Diese Einsendeaufgabe im Rahmen der Fitnessökonomie konzentriert sich auf ein Frauen-Fitnessstudio mit vier festangestellten Trainern sowie zwei Honorartrainern. Ein Überblick über die Qualifikationsstufen wird gegeben ebenso wie ein Soll / Ist-Vergleich angestellt.
Andere behandelte Punkte sind: Notfallmanagement, Einsehbarkeit der Trainingsfläche, Investition, Finanzierung, Produktion und Logistik.
Inhaltsverzeichnis
1 QUALITÄTSZERTIFIZIERUNG
1.1 Personalanforderungen für gerätegestütztes Training nach der DIN 33961
1.1.1 Personaleinsatzplan
1.1.2 Qualifikationsstufen
1.1.3 Soll/Ist-Vergleich
1.1.4 Notfallmanagement
1.2 Einsehbarkeit der Trainingsfläche
1.2.1 Grundriss
1.2.2 Einsehbarkeit
2 INVESTITION
2.1 Kapitalwertmethode
2.2 Interne Zinsfußmethode
3 FINANZIERUNG
3.1 Finanzierungsinstrumente Photovoltaikanlage
3.1.1 Leasing (externe Fremdfinanzierung)
3.1.2 Finanzierung mittels Darlehen (externe Fremdfinanzierung)
3.1.3 Selbstfinanzierung (interne Eigenfinanzierung)
3.2 Stellungnahme Kreditfinanzierung
4 PRODUKTION UND LOGISTIK
4.1 Arbeitsproduktivität
4.2 Einbindung des externen Faktors
4.3 Bestandteile Abwicklungszeit und Maßnahmen
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit analysiert betriebswirtschaftliche Kernbereiche eines fiktiven Fitnessstudios, um Optimierungspotenziale in der Qualitätszertifizierung, Investitionsplanung, Finanzierung sowie in der Produktions- und Logistikgestaltung aufzuzeigen.
- Sicherstellung der DIN-Normen bei Personalanforderungen und Trainingsflächengestaltung.
- Wirtschaftlichkeitsbewertung einer Photovoltaikanlage mittels Investitionsrechenverfahren.
- Kritische Würdigung verschiedener Finanzierungsinstrumente für Fitnessstudio-Investitionen.
- Analyse der Arbeitsproduktivität und des Einflusses des externen Faktors (Kunde) auf die Dienstleistungsabläufe.
Auszug aus dem Buch
3.2 Stellungnahme Kreditfinanzierung
Bei der aktuellen Vielzahl von Finanzierungsinstrumenten, ist es falsch zu behaupten, die Kreditfinanzierung bei Investitionsgütern eines Anlagevermögens sei die einzig Wahre. Die Auswahl einer geeigneten Finanzierung ist jedem Unternehmen freigestellt. Bei dieser Wahl muss zunächst darauf geachtet werden um welche Geschäftsform es sich beim Unternehmen handelt oder ob man die Finanzierung als Privatperson tätigt. Bei dem Falle eines Fitnessstudios investiert der Geschäftsführer z.B. in neue Kraft oder Ausdauergeräte. Die Finanzierung hierfür kann unter anderem über einen Kredit oder über Leasing erfolgen. Die Behauptung in der Aufgabenstellung besagt, dass bei einem solchen Beispiel ausschließlich eine Kreditfinanzierung die wahre Form der Finanzierung sei. Um eine Aussage bewerten zu können müssen einige Punkte berücksichtigt werden.
