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Politische Werbung. Der Einfluss von politischer Werbung auf die Gesellschaft

Titel: Politische Werbung. Der Einfluss von politischer Werbung auf die Gesellschaft

Seminararbeit , 2010 , 11 Seiten , Note: 2.0

Autor:in: Alexander Böcher (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Dass Politik und Medien nicht erst seit kurzem Hand in Hand gehen, ist uns allen bekannt. Schon lange werden die Medien von der Politik zu Werbung und Information genutzt. Sie sind inzwischen schon so voneinander abhängig, dass man von einer Mediendemokratie sprechen kann. Jeder kennt die zu Wahlen aufgehängten Wahlplakate oder Werbespots im Fernsehen, die schon zu einer Art Reizüberflutung beitragen. Das Parteiprogramm wird immer in einem kurzen leicht verständlichen Slogan zusammengefasst. Der Slogan ist das wofür die Kampagnen stehen und mit gerade diesen Kampagnen zeigt sich der Erfolg einer Wahl. Vergleichbar sind diese schon mit Werbespots wie: Alles Müller oder was?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition von Politik, Medien und Werbung

3. Politische Werbung

4. Medien

4.1. Einsatz von Medien

4.2. Politische Werbung in den Medien

4.3. Infotainment

5. Medien als Instrument der Politik

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den wechselseitigen Einfluss zwischen Politik und Medien, insbesondere unter dem Aspekt, wie politische Akteure Medien für Werbezwecke nutzen und inwieweit die Gesellschaft dadurch manipuliert oder informiert wird.

  • Rolle der Massenmedien in einer Mediendemokratie
  • Definition und Funktion politischer Werbung
  • Einfluss von Infotainment auf die politische Meinungsbildung
  • Strategien der Öffentlichkeitsarbeit und PR-Beratung

Auszug aus dem Buch

4.2. Politische Werbung in den Medien

In der Werbung unterscheidet man zwischen direkter und indirekter Werbung. Als indirekte Werbung kann man auch die politischen Talksendungen und Magazine bezeichnen, da durch die Gäste eine Art Beeinflussung stattfindet.

Als direkte Werbung kann man Wahlwerbespots bezeichnen. Dort wird die Person direkt angesprochen und ihr soll konkrete Informationen vermittelt werden. Diese Spots ähneln vom Aufbau herkömmlichen Werbespots. Die Fernsehwerbung soll gefallen und auch ein bestimmtes Image der Partei zeigen. Je konkreter und bildhafter die Informationen, desto mehr wird vom Gehirn gespeichert, denn ,,Bilderwerden vom Betrachter in größeren, visuelleren Sinneinheiten aufgenommen […] “ (Kießling, Zolleis 2005: 50). Die Bilder, die gezeigt werden, sollen Emotionen hervorrufen und so ist es auch in der politischen Werbung üblich, sie mit Musik zu unterlegen.

Ein weiteres Medium, welches gerade bei Landtags- oder Bundestagswahlen verwendet wird, sind Plakate. Wie schon erwähnt, sind diese mit kurzen ,,Werbeslogans“ bestückt. Diese Slogans drücken das Image der Partei aus, aber auch die Ziele die sie sich vorgenommen haben zu erreichen. Diese werden, ähnlich den Fernsehbildern, durch emotionale Bilder ergänzt, denn „die Dominanz dieser Bilder stellt eine Konkurrenz zur Realität dar. Diese Konkurrenz kann als eine zweite Wirklichkeit bezeichnet werden, die sich auf unser Denken, Fühlen und Handeln ausübt“ (Kießling, Zolleis 2005: 50). Die Werbebotschaft/-slogans sind wichtig „ […] weil durch entsprechende sprachliche Zusätze die Beachtung von für die Werbebotschaft wichtigen Bildelementen verstärkt werden kann.“ (Kießling, Zolleis 2005: 53). Je nach Partei und deren Programm spiegelt sich das in der Abbildung wieder. Plakate sind die früheste Form der Wahlwerbung. So gibt es schon seit den ersten Wahlen auch diese Art der Werbung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Hinführung zum Thema der zunehmenden Abhängigkeit von Politik und Medien sowie Formulierung der zentralen Forschungsfragen.

