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Das "Financial Fairplay" in der UEFA und eine Analyse der Auswirkungen auf den deutschen Profifußball

Der deutsche Profifußball und das Financial Fairplay. Ein Konzept der UEFA

Titel: Das "Financial Fairplay" in der UEFA und eine Analyse der Auswirkungen auf den deutschen Profifußball

Bachelorarbeit , 2016 , 75 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Henning Althoff (Autor:in)

BWL - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Fußballsektor ist eine seit Jahren stark wachsende Branche und mittlerweile ein durchaus bedeutender Wirtschaftsfaktor in Deutschland. So erwirtschafteten die 18 Bundesligaklubs mit 2,62 Milliarden € in der Saison 2014/2015 den elften Umsatzrekord in Folge und verzeichneten ein Umsatzwachstum in Höhe von 6,94% im Vergleich zum Vorjahr. Allerdings ist das wirtschaftliche Ausmaß und das schnelle Wachstum der Branche für die Fußballklubs mit hohen Risiken und finanziellen Unsicherheiten verbunden, weshalb viele dieser Klubs mit Investitionsfallen, hohen Schulden und Finanzierungsschwierigkeiten zu kämpfen haben. Um die Risiken einzudämmen, die Klubs zu einem solideren Wirtschaften zu bewegen und um den Wettbewerb zu erhalten und nachhaltig zu fördern, müssen die Klubs sich einigen finanziellen Richtlinien unterwerfen. Hierzu zählt insbesondere das UEFA Club Licensing and Financial Fair Play Regulations – Konzept (FFP) der Union of European Football Associations (UEFA), welches der Hauptuntersuchungsgegenstand dieser Arbeit ist.

Das Ziel dieser Arbeit ist die Untersuchung der Inhalte des FFP und insbesondere die Analyse der Auswirkungen auf den deutschen Profifußball. Um den gesamten Rahmen darstellen zu können, in dem die Klubs sich innerhalb ihrer Finanzierung bewegen können, ist es außerdem wichtig, die zusätzlichen wirtschaftlichen Regularien des Deutschen Fußball-Bundes e.V. (DFB) bzw. der DFL Deutschen Fußball Liga GmbH (DFL) und den Einfluss der Stakeholder auf die Klubs zu analysieren.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit

1.2 Der Wettbewerb im Profifußball

2 Grundlagen zum Fußballmanagement

2.1 Definitionen und Abgrenzung

2.2 Die Organisationsstruktur im internationalen Fußball

3 Der Lizenzierungsprozess in Deutschland

3.1 Das „Financial – Fairplay“ Konzept der UEFA

3.1.1 Hintergrund

3.1.2 Klublizenzierung

3.1.3 Rechnungslegungspflichten der Klubs

3.1.4 Klub-Monitoring und Break-Even-Vorschrift

3.1.5 Kritik

3.2 Weitere Richtlinien

3.2.1 Das Lizenzierungsverfahren der DFL

3.2.2 Die „50+1“ – Regel

4 Auswirkungen auf den deutschen Profifußball

4.1 Maßgebliche Gesellschaftsformen von Profifußballklubs

4.1.1 Der Fußballklub als e.V.

4.1.2 Der Fußballklub als GmbH

4.1.3 Der Fußballklub als AG

4.1.4 Der Fußballklub als GmbH & Co. KGaA

4.2 Relevante Finanzierungsoptionen im Profifußball

4.2.1 Erwartungen und Einfluss der Stakeholder von Fußballklubs

4.2.2 Die Innenfinanzierung von Fußballunternehmen

4.2.3 Die Außenfinanzierung von Fußballunternehmen

5 Wirtschaftliche Analyse deutscher Fußballklubs

6 Schlusswort und Entwicklungstendenz

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das "Financial Fairplay"-Konzept der UEFA und dessen Auswirkungen auf den deutschen Profifußball. Ziel ist es, den Rahmen zu analysieren, in dem sich Klubs finanziell bewegen, wobei insbesondere die Rolle von wirtschaftlichen Regularien (DFB/DFL) und der Einfluss von Stakeholdern auf die Finanzierungsentscheidungen beleuchtet werden.

  • Analyse des Financial Fairplay (FFP) und der Klublizenzierung
  • Untersuchung der Organisationsstrukturen und Rechtsformen von Profifußballklubs
  • Evaluierung von Innen- und Außenfinanzierungsoptionen im Kontext sportlicher Anforderungen
  • Analyse der Rolle von Stakeholdern bei der Steuerung von Fußballunternehmen
  • Empirische wirtschaftliche Analyse anhand von Kennzahlen ausgewählter Klubs

Auszug aus dem Buch

3.1.4 Klub-Monitoring und Break-Even-Vorschrift

Neben dem Lizenzierungsverfahren vor Beginn der Saison hat die UEFA in ihren Richtlinien ein weiteres Instrument eingeführt, um die wirtschaftliche Stabilität der Klubs zu sichern. Demnach werden die Klubs, welche bereits eine Lizenz erhalten haben, während des Lizenzzeitraums laufend durch ein UEFA-internes Organ, die UEFA-Finanzkontrollkammer für Klubs (FKKK), überwacht.32

Das zentrale Element im so genannten Klub-Monitoring durch die FKKK ist die Break-Even-Vorschrift nach Art. 58-64 FFP, die besagt, dass die relevanten Ausgaben eines Klubs die relevanten Einnahmen über ein gewisses Maß nicht überschreiten dürfen.33 Auf der Basis des Jahresabschlusses wird das ermittelte Break-Even-Ergebnis von den Klubs ausgewiesen und anschließend von der UEFA bewertet. In diesem Zusammenhang ist es sehr wichtig, welche Einnahmen und Ausgaben von der UEFA als relevant angesehen werden. Dies wird im Anhang X FFP definiert.

