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Die neue Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO). Auswirkungen auf die Social Media Marketing Strategie von Unternehmen in Deutschland

Title: Die neue Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO). Auswirkungen auf die Social Media Marketing Strategie von Unternehmen in Deutschland

Master's Thesis , 2016 , 100 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: LL.M. Richard Dihen (Author)

Law - Media, Multimedia Law, Copyright
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Die neue Zeitrechnung im Datenschutz beginnt aus Sicht deutscher Unternehmen genau: jetzt! Obgleich die EU-Datenschutzgrundverordnung erst am 28. Mai 2018 endgültig in Kraft tritt, sollten die betroffenen Unternehmen jetzt schon damit beginnen, ihre Social Media Marketing Strategie auf etwaige Regelungslücken zu prüfen und die eigenen Datenverarbeitungsprozesse entsprechend den Anforderungen der neuen Verordnung anzupassen.

Die vorliegende wissenschaftliche Arbeit setzt sich detailliert mit den Regelungen der neuen Datenschutzgrundverordnung auseinander. Dabei werden speziell die Vorschriften identifiziert, die eine unmittelbare Auswirkung auf Social Media Marketing Strategien deutscher Unternehmen haben könnten. Aufbauend auf dieser Analyse werden konkrete Handlungsempfehlungen formuliert, mit deren Hilfe Unternehmen ihre Social Media Marketing Strategie bis zum Umsetzungsdatum der neuen Verordnung entsprechend rechtskonform ausrichten können.

Aus dem Inhalt:
- Datenschutz;
- EU-Datenschutzgrundverordnung;
- Social Media Marketing;
- Informationspflicht;
- Neuregelungen der DSGVO

