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Genres in Abonnement- und Kaufpresse im Vergleich

Title: Genres in Abonnement- und Kaufpresse im Vergleich

Term Paper , 2002 , 22 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Christian Bollert (Author)

Communications - Print Media, Press
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Die Hausarbeit liefert einen Vergleich der vier Darstellungsformen: Interview, Kommentar, Reportage und Rezension. Diese Genres wurden anhand von zwei Tageszeitungen analysiert (Bild und taz).

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffe

3 Interview

3.1 Gemeinsamkeiten

3.2 Unterschiede

4 Reportage

4.1 Gemeinsamkeiten

4.2 Unterschiede

5 Kommentar

5.1 Gemeinsamkeiten

5.2 Unterschiede

6 Rezension/Kritik

6.1 Gemeinsamkeiten

6.2 Unterschiede

7 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit vergleicht die Verwendung journalistischer Genres in Abonnement- und Kaufzeitungen, um zu untersuchen, ob unterschiedliche Rezeptionsgewohnheiten die Wahl und Ausgestaltung dieser Darstellungsformen beeinflussen. Die Forschungsfrage zielt darauf ab, zu belegen, dass Kaufzeitungen aufgrund ihrer auf Schnelligkeit ausgelegten Nutzung den Genres weniger Raum einräumen als Abonnementzeitungen.

  • Vergleichende Analyse der Zeitungstypen "taz" und "Bild"
  • Untersuchung der Genres Interview, Reportage, Kommentar und Rezension
  • Quantitative Auswertung und qualitative Merkmalsanalyse
  • Einfluss der Rezeption auf die journalistische Gestaltung
  • Abgrenzung von Nachricht und Meinung in verschiedenen Medientypen

Auszug aus dem Buch

3.1 Gemeinsamkeiten

Beide Zeitungen nutzen das Genre um aktuelle Probleme zu personalisieren, sie dem Leser näher zu bringen. Beispielsweise bat die „Bildzeitung“ am 22.01.2002 den Service Chef von DaimlerChrysler um Lösungsvorschläge für die aktuelle Rezession. Ein anderes Beispiel wäre das Interview der „taz“ vom 21. Januar zum Thema „Transrapid“. Ein Professor für Transportwirtschaft beantwortete die Fragen der „taz“-Redakteure. Die Interviews bekommen in beiden Zeitungen mehr Platz eingeräumt, als andere Genres. Wichtige Interviews werden auf den ersten Seiten plaziert. Es finden sich jedoch in der „taz“ sowie in der „Bild“ in fast allen Ressorts Interviews. Das Genre ist durchgehend anzutreffen. Es ist auf kein Ressort festgelegt.

Interviews sind im Politikressort gleichermaßen vertreten, wie im Sport- oder Kulturressort. Beide Zeitungen interviewen zu aktuellen Themen Entscheidungsträger und Sachverständige, die direkt mit der Thematik vertraut sind. Die Bedeutung des Interviews für beide Zeitungen lässt sich an der folgenden Beobachtung besonders gut aufzeigen: In den zehn untersuchten Tagen waren sowohl bei der „taz“ als auch bei der „Bildzeitung“ die Artikel mit der größten Länge Interviews. Neben dem informierenden Charakter besitzen Interviews in beiden Zeitungen einen gewissen Unterhaltungs- und Auflockerungswert. Trotzdem betreiben beide Presseorgane keine tägliche Interviewrubrik. Weder in der „taz“ noch in der „Bild“ erschienen in den zehn Untersuchungstagen Umfragen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Hier wird die zentrale Hypothese aufgestellt, dass Kaufzeitungen den Darstellungsformen aufgrund spezieller Rezeptionsweisen weniger Raum geben als Abonnementzeitungen.

2 Begriffe: Dieses Kapitel liefert die notwendigen Definitionen der Fachtermini wie Genre, Kauf- und Abonnementpresse sowie der untersuchten Darstellungsformen.

3 Interview: Es wird analysiert, wie beide Zeitungen Interviews zur Personalisierung nutzen, wobei die „taz“ deutlich mehr Platz für ausführliche Gespräche bietet als die „Bild“.

4 Reportage: Dieses Kapitel zeigt auf, dass die „Bildzeitung“ auf das platzintensive Genre der Reportage verzichtet, während die „taz“ es für vertiefende Hintergrundberichte einsetzt.

5 Kommentar: Untersucht wird die Platzierung und Häufigkeit von Kommentaren, wobei die „taz“ längere Texte bevorzugt und die „Bild“ auf kürzere Einheiten setzt.

6 Rezension/Kritik: Der Vergleich offenbart, dass die „taz“ eine größere Vielfalt an Rezensionen abdeckt, während die „Bild“ sich fast ausschließlich auf Kinokritiken beschränkt.

7 Fazit: Die Hypothesen werden zusammenfassend bewertet; das Ergebnis bestätigt die Tendenz zu mehr Raum und Tiefe in der Abonnementpresse gegenüber der Kaufpresse.

Schlüsselwörter

Journalismus, Zeitungsgenres, Abonnementzeitung, Kaufzeitung, taz, Bildzeitung, Medienrezeption, Interview, Reportage, Kommentar, Rezension, journalistische Darstellungsformen, Medienvergleich, Zeitungsanalyse, Qualitätspresse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit vergleicht die Art und Weise, wie Abonnementzeitungen (am Beispiel der „taz“) und Kaufzeitungen (am Beispiel der „Bild“) journalistische Genres verwenden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum steht der Vergleich der journalistischen Darstellungsformen Interview, Reportage, Kommentar und Rezension in Bezug auf ihre Länge, Häufigkeit und inhaltliche Ausgestaltung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Verifizierung der Hypothese, dass Kaufzeitungen den Artikeln aufgrund des schnellen Rezeptionsverhaltens ihrer Leser weniger Platz einräumen als Abonnementzeitungen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine zehn Tage umfassende quantitative und qualitative Analyse der beiden genannten Tageszeitungen durchgeführt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die vier genannten Genres jeweils unterteilt in ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den beiden Zeitungstypen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Journalismus, Zeitungsgenres, Medienrezeption, taz, Bildzeitung und der komparative Medienvergleich.

Warum wird die „Bild am Sonntag“ von der Analyse ausgeschlossen?

Sie wird ausgeschlossen, da ihr Konzept zu stark von der täglichen „Bildzeitung“ abweicht und sie zudem eine andere Struktur aufweist, was die Vergleichbarkeit mit der „taz“ stören würde.

Welche Rolle spielt die Länge der Artikel bei der Schlussfolgerung?

Die Länge der Artikel dient als quantitativer Beleg: Da die 15 längsten Artikel des Untersuchungszeitraums in der „taz“ erschienen, wird die Hypothese gestützt, dass Qualitätszeitungen mehr Raum für komplexe Darstellungen bieten.

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Details

Title
Genres in Abonnement- und Kaufpresse im Vergleich
College
University of Leipzig  (Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft; Allgemeine und Spezielle Journalistik)
Course
Grundlagen des Printjournalismus
Grade
1,3
Author
Christian Bollert (Author)
Publication Year
2002
Pages
22
Catalog Number
V3752
ISBN (eBook)
9783638123228
ISBN (Book)
9783638638326
Language
German
Tags
Genres Abonnement- Kaufpresse Vergleich Grundlagen Printjournalismus
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christian Bollert (Author), 2002, Genres in Abonnement- und Kaufpresse im Vergleich, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/3752
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