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Qi Gong. Eine Anleitung zur Atmung nach fernöstlicher, westlicher und ganzheitlicher chinesischer Tradition

Titel: Qi Gong. Eine Anleitung zur Atmung nach fernöstlicher, westlicher und ganzheitlicher chinesischer Tradition

Fachbuch , 2017 , 55 Seiten , Note: 1,5

Autor:in: Britta van Tast (Autor:in)

Ratgeber - Gesundheit
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit dreht sich um eine essentielle Ressource unseres Lebens und spannt dabei den Bogen von West nach Fernost: Atem nach westlicher Vorstellung (naturwissenschaftlich, faktenbasiert) über mögliche Brücken zwischen westlicher und fernöstlicher Welt, die sowohl in westlicher als auch in fernöstlicher Literatur beschrieben wird, bis hin zu den Atemtechniken nach chinesischer Tradition (ganzheitlich).

Diese Arbeit ist im Rahmen des Ausbildungsabschnittes zur Qi-Gong-Kursleiterin bei der Deutschen Qigong Gesellschaft e.V. entstanden. Da sich immer weitere interessante Aspekte und Sachverhalte bei der Recherche über Atem und Atemtechniken ergeben hatten, habe ich mich entschlossen, nicht nur die „obligatorischen“ Seiten für die Abschlussarbeit zusammenzustellen, sondern das zusammengetragene Wissen in einem etwas größeren Rahmen weiteren Interessenten zugänglich zu machen. Ich wünsche mir, dass ich damit den einen oder anderen inspirieren kann.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Einleitung

Atmung nach westlicher Vorstellung (faktenbasierte Betrachtung)

Der Atemprozess und in die Atmung involvierte Muskulatur

Brücken zwischen westlicher und östlicher Vorstellung?

Ein Kapitelvorwort

Terlusollogie – Hyothesen zu Atemtypen

Exkurs: Bioelektrizität und Biophotonen – die Brücke?

Atmung nach chinesischer Vorstellung (ganzheitliche Betrachtung)

Die Geschichte der Atemtechniken in der chinesischen Kultur

Atemtechniken

Natürliches Atmen

Harmonisieren des Atems

Fingeratmung

„Die Weisen atmen durch die Füße.“

Lao Gong-Atmung

Brustkorbatmung

Bauchatmung

Normal – buddhistisch

Gegenläufig – daoistisch

In das Herz atmen

Atmung des Atemanhaltens

Komplettes Ein- und Ausatmen

Körperatmung oder Hautatmung

Hand- und Fußatmung

Yin-Atmung

Leere-Atmung (Empty Force Breathing)

Knochen-Atmung

Thread Breathing

Kompressionsatmung (Eisenhemd-Qi Gong)

„Winterschlaf“-Atmung

Atmung der Schildkröte

Geist-(Shen)-Atmung

Wirkliches Atmen

Zurück-zur-Kindheit-Atmung (Fǎn Tóng, 返童) – auch Embryonalatmung (Tái Xī, 胎息)

Übungen mit Bezug zur Atmung oder Lungenfunktion aus dem Tai Ji Qi Gong (太极气功十八式)

Verbrauchte Luft ausatmen und frische Luft einatmen (Dao-Übung)

Xi Xi Hu-Gehen

Die Sechs Heilenden Laute

1. Laut Si – Metall, Lunge/Dickdarm

2. Laut He – Feuer, Herz/Dünndarm

3. Ton Shui – Wasser, Niere/Blase

4. Laut Xu – Holz, Leber/Gallenblase

5. Laut Hu – Erde, Magen/Milz-Pankreas

6. Ton Xi – Pericard/3-Erwärmer

Abschließende Bemerkungen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die vielfältigen Aspekte der Atmung sowohl aus westlicher, naturwissenschaftlicher Sicht als auch aus der ganzheitlichen chinesischen Perspektive des Qi Gong zu beleuchten. Dabei soll aufgezeigt werden, wie Atemtechniken im Qi Gong nicht nur zur Gesundheitsförderung und Entspannung dienen, sondern auch als präzise Instrumente zur Steuerung des Qi-Flusses und zur Entwicklung innerer Kraft eingesetzt werden.

