Schule und Bildung in Heinrich Manns Roman "Professor Unrat" (1905)


Hausarbeit (Hauptseminar), 2012

21 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

1
Inhalt
A. Vorbemerkungen ... 2
B. Die Darstellung von Schule und Bildung in Heinrich Manns Roman
Professor Unrat
(1905) ... 3
I.
Historischer Hintergrund ... 3
II. Schule aus der Lehrerperspektive ... 4
1. Professor Unrat im Kontext der Schule ... 4
2. Untertanenfabrik - Schule als autoritäres System ... 8
3. Der Lehrerstand ... 10
III.
Unterrichtsabläufe und Unterrichtsstoff ... 11
IV.
Schule aus der Schülerperspektive ... 14
1. Die Klasse im Kampf gegen Unrat ... 14
2. Unrats Gegenspieler ­ von Erztum, Kieselack und Lohmann ... 15
V. Autobiographische Elemente und das Thema Schule in Prof. Unrat ... 17
Literatur ... 19

2
A. Vorbemerkungen
Es ist wohl bekannt, dass von allen Tyrannen die kleinen die grausamsten sind, und
von allen kleinen Tyrannen sind die Schultyrannen die schrecklichsten.
1
Diese Aussage von Pestalozzi trifft wohl auf die Hauptfigur des Romans
Professor Unrat
von
Heinrich Mann sehr genau zu. Der Lehrer und die Schule als eine tyrannische und autoritäre
Einrichtung. Dieses Bild der Lehrer und der Schule geriet um 1900 immer mehr in eine
schwere Kritik und wurde nicht zuletzt durch die Literatur immer wieder angeprangert. So
steht auch der Roman
Professor Unrat
von Heinrich Mann in einer langen Reihe von
Romanen, die den Drill und die Auswüchse der Schule angreifen. Während viele Romane,
wie Robert Musils
Verwirrungen des Zöglings Törless
, Robert Walsers
Jakob von Gunten
oder Hermann Hesses
Unterm Rad
die Schule aus der Schülerperspektive vorstellen und
den Schüler ins Zentrum der Betrachtung stellen, so findet man bei Heinrich Mann einen
geänderten Fokus, hier ist es der Lehrer der zugrunde geht. Angesichts dieser
Perspektivenänderung stellt sich natürlich die Frage, ob
Professor Unrat
in dieser Reihe als
Bildungsroman gelten kann, da bei Unrat eine Bildung ja bereits abgeschlossen zu sein
scheint. Ein ganz zentrales Argument dient hier aber der Verteidigung. Nach Hasubek gibt es
verschiedene Lesarten von Heinrich Manns Roman. Die Geschichte kann als
Schulgeschichte, als eine Geschichte von Macht und Tyrannei, aber auch als
Liebesgeschichte gelesen werden. Für Hasubek ist das wichtigste Thema des Romans
dennoch aber die Schule, da es ganz zentral um Bildung und Schule geht und sich viele
Motive, die dem Schulbereich zugeordnet sind, konstant bis zum Schluss des Romans
durchziehen.
2
Genau an diesem Punkt setzt die vorliegende Arbeit ein und beschäftigt sich
primär mit dem Thema Schule und Bildung in Heinrich Manns
Professor Unrat
. Fragen, die in
Folge aufgeworfen werden, gelten besonders der Rolle des Lehrers und der Schüler, der
Behandlung der Bildungsgüter, der Instanz Schule sowie der Bildung allgemein in der
Gesellschaft der Wilhelminischen Zeit. Die verschiedenen Seiten und Perspektiven der im
Roman dargestellten Bildung sollen hierbei aufgezeigt werden. Hierfür wird zunächst ein
historischer Überblick über die Schulpolitik und die Anforderungen an die Schule in der
wilhelminischen Zeit um 1900 gegeben. Anschließend wird die Schule und Bildung aus der
Lehrerperspektive beleuchtet. Zunächst wird in diesem Zusammenhang die Hauptfigur
Professor Unrat in seinem schulischen Kontext näher betrachtet und eine Charakterisierung
vorgenommen.
1
Bertschinger, Thomas: Das Bild der Schule in der Literatur zwischen 1890 und 1914. Zürich 1969. S.92.
2
Vgl. Hasubek, Peter: Der ,,Indianer auf dem Kriegspfad". Studien zum Werk Heinrich Manns 1888-1918. Frankfurt a. M. 1997.
S. 102-105.

