)“. Die anderen Teilstücke und Planstraßen wurden bereits erschlossen.
Geplant ist in diesem Teilstück ein Schmutzwasserkanal aus Steinzeug DN 250 und ein Regenwasserkanal aus Beton in DN 400 und in DN 700. Die Länge des Schmutzwasserkanals beträgt 99,28m.Die Länge des Regenwasserkanals beträgt 181,26m, wobei sich die 181,26m in 2 Teilstücke aufteilen 113m DN 700 und 68,24m DN 400. Um das spätere anschließen an den jeweiligen Kanal zu ermöglichen, werden die Hausanschlüsse auf die einzelnen noch Unbebauten Grundstücke herausgelegt, mit einem Blinddeckel verschlossen und eingemessen.
Des Weiteren werden auch Versorgungsleitungen (Gas, Strom, Wasser und Telekomunikation) verlegt. Die Verlegung der Versorgungsleitungen wird außer Acht gelassen, da diese von einem vertrauenswürdigem Nachunternehmer fachgerecht und den geltenden Vorschriften entsprechend verlegt werden. Nach Abschluss der Arbeiten von Kanal und Versorgungsleitungen, wird eine Baustraße aus Asphalttragdeckschicht 8cm dick gebaut. Um das spätere befahren für die Hochbauarbeiten (Häuserbau) zur Materiallieferung und befahren von Kraftfahrzeugen auf einem standfesten- und tragfähigem Untergrund zu ermöglichen.
Inhaltsverzeichnis
2) Erläuterung des Projekts
2.1) Detaillierte Beschreibung des Teilstücks
2.2) Lageplan Übersicht
2,3) Für das Projekt festgelegte Annahmen
3) Allgemeine Erläuterung zum BE Plan
3.1) Darstellung der Lage
3.2) Baustelleneinrichtung
4) Bauausführung und Massenermittlung nach DIN und LV
4.1) Mindestgrabenbreiten nach DIN 1610
4.2) Fläche Baugelände
4.3) Massen Baugelände
4.4) Beispielrechnung für nachfolgende Tabellen
4.5) Kanal – Massen
4.6) Inspektion (Kanal)
4.7) Dichtheitsprüfung (Kanal)
4.8) Länge der Wasserhaltung (Kanal)
4.9) Masse Auflager + Bettung Kanal
5.) Schachtbauwerke
6.) Längen Hausanschlüsse
6.1) Massen Hausanschlüsse
6.2) Inspektion (Hausanschlüsse)
6.3) Dichtheitsprüfung (Hausanschlüsse)
6.4) Länge der Wasserhaltung (Hausanschlüsse)
6.5) Masse Auflager + Bettung Hausanschlüsse
7.) Fläche Planum
7.1) Entwässerung Planum
8.) Berechnung Fläche und Masse Schottertragschicht
9.) Berechnung Fläche und Masse Asphalttragschicht
10.) Berechnung Fläche und Masse Bankette
11.) Zeitbedarfsermittlung nach LV Position
12.) Mittellohnberechnung APSL
13.) Balkenplan
13.1) Erläuterung zum Balkenplan
14.) Gefährdungsbeurteilung
14.1) Gefährdungsbeurteilung
14.2) Gefährdungsbeurteilung
14.3) Gefährdungsbeurteilung
14.4) Gefährdungsbeurteilung
14.5) Gefährdungsbeurteilung
14.6) Gefährdungsbeurteilung
14.7) Gefährdungsbeurteilung
14.8) Gefährdungsbeurteilung
14.9) Gefährdungsbeurteilung
Zielsetzung & Themen
Diese Projektaufgabe dokumentiert die baubetriebliche Planung für die Erschließung eines Neubaugebiets („Planstraße A und H“). Ziel ist die detaillierte Ermittlung von Massen, Bauabläufen und Sicherheitsvorkehrungen, um eine wirtschaftliche und fachgerechte Ausführung der Kanalisations- und Straßenbauarbeiten zu gewährleisten.
