Green Logistics. Darstellung und Evaluierung des CO2-Fußabdrucks in der Logistikbranche


Bachelorarbeit, 2017

56 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

III
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis ... III
Abkürzungsverzeichnis ...V
Abbildungsverzeichnis...VI
Tabellenverzeichnis ...VI
1
Einleitung... 1
1.1
Motivation und Problemstellung ... 1
1.2
Zielsetzung... 3
1.3
Methodik ... 3
2
Grundlagen der grünen Logistik ... 4
2.1
Ursprung und Definition der Logistik ... 4
2.2
Abgrenzung zur grünen Logistik ... 5
2.3
Handlungsfelder der grünen Logistik... 7
2.4
Grüne Logistik als Wettbewerbsvorteil ... 8
2.5
Ursprung und Definition der Nachhaltigkeit... 9
2.6
3-Säulen-Modell der Nachhaltigkeit ... 11
2.6.1
Ökologische Dimension... 12
2.6.2
Ökonomische Dimension... 12
2.6.3
Soziale Dimension... 13
3
CO
2
-Emissionen in der Logistikbranche... 14
3.1
Begriffsbestimmung CO
2
-Emission ... 14
3.2
Treibhauseffekt ... 15
3.3
CO
2
-Emissionen im Güterverkehr ... 16
4
Darstellung des CO
2
-Fußabdrucks... 18
4.1
Der CO
2
-Fußabdruck und seine Bedeutung in der Logistik ... 18
4.1.1
CO
2
-Fußabdruck eines Unternehmens ... 20
4.1.2
CO
2
-Fußabdruck eines Produkts... 22
4.1.3
CO
2
-Fußabdruck einer Transportleistung... 23
4.2
Unterschiede bei der Berechnung... 24
4.3
Ökonomischer Fußabdruck... 25
4.4
Ökobilanzen ... 27
4.5
Nutzen des CO
2
-Fußabdrucks für Unternehmen ... 27
4.5.1
Einsparpotentiale... 28
4.5.2
Umsatzsteigerungen und Wettbewerbsvorteile ... 28

IV
4.5.3
Risikominimierung ... 29
4.5.4
Reputation und Imagefaktoren ... 29
4.5.5
Erfolgskontrolle bisheriger Maßnahmen ... 29
4.6
Grenzen des CO
2
-Fußabdrucks... 30
4.7
Ansätze zur Reduzierung des CO
2
-Fußabdrucks ... 31
4.7.1
Kombinierter Verkehr... 31
4.7.2
Kraftstoffeinsparung durch Fahrertraining ... 32
4.7.3
Moderne Softwarelösungen... 33
4.8
Energieeffiziente Fahrzeugtechnik ... 34
4.8.1
Verbesserte Aerodynamik ... 35
4.8.2
Rollwiderstandsoptimierte Reifen ... 35
5
Bewertung ... 36
6
Ausblick ... 40
7
Fazit... 41
Quellenverzeichnis ... 43

V
Abkürzungsverzeichnis
CCF
Corporate Carbon Footprint
CF
Carbon Footprint
f.
folgende
GHG Proto-
col
Greenhouse Gas Protocol
IPCC
Intergovernmental Panel on Climate Change
ISO
Internationale Organisation für Normung
o.J.
ohne Jahresangabe
o.V.
ohne Verfasserangabe
PCF
Product Carbon Footprint
URL
Uniform Resource Locator

VI
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Begriffsverständnis Green Logistics ... 5
Abbildung 2: 3-Säulen-Modell der Nachhaltigkeit ... 11
Abbildung 3: Relevante Treibhausgase ... 19
Abbildung 4: Differenzierung der unterschiedlichen Scopes lt. GHG-Protocol
... 22
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: Verkehrsleistung und CO
2
-Emissionen in Deutschland, Stand 2005
... 16