3
Anschließend sollen seine Einstellungen zur Schule und seine Berufsauffassung analysiert
werden, bevor die Schule als ein autoritäres System und das Bild bzw. Image des
Lehrerstandes unter die Lupe genommen wird. Ein zentraler Punkt der Arbeit ist des
Weiteren die Untersuchung der Unterrichtsabläufe und Unterrichtsstoffe. Im zweiten Teil der
Arbeit werden dann die Klasse Unrats und Unrats Gegenspieler, die Schüler von Erztum,
Kieselack und Lohmann analysiert. Als Abschluss der Arbeit folgt in einem kurzen Exkurs
eine Erläuterung der autobiographischen Elemente des Romans, wiederum im
Zusammenhang mit dem Thema Schule und Bildung.
B. Die Darstellung von Schule und Bildung in Heinrich Manns Roman
Professor Unrat
(1905)
I.
Historischer Hintergrund
Schule und Bildung nahm in der Zeit des wilhelminischen Kaiserreichs eine zentrale Rolle
ein und galt als eine zentrale Sozialisationseinrichtung für Heranwachsende.
3
Dennoch kam
vor allem das Gymnasium um 1900 mehr und mehr in die Kritik und wurde vor allem in der
Literatur zunehmend negativ dargestellt. Dies hängt in erster Linie mit der zur damaligen Zeit
gängigen Schulpraxis und den Forderungen von Schule und Bildung zusammen. Gängige
Erziehungsprinzipien dieser staatlichen Einrichtungen waren Ordnung und Gehorsam. Durch
die Autoritäten sollte das eigene Urteils- und Denkvermögen der Schüler gebrochen werden
und so an die Gesellschaft angepasst werden. Hintergrund dieser fraglichen Zielsetzung von
Schule ist die enge Verbindung von Schule und Politik im Kaiserreich. Neben sozialer
Disziplin sollte die Schule vor allem auch eine klare politische Gesinnung bei den Schülern
vermitteln, welche wiederum erst durch einen gebrochenen Eigenwillen und fehlendes Denk-
und Urteilsvermögen angenommen wird. Die Schüler wurden durch die Schule und die
Erziehung systematisch in eine politische Richtung gebracht. Kaiser Wilhelm II. verstand
diese Erziehung und dieses Schulsystem als politisches Programm:
Schon längere Zeit hat mich der Gedanke beschäftigt, die Schule in ihren einzelnen
Abstufungen nutzbar zu machen, um der Ausbreitung sozialistischer und kommunistischer
Ideen entgegenzuwirken. In erster Linie wird die Schule durch die Pflege der Gottesfurcht und
Liebe zum Vaterland die Grundlage für eine gesunde Auffassung auch der staatlichen und
gesellschaftlichen Verhältnisse zu legen haben.
4
3
Vgl. Epple, Thomas: Heinrich Mann. Professor Unrat. Interpretation. München 1998. (= Oldenbourg Interpretationen, Bd. 86)
S. 16.
4
Günther, Karl-Heinz: Quellen zur Geschichte der Erziehung. Berlin
8
1978. S. 269.

4
Schule wurde demnach instrumentalisiert und zur politischen Erziehung und Verbreitung
politischer Ideologien missbraucht. Die pädagogische und didaktische Praxis bestand in
Folge daher ausschließlich in einer Art militärischer Disziplin, sinnlosem Drill und
Auswendiglernen ohne Förderung der Selbständigkeit, sowie der eigenen Kritikfähigkeit. All
diese Merkmale der Schule und Bildung in dieser Zeit können nach und nach auch in
Heinrich Manns Professor Unrat nachgewiesen werden und stellen in Folge einen zentralen
Teil dieser Arbeit dar. Auch das Bild der Lehrer im wilhelminischen Reich und deren
gesellschaftliche Stellung wird später im Roman selbst detailliert gezeichnet. Der Lehrerberuf
zeichnete sich vor allem dadurch aus, dass er finanziell eher schlecht bezahlt wurde, die
Lehrer dennoch aber zur Schicht des Bildungsbürgertums zählten und demnach hohes
Sozialprestige genossen.
5
Eine zusätzliche Erstarrung der Schule bringen die Bildungsgüter
und Unterrichtsstoffe dieser Zeit mit sich. Die starke Betonung der Fächer Latein und
Griechisch in den humanistischen Gymnasien wurde zunehmend als wirklichkeitsfern
erachtet, weshalb Kaiser Wilhelm II. ­ nicht zuletzt mit politischem Hintergedanken, um
,,deutsche Sprache, deutsches Volkstum und deutsche Geistesgrößen zu erwärmen"
6
­ in
der Folge ab 1892 sich mehr und mehr für eine stärkere Einbeziehung der Fächer Deutsch
und Latein bemühte:
Der deutsche Aufsatz muß der Mittelpunkt sein, um den sich Alles dreht. Wenn Einer im
Abiturientenexamen einen tadellosen deutschen Aufsatz liefert, so kann man daraus das Maß
der Geistesbildung des jungen Mannes erkennen und beurtheilen, ob er etwas taugt oder
nicht.
7
Letztlich führten starke ideologische Zielsetzungen, Wirklichkeitsferne und quasimilitärischer
Drill zu einer Erstarrung der Gymnasien, die durch pedantische Philologen gefördert wurde.
8
II.
Schule aus der Lehrerperspektive
1. Professor Unrat im Kontext der Schule
a. Charakterliche Grundzüge des Lehrers Prof. Unrat
In einem ersten Punkt wird nun vor allem die Lehrerseite beleuchtet. Ganz zentral muss sich
eine Analyse hier vor allem mit der Figur des Professors Unrat beschäftigen. Wie oben
bereits erläutert, lässt sich der Roman vor allem in einem ersten Teil sehr deutlich als
Schulgeschichte lesen, da hier eine Schulszene im Vordergrund steht. Im Folgenden soll der
Blick vor allem auf Professor Unrat im Kontext der Schule gerichtet und nun zunächst einige
5
Vgl. Epple: Professor Unrat. Interpretation. S.17.
6
Frank, Horst-Joachim: Geschichte des Deutschunterricht von den Anfängen bis 1945. München 1973. S.513.
7
Ebd. S. 513.
8
Vgl. Epple: Professor Unrat. Interpretation. S.17.