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

1.1 Ausgangssituation

1.2 Problemstellung

1.3 Ziel der Arbeit

1.4 Aufbau der Arbeit

2 Social Media

2.1 Definition Social Media

2.1.1 Definition Social Media Marketing

2.1.2 Vom Push- zum Pull-Marketing

2.2 Nutzerzahlen von sozialen Medien in Deutschland

2.2.1 Nutzerzahlen der beliebtesten Plattformen

2.2.2 Potentiale für Unternehmen im Bereich Social Media

2.3 Social Media Nutzung durch Unternehmen in Deutschland

2.3.1 Was erhoffen sich Unternehmen von einem SM Engagement

2.3.2 Hindernisse beim Einsatz von Social Media

2.3.2.1 Datenschutz

2.3.2.2 Fehlendes Know-how

2.3.2.3 Mangelnde Beteiligung/ Wahrnehmung der Zielgruppe

2.3.2.4 Falsche Umsetzung

2.3.2.5 Kontrollverlust

2.3.2.6 Intern zu wenig abteilungsübergreifende Zusammenarbeit

2.3.2.7 Zu wenig Ressourcen (Zeit, Budget, Personal)

2.3.2.8 Falsche/ fehlende Zuständigkeiten

2.3.2.9 Zielgruppe nicht über Social Media zu erreichen

2.3.2.10 Interne Widerstände

2.3.2.11 Negative Publicity

2.4 Nutzerzahlen der beliebtesten Plattformen aus Sicht der Unternehmen

2.4.1 Social Media Marketing: die dominierenden Kanäle in Deutschland

2.4.2 Gegebenheiten der Plattformen anpassen

2.4.3 Facebook

2.4.3.1 Facebooks Funktionen

2.4.3.2 Nutzung durch Unternehmen in Deutschland

2.4.3.3 Marketing auf Facebook

2.4.3.4 Weitere Marketinginstrumente

2.4.4 Youtube

2.4.4.1 Funktionen auf YouTube

2.4.4.2 Marketing auf YouTube

2.4.4.3 Die Zukunft von YouTube

2.4.5 Blogs

2.4.5.1 Marketing auf Blogs

2.4.5.2 Analyse der Besucher

2.4.5.3 SEO

2.4.6 XING

2.4.6.1 Funktionen innerhalb der Plattform

2.4.6.2 Marketing auf XING

2.4.7 Instagram

2.4.7.1 Funktionen innerhalb der Plattform

2.4.7.2 Marketing auf Instagram

2.4.8 Twitter

2.4.8.1 Twitters Funktionen

2.4.8.2 Nutzung durch Unternehmen in Deutschland

2.5 Einleitung zur Daten-Materie

2.5.1 Einleitung zum Rechtsteil

2.5.1.1 Verfassungsrechtlicher Schutz personenbezogener Daten

2.5.1.2 Einfachgesetzlicher Schutz personenbezogener Daten

2.5.2 Grundprinzipien

2.5.2.1 Verbotsprinzip

2.5.2.2 Zweckbindungsgrundsatz

2.5.2.3 Erforderlichkeitsprinzip

2.5.2.4 Betroffenenrechte

2.5.2.5 Transparenzprinzip

2.5.2.6 Grundsatz der Datenvermeidung und Datensparsamkeit

2.5.2.7 Schutz besonderer personenbezogener Daten

2.6 Problemstellung

2.6.1 Webanalysen

2.6.1.1 Funktionalität

2.6.1.2 Rechtsgrundlage

2.6.1.3 Datenschutzrechtliche Bedenken

2.6.2 Big Data

2.6.2.1 Rechtsgrundlage

2.6.2.2 Vollständige Anonymisierung/ Pseudonymisierung bei Big Data Anwendungen

2.6.2.3 Das Prinzip des informierten Nutzers

2.6.2.4 Speicherung der Daten auf ausländischen Servern

2.6.3 Cookies

2.6.3.1 Funktionalität

2.6.3.2 Rechtslage

2.6.3.3 Historische Rechtsentwicklung

2.6.3.4 Grauzone beim Einsatz von Cookies

2.6.4 Social Plugins

2.6.4.1 Funktionalität

2.6.4.2 Rechtslage

2.6.4.3 Wettbewerbsnachteile bei Nicht-Implementierung

2.7 Überleitung

3 DSGVO

3.1 Die neue Datenschutzgrundverordnung

3.1.1 Aufbau

3.1.2 Öffnungsklauseln

3.2 Kernziele der DSGVO

3.2.1 Ziel 1: Datenschutzrecht natürlicher Personen stärken

3.2.2 Ziel 2: Freien Verkehr personenbezogener Daten im Binnenmarkt erleichtern

3.2.3 Ziel 3: Verwaltungsaufwand verringern

3.3 Relevante Neuregelungen der DSGVO

3.3.1 Allgemeine Datenschutzprinzipien

3.3.1.1 Schutzgut der DSGVO

3.3.1.2 Privacy by Design

3.3.1.3 Privacy by Default

3.3.2 Territorialer Anwendungsbereich der DSGVO

3.3.2.1 Urteil Google Spain

3.3.2.2 Angebot an europäische Bürger

3.3.2.3 Beobachtung europäischer Bürger

3.3.3 Informationspflichten

3.3.3.1 Form der Bereitstellung

3.3.3.2 Direkte und anderweitige Datenerhebung

3.3.4 Auskunftspflichten