Die heutige Zeit kann man als äußerst schnelllebig bezeichnen, was zur Folge hat, dass eine Neuheit der nächsten folgt. Eine Kreditfinanzierung mit einer festgelegten Vertragslaufzeit kann sich hierbei als umständlich erweisen. Neben der Bindung des Unternehmens an den Vertrag verlieren die Fitnessgeräte schnell an Wert. Sinnvoller wäre in dem Fall ein Leasing über beispielsweise 5 Jahre. Den Kunden stehen in dieser Zeit die Geräte zur Nutzung zur Verfügung und das Unternehmen kann sich nach der Leasing-Dauer wieder neu auf dem Markt orientieren. Im Falle eines Kredits als Finanzierung müssten die alten, gebrauchten Geräte gegebenenfalls verkauft werden um eine Anschaffung neuer Geräte möglich zu machen. Dies würde dem Unternehmen einen gewissen Umstand bereiten (Schlaffke & Plünnecke, 2015, S. 121).
Zusammenfassung der Kapitel
1 QUALITÄTSZERTIFIZIERUNG: Dieses Kapitel behandelt die Personalanforderungen gemäß DIN 33961 sowie die optimale Gestaltung der Trainingsfläche für einen reibungslosen Studiobetrieb.
2 INVESTITION: Hier wird die Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaikanlage durch die Anwendung der Kapitalwertmethode und der internen Zinsfußmethode bewertet.
3 FINANZIERUNG: Das Kapitel vergleicht verschiedene Finanzierungswege wie Leasing, Darlehen und Selbstfinanzierung und bewertet die Kreditfinanzierung kritisch im Kontext der Fitnessbranche.
4 PRODUKTION UND LOGISTIK: Hier stehen die Messung der Arbeitsproduktivität, die Berücksichtigung des externen Faktors Kunde und die Analyse der Abwicklungszeiten der Dienstleistung im Fokus.
Schlüsselwörter
Fitnessökonomie, Betriebswirtschaftslehre, DIN 33961, Personalplanung, Investitionsrechnung, Kapitalwertmethode, Interner Zinsfuß, Finanzierungsinstrumente, Leasing, Kreditfinanzierung, Arbeitsproduktivität, Externer Faktor, Dienstleistungsmanagement, Fitnessstudio, Notfallmanagement.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit betriebswirtschaftlichen Fragestellungen im Kontext eines Fitnessstudios, insbesondere unter Anwendung theoretischer Modelle auf praktische Beispiele.
Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?
Die zentralen Felder umfassen Qualitätsstandards (DIN 33961), Investitionsrechnung, Finanzierungsentscheidungen sowie Produktions- und Prozessoptimierung im Fitnessbetrieb.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, für ein fiktives Fitnessstudio fundierte betriebswirtschaftliche Entscheidungen zu treffen und dabei die jeweilige Eignung von Methoden und Finanzierungsformen zu bewerten.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?
Es kommen betriebswirtschaftliche Standardmethoden wie die Kapitalwertmethode, der interne Zinsfuß sowie die Produktivitätsmessung und die Analyse von Dienstleistungsprozessen zur Anwendung.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Bereiche Investitionsrechnung für eine Photovoltaikanlage, Vergleich von Finanzierungsinstrumenten sowie die Analyse der Arbeitsproduktivität und der Abwicklungsphasen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Fitnessökonomie, Investition, Finanzierung, Produktivität, Personalplanung, DIN 33961 und Dienstleistungsqualität.
Wie wird die Eignung der Kreditfinanzierung in der Arbeit bewertet?
Die Arbeit weist darauf hin, dass eine Kreditfinanzierung nicht pauschal als „einzig wahre“ Lösung betrachtet werden kann und vergleicht diese kritisch mit Leasingoptionen hinsichtlich Flexibilität und Bilanzwirkung.
Welchen Einfluss hat der "externe Faktor" Kunde auf das Studio?
Der Kunde wird als externer Faktor mit erheblichem Einfluss auf die Personalplanung und Dienstleistungsabläufe identifiziert, da dessen Verhalten (z.B. Besuchszeiten) direkt die Produktivität beeinflusst.
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- Sarah Andrina Heimann (Author), 2016, Qualitätszertifizierung, Investition, Finanzierung sowie Produktion / Logistik am Beispiel eines Frauenfitnessstudios, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/374737