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Sterben, Trauer und Trost in Paul Gerhardts Liedern am Beispiel von "Ich bin ein Gast auf Erden"

Titel: Sterben, Trauer und Trost in Paul Gerhardts Liedern am Beispiel von "Ich bin ein Gast auf Erden"

Hausarbeit , 2015 , 20 Seiten , Note: 3,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Theologie - Historische Theologie, Kirchengeschichte
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit werden Sterben, Trauer und Trost als zentrale Themen in den Liedern des evangelischen Theologen Paul Gerhardts dargestellt sowie sein Lied Ich bin ein Gast auf Erden zur exemplarischen Veranschaulichung dessen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Paul Gerhardt

II.1 Paul Gerhardts Leben

II.2 Paul Gerhardt als Lieddichter – Werdegang und Wirken

III. Sterben, Trauer und Trost in Paul Gerhardts Liedern

III.1 Die Lieder Paul Gerhardts im Allgemeinen

III.2 Sterben, Trauer und Trost als zentrales Thema

IV. „Ich bin ein Gast auf Erden“ als exemplarisches Bespiel

V. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Darstellung von Sterben, Trauer und Trost im Werk des evangelischen Theologen Paul Gerhardt. Dabei wird analysiert, wie der Autor persönliche Lebenserfahrungen von Leid und Verlust in seinen Liedern verarbeitet und diese als Glaubensherausforderung in einen hoffnungsvollen, trostspendenden Kontext stellt, wobei das Lied „Ich bin ein Gast auf Erden“ als Fallbeispiel dient.

  • Biografische Einflüsse auf das Werk Paul Gerhardts
  • Entwicklung und Wirksamkeit der lutherischen Lieddichtung im Barock
  • Die Thematisierung von Tod und Leid als Weg zur göttlichen Liebe
  • Analyse der Trostkraft am Beispiel von „Ich bin ein Gast auf Erden“
  • Die Bedeutung der Authentizität und schlichten Sprache in geistlichen Liedern

Auszug aus dem Buch

Ich bin ein Gast auf Erden als exemplarisches Beispiel

Das Trostlied Ich bin ein Gast auf Erden, welches von Paul Gerhardt verfasst wurde, wurde erstmals im Jahre 1666/67 von Johann Georg Ebeling in dem Werk „Pauli Gerhardi Geistliche Andachten Bestehend in hundert und zwanzig Liedern“ publiziert. Auch dieses Lied entstand wohl anlässlich eines persönlichen Schicksalsschlags Gerhardts, denn er stand dem kranken Advokat vom Hofgericht in Treptow als Seelsorger bis zu dessen Tod bei. Mit seinen vierzehn Strophen ist es aus heutiger Sicht ein recht langes episch erzählendes Lied, welches durch seinen Gesang Volksliedcharakter erhielt, da es die Gedanken und Empfindungen der Menschen in verständliche Worte fassen konnte und so ein Gefühl der Verbundenheit in der Gemeinde schuf.

Heute steht es unter anderem auch im EG 529 oder RG 753. Für Paul Gerhardt, in dem die Frömmigkeit des Luthertums unübertreffbare Gestaltung fand, bildeten das lutherische Bekenntnis und die Bibel das Fundament schlechthin für seine Lieder. Dieser stetige Bezug seiner Lieder zu biblischen Themen wird auch in dem Lied Ich bin ein Gast auf Erden deutlich, da Gerhardt in diesem Fall in seiner Eingangszeile aus dem 119. Psalm zitiert hat, nämlich den Vers 119,19a „Ich bin ein Gast auf Erden“. Weiterhin diente aber nicht nur Psalm 119 als biblische Quelle, um die Komplexität des Diesseits darzustellen, geprägt von Gegensätzen wie Wohnen und Wandern, Not und Frieden oder Erde und Himmel, sondern auch Hebr 13,14: „Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.“; Hebr 11,13-16; Sir 40,1-2; 2Kor 5,1ff.; 1Chron 29,15: „Denn wir sind Fremdlinge und Gäste vor dir, wie unsere Väter alle. Unser Leben auf Erden ist wie ein Schatten, und ist kein Aufhalten.“ sowie Ps 39,13.