3.3.4.1 Zugriffsrechte der Verbraucher

3.3.4.2 Bereitstellen von Kopien

3.3.5 Auftragsverarbeitung

3.3.5.1 Vertragsform

3.3.5.2 Einschaltung von Subunternehmen

3.3.5.3 Pflichten des Auftraggebers

3.3.6 Einwilligung

3.3.6.1 Personenbezogene Daten

3.3.6.2 Relatives und absolutes Verständnis des Personenbezugs

3.3.6.3 Cookies

3.3.6.4 IP-Adressen

3.3.6.5 Erlaubnistatbestände

3.3.6.6 Big Data Anwendungen

3.3.6.7 Gefahr des klaren Ungleichgewichts zwischen den Beteiligten

3.3.7 Überleitung

4 Handlungsempfehlung

4.1 Vorsicht beim Setzen von Cookies

4.2 Keine Cookie Pop-Ups verwenden

4.3 Vorsicht beim Einsatz von Social Plugins

4.4 Sorgfältige Vorauswahl bei der Auftragsverarbeitung

4.5 Auskunftspflichten: auf mögliche Anfragen der Verbraucher vorbereiten

4.6 Zwecke der Datenverarbeitung vorab definieren

4.7 Datenschutzerklärung überarbeiten

4.8 Interne Social Media Richtlinien schaffen

4.9 Das Thema Datenschutz zum Inhalt der eigenen Content Strategie machen

4.10 Trendscouting

5 Ausblick

Zielsetzung und Themen

Diese Arbeit analysiert die Auswirkungen der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) auf die Social Media Marketing Strategien deutscher Unternehmen. Ziel ist es, die spezifischen regulatorischen Herausforderungen zu identifizieren und unternehmenstaugliche Handlungsempfehlungen zu entwickeln, um das Social Media Marketing trotz verschärfter Datenschutzvorgaben rechtskonform und erfolgreich fortzuführen.

  • Grundlagen des Social Media Marketings und Relevanz für Unternehmen
  • Analyse aktueller Hindernisse wie Datenschutzbedenken und fehlendes Know-how
  • Detaillierte Untersuchung der neuen Vorgaben durch die DSGVO
  • Strategien zur rechtskonformen Gestaltung von Datenverarbeitungsprozessen
  • Konkrete Maßnahmenempfehlungen für die strategische Social Media Ausrichtung

Auszug aus dem Buch

1.1 Ausgangssituation

„Digitale Marketing Evolution – Wer klassisch wirbt, stirbt.“ Bei der Betrachtung des Buchtitels könnten vor allem fachfremde Personen meinen, dass die Titelwahl der Autoren nur deshalb so apokalyptisch ausgefallen ist, um neben all den anderen Büchern zum Thema Social Media Marketing überhaupt noch wahrgenommen zu werden. Allerdings repräsentiert der Buchtitel bei genauerer Betrachtung tatsächlich den Wandel, der sich in der Marketingwelt in den letzten Jahren ungebremst vollzogen hat. Noch nie wurde den sozialen Medien – weder von Verbrauchern, noch von Unternehmen – mehr Aufmerksamkeit geschenkt als im Jahr 2016.

Facebook hat gerade erst vor kurzem die Schallmauer von 1,7 Mrd. Nutzern durchbrochen. Auf YouTube werden pro Minute 100 Stunden an Videomaterial hochgeladen. Schließlich wären da noch die jungen, aufstrebenden Social Media Kanäle, angeführt von Snapchat, die gerade erst ein Übernahmeangebot Facebooks von über 3 Mrd. US-Dollar ablehnten und mittlerweile selbst über 200 Mio. aktive Nutzer haben.

All diese Zahlen untermauern eindrucksvoll, dass soziale Medien mittlerweile viel mehr sind als lediglich Trends, die jederzeit wieder in die Bedeutungslosigkeit abklingen könnten. Soziale Medien sind längst ein fester Bestandteil unseres Alltags und es deutet nichts darauf hin, dass sich das in absehbarer Zeit ändern wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Die Einleitung beleuchtet den rasanten Wandel im Marketing durch soziale Medien und definiert das Ziel der Arbeit, Unternehmen bei der Anpassung ihrer Strategien an die DSGVO zu unterstützen.

2 Social Media: Dieses Kapitel definiert Social Media Marketing, analysiert aktuelle Nutzerzahlen und beleuchtet die vielfältigen Hindernisse, mit denen Unternehmen bei der Implementierung sozialer Medien konfrontiert sind.