  • Vergleich physiologischer Grundlagen der Atmung mit daoistischen Atemtechniken
  • Die Rolle der Atmung zur Regulation von Stress und emotionalem Gleichgewicht
  • Methodische Einführung in diverse Qi Gong-Atemtechniken vom Anfängerniveau bis zur Embryonalatmung
  • Analyse des Einflusses von Atemübungen auf die Energiezentren (Dan Tian) und den Qi-Fluss
  • Praktische Anleitungen und Hinweise zu den Sechs Heilenden Lauten

Auszug aus dem Buch

Bauchatmung

Unter der Bauchatmung versteht man das Einbeziehen des Zwerchfells und damit auch des Unterleibes in die Atmung. Wenn sich – zusätzlich zur Vergrößerung des Brustraumes über die Hebelwirkung der Atemmuskeln auch noch das Zwerchfell anspannt und damit in Richtung Bauchraum senkt, vergrößert sich der Raum, in dem sich die Lungen ausdehnen können gegenüber der reinen Brustatmung. Durch das Absenken des Zwerchfells wird gleichzeitig das Volumen des Bauchraumes verkleinert, die inneren Organe „zusammengedrückt“ bzw. diese „weichen“ aus, was sich durch das Ausdehnen des Bauches beim Einatmen äußert. Sie wandern beim Ausatmen wieder an ihre angestammten Plätze zurück. Durch diese Atembewegung des Bauches werden die inneren Organe „massiert“. Denn sobald sich das Zwerchfell beim Ausatmen entspannt, hebt es sich wieder kuppelartig in Richtung Brustkorb, so dass es im Bauchraum wieder mehr Platz für die Organe gibt.

Die Bauchatmung hat neben dem Effekt der „Massage“ der inneren Organe noch weitere positive Aspekte [Yan1997]:

Stärkung der Muskeln im Bauchraum. Durch die ständige Bewegung des Bauchraumes wird der Qi- sowie Blutfluss in und um die inneren Organe angeregt. Darüber hinaus hält der angeregte Qi-Fluss das Gouverneursgefäß (Du Mai) durchlässig und ermöglicht so eine Balance von Qi im gesamten Körper.

Effizienter Qi-Fluss von den Nieren zum Unteren Dan Tian. Die Muskelbewegung der Bauchatmung unterstützen, dass das Qi, das aus der Nierenessenz gebildet wird, vermehrt in das Untere Dan Tian geleitet wird. Bei vermehrter Bauchatmung wird die Essenz effizienter umgesetzt und kann im Unteren Dan Tian konserviert werden.

Erhöht das Wasser-Qi (Ursprungs-Qi).

Zusammenfassung der Kapitel

Atmung nach westlicher Vorstellung (faktenbasierte Betrachtung): Dieses Kapitel beschreibt die biologische Entwicklung der Lunge, den Atemprozess und die beteiligten Muskeln sowie die Auswirkungen von Stress auf die Atmung.

Brücken zwischen westlicher und östlicher Vorstellung?: Hier werden Hypothesen zur Verbindung von Bioelektrizität und Qi sowie Einflüsse von Sonnen- und Mondstand auf Atemtypen (Terlusollogie) diskutiert.

Atmung nach chinesischer Vorstellung (ganzheitliche Betrachtung): Dieser Teil erläutert die Bedeutung der Lunge als "Premierminister" im chinesischen Verständnis und wie durch Atmung Nahrung in Nähr- und Abwehr-Qi umgewandelt wird.

Atemtechniken: Ein umfassender Katalog verschiedener Übungen, vom natürlichen Atmen bis zur komplexen Embryonalatmung, inklusive der theoretischen Hintergründe für Fortgeschrittene.

