DVB - Düsseldorfer Virtuelle Bibliothek


Hausarbeit, 2004

17 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Einführende Begriffsklärungen
1. Elektronische Bibliothek
2. Digitale Bibliothek
3. WWW-Kataloge
4. (Volltext-)Suchmaschinen

III. Was ist eine virtuelle Bibliothek?
1. Begriffliches
2. Zentrale Aspekte des Konzeptes virtuelle Bibliothek
3. Zweck einer virtuellen Bibliothek
4. Zugriff auf welche Art von Informationen?

IV. Die Düsseldorfer Virtuelle Bibliothek (DVB)
1. Hintergrundinformationen
2. Selbstbeschreibung der Düsseldorfer Virtuelle Bibliothek
3. Zugangsmöglichkeiten
4. In der DVB

V. Zusammenfassung

VI. Bibliographie

I. Einleitung

Das Internet wird für die Informationssuche immer wichtiger. Es gibt zahlreiche Sammlungen von Internet-Quellen, zum Beispiel WWW-Kataloge wie Yahoo![1] oder Google[2], virtuelle Bibliotheken, Elektronische Bücher, Zeitschriften und Kataloge.

Für alle diese Begriffe gibt es keine offiziellen Definitionen, deshalb werden sie teilweise synonym verwendet. Aus diesem Grund möchte ich zuerst versuchen, die verschiedenen Begriffe zu erklären und Unterschiede aufzuzeigen.

Danach soll der Begriff der Virtuellen Bibliothek näher erläutert werden. Als Beispiel dafür möchte ich die Düsseldorfer Virtuelle Bibliothek[3] genauer vorstellen.

Für eine besonders anschauliche Darstellung habe ich meine Folien, die für den Vortrag gedacht waren, mit eingearbeitet. Aus diesem Grund kann es gelegentlich auch zur Dopplung von Aussagen kommen.

II. Einführende Begriffsklärungen

Zuerst sollen einige wichtige Begriffe, die im Zusammenhang mit der Sammlung von Internet-Quellen häufig genannt werden, erklärt werden.

Diese Begriffe werden teilweise unterschiedlich definiert. Die folgenden Definitionen habe ich der Homepage der Virtuellen Bibliothek der FH Hannover[4] entnommen.

1. Elektronische Bibliothek

Eine elektronische Bibliothek bietet über elektronische Zugangssysteme, wie zum Beispiel OPACs, Zugriff auf den Bestand einer Bibliothek. Heute gehört zu den Diensten einer elektronischen Bibliothek auch die Bereitstellung eines Zugangs zum Internet.

2. Digitale Bibliothek

In einer digitalen Bibliothek werden Volltexte in elektronischer Form abgespeichert. Diese werden den Benutzern zugänglich gemacht. Der Zugriff kann auf bestimmte Benutzergruppen (Uni-Angehörige) beschränkt oder kostenpflichtig sein.

3. WWW-Kataloge

Das sind große Universal-Kataloge zu allen Themen. Internet-Seiten müssen selbst erschlossen und in bestimmte Fächer oder Kategorien gegliedert werden, da die Verweise häufig ohne weitere Anmerkungen sind.

4. (Volltext-)Suchmaschinen

Internet-Seiten werden selbständig durchsucht (von sogenannten Robots oder Spidern) und in eine Datenbank gespeist. Es gibt keine manuelle Nachbearbeitung. Die Suche ist nur im Volltext möglich, kann aber auf bestimmte Felder (zum Beispiel Seitentitel) einer HTML-Seite begrenzt werden.

Unter Begriffen wie ‚Internet-Guides‘ oder Fachinformationssammlungen versteht man eine Sammlung von Internet-Quellen, meist für ein bestimmtes Fach. Diese Sammlungen stehen aber meist für sich, und bieten keine weiteren Informationen, die zum Beispiel in einer realen Bibliothek vorhanden wären.