3 DSGVO: Der Abschnitt widmet sich den Kernzielen der neuen Datenschutzverordnung und untersucht detailliert die Neuregelungen, die unmittelbare Auswirkungen auf die betrieblichen Marketingpraktiken haben.

4 Handlungsempfehlung: Hier werden konkrete, praxisnahe Strategien entwickelt, wie Unternehmen ihre Social Media Marketing Prozesse fristgerecht und rechtskonform an die neuen Anforderungen der DSGVO anpassen können.

5 Ausblick: Der Ausblick resümiert die Chancen und Herausforderungen für Unternehmen und betont die Notwendigkeit einer proaktiven, strategischen Anpassung an das neue Datenschutzrecht.

Schlüsselwörter

Social Media Marketing, EU-Datenschutzgrundverordnung, DSGVO, Datenschutzrecht, Unternehmensstrategie, Rechtskonformität, Webanalyse, Cookies, Social Plugins, Personendaten, Datensparsamkeit, Big Data, Transparenzprinzip, Compliance, Marketing-Mix

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Transformation des Social Media Marketings durch die Einführung der neuen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und wie deutsche Unternehmen ihre Strategien hieran anpassen können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der datenschutzrechtlichen Bewertung von Social Media Monitoring, Webanalysen, dem Einsatz von Cookies und Plugins sowie der strategischen Implementierung rechtskonformer Prozesse.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist die Erarbeitung konkreter Handlungsempfehlungen, damit Unternehmen ihre Social Media Aktivitäten bis zum Inkrafttreten der DSGVO rechtskonform ausrichten können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine tiefgehende Literatur- und Rechtsanalyse sowie die Auswertung von Branchenstudien zum Social Media Nutzungsverhalten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Bestandsaufnahme der Social Media Nutzung, eine detaillierte Analyse der DSGVO-Neuerungen und die Formulierung praktischer Empfehlungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?

Wichtige Begriffe sind Social Media Marketing, DSGVO, Datenschutz, Compliance, Big Data und Transparenz.

Warum ist die DSGVO eine besondere Herausforderung für Social Media Teams?

Sie verschärft die Anforderungen an Einwilligung und Transparenz, was insbesondere bei automatisierten Prozessen wie Tracking, Webanalyse oder dem Einsatz von Social Plugins zu hohem Anpassungsaufwand führt.

Wie sollten Unternehmen mit dem Thema "Social Plugins" umgehen?

Es wird empfohlen, keine datenschutzrechtlich bedenklichen Plugins einzubinden, sondern sicherere Alternativen wie die "Zwei-Klick-Lösung" zu prüfen.

Gibt es einen Zusammenhang zwischen DSGVO und der Content-Strategie?

Ja, Unternehmen können Transparenz und Aufklärung über Datenschutz sogar als inhaltliches Thema ihrer Content-Strategie nutzen, um Vertrauen bei den Nutzern aufzubauen.

Was ist das Fazit zur Rechtskonformität von Social Media Plattformen?

Die Arbeit betont, dass Unternehmen trotz komplexer Rahmenbedingungen nicht auf Social Media verzichten sollten, sondern proaktiv eine rechtskonforme, ganzheitliche Audit-Strategie verfolgen müssen.

Excerpt out of 100 pages  - scroll top

Details

Title
Die neue Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO). Auswirkungen auf die Social Media Marketing Strategie von Unternehmen in Deutschland
College
SRH University of Heidelberg  (Fakultät für Sozial- und Rechtswissenschaften)
Grade
1,3
Author
LL.M. Richard Dihen (Author)
Publication Year
2016
Pages
100
Catalog Number
V374747
ISBN (eBook)
9783668519831
ISBN (Book)
9783960951230
Language
German
Tags
EU-DSGVO/ Datenschutz/ Social Media
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
LL.M. Richard Dihen (Author), 2016, Die neue Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO). Auswirkungen auf die Social Media Marketing Strategie von Unternehmen in Deutschland, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/374747
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