Übungen mit Bezug zur Atmung oder Lungenfunktion aus dem Tai Ji Qi Gong (太极气功十八式): Praxisorientierte Beschreibung konkreter Übungsabläufe aus dem Tai Ji Qi Gong, wie das "Qi wecken" oder die "Sechs Heilenden Laute".

Schlüsselwörter

Qi Gong, Atmung, Bauchatmung, Lunge, Energiekreislauf, Dan Tian, Qi, Daoismus, Kampfkunst, Terlusollogie, Stressabbau, Atemtechniken, Heilende Laute, Energiefluss, Yin und Yang.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der zentralen Bedeutung der Atmung im Kontext von Qi Gong und Tai Ji Quan und stellt eine Verbindung zwischen westlichen physiologischen Erkenntnissen und östlicher energetischer Lehre her.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die Untersuchung des Atemvorgangs an sich, die Auswirkungen emotionaler Zustände auf das Atmen sowie die praktische Anwendung von Atemtechniken zur Lenkung von Qi und zur Stärkung der Gesundheit.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, dem Leser die Vielfalt und Tiefe der Atemtechniken im Qi Gong nahezubringen und aufzuzeigen, wie diese zur Regulierung von Körper, Geist und Energie effektiv genutzt werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin stützt sich auf eine fundierte Literaturrecherche, kombiniert mit eigenen Beobachtungen während ihrer Ausbildung zur Qi Gong-Kursleiterin und dem Abgleich von westlichen medizinischen Grundlagen mit überliefertem asiatischen Wissen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine westliche Analyse der Lungenfunktion, eine philosophische Brücke zur Bioelektrizität, eine ganzheitliche chinesische Sichtweise sowie eine detaillierte Auflistung und Anleitung zahlreicher Atemtechniken.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Qi Gong, Atmung, Dan Tian, Qi-Fluss, Bauchatmung, Yin-Yang und Energiezentren.

Wie unterscheidet sich die buddhistische von der daoistischen Bauchatmung?

Die buddhistische Bauchatmung ist eher entspannungsorientiert und entspricht der natürlichen Atmung, während die daoistische (gegenläufige) Bauchatmung den Bauch beim Einatmen einzieht, um Qi zu konsolidieren und Jin-Kraft in der Kampfkunst zu entwickeln.

Warum ist das "Schließen der Elsterbrücke" wichtig?

Das Schließen der Elsterbrücke durch das Anlegen der Zungenspitze an den Gaumen verbindet das Zentral- und das Lenkergefäß und sorgt so für einen durchgängigen, harmonischen Qi-Kreislauf.

Was bedeutet das "Atmen durch die Füße"?

Es handelt sich um eine meditative Technik im Qi Gong-Stand, bei der man sich vorstellt, frisches Qi über die Fußsohlen (Yong Quan) einzuatmen und verbrauchtes Qi über die Fersen abzugeben.

Gibt es Kontraindikationen für bestimmte Atemübungen?

Ja, insbesondere bei der daoistischen umgekehrten Bauchatmung warnt die Autorin ausdrücklich bei Vorliegen von Magengeschwüren oder Darmblutungen aufgrund des erhöhten Drucks im Bauchraum.

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Details

Titel
Qi Gong. Eine Anleitung zur Atmung nach fernöstlicher, westlicher und ganzheitlicher chinesischer Tradition
Note
1,5
Autor
Britta van Tast (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
55
Katalognummer
V375075
ISBN (eBook)
9783668524323
ISBN (Buch)
9783668524330
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Qigong Atemtechnik Tai Ji Lebenspflege Lebensqualität
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Britta van Tast (Autor:in), 2017, Qi Gong. Eine Anleitung zur Atmung nach fernöstlicher, westlicher und ganzheitlicher chinesischer Tradition, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/375075
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Leseprobe aus  55  Seiten
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