1
1 Einleitung
1.1 Motivation und Problemstellung
Die stetig voranschreitende Globalisierung hat die Rahmenbedingungen für
Unternehmen und die Gesellschaft in den letzten Jahren maßgeblich verän-
dert. Globaler Handel und Reisen in alle Länder der Erde sind für uns selbst-
verständlich geworden und aus unserer heutigen Gesellschaft nicht mehr weg-
zudenken. Insbesondere für Unternehmen eröffnen sich im Rahmen der Glo-
balisierung zahlreiche neue Möglichkeiten. Neben der Erschließung von
neuen Absatzmärkten erhalten sie erleichterten Zugang zu günstigen Rohstof-
fen und Arbeitskräften. Auf der anderen Seite bringt die Globalisierung auch
neue Herausforderungen mit sich und rückt andere Probleme in den Mittel-
punkt der Betrachtung. Die wachsende Weltwirtschaft und der steigende
Wohlstand sind als Gründe für ein weltweit verstärktes Verkehrsaufkommen,
einen erhöhten Energie- und Ressourcenverbrauch sowie eine kontinuierliche
Zunahme an Abfällen und Emissionen zu nennen.
1
Durch den Abbau von Zöllen und einen hohen Wettbewerbsdruck verlagert
sich die Produktion häufig in Regionen mit den günstigsten Herstellkosten. Da-
mit einhergehend ist auf der einen Seite ein steigendes Transportaufkommen
für die Bereitstellung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen für die global ansäs-
sigen Fertigungsstätten zu beobachten, andererseits resultiert daraus ein er-
höhtes Verkehrsaufkommen für die weltweite Verteilung der fertigen Güter. Im
Rahmen dieser Entwicklung ergibt sich eine zunehmend bedeutende Rolle für
den Bereich des Transport- und Logistikwesens in den länderübergreifenden
Produktions- und Distributionsgeflechten der international tätigen Unterneh-
men.
2
In den vergangenen 100 Jahren hat sich das weltweite Klima deutlich erwärmt.
Der überwiegende Teil dieser Erwärm
ung ist laut Aussage des ,,
Zwischen-
1
Vgl. Koch, S. (2012), S. V.
2
Vgl. Koch, S. (2012), S. VII.

2
staatlichen Ausschusses für Klimaveränderungen
"
(IPCC) mit hoher Wahr-
scheinlichkeit durch menschliche Aktivitäten verursacht worden. Eine bedeu-
tende Rolle spielt dabei das Klimagas CO
2
.
3
In der Klimapolitik besteht große Einigkeit darüber, dass die globale Erderwär-
mung auf zwei Grad Celsius beschränkt werden muss. Andernfalls sind die
Folgen für die menschliche Gesellschaft und die natürlichen Ökosysteme un-
absehbar und unumkehrbar. Man spricht vom sogenannten Zwei-Grad-Ziel.
4
Infolge großer mediale
r Aufmerksamkeit hat das Thema ,,Green Logistics"
so-
mit in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen und ist dadurch auch
in den Fokus vieler Unternehmen gerückt. Die Logistikprozesse sollen dabei
durch eine Umstrukturierung umweltgerechter und ressourceneffizienter ge-
staltet werden.
5
Als integrativer Bestandteil komplexer Wertschöpfungsnetzwerke werden die
Logistikdienstleister mit wachsenden Anforderungen seitens der Auftraggeber
konfrontiert. Hiermit sind jedoch nicht nur der Preis und die Dienstleistungs-
qualität gemeint. Die genaue Berechnung und Auswertung der Treibhaus-
gasemissionen gewinnt in der täglichen Praxis zunehmend an Bedeutung. Die
Anforderungen an die Logistikunternehmen hinsichtlich der Bereitstellung aus-
sagekräftiger Emissionskennzahlen sind in den vergangenen Jahren stark ge-
stiegen.
6
Ein bedeutendes Instrument der
,,
grünen Logistik
"
stellt in diesem Zusammen-
hang die Erstellung eines CO
2
-Fußabdrucks von Unternehmen, Produkten so-
wie Transportdienstleistungen dar, das Carbon Footprinting. Durch dieses
Verfahren sind Verlader, Spediteure, Transportunternehmen, Empfänger und
Dritte in der Lage, die klimarelevanten Folgen des Wirtschaftens einzuschät-
zen.
7
3
Vgl. Wittenbrink, P. (2014), S. 297.
4
Vgl. KlimaJournalistenBüro UG (2013), Abruf am 22.05.2017.
5
Vgl. Vehlow, S. (o.J.), Abruf am 22.05.2017.
6
Vgl. Gogolin, M. (2015), S. IX.
7
Vgl. Lohre, D. (2011), S. 5, Abruf am 22.05.2017.

