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Wilfried Härles Stellung zur Soteriologie. Heil, Erwählung und Glauben

Title: Wilfried Härles Stellung zur Soteriologie. Heil, Erwählung und Glauben

Essay , 2016 , 17 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: David Rümmler (Author)

Theology - Miscellaneous
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In diesem Essay soll zur Soteriologie Härles Stellung bezogen werden. Dies beginnt mit einer Konkretisierung der zu behandelnden Begrifflichkeiten und der damit verbundenen Fragestellungen. Im ersten Teil wird es allgemein um das Heil gehen und um die Frage, in welchen Formen es auftritt und was genau sein Wesen ist. Danach wird im Bezug auf das Heil die Rolle der Erwählung und des Glaubens erörtert. Im letzten Teil geht es vor allem um die Auswirkungen des Heils. Besonders das Thema der Liebe und der guten Werke wird hierbei untersucht. Die Zwischenüberschriften sollen helfen, sich innerhalb des Essays zu orientieren. Dennoch soll zwischen den einzelnen Punkten ein Zusammenhang hergestellt werden. Im Allgemeinen wurde die Gliederung Härles übernommen, nur wurden dabei einige Zwischenüberschriften zusammengefasst.

Härle definiert die Soteriologie als den Gehalt des Evangeliums von Jesus Christus. Als Voraussetzung für die Notwendigkeit dieser Thematik ist zum einen die Schöpfungslehre gegeben, und zum anderen die Hamartiologie. Die Schöpfungslehre allein würde keine Voraussetzung für die Soteriologie bieten, da erst mit dem Auftreten der Sünde ein Erretten vom Zustand des Unheils notwendig geworden ist. Neben diesen beiden Voraussetzungen für die Notwendigkeit der Beschäftigung mit der Soteriologie nennt Härle noch die Eschatologie, als die Konsequenz der Heilslehre. Neben diesem Rückblick und der Vorausschau liegt der Schwerpunkt im folgenden um den Gehalt der Heilslehre selbst. Dabei muss beachtet werden, dass es sich bei dem Heilsgeschehen um einen Prozess handelt. Härle wählt bewusst für das Kapitel der Soteriologie in seinem Dogmatikbuch die Überschrift: „Die versöhnte Welt"

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Begriffsklärung

2. Erscheinungsformen und Wesen des Heils

3. Die Frage der Prädestination

4. Die Rolle des Glaubens

5. Liebe als Lebenspraxis des Glaubens durch die Heil erfahrbar wird

6. Gesellschaftliche Lebenspraxis des Glaubens

7. Liebe als Konsequenz des Glaubens

Schluss

Zielsetzung und Themen

Dieser Essay setzt sich kritisch mit Härles Soteriologie auseinander. Ziel ist es, das Wesen des Heils, die Rolle von Erwählung, Glauben und Liebe sowie das Verhältnis zum Gesetz dogmatisch einzuordnen und in der Praxis zu hinterfragen.

  • Grundlagen und Definition der Soteriologie
  • Die Spannung zwischen dem beginnenden Heil und der eschatologischen Vollendung
  • Das Spannungsfeld zwischen göttlicher Erwählung und menschlicher Selbstbestimmung
  • Glaube als Heil und Heilsmittel
  • Liebe als zentrales Lebenskonzept und Konsequenz des Glaubens

Auszug aus dem Buch

1. Begriffsklärung

Härle definiert die Soteriologie als den Gehalt des Evangeliums von Jesus Christus. Als Voraussetzung für die Notwendigkeit dieser Thematik ist zum einen die Schöpfungslehre gegeben, und zum anderen die Hamartiologie. Die Schöpfungslehre allein würde keine Voraussetzung für die Soteriologie bieten, da erst mit dem Auftreten der Sünde ein Erretten vom Zustand des Unheils notwendig geworden ist. Neben diesen beiden Voraussetzungen für die Notwendigkeit der Beschäftigung mit der Soteriologie nennt Härle noch die Eschatologie, als die Konsequenz der Heilslehre. Neben diesem Rückblick und der Vorausschau liegt der Schwerpunkt im folgenden um den Gehalt der Heilslehre selbst. Dabei muss beachtet werden, dass es sich bei dem Heilsgeschehen um einen Prozess handelt. Härle wählt bewusst für das Kapitel der Soteriologie in seinem Dogmatikbuch die Überschrift: „Die versöhnte Welt.“ Damit will er die Differenz zwischen dem schon erlangtem Heil und der ausstehenden Vollendung beschreiben. Denn Versöhnung drückt aus das eine Entzweiung überwunden ist, aber nicht automatisch der perfekte Zustand wiederhergestellt ist. So beschreibt Härle schon mit der Überschrift den Prozess des Heilsgeschehens. Die Macht der Sünde und des Bösen sind zwar ein für alle male durchbrochen, doch sie wurde noch nicht beseitigt, und so steht die Vollendung noch aus. Erst dann wird das Böse und die Sünde vollständig beseitigt sein. Darin besteht auch die Spannung zwischen dem direkt erfahrbaren Heil und der eschatologischen Aussicht des Heils.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in die Auseinandersetzung mit Härles Soteriologie und Erläuterung der gewählten Gliederung.