III. Was ist eine virtuelle Bibliothek?

1. Begriffliches

Obwohl der Begriff ‚virtuelle Bibliothek‘ schon um 1980 aufkam und seit Beginn der 1990er Jahre fest etabliert ist, gibt es keine allgemein anerkannte Definition dafür. Diese mangelhafte konzeptionelle und definitorischen Durchdringung ist seitdem immer wieder beklagt worden.[5]

Die vielen Ansätze, von denen ausgegangen wird, verstärken dieses Problem. So wird das gesamte Internet teilweise als virtuelle Bibliothek bezeichnet[6], immerhin sind dort sämtliche Informationen ‚virtuell‘ verfügbar.

Die Bezeichnung dafür zu verwenden, ist in meinen Augen etwas unpassend, da man unter einer Bibliothek meist einen geordneten Bestand von Informationsmitteln beziehungsweise das Gebäude, in dem dieser Bestand untergebracht ist, versteht.

Obwohl das Internet zweifelsfrei einen virtuellen Charakter hat, ist es doch keine Bibliothek. Die meisten Informationen, selbst im wissenschaftlich genutzten Bereich, sind nur unzureichend oder überhaupt nicht erschlossen.

Anknüpfend an den Aspekt des Gebäudes könnte man jedoch bei einer virtuellen Bibliothek von einem Server sprechen, auf dem die Informationsquellen in geordneter Form bereit liegen. In diesem Punkt wäre die Bezeichnung als Bibliothek also zutreffend.

2. Zentrale Aspekte des Konzeptes virtuelle Bibliothek

Trotz der Definitionsvielfalt des Begriffes der virtuellen Bibliothek tauchen bei den meisten Autoren ähnliche Beschreibungen auf. Heidrun Wiesenmüller vereinigt diese als konstituierende Kennzeichen einer virtuellen Bibliothek[7].

Im einzelnen sind das:

- das Vorliegen digitaler Daten, denn die „Digitalisierung ist die technische Grundlage virtueller Bücher und somit auch virtueller Bibliotheken“[8].
- die durch die Vernetzung erreichte Ortsungebundenheit, es gibt also „Datennetze und entsprechende Telekommunikationstechniken über die binäre Daten versendet werden können“[9]. Eine ausreichende Vernetzung garantiert den Zugang von überall her.
- der verbesserte Zugang über eine einheitliche Benutzeroberfläche sowie Mehrwertleistungen für die Benutzer sollen den Umgang und die Nutzung der Funktionen der virtuellen Bibliothek erleichtern.

[...]


[1] http://www.yahoo.de oder http://www.yahoo.com

[2] http://www.google.de

[3] http://www.uni-duesseldorf.de/ulb/virtbibl.html

[4] Vgl. http://www.fh-hannover.de/bibl/vb/einf_was.htm

[5] Vgl. Oswald: Die virtuelle Bibliothek, S.107

[6] Vgl. Binder: Die virtuelle Bibliothek ist Internet-Realität, S.217

[7] Vgl. Wiesenmüller: Das Konzept der ‚Virtuellen Bibliothek‘ im deutschen Bibliothekswesen der 1990er Jahre, S.18

[8] Nohr: Virtuelle Bibliotheken, S.824

[9] Wiesenmüller: Das Konzept der ‚Virtuellen Bibliothek‘ im deutschen Bibliothekswesen der 1990er Jahre, S.19

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten

Details

Titel
DVB - Düsseldorfer Virtuelle Bibliothek
Hochschule
Universität Leipzig  (für Kulturwissenschaften)
Veranstaltung
Hermeneutische Übungen
Note
1,0
Autor
Jahr
2004
Seiten
17
Katalognummer
V37500
ISBN (eBook)
9783638368230
Dateigröße
526 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Düsseldorfer, Virtuelle, Bibliothek, Hermeneutische
Arbeit zitieren
M.A. Annett Rischbieter (Autor), 2004, DVB - Düsseldorfer Virtuelle Bibliothek, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/37500

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