- Kanalbau und Massenermittlung gemäß DIN-Vorgaben
- Optimierung der Baustelleneinrichtung und Logistik
- Zeitplanung und Personalbedarfsermittlung (Balkenplan)
- Kalkulation der Mittellohnkosten (APSL)
- Umfassende Gefährdungsbeurteilung für den Tiefbau
Auszug aus dem Buch
ERLÄUTERUNG DES PROJEKTS
IN DIESEM PROJEKT HANDELT ES SICH UM EIN NEUBAUGEBIET DAS ERSCHLOSSEN WERDEN SOLL. HIERZU SIND EINZELNE TEILSTÜCKE AUSGESCHRIEBEN WORDEN. DAS VON MIR ZU BEARBEITENDE TEILSTÜCK BEFINDET SICH IM UNBEARBEITETEN ZUSTAND UND IST DERZEIT NOCH ACKERLAND. DAS BETRIFFT DIE PLANSTRAßE A UND H „( HELENE-WEIGEL-WEG)“. DIE ANDEREN TEILSTÜCKE UND PLANSTRAßEN WURDEN BEREITS ERSCHLOSSEN. GEPLANT IST IN DIESEM TEILSTÜCK EIN SCHMUTZWASSERKANAL AUS STEINZEUG DN 250 UND EIN REGENWASSERKANAL AUS BETON IN DN 400 UND IN DN 700. DIE LÄNGE DES SCHMUTZWASSERKANALS BETRÄGT 99,28M.DIE LÄNGE DES REGENWASSERKANALS BETRÄGT 181,26M, WOBEI SICH DIE 181,26M IN 2 TEILSTÜCKE AUFTEILEN 113M DN 700 UND 68,24M DN 400. UM DAS SPÄTERE ANSCHLIEßEN AN DEN JEWEILIGEN KANAL ZU ERMÖGLICHEN, WERDEN DIE HAUSANSCHLÜSSE AUF DIE EINZELNEN NOCH UNBEBAUTEN GRUNDSTÜCKE HERAUSGELEGT, MIT EINEM BLINDDECKEL VERSCHLOSSEN UND EINGEMESSEN.
DES WEITEREN WERDEN AUCH VERSORGUNGSLEITUNGEN (GAS, STROM, WASSER UND TELEKOMUNIKATION) VERLEGT. DIE VERLEGUNG DER VERSORGUNGSLEITUNGEN WIRD AUßER ACHT GELASSEN, DA DIESE VON EINEM VERTRAUENSWÜRDIGEM NACHUNTERNEHMER FACHGERECHT UND DEN GELTENDEN VORSCHRIFTEN ENTSPRECHEND VERLEGT WERDEN. NACH ABSCHLUSS DER ARBEITEN VON KANAL UND VERSORGUNGSLEITUNGEN, WIRD EINE BAUSTRAßE AUS ASPHALTTRAGDECKSCHICHT 8CM DICK GEBAUT. UM DAS SPÄTERE BEFAHREN FÜR DIE HOCHBAUARBEITEN (HÄUSERBAU) ZUR MATERIALLIEFERUNG UND BEFAHREN VON KRAFTFAHRZEUGEN AUF EINEM STANDFESTEN- UND TRAGFÄHIGEM UNTERGRUND ZU ERMÖGLICHEN.
Zusammenfassung der Kapitel
2) Erläuterung des Projekts: Kurze Vorstellung des Erschließungsvorhabens im Bereich des Helene-Weigel-Wegs inklusive der geplanten Kanalarten und Dimensionen.
2.1) Detaillierte Beschreibung des Teilstücks: Auflistung der einzelnen Haltungslängen für Schmutz- und Regenwasserkanäle sowie Definition der Straßenbau-Parameter.
2.2) Lageplan Übersicht: Grafische Verortung der Baumaßnahme im Gesamtareal des Neubaugebiets.