1. Begriffsklärung: Definition der Soteriologie als Lehre vom Heil und Erläuterung des heilsgeschichtlichen Prozesses zwischen Versöhnung und Vollendung.

2. Erscheinungsformen und Wesen des Heils: Untersuchung der verschiedenen Facetten des Unheils und der entsprechenden heilsamen Reaktion Gottes, die jedoch einen lebenslangen Prozess darstellt.

3. Die Frage der Prädestination: Diskussion der Spannung zwischen göttlicher Gnade und menschlicher Selbstbestimmung sowie Ablehnung der doppelten Prädestination.

4. Die Rolle des Glaubens: Analyse des Glaubens als Heil und Heilsmittel, der als Geschenk Gottes den Menschen in die Beziehung zu ihm führt.

5. Liebe als Lebenspraxis des Glaubens durch die Heil erfahrbar wird: Erörterung der Liebe als Kreislauf, der bei der Gottesliebe beginnt und in Nächsten- und Selbstliebe mündet.

6. Gesellschaftliche Lebenspraxis des Glaubens: Reflexion über die Rolle sozialer Strukturen als Rahmen für die christliche Lebenspraxis.

7. Liebe als Konsequenz des Glaubens: Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von Glauben, Werken und dem Gesetz unter Einbeziehung reformatorischer Positionen.

Schluss: Zusammenfassende Bewertung der Stärken und Schwierigkeiten in Härles theologischer Systematik.

Schlüsselwörter

Soteriologie, Heil, Unheil, Härle, Dogmatik, Glaube, Erwählung, Prädestination, Liebe, Nächstenliebe, Versöhnung, Sünde, Gesetz, Heilsgeschehen, Lebenspraxis.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Essay primär?

Der Essay befasst sich mit der soteriologischen Systematik von Wilfried Härle und beleuchtet die zentralen theologischen Begriffe wie Heil, Glaube und Liebe.

Welche Themenfelder stehen im Mittelpunkt?

Zentrale Themen sind das Wesen des Heils, die christliche Lebenspraxis, die Rolle des Gesetzes sowie die Spannung zwischen göttlicher Souveränität und menschlicher Mitwirkung.

Was ist die Forschungsfrage der Arbeit?

Die Arbeit untersucht, wie Härles Definitionen des Heils dogmatisch zu verstehen sind und wie sich diese in der praktischen Lebensgestaltung des Glaubenden niederschlagen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine systematisch-theologische Analyse, die Härles Dogmatikwerk auswertet und kirchengeschichtliche sowie entwicklungspsychologische Bezüge (z. B. Erikson) einbezieht.

Was behandelt der Hauptteil?

Der Hauptteil analysiert schrittweise die Begriffe und Konzepte: von der Definition des Heils über die Frage der Erwählung und des Glaubens bis hin zu verschiedenen Formen der Liebe als Ausdruck des Heils.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Soteriologie, Versöhnung, Prädestination, Gottesliebe und das Spannungsfeld zwischen Gesetz und Evangelium geprägt.

Wie bewertet der Autor Härles Umgang mit der Prädestination?

Der Autor hinterfragt Härles Lösung des Dilemmas zwischen Allmacht Gottes und menschlicher Selbstbestimmung kritisch, insbesondere im Hinblick auf die „Unwiderstehlichkeit der Liebe“.

Welche Rolle spielt das Gesetz laut dem Essay?

Das Gesetz wird als notwendige Orientierungshilfe für den noch unvollkommenen Menschen diskutiert, wobei die Gefahr betont wird, es als nachträgliche Bedingung für das Heil misszuverstehen.

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Details

Title
Wilfried Härles Stellung zur Soteriologie. Heil, Erwählung und Glauben
College
Theologisches Seminar Adelshofen
Grade
1,0
Author
David Rümmler (Author)
Publication Year
2016
Pages
17
Catalog Number
V375854
ISBN (eBook)
9783668523494
ISBN (Book)
9783668523500
Language
German
Tags
Soteriologie Härle Heil Analyse Glauben Erwählung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
David Rümmler (Author), 2016, Wilfried Härles Stellung zur Soteriologie. Heil, Erwählung und Glauben, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/375854
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