2. Definition von Politik, Medien und Werbung: Theoretische Herleitung der Grundbegriffe und Darstellung der planmäßigen Beeinflussung durch Werbung.

3. Politische Werbung: Erläuterung der spezifischen Funktion politischer Werbung als Entscheidungshilfe und Mittel zur Imagepflege für Wähler.

4. Medien: Analyse der verschiedenen Kanäle wie Internet, Fernsehen und Plakate im Kontext des Medienkonsums und der Kampagnenführung.

4.1. Einsatz von Medien: Untersuchung der veränderten Mediennutzung und der Anpassung der Politik an die neue Medienlandschaft.

4.2. Politische Werbung in den Medien: Differenzierung zwischen direkten Werbespots und indirekten Beeinflussungsformen wie Talkshows.

4.3. Infotainment: Kritische Beleuchtung der Unterhaltungsorientierung in politischen Medienformaten zu Lasten fundierter Informationen.

5. Medien als Instrument der Politik: Betrachtung der Medien als Werkzeug zur aktiven Steuerung des öffentlichen Images durch PR-Berater.

6. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der gegenseitigen Beeinflussung von Politik, Medien und Gesellschaft sowie ein Ausblick auf die steigende Transparenz durch die digitale Vernetzung.

Schlüsselwörter

Politik, Medien, Politische Werbung, Mediendemokratie, Wahlkampf, Slogan, Infotainment, Meinungsbildung, PR-Berater, Kommunikation, Internet, Fernsehen, Wählerstimmen, Beeinflussung, Gesellschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit befasst sich mit der engen Verflechtung von Politik und Medien sowie der Frage, wie politische Akteure Medien instrumentalisieren, um Wähler zu beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von politischer Werbung, dem Einsatz moderner Medien wie dem Internet und dem Fernsehen sowie der Rolle von Infotainment in der politischen Kommunikation.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es zu ergründen, ob politische Werbung durch die Medien zu einer Manipulation führt oder ob sie die Politik im Gegenteil transparenter und für Wähler zugänglicher macht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, in der soziologische Definitionen und politikwissenschaftliche Ansätze zur politischen Kommunikation zusammengeführt und auf aktuelle Beispiele angewandt werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Definitionen der Begriffe Politik, Medien und Werbung, die verschiedenen Formen der Mediennutzung im Wahlkampf sowie die Rolle von PR-Beratern und die Problematik des Infotainments.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Politische Werbung, Mediendemokratie, Infotainment, öffentliche Meinungsbildung, PR-Strategien und die Beeinflussung der Gesellschaft.

Warum wird im Dokument zwischen öffentlichen und privaten Medien unterschieden?

Die Unterscheidung erfolgt, weil öffentliche Medien eher einem objektiven Informationsauftrag folgen, während private Sender oft quotenorientiert sind und komplexe Sachthemen zugunsten unterhaltsamerer, aber oft oberflächlicher Inhalte vernachlässigen.

Welche Bedeutung kommt dem sogenannten Infotainment zu?

Infotainment fungiert als Brücke, die Politik für ein breiteres Publikum interessanter gestaltet, birgt jedoch das Risiko, dass fundierte politische Inhalte vereinfacht oder durch spektakuläre Aspekte ersetzt werden.

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Politische Werbung. Der Einfluss von politischer Werbung auf die Gesellschaft
Hochschule
Universität Duisburg-Essen  (Soziologie)
Note
2.0
Autor
Alexander Böcher (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
11
Katalognummer
V375543
ISBN (eBook)
9783668546066
ISBN (Buch)
9783668546073
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Politik Medien Werbung Mediendemokratie Wahlen Wahlplakate Werbespot Slogan Parteiprogramm Kampagne
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Alexander Böcher (Autor:in), 2010, Politische Werbung. Der Einfluss von politischer Werbung auf die Gesellschaft, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/375543
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Leseprobe aus  11  Seiten
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