2,3) Für das Projekt festgelegte Annahmen: Definition der Vorarbeiten, wie Oberbodenabtrag und Geländevorprofilierung, als Basis für die weitere Kalkulation.
3) Allgemeine Erläuterung zum BE Plan: Zusammenfassung der Anforderungen an eine wirtschaftliche Baustelleneinrichtung, inklusive Container- und Lagerplatzplanung.
3.1) Darstellung der Lage: Detaillierte Darstellung des Baustelleneinrichtungsbereichs innerhalb des Areals.
3.2) Baustelleneinrichtung: Schematische Übersicht der verschiedenen Einrichtungsbereiche wie Büro, Magazin und Materiallager.
4) Bauausführung und Massenermittlung nach DIN und LV: Erläuterung der angewandten Normen und Vorgaben für Grabenbreiten, Bettungstypen und Straßenbauaufbauten.
4.1) Mindestgrabenbreiten nach DIN 1610: Berechnung der notwendigen Grabenbreiten in Abhängigkeit von Rohrart, Nennweite und Tiefe.
4.2) Fläche Baugelände: Berechnung der für das "Gelände Freimachen" relevanten Flächen.
4.3) Massen Baugelände: Ermittlung des Volumens für den Oberbodenabtrag über die betroffenen Teilstrecken.
4.4) Beispielrechnung für nachfolgende Tabellen: Detailliertes Rechenbeispiel zur Ermittlung von Aushub, Verbau und Füllmenge für eine beispielhafte Haltung.
4.5) Kanal – Massen: Tabellarische Aufstellung der gesamten Aushub- und Verbaumassen für die Kanalstrecken.
4.6) Inspektion (Kanal): Zusammenstellung der Gesamtlängen für die Kanalinspektion gemäß Leistungsverzeichnis.
4.7) Dichtheitsprüfung (Kanal): Auflistung der zu prüfenden Haltungslängen im Bereich der Hauptkanäle.
4.8) Länge der Wasserhaltung (Kanal): Zusammenfassung der Längen für die notwendigen Wasserhaltungsmaßnahmen.
4.9) Masse Auflager + Bettung Kanal: Berechnung der Volumina für Bettung und Auflager im Kanalbau.
5.) Schachtbauwerke: Ermittlung der Gesamttiefen der betroffenen Schachtbauwerke.
6.) Längen Hausanschlüsse: Tabellarische Zusammenfassung aller Regen- und Schmutzwasser-Hausanschlusspositionen.
6.1) Massen Hausanschlüsse: Detaillierte Berechnung der Erdarbeiten und Materialien für die Hausanschlüsse.
6.2) Inspektion (Hausanschlüsse): Längenübersicht der durchzuführenden Inspektionen an den Hausanschlussleitungen.
6.3) Dichtheitsprüfung (Hausanschlüsse): Zusammenfassung der Prüflängen für die Hausanschluss-Dichtheitsprüfung.
6.4) Länge der Wasserhaltung (Hausanschlüsse): Übersicht der Wasserhaltungslängen für die Hausanschlussleitungen.
6.5) Masse Auflager + Bettung Hausanschlüsse: Berechnung der Bettungs- und Auflager-Massen für die Hausanschlussleitungen.
7.) Fläche Planum: Ermittlung der zu erstellenden Planumsflächen.
7.1) Entwässerung Planum: Berechnung der Flächen für die Planumsentwässerung.
8.) Berechnung Fläche und Masse Schottertragschicht: Ermittlung der Mengen für den Einbau der Schottertragschicht.
9.) Berechnung Fläche und Masse Asphalttragschicht: Ermittlung der Mengen für die Asphalttragschicht der Baustraße.
10.) Berechnung Fläche und Masse Bankette: Berechnung der Volumina für die seitlichen Bankette.
11.) Zeitbedarfsermittlung nach LV Position: Kalkulation der gesamten Arbeitsstunden basierend auf den LV-Positionen.