Inhaltlich geht es, wie schon in der Einleitung beschrieben wurde, um die menschliche Existenz, bei der es sich um einen Transitus auf der Erde hin zum ewigen Leben handelt, der aber durch Leiden geprägt ist.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Themen Sterben, Trauer und Trost im Werk Paul Gerhardts ein und benennt das Lied „Ich bin ein Gast auf Erden“ als zentrales Analyseobjekt.

II. Paul Gerhardt: Dieses Kapitel zeichnet den Lebensweg Gerhardts, seinen Werdegang zum Lieddichter sowie sein politisches und religiöses Wirken nach.

III. Sterben, Trauer und Trost in Paul Gerhardts Liedern: Hier wird das breite Themenspektrum der Lieder erläutert und die spezifische Bedeutung von Leid und Trost in Gerhardts theologischer Gedankenwelt analysiert.

IV. „Ich bin ein Gast auf Erden“ als exemplarisches Bespiel: In diesem Teil erfolgt die detaillierte inhaltliche und theologische Untersuchung des ausgewählten Liedes unter Berücksichtigung biblischer Bezüge.

V. Fazit: Das Fazit resümiert die Bedeutung Gerhardts als authentischen Seelsorger, dessen Trostlieder aufgrund der Verbindung von Leiden und Hoffnung eine zeitlose Relevanz besitzen.

Schlüsselwörter

Paul Gerhardt, Trostlied, Ich bin ein Gast auf Erden, Barocklyrik, Sterben, Trauer, Lutherische Theologie, Glaubensgewissheit, christliche Lebensführung, Kirchenlied, Johann Crüger, Transitus, Seelsorge, Vergänglichkeit, christliche Hoffnung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, wie der Theologe Paul Gerhardt in seinen Liedern die existenziellen Themen Sterben, Trauer und Trost verarbeitet hat.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Mittelpunkt der Untersuchung?

Im Zentrum stehen die persönliche Verarbeitung von Leid und Schmerz, die lutherische Theologie sowie die Transformation von irdischem Elend in eine hoffnungsvolle Zukunftsperspektive bei Gott.

Was ist die zentrale Forschungsfrage der Arbeit?

Die Arbeit geht der Frage nach, auf welche Weise Gerhardt diese Themen behandelte, sodass seine Lieder eine solch hohe Trostkraft und Wirkung entfalten konnten, und welche Rolle diese Themen in seinem persönlichen Leben spielten.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse herangezogen?

Die Autorin kombiniert eine biografische Analyse mit einer inhaltlichen und theologischen Untersuchung des Liedwerks, gestützt auf wissenschaftliche Sekundärliteratur und Quellenanalysen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Person Paul Gerhardts, eine allgemeine Analyse seiner Liedthemen und eine tiefgehende Untersuchung des Beispielliedes „Ich bin ein Gast auf Erden“.

Durch welche Schlagworte lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Zu den prägenden Begriffen gehören Trostkraft, lutherische Frömmigkeit, existenzielle Krisenbewältigung, biblische Intertextualität und lyrische Schlichtheit.

Welchen Einfluss hatte der Berliner Kirchenstreit auf das Schaffen von Paul Gerhardt?

Der Kirchenstreit prägte sein Leben und Wirken maßgeblich, da er sich gegen politische Einflussnahme auf sein Gewissen und seine lutherische Bekenntnistreue stellte, was sich auch in der Ernsthaftigkeit seiner Lieder widerspiegelt.

Warum wird gerade „Ich bin ein Gast auf Erden“ als Beispiel gewählt?

Das Lied gilt als exzellentes Beispiel, da es Gerhardts eigenes Schicksal und die lutherische Weltsicht vereint und durch die Darstellung der irdischen Wanderschaft einen direkten Bezug zur christlichen Hoffnung auf das ewige Leben herstellt.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Sterben, Trauer und Trost in Paul Gerhardts Liedern am Beispiel von "Ich bin ein Gast auf Erden"
Hochschule
Christian-Albrechts-Universität Kiel  (Theologische Fakultät)
Note
3,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
20
Katalognummer
V375963
ISBN (eBook)
9783668524552
ISBN (Buch)
9783668524569
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Paul Gerhardt Kirchenlieder
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2015, Sterben, Trauer und Trost in Paul Gerhardts Liedern am Beispiel von "Ich bin ein Gast auf Erden", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/375963
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  20  Seiten
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