5
charakterliche Grundzüge dargestellt werden, die ihn in seiner Person als
Gymnasialprofessor ausmachen. Zunächst wird die These in den Raum gestellt, dass Unrat
ein sehr schwacher und schüchterner Mensch und Charakter ist, was sich in verschiedenen
Szenen des Romans durch sein Verhalten immer wieder darstellen lässt. Unrat stellt eine
Figur und einen Lehrertyp dar, der für den Leser von Anfang eher wenige Sympathien
ausstrahlt, sowohl charakterlich als auch körperlich. Im Text erfährt man von seiner
abstoßenden Physiognomie, die ihn nicht nur für den Leser, sondern sehr wahrscheinlich
auch für die Schüler, die ihn wie ein ,,
9
gemeingefährlich[es] Vieh, das man leider nicht
totschlagen durfte" anschauen, hässlich und armselig erscheinen lässt:
Unrats Kinn, in dessen oberen Rand mehrere gelbe Gräten staken, rollte, während er
sprach, zwischen den hölzernen Mundfalten wie auf Gleisen, und sein Speichel spritzte
bis
auf die vorderste Bank.
10
Bereits zu Beginn des Romans erscheint diese Figur als eine ins Groteske verzerrte
Karikatur eines Gymnasiallehrers.
11
Ein zweites zentrales Merkmal ist seine Distanzlosigkeit
in der Schule. Die Schule ist für Unrat das Leben. Er hat sein ganzes Leben in der Schule
verbracht und schafft es nicht ein Leben außerhalb des Unterrichts zu führen. Selbstironie
und Humor sind für Unrat Fremdwörter, da wie oben bereits genannt, Schule für ihn
permanenten ,,Ernst und Wirklichkeit"
12
bedeuten:
Was in der Schule vorging, hatte für Unrat Ernst und Wirklichkeit des Lebens. [...]
Unachtsamkeit und Lachen waren Widerstand gegen die Staatsgewalt, eine Knallerbse leitete
Revolution ein.
13
Unrat verbindet demnach Schule mit Privatem und umgekehrt und ist nicht in der Lage, sich
selbst und die Schüler mit einer für diesen Beruf durchaus wichtigen und notwendigen
Distanz zu betrachten. Häufig wird Unrat in der Literatur vorschnell als eine stark autoritäre
Person mit despotischem Machttrieb ausgeschrieben, was sicherlich auch auf ihn zutrifft.
Dennoch muss die Frage gestellt werden, woher diese autoritären Züge kommen, da
anfangs von der These eines schüchternen und schwachen Lehrers ausgegangen wird. Hier
muss man einen detaillierteren Blick auf Unrats Charakter werfen. Unrat befindet sich in
einem ständigen Kampf mit den Schülern, die für ihn Feinde darstellen, und drangsaliert
seine Klassen ohne Nachsicht. Schüler sind für ihn demnach ,,Erbfeinde, von denen man
nicht genug hineinlegen kann und vom Ziel der Klasse zurückhalten konnte."
14
Hieraus
ergeben sich natürlich autoritäre Züge. Dennoch bringen ihn die Streiche seiner Schüler und
die Nennung des Spottnamens in eine fast hilflose Situation, auf die er nur unangemessen
9
Mann, Heinrich: Professor Unrat. Hamburg
63
2011. S.13.
10
Ebd. S.11.
11
Vgl. Neumann, Helga/ Neumann, Manfred: Vom Pauker zum Pädagogen. Ein literarischer Streifzug durch die Schule im
,,Jahrhundert des Kindes". Stuttgart 2011. (=Kröners Taschenausgabe, Bd. 408). S.85.
12
Mann: Professor Unrat. S.16.
13
Ebd. S.16-17.
14
Ebd. S.16.