3
1.2 Zielsetzung
Das konkrete Ziel dieser Arbeit ist es, dem Leser vor dem Hintergrund des
globalen Klimawandels eine theoretische Einführung in den Bereich einer
nachhaltigen und ökologischen Logistik zu geben. Die Bachelorarbeit kon-
zentriert sich dabei auf ein zentrales Instrument der grünen Logistik, den so-
genannten CO
2
-Fußabdruck. Es soll untersucht werden, inwieweit der CO
2
-
Fußabruck als messbare Größe als Nachhaltigkeitsindikator in der Logistik-
branche geeignet bzw. einsetzbar ist. Im Sinne einer nachhaltigkeitsorientier-
ten Logistik soll dem Leser darüber hinaus aufgezeigt werden, dass zwischen
Ökologie und Ökonomie nicht zwangsläufig ein Zielkonflikt bestehen muss.
1.3 Methodik
Die vorliegende Arbeit weist einen theoretischen Bezugsrahmen auf und ba-
siert auf einem reinen Literaturstudium. Als Literatur dienen sowohl Fachbü-
cher, Internetquellen sowie ausgewählte Studien. Zunächst wird der Leser
durch allgemeine Definitionen und die möglichen Handlungsbereiche an die
Thematik der grünen Logistik herangeführt. Der folgende Teil bildet die Basis
für den Hauptteil der Arbeit. Hier wird die Begrifflichkeit der CO
2
-Emissionen
erläutert und mit dem Treibhauseffekt gleichzeitig der Grund genannt, warum
die Messung von CO
2
-Emissionen in der Logistikbranche zunehmend an Be-
deutung gewinnt. Durch die CO
2
-Emissionen des Güterverkehrs wird ein ers-
ter Bezug zur Logistik hergestellt. Im Hauptteil liegt der Fokus auf der Darstel-
lung des CO
2
-Fußabdrucks. Es wird sowohl der deutsche als auch der engli-
sche Begriff ,,Carbon Footprint"
verwendet. Nach einer kurzen Einführung wird
auf die unterschiedlichen Typen des CO
2
-Fußabdrucks eingegangen, der Nut-
zen aus Unternehmenssicht sowie mögliche Grenzen des Verfahrens aufge-
zeigt. Im letzten Teil der Ausarbeitung erfolgt die Evaluierung. Hier soll geklärt
werden, ob die Methodik aussagekräftig bzw. ihre Anwendung in der Logistik
zielführend ist. Den Abschluss stellt ein Fazit dar, das die Ergebnisse der Ar-
beit kurz und prägnant zusammenfassen soll.

4
2 Grundlagen der grünen Logistik
2.1 Ursprung und Definition der Logistik
Zu Beginn ist es notwendig, den Begriff der Logistik ausführlich zu definieren,
damit die Abgrenzung zur grünen Logistik erkennbar und deutlich wird. Ety-
mologisch betrachtet leitet sich der Terminus
,,
Logistik
"
von dem französischen
Logis
ab, was so viel wie Truppenunterkunft bedeutet. Eine Verbindung zu
dem griechischen Wort
logos
, von dem sich der Begriff Logik ableitet, ist in der
Wissenschaft umstritten. Eine inhaltliche Ausdehnung des Begriffs findet im
militärischen Kontext Anfang des 19. Jahrhunderts statt.
8
In diesem Zusammenhang versteht man unter dem Wort Logistik die Planung,
die Bereitstellung und den Einsatz der für militärische Zwecke erforderlichen
Mittel zur Unterstützung der Streitkräfte bzw. des Heeresverbands. Doch auch
im zivilen Bereich wurden bereits in der Antike große Warenströme durch ver-
schiedene Länder und Kontinente geleitet. Der Handel bildete schon immer
die Grundlage für die Existenz von Zivilisationen. Neben dem klassischen Wa-
renverkehr wurden auch Nachrichten, Technologien und Religionen transpor-
tiert. Der Begriff Logistik war in diesem Zusammenhang jedoch nicht üblich.
9
Obwohl die Logistik heutzutage für viele Unternehmen eine bedeutende Rolle
spielt, ist der Begriff im Bereich der Wirtschaft noch relativ jung. Erst Anfang
der 1950er-Jahre in den USA und zwanzig Jahre später in Deutschland kam
dem Wort Logistik eine eigenständige Bedeutung zu.
10
In der gängigen Fachliteratur findet man unterschiedliche Definitionen des Be-
griffs Logistik, die sich inhaltlich jedoch stark ähneln.
Die Bundesvereinigung Logistik definiert den Begriff wie folgt:
,,
Logistik ist ein System, das zunächst im Unternehmen, aber auch unterneh-
mensübergreifend mit Lieferanten und Kunden, eine optimale Versorgung mit
Materialien, Teilen und Modulen für die Produktion
­
und auf der anderen Seite
natürlich der Märkte bedeutet.
"
11
8
Vgl. Arnold, D. (2008), S. 3.
9
Vgl. Heiserich, O. E. (2011), S. 3 - 4.
10
Vgl. Arnold, D. (2008), S. 3.
11
Vgl. Grotemeier, C. (o.J.), Abruf am 22.05.2017.