12.) Mittellohnberechnung APSL: Aufschlüsselung der Personalkosten zur Ermittlung des Mittellohns für 7 Mitarbeiter.
13.) Balkenplan: Detaillierte Ablaufplanung und Terminierung der Bauphasen in zwei Varianten.
13.1) Erläuterung zum Balkenplan: Vergleich der Bauzeitvarianten zur Optimierung des Baufortschritts.
14.) Gefährdungsbeurteilung: Einleitung in die sicherheitstechnische Dokumentation für Tiefbauarbeiten.
14.1) Gefährdungsbeurteilung: Spezifische Maßnahmen zur Arbeitsschutzorganisation.
14.2) Gefährdungsbeurteilung: Maßnahmen gegen Absturzgefahren.
14.3) Gefährdungsbeurteilung: Maßnahmen gegen Gefahren durch Maschinen und Stolperstellen.
14.4) Gefährdungsbeurteilung: Sicherheitsvorkehrungen gegen instabile Bauteile.
14.5) Gefährdungsbeurteilung: Arbeitsschutz bei elektrischen Anlagen und Lärm.
14.6) Gefährdungsbeurteilung: Ergonomische Maßnahmen und Brandschutz.
14.7) Gefährdungsbeurteilung: Umgang mit Gefahr- und biologischen Stoffen.
14.8) Gefährdungsbeurteilung: Management psychischer Belastungen und Notfallplanung.
14.9) Gefährdungsbeurteilung: Sicherheitsmaßnahmen beim Einsatz von Fahrzeugen im öffentlichen Raum.
Schlüsselwörter
Tiefbau, Baubetrieb, Kanalbau, Massenermittlung, DIN 1610, Baustelleneinrichtung, Zeitbedarf, Mittellohnberechnung, Balkenplan, Gefährdungsbeurteilung, Arbeitsschutz, Erschließung, Straßenbau, Schachtbauwerke, Hausanschlüsse.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit umfasst die vollständige baubetriebliche Planung für die Erschließung eines Neubaugebiets, inklusive der Kanal- und Straßenbauarbeiten.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der Massenermittlung, der Ablaufplanung, der Kalkulation der Lohnkosten sowie der Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung für den Tiefbau.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist die detaillierte Planung und Dokumentation aller notwendigen Schritte zur wirtschaftlichen und sicheren Ausführung der Erschließungsarbeiten im Bereich Planstraße A und H.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?
Es werden gängige baubetriebliche Methoden wie Mengen- und Massenermittlung nach DIN, Zeitbedarfskalkulation basierend auf Leistungsverzeichnissen und eine systematische Gefährdungsbeurteilung angewandt.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Berechnung von Erdmassen, Kanal- und Leitungsbau, die Ermittlung von Materialbedarf für den Straßenoberbau, die Zeitplanung mittels Balkenplan sowie die Sicherheitsplanung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Kanalbau, Baustelleneinrichtung, Massenermittlung, Gefährdungsbeurteilung und Mittellohnberechnung.
Wie wurde der Mittellohn berechnet?
Der Mittellohn basiert auf einer detaillierten Aufstellung der monatlichen Kosten für Poliere, Spezialfacharbeiter und Baumaschinenführer, unter Berücksichtigung von Arbeitgeberzuschlägen und Lohnnebenkosten.
Welche Bedeutung hat der Balkenplan?
Der Balkenplan dient der zeitlichen Optimierung der Bauphase. Durch den Vergleich zweier Varianten konnte eine Reduktion der Bauzeit um 4 Werktage erreicht werden.
Wie wird der Arbeitsschutz sichergestellt?
Der Arbeitsschutz wird durch eine umfassende Gefährdungsbeurteilung gewährleistet, die alle relevanten Risikofelder von Absturz bis Lärmbelastung abdeckt und konkrete Maßnahmen festlegt.
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- Anonym (Autor:in), 2017, Tiefbau bei der Erschließung eines Neubaugebiets. Projektaufgabe Geprüfter Polier, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/374699