6
mit dem ,,Kabuff" drohen kann und in seinem Inneren eine gewisse Hilflosigkeit und
fehlendes Selbstbewusstsein erzeugen. Jeder noch so kleine Widerstand gegen ihn stellt
einen persönlichen Angriff dar, der das Selbstwertgefühl nur noch weiter schwächen könnte,
und deshalb von Unrat schnellstmöglich unterbunden werden muss:
Und sofort zuckte der Alte heftig mit der Schulter, immer mit der rechten, zu hohen, und
sandte schief aus seinen Brillengläsern einen grünen Blick, den die Schüler falsch
nannten, und der scheu und rachsüchtig war.
15
Alles in allem also ein Lehrer der sich seiner Autorität bedient um keinen Widerstand gegen
sich aufkommen zu lassen, da dadurch seine fehlende Autonomie noch weiter geschwächt
werden könnte. Ein isolierter, menschenhassender Einzelgänger, der seine schwache
psychische Verfassung und seine Schüchternheit durch die Macht und Autorität, die ihm in
der Schule zugestanden wird, verdeckt. Seine Macht nimmt Unrat demzufolge nicht aus sich
selbst heraus, sondern aus der Institution Schule.
16
Im nächsten Kapitel wird auf diesen
Punkt noch näher eingegangen, indem dargestellt werden soll, inwiefern und auf welche Art
und Weise sich Professor Unrat dieser Macht gegenüber den Schülern im Unterricht bedient.
Weitere, etwas spezifischere Charakterzüge der Figur Unrat ergeben sich zwangsläufig in
den nächsten Kapiteln, vor allem wenn die Unterrichtsstoffe und seine Unterrichtsabläufe
unter die Lupe genommen werden.
b. Unrats Sprache ­ Der Schüler in der Lehrerrolle
Auch die Sprache Unrats charakterisiert den Gymnasialprofessor in seinem Amt als
Gymnasialprofessor noch weiter. Unrats Sprache hebt sich deutlich von einer
Umgangssprache ab. Bereits im ersten Teil des Roman wird die besondere Sprache Unrats
vor seiner Klasse deutlich, als Unrat den Schüler von Erztum mit seinen Drohungen
einschüchtern will:
,,Ihre Verworfenheit, von Erztum, nicht genug damit, daß sie mir Abscheu einflößt, soll sie an
der Festigkeit eines Entschlusses wie Glas zerbrechen, den ich Ihnen hiermit verkünde. Noch
heute werde ich von Ihrer Tat dem Herr Direktor Anzeige erstatten, und was in meiner Macht
steht, soll ­ traun fürwahr ­ geschehen, damit die Anstalt wenigstens von dem schlimmsten
Abschaum der menschlichen Gesellschaft befreit werde!"
17
Unrats gehobene, aber stilisierte Sprache, die sich aus altdeutschen Redeweisen und
Angleichungen an das Griechische und Lateinische zusammensetzt, dient hier vor allem
dem Ausdruck seines autoritären Lehrerbewusstseins. Unrat will in diesem Fall durch seine
Sprache Überlegenheit gegenüber den Schülern ausstrahlen und von Erztum damit
15
Mann: Professor Unrat. S. 11.
16
Vgl. Hasubek: ,,Der Indianer auf dem Kriegspfad". S. 108.
17
Mann: Professor Unrat. S.11-12.
Ende der Leseprobe aus 21 Seiten

Details

Titel
Schule und Bildung in Heinrich Manns Roman "Professor Unrat" (1905)
Hochschule
Universität Regensburg  (Universität Regensburg, Philosophische Fakultät III, Institut für Germanistik Lehrstuhl für Neuere deutsche Literaturwissenschaft)
Veranstaltung
Der Antibildungsroman
Note
1,3
Autor
Jahr
2012
Seiten
21
Katalognummer
V375676
ISBN (eBook)
9783668533561
ISBN (Buch)
9783668533578
Dateigröße
533 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Heinrich Mann, Roman, Professor, Unrat, Schule, Bildung, Antibildungsroman
Arbeit zitieren
Michael Hüttinger (Autor), 2012, Schule und Bildung in Heinrich Manns Roman "Professor Unrat" (1905), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/375676

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