Diese Arbeit vermittelt zunächst einen Überblick über das Mammakarzinom und mögliche Risikofaktoren zur Erkrankung. Es wird weiterhin die Wirkung der Parabenen als Tumorpromoter in Kombination mit den besonderen Expositionscharakteristika analysiert und abschließend die Erkenntnisse zusammengefasst.
Ausgangspunkt ist, dass Brustkrebs eine der häufigsten Erkrankungen der weiblichen Brust ist. Dabei liegt die Letalität der Brustkrebs-erkrankung bei etwa 30% was dazu führt, dass das Mammakarzinom bei Frauen im Alter zwischen 30 und 60 Jahren die häufigste Todesursache ist.
Innerhalb der Medien werden seit einigen Jahren immer wieder Kosmetika und insbesondere Deodorants für die Genese dieser Mammakarzinome verantwortlich gemacht. Dabei wird vermutet, dass Parabene, die den Deodorants beigefügt sind, Einfluss auf das Brustgewebe haben und somit einen Risikofaktor darstellen.
Inhaltsverzeichnis
0 Aufgabenbeschreibung
1 Brustkrebs (Mammakarzinom)
1.1 Medizingeschichte des Mammakarzinoms
1.2 Epidemiologie
1.3 Formen und Vorstufen des Brustkrebses
1.3.1 Invasiver duktaler Brustkrebs (IDC)
1.3.2 Invasiver lobulärer Brustkrebs (ILC)
1.3.3 Weitere Formen des Mammakarzinoms
1.3.4 Subtypen des Mammakarzinoms
1.4 Ursachen und Risikofaktoren
1.4.1 Genetische Risikofaktoren
1.4.2 Hormonelle Risikofaktoren
1.4.3 Mammographische Dichte
1.4.4 Linkshändigkeit
1.4.5 Linke Brust
1.4.6 Ungesunde Lebensweise und weitere Faktoren
1.5 Diagnose
1.5.1 Klinische Untersuchung
1.5.2 Bildgebende Verfahren
1.5.3 Gewebeuntersuchungen
1.5.4 Weitere Diagnoseverfahren
1.6 Klinisches Bild und Symptome
2 Parabene
2.1 Verwendung
2.2 Beschriebene Nachteile
2.3 Gefahren durch hormonelle Wirkung
2.4 Aktuelle Studienlage und Hinweis auf Telomerverkürzung
3 Zusammenfassung und Schlussbetrachtung
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die wissenschaftliche Datenlage zum potenziellen Brustkrebsrisiko durch Parabene, die in Kosmetika und Deodorants enthalten sind, und setzt dies in den Kontext der allgemeinen Mammakarzinom-Forschung.
- Epidemiologie und Risikofaktoren des Mammakarzinoms
- Hormonelle Wirkmechanismen von Parabenen
- Einfluss von Lebensstilfaktoren auf das Brustkrebsrisiko
- Aktuelle Studienlage zur Telomerverkürzung und Karzinogenese
Auszug aus dem Buch
1.1 Medizingeschichte des Mammakarzinoms
Die wahrscheinlich älteste Beschreibung der Erkrankung Brustkrebs findet sich im alten Ägypten. (Sameh o.J:1) Im sogenannten Edwin-Smith-Papyrus wird beschrieben, dass zu jener Zeit eine Behandlung mit dem Brenneisen zum Einsatz kam. Unter den 8 beschriebenen Mammakarzinomen findet sich auch der Brustkrebs des Mannes, der ebenfalls durch Kauterisation behandelt wurde. (Random History 2017:1)
„Our oldest description of cancer (although the word cancer was not used) was discovered in Egypt and dates back to about 3000 BC. It’s called the Edwin Smith Papyrus and is a copy of part of an ancient Egyptian textbook on trauma surgery. It describes 8 cases of tumors or ulcers of the breast that were removed by cauterization with a tool called the fire drill. The writing says about the disease, ‘There is no treatment’.” (ACS 2017:1)
Ebenso beschreibt der Ebers-Papyrus den Brustkrebs und weist auf dessen Unheilbarkeit hin. (Silva, Zurrida & Ortmann 2007; ACS 2017:1)
Zusammenfassung der Kapitel
0 Aufgabenbeschreibung: Einleitung in die Themenstellung des Fernstudiengangs und Motivation für die Untersuchung der Gefahren von Parabenen in Deodorants.
1 Brustkrebs (Mammakarzinom): Detaillierte Darstellung der Historie, Epidemiologie, medizinischen Formen, genetischen und hormonellen Risikofaktoren sowie diagnostischen Verfahren.
2 Parabene: Untersuchung der Verwendung, Nachteile und potenziellen hormonellen sowie genetischen Wirkungen von Parabenen auf den menschlichen Organismus.
3 Zusammenfassung und Schlussbetrachtung: Fazit der wissenschaftlichen Erkenntnisse, das die Notwendigkeit weiterer Forschung betont und kritisch hinterfragt, ob verdächtige Stoffe in Kosmetika notwendig sind.
Schlüsselwörter
Mammakarzinom, Brustkrebs, Parabene, Kosmetika, Deodorants, Hormone, Risikofaktoren, Genetik, Früherkennung, Diagnose, Telomerverkürzung, Tumor, Epidemiologie, Kauterisation, Gesundheitsrisiko
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert das potenzielle Brustkrebsrisiko, das von Parabenen ausgeht, welche häufig in alltäglichen Pflegeprodukten wie Deodorants enthalten sind.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Neben der biologischen Wirkung von Parabenen behandelt das Dokument die medizinischen Grundlagen des Mammakarzinoms, verschiedene Risikofaktoren sowie aktuelle diagnostische Methoden.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, den aktuellen wissenschaftlichen Stand über Parabene als mögliche Tumorpromoter im Kontext der Brustkrebsgenese kritisch zu beleuchten.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Autorin oder der Autor nutzt eine Literaturanalyse sowie eine Auswertung von Datenbanken (PubMed-Suchverläufe), um aktuelle wissenschaftliche Trends aufzuzeigen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine umfassende Übersicht zum Mammakarzinom, inklusive medizingeschichtlicher Aspekte, sowie eine detaillierte Auseinandersetzung mit Parabenen und weiteren Lebensstilfaktoren.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Mammakarzinom, Parabene, Hormonähnlichkeit, Risikofaktoren, Früherkennung und Telomerverkürzung.
Welche Rolle spielt das "Hamersche Herd" Konzept in der Arbeit?
Das Konzept wird im Rahmen der Diskussion über psychische Ursachen und die "Neue Medizin" vorgestellt, jedoch als wissenschaftlich nicht belegt kritisiert.
Wie bewertet der Autor die Verwendung von Parabenen?
Der Autor hinterfragt kritisch, ob Stoffe, die unter dem Verdacht stehen krebserregend zu sein, überhaupt in Kosmetika eingesetzt werden müssen, auch wenn ein direkter Beweis noch aussteht.
- Arbeit zitieren
- Horst Siegfried Kolb (Autor:in), 2017, Gefahr aus Tuben und Deodorants. Erhöhen Parabene das Brustkrebsrisiko?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/375614