Elektromobilität ist seit längerer Zeit ein sehr aktuelles und wichtiges Thema in der nationalen sowie internationalen Politik. Aufgrund der schrumpfenden Erdölreserven, damit einhergehend des steigenden Ölpreises, ist es nötig, alternative Antriebstechnologien zu entwickeln bzw. deren Entwicklung voranzutreiben – mit der Möglichkeit, sich von den fossilen Brennstoffen zu lösen. Gleichzeitig ist es notwendig, die vorherrschende Umweltbelastung durch den CO₂-Ausstoß der Verbrennungsmotoren zu reduzieren. Elektromotoren, angetrieben durch erneuerbare Energien, können hier die Treibhausgasemission zukünftig mindern und die Umwelt damit schützen.
Als zukünftige Alternative zum weltweit verbreiteten Verbrennungsmotor gilt der Elektromotor. Für das erfolgreiche Ablösen der aktuellen Otto- und Dieselmotoren ist es jedoch nötig, die Technologie der Elektrofahrzeuge weiter zu forcieren, da diese gegenüber dem ausgereiften Verbrennungsmotor aktuell noch wenig konkurrenzfähig ist. Hier sind Politik und Wirtschaft gefordert, gemeinsam zu handeln, um die Forschung auf dem Gebiet Elektromobilität weiter zu fördern. Verschiedene Antriebskonzepte werden hierzu
aktuell von Forschung und Entwicklung weiterentwickelt. Vom reinen Elektrofahrzeug, welches vor allem noch Probleme in Bezug auf Reichweite vorweist, über Plug-InHybride (mit Verbrennungsmotor zur Verlängerung der Reichweite) bis hin zu Vollhybriden und Brennstoffzellentechnik wird gegenwärtig in verschiedene Richtungen geforscht, um die Konkurrenzfähigkeit gegenüber den am Markt vorherrschenden Verbrennungsmotoren zu erhöhen und damit das von der Bundesregierung ausgerufene Ziel von einer Million Elektroautos bis 2020 zu erreichen.
Zur Erreichung des Ziels hat die Regierung die Nationale Plattform Elektromobilität (NPE) gegründet, einem Beratungsgremium aus Industrie, Wissenschaft, Politik, Gewerkschaften und Verbänden. Der im Dezember 2014 erschiene Fortschrittsbericht gibt Aufschluss über aktuellen Stand zur Erreichung der gesetzten Ziele, zeigt die aktuelle Problematik auf und schlägt Lösungsansätze bzw. Maßnahmen zur Einhaltung der Ziele
vor. Zudem fördert Deutschland mit Staatsgeldern in Milliardenhöhe die Weiterentwicklung der Elektromobilität auf den verschiedenen Problemfeldern und arbeitet in enger Zusammenarbeit mit verschiedenen Wirtschaftsbranchen und Wissenschaft.
Inhaltsverzeichnis
- Einführung in die Thematik
- Politische Ziele im Inland
- Ziele und Maßnahmen der Bundesregierung
- Ziele der EU – Deutschland betreffend
- Kritik/Ziele der Opposition
- Ziele/Projekte auf Länderebene
- Aktueller Stand im Inland
- Aktueller Stand
- Problematik der Elektromobilität
- Fazit/Ausblick
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Seminararbeit befasst sich mit der Elektromobilität im individuellen Personen-Straßenverkehr und untersucht den aktuellen Stand sowie die politischen Ziele in Deutschland. Die Arbeit analysiert die Ziele und Maßnahmen der Bundesregierung, der EU und der einzelnen Bundesländer zur Förderung der Elektromobilität. Sie beleuchtet zudem die Problematik der Elektromobilität und die Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt, um die Technologie konkurrenzfähig zu machen.
- Politische Ziele und Strategien zur Förderung der Elektromobilität
- Aktueller Stand der Elektromobilität in Deutschland
- Herausforderungen und Probleme der Elektromobilität
- Fördermaßnahmen und Investitionen in Forschung und Entwicklung
- Zusammenarbeit von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel der Seminararbeit führt in die Thematik der Elektromobilität ein. Es werden die Gründe für die Bedeutung der Elektromobilität in Bezug auf die schwindenden Erdölreserven, die steigenden Ölpreise und die Reduktion der CO2-Emissionen erläutert. Das zweite Kapitel beleuchtet die politischen Ziele im Inland, wobei die Ziele und Maßnahmen der Bundesregierung, der EU und der einzelnen Bundesländer sowie die Kritik der Opposition dargestellt werden. Das dritte Kapitel befasst sich mit dem aktuellen Stand der Elektromobilität in Deutschland, inklusive der Problematik, die mit der Technologie verbunden ist. Das vierte Kapitel widmet sich einem Fazit und Ausblick.
Schlüsselwörter
Elektromobilität, Personen-Straßenverkehr, politische Ziele, Bundesregierung, EU, Länderebene, aktueller Stand, Problematik, Forschung und Entwicklung, Fördermaßnahmen, CO2-Emissionen, alternative Antriebstechnologien.
Häufig gestellte Fragen
Welche Ziele verfolgt die Bundesregierung bei der Elektromobilität?
Ein zentrales Ziel war es, bis zum Jahr 2020 eine Million Elektroautos auf deutsche Straßen zu bringen, um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern und CO2-Emissionen zu senken.
Was ist die Nationale Plattform Elektromobilität (NPE)?
Die NPE ist ein Beratungsgremium aus Politik, Industrie, Wissenschaft und Verbänden, das die Regierung bei der Umsetzung der Elektromobilitätsziele unterstützt und Fortschrittsberichte erstellt.
Warum ist der Elektromotor dem Verbrennungsmotor überlegen?
Elektromotoren sind lokal emissionsfrei, leiser und können mit erneuerbaren Energien betrieben werden, was sie zu einer nachhaltigen Alternative zu Otto- und Dieselmotoren macht.
Welche Probleme bremsen die Verbreitung von Elektroautos aktuell?
Herausforderungen sind vor allem die begrenzte Reichweite, hohe Anschaffungskosten, die noch lückenhafte Ladeinfrastruktur und die lange Dauer der Ladevorgänge.
Was sind Plug-In-Hybride?
Plug-In-Hybride kombinieren einen Elektromotor mit einem Verbrennungsmotor. Sie können extern geladen werden und nutzen den Verbrennungsmotor zur Verlängerung der Reichweite (Range Extender).
Wie fördert Deutschland die Forschung im Bereich Elektromobilität?
Der Staat investiert Milliardenbeträge in Forschungsprojekte, arbeitet eng mit der Automobilindustrie zusammen und fördert die Entwicklung neuer Batterietechnologien und Antriebskonzepte.
- Arbeit zitieren
- Hendrik Naujoks (Autor:in), 2015, Elektromobilität im individuellen Personen-Straßenverkehr, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/374788