5
Der Handlungsbereich der Logistik ist dabei nicht nur unternehmensübergrei-
fend, sondern auch branchenübergreifend und bildet damit eine entschei-
dende Schnittstelle.
12
2.2 Abgrenzung zur grünen Logistik
In der Wissenschaft und gängigen Fachliteratur existiert derzeit keine einheit-
liche Definition des Begriffs ,,
Green Logistics
"
. Wie die nachfolgende Grafik
verdeutlicht, gibt es zahlreiche Auffassungen darüber, was mit dem Begriff as-
soziiert wird.
Abbildung 1: Begriffsverständnis Green Logistics (Quelle: Keuschen, T. (2010), S. 19.)
Begründet durch unterschiedliche Zielsetzungen bzw. unterschiedliche histo-
rische Entwicklungen haben sich in der Literatur zahlreiche Definitionen des
Begriffs herausgebildet.
13
12
Vgl. Grotemeier, C. (o.J.), Abruf am 22.05.2017.
13
Vgl. Keuschen, T. (2010), S. 19.
0%
10%
20%
30%
40%
50%
60%
70%
CO2-arme Logistikdienstleistungen
Carbon Footprint
Sonstige
Keine Angabe
Effizienzsteigerung
Umweltschonende Technik (Fahrzeuge, Anlagen
etc.)

6
Eine Definition, die man häufig in entsprechender Lektüre findet, lautet wie
folgt:
,,
Green Logistics ist ein nachhaltiger und systematischer Prozess zur Erfas-
sung und Reduzierung der Ressourcenverbräuche und Emissionen, die aus
Transport- und Logistikprozessen in und zwischen Unternehmen resultieren.
"
14
Koch schreibt in ihrem 2012 veröffentlichten Werk
,,
Logistik: Eine Einführung
in Ökonomie und Nachhaltigkeit
"
:
,,
Unter ,Grüner Logistik
`
wird die ganzheitliche Transformation von Logistikstra-
tegien, -Strukturen, -Prozessen, -Systemen in Unternehmen und Unterneh-
mensnetzwerken zur Schaffung umweltgerechter und ressourcenschonender
Logistikprozesse verstanden.
"
15
Auch wenn es keine einheitliche Definition des Begriffes gibt, sind sich die Au-
toren inhaltlich erstaunlich einig. In der Regel stehen ein effizienterer Ressour-
cenverbrauch sowie eine verbesserte Umweltverträglichkeit im Fokus.
16
Die grüne Logistik verfolgt dabei das Ziel, einen nachhaltigen Unternehmens-
wert zu schaffen. Dies kann nur über ein Gleichgewicht von ökonomischer und
ökologischer Effizienz gelingen.
17
Die Unternehmen sehen sich seit einigen Jahren mit veränderten Rahmenbe-
dingungen konfrontiert. Neben wachsender Dynamik und Vielfalt spielen um-
weltpolitische Themen für die Gesellschaft und Unternehmen zunehmend eine
bedeutende Rolle. Insbesondere der Aspekt der Nachhaltigkeit rückt in den
Mittelpunkt der Betrachtung. Die Forderung nach einer nachhaltigen Entwick-
lung bedeutet, dass Unternehmen ihr bisheriges Handeln überdenken und
nachhaltige Ansätze in ihre Geschäftsprozesse integrieren müssen. Zwischen
der Logistik, der Umwelt sowie den natürlichen Ressourcen des Planeten be-
stehen dabei erhebliche Wechselwirkungen. Der Ansatz der Logistik kann als
14
Wittenbrink, P. (2015), S. 1.
15
Koch, S. (2012), S. 293.
16
Vgl. Deckert, C. (2016), S. 23.
17
Vgl. Koch, S. (2012) S. 293.

