Einleitung
Das Internet wird für die Informationssuche immer wichtiger. Es gibt zahlreiche Sammlungen von Internet-Quellen, zum Beispiel WWW-Kataloge wie Yahoo! oder Google, virtuelle Bibliotheken, Elektronische Bücher, Zeitschriften und Kataloge. Für alle diese Begriffe gibt es keine offiziellen Definitionen, deshalb werden sie teilweise synonym verwendet. Aus diesem Grund möchte ich zuerst versuchen, die verschiedenen Begriffe zu erklären und Unterschiede aufzuzeigen. Danach soll der Begriff der Virtuellen Bibliothek näher erläutert werden. Als Beispiel dafür möchte ich die Düsseldorfer Virtuelle Bibliothek genauer vorstellen. Für eine besonders anschauliche Darstellung habe ich meine Folien, die für den Vortrag gedacht waren, mit eingearbeitet. Aus diesem Grund kann es gelegentlich auch zur Dopplung von Aussagen kommen.
Inhaltsverzeichnis
I. Einleitung
II. Einführende Begriffsklärungen
1. Elektronische Bibliothek
2. Digitale Bibliothek
3. WWW-Kataloge
4. (Volltext-)Suchmaschinen
III. Was ist eine virtuelle Bibliothek?
1. Begriffliches
2. Zentrale Aspekte des Konzeptes virtuelle Bibliothek
3. Zweck einer virtuellen Bibliothek
4. Zugriff auf welche Art von Informationen?
IV. Die Düsseldorfer Virtuelle Bibliothek (DVB)
1. Hintergrundinformationen
2. Selbstbeschreibung der Düsseldorfer Virtuelle Bibliothek
3. Zugangsmöglichkeiten
4. In der DVB
V. Zusammenfassung
VI. Bibliographie
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit untersucht das Konzept der virtuellen Bibliothek als Antwort auf die wachsende Informationsflut im Internet und beleuchtet am Beispiel der Düsseldorfer Virtuellen Bibliothek (DVB), wie strukturierte, fachspezifische Sammlungen die Qualität der Online-Recherche für Studierende und Lehrende verbessern können.
- Grundlegende Begriffsbestimmungen im Kontext digitaler Informationsangebote
- Analyse der konzeptionellen Merkmale und Ziele virtueller Bibliotheken
- Vorstellung der Düsseldorfer Virtuellen Bibliothek als Best-Practice-Projekt
- Evaluation der Benutzerfreundlichkeit und Aktualität durch Link-Überprüfungen
- Herausforderungen bei der Pflege und Wartung webbasierter Informationsdienste
Auszug aus dem Buch
III. Was ist eine virtuelle Bibliothek?
Obwohl der Begriff ‚virtuelle Bibliothek‘ schon um 1980 aufkam und seit Beginn der 1990er Jahre fest etabliert ist, gibt es keine allgemein anerkannte Definition dafür. Diese mangelhafte konzeptionelle und definitorischen Durchdringung ist seitdem immer wieder beklagt worden.
Die vielen Ansätze, von denen ausgegangen wird, verstärken dieses Problem. So wird das gesamte Internet teilweise als virtuelle Bibliothek bezeichnet, immerhin sind dort sämtliche Informationen ‚virtuell‘ verfügbar.
Die Bezeichnung dafür zu verwenden, ist in meinen Augen etwas unpassend, da man unter einer Bibliothek meist einen geordneten Bestand von Informationsmitteln beziehungsweise das Gebäude, in dem dieser Bestand untergebracht ist, versteht. Obwohl das Internet zweifelsfrei einen virtuellen Charakter hat, ist es doch keine Bibliothek. Die meisten Informationen, selbst im wissenschaftlich genutzten Bereich, sind nur unzureichend oder überhaupt nicht erschlossen.
Anknüpfend an den Aspekt des Gebäudes könnte man jedoch bei einer virtuellen Bibliothek von einem Server sprechen, auf dem die Informationsquellen in geordneter Form bereit liegen. In diesem Punkt wäre die Bezeichnung als Bibliothek also zutreffend.
Zusammenfassung der Kapitel
I. Einleitung: Die Einleitung stellt die Bedeutung des Internets für die Informationssuche dar und skizziert die Zielsetzung, Begrifflichkeiten zu klären und die DVB als Beispiel vorzustellen.
II. Einführende Begriffsklärungen: Dieses Kapitel liefert Definitionen für wichtige Termini wie elektronische Bibliothek, digitale Bibliothek, WWW-Kataloge und Suchmaschinen.
III. Was ist eine virtuelle Bibliothek?: Hier werden die theoretischen Grundlagen des Begriffs sowie die zentralen Merkmale und der Zweck einer virtuellen Bibliothek erörtert.
IV. Die Düsseldorfer Virtuelle Bibliothek (DVB): Das Kapitel präsentiert die DVB, ihre Entstehungsgeschichte, das zugrundeliegende Konzept sowie eine praktische Evaluation ihrer Aktualität.
V. Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einem Resümee über den Nutzen virtueller Bibliotheken bei der Bewältigung der Informationsflut im Netz.
VI. Bibliographie: Das Verzeichnis listet die verwendeten Quellen und Internetreferenzen auf.
Schlüsselwörter
Virtuelle Bibliothek, Düsseldorfer Virtuelle Bibliothek, Internet-Recherche, digitale Informationsquellen, WWW-Kataloge, Fachinformationen, Bibliothekswesen, Informationssuche, Linksammlung, Internet-Quellen, Universitätsbibliothek, Informationserschließung, digitale Daten, Webseiten-Qualität.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit?
Die Arbeit befasst sich mit der Rolle virtueller Bibliotheken bei der strukturierten Erschließung von Internetquellen für die wissenschaftliche Arbeit.
Welche Themenfelder stehen im Mittelpunkt?
Im Fokus stehen die Definition digitaler Bibliotheksformen, der konzeptionelle Mehrwert von Linksammlungen und die praktische Umsetzung am Beispiel der Düsseldorfer Virtuellen Bibliothek.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, den Begriff der virtuellen Bibliothek zu schärfen und zu zeigen, wie eine systematische Kuratierung von Internetquellen den Zugang zu fachrelevanten Informationen optimieren kann.
Welche wissenschaftliche Methode wurde gewählt?
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Begriffsanalyse sowie einer explorativen Einzelfallstudie zur DVB, inklusive einer quantitativen Überprüfung der Link-Aktualität.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine terminologische Abgrenzung, die theoretische Konzeption virtueller Bibliotheken und eine detaillierte Fallstudie zur DVB.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Virtuelle Bibliothek, Informationserschließung, Fachdatenbanken und Internet-Recherche definiert.
Warum ist eine manuelle Kuratierung bei der DVB notwendig?
Da Suchmaschinen oft unstrukturiert arbeiten und unpräzise Ergebnisse liefern, bietet die manuelle Auswahl durch Fachreferenten eine deutlich höhere Qualität für Studierende und Lehrende.
Wie geht die DVB mit der Problematik von "toten Links" um?
Obwohl eine automatisierte Prüfung erfolgt, ist die manuelle Pflege sehr zeitintensiv, weshalb die Aktualität trotz des hohen Niveaus der Linksammlung eine ständige Herausforderung für die Bibliotheksmitarbeiter darstellt.
- Citar trabajo
- M.A. Annett Rischbieter (Autor), 2004, DVB - Düsseldorfer Virtuelle Bibliothek, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/37500