Zu den relevanten Einnahmen zählen Sponsoren- und Werbeeinnahmen, Vermarktung der Übertragungsrechte, Spieltagseinnahmen und Merchandising. Außerdem werden auch sonstige betriebliche Erträge mit eingerechnet, wie Erträge aus Spielertransfers, Gewinne aus dem Verkauf von Sachvermögen und Erträge aus Finanztransaktionen.34 Eine wichtige Ausnahme bei der Berechnung der relevanten Einnahmen bilden u.a. die „Einkommenstransaktionen mit verbundenen Parteien über dem Zeitwert“35, welche in Ziffer B k) Anhang X FFP definiert werden. Diese Einkommensart wird im folgenden Kapitel näher erläutert, da sie den Klubs rechtliche Schlupflöcher bei der Berechnung des Break-Even-Ergebnisses bietet und heftig umstritten ist.36

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die wirtschaftliche Bedeutung des Profifußballs in Deutschland und Vorstellung des Financial Fairplay (FFP) als zentraler Untersuchungsgegenstand.

2 Grundlagen zum Fußballmanagement: Definition relevanter Fachbegriffe und Darstellung der globalen Organisationsstruktur des Fußballs von der FIFA bis hin zu den einzelnen Klubs.

3 Der Lizenzierungsprozess in Deutschland: Detaillierte Erläuterung des FFP-Konzepts der UEFA sowie der ergänzenden nationalen Vorgaben durch DFB und DFL, inklusive der 50+1-Regel.

4 Auswirkungen auf den deutschen Profifußball: Untersuchung der verschiedenen Gesellschaftsformen (e.V., GmbH, AG, GmbH & Co. KGaA) und Finanzierungsmöglichkeiten unter dem Einfluss regulatorischer Anforderungen und Stakeholder-Interessen.

5 Wirtschaftliche Analyse deutscher Fußballklubs: Empirische Auswertung der Jahresabschlüsse ausgewählter Klubs basierend auf spezifischen Bilanzkennzahlen und Erstellung eines wirtschaftlichen Rankings.

6 Schlusswort und Entwicklungstendenz: Synthese der Untersuchungsergebnisse mit Ausblick auf die zukünftigen Herausforderungen für Klubs im Spannungsfeld zwischen Investitionsdruck und FFP-Compliance.

Schlüsselwörter

Financial Fairplay, Fußballmanagement, Klublizenzierung, Break-Even-Vorschrift, Innenfinanzierung, Außenfinanzierung, DFL, 50+1-Regel, Profifußball, Stakeholdermanagement, Bilanzanalyse, Gesellschaftsformen, Sponsoring, Investitionsdruck, UEFA.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Financial Fairplay-Konzept der UEFA und dessen Einfluss auf die ökonomische Steuerung und Finanzierungsstruktur deutscher Profifußballklubs.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen umfassen die regulatorischen Vorgaben (FFP, DFL-Lizenzierung), die verschiedenen gesellschaftsrechtlichen Unternehmensformen im Fußball sowie die Instrumente der Innen- und Außenfinanzierung.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Ziel ist es, die Auswirkungen des FFP auf den deutschen Profifußball zu untersuchen und festzustellen, wie Klubs trotz regulatorischer Einschränkungen eine nachhaltige Finanzierung sicherstellen können.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung der Management- und Finanzthemen sowie einer praktischen empirischen Analyse von Jahresabschlusskennzahlen ausgewählter Bundesligaklubs.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden neben den regulatorischen Grundlagen die verschiedenen Gesellschaftsformen (e.V., GmbH, AG, GmbH & Co. KGaA) und deren Eignung im Kontext der FFP-Anforderungen sowie spezifische Finanzierungsoptionen analysiert.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Publikation?

Wichtige Begriffe sind Financial Fairplay, 50+1-Regel, Klub-Monitoring, Innenfinanzierung, Stakeholdermanagement und Break-Even-Ergebnis.

Warum wird die Rechtsform "eingetragener Verein" (e.V.) im Kontext des FFP als problematisch angesehen?

Der e.V. unterliegt strengen Gemeinnützigkeitsregeln, die eine Beteiligungsfinanzierung (Aufnahme von externem Kapital) erschweren, was es schwierig macht, die hohen Investitionsanforderungen im modernen Profifußball zu decken.

Welche Rolle spielen "verbundene Parteien" bei der Berechnung des Break-Even-Ergebnisses?

Transaktionen mit verbundenen Parteien werden von der UEFA genau geprüft, um Schlupflöcher zu verhindern. Beiträge dürfen nur zum "Zeitwert" (marktgerecht) angerechnet werden, da sie sonst zur Verschleierung von Zahlungsströmen missbraucht werden könnten.

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Details

Titel
Das "Financial Fairplay" in der UEFA und eine Analyse der Auswirkungen auf den deutschen Profifußball
Untertitel
Der deutsche Profifußball und das Financial Fairplay. Ein Konzept der UEFA
Hochschule
Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg in Sankt Augustin
Note
1,0
Autor
Henning Althoff (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
75
Katalognummer
V375717
ISBN (eBook)
9783668533097
ISBN (Buch)
9783668533103
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Financial Fairplay Fußball Sportmanagement Fußballmanagement UEFA 50+1 DFB Finanzierung Investition Marketing Vermarktung Sponsoring Betriebswirtschaft
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Henning Althoff (Autor:in), 2016, Das "Financial Fairplay" in der UEFA und eine Analyse der Auswirkungen auf den deutschen Profifußball, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/375717
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  75  Seiten
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