7
interdisziplinär, ganzheitlich und unternehmensübergreifend beschrieben wer-
den. Auf diesen Umständen beruht ihr großes Potential angesichts einer der
größten Herausforderungen unserer Zeit
­
des treibhausgasbedingten Klima-
wandels.
18
2.3 Handlungsfelder der grünen Logistik
Im Bereich der grünen Logistik lassen sich verschiedene Handlungsfelder un-
terscheiden. Eine durchgeführte Studie der Hochschule Heilbronn kommt zu
de
m Ergebnis, dass den Bereichen ,,
technische Optimierung
"
,
,,
logistische Op-
timierung
" und ,,
Kompetenzförderung
"
eine besondere Bedeutung zukommt.
Eine eher untergeordnete Rolle für die Unternehmen spielt der Bereich der
,,
alternativen Antriebssysteme
". Der ,,
Verlagerung und Kombination
"
von Ver-
kehren wird eine mittlere Bedeutung beigemessen. Doch was ist unter den
einzelnen Handlungsbereichen genau zu verstehen? Durch die moderne
Technik stehen den Unternehmen heutzutage zahlreiche Möglichkeiten zur
Verfügung, um ihre Prozesse im Sinne einer ökologischen Logistik zu gestal-
ten. Gebäude und Lagerhallen sind ideal für die Bestückung mit Solarmodulen
geeignet. Durch Leichtlauföle und den Gebrauch von rollwiderstandsoptimier-
ten Reifen lässt sich der Verbrauch an fossilen Energieträgern vermindern.
Folglich sinkt der CO
2
-Ausstoß. Ein erhebliches Einsparpotential besitzen
auch kompetenzfördernde Maßnahmen. Dadurch lässt sich die Sensibilität der
Mitarbeiter für bestimmte Themenbereiche erhöhen. In Zusammenhang mit
der grünen Logistik lassen sich hier z. B. Schulungen für Berufskraftfahrer im
besonders sparsamen Fahren anführen. Durch den Einsatz von Telematiksys-
temen lassen sich in Verbindung mit Fahrerschulungen zusätzliche Einspar-
potentiale erzielen. Die verbesserte Kommunikation mit dem Fahrpersonal,
eine optimierte Disposition oder die Reduktion von Leerfahrten sind nur einige
Aspekte, die hier genannt werden können. Die Verlagerung und die Kombina-
tion von Verkehr bzw. alternative Antriebstechniken stellen ebenfalls zentrale
Handlungsfelder für eine ökologische Logistik dar.
19
18
Vgl. Straube, F. (2008) S. 62, Abruf am 26.05.2017.
19
Vgl. Keuschen, T. (2010), S. 24.
Ende der Leseprobe aus 56 Seiten

Details

Titel
Green Logistics. Darstellung und Evaluierung des CO2-Fußabdrucks in der Logistikbranche
Hochschule
Westfälische Hochschule Gelsenkirchen, Bocholt, Recklinghausen
Note
1,7
Autor
Jahr
2017
Seiten
56
Katalognummer
V375374
ISBN (eBook)
9783668527249
ISBN (Buch)
9783668527256
Dateigröße
743 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
green, logistics, darstellung, evaluierung, co2-fußabdrucks, logistikbranche
Arbeit zitieren
Brendon Borchert (Autor), 2017, Green Logistics. Darstellung und Evaluierung des CO2-Fußabdrucks in der Logistikbranche, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/375374

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