Praktikumsbericht für das Blockpraktikum und die Schulpraktischen Studien im Fach Französisch


Hausarbeit, 2004

29 Seiten, Note: gut


Leseprobe

Gliederung

1. Bemerkungen zur Vorbereitung auf das Blockpraktikum/die SPS durch die Universität

2. Schul- und Klassensituation an der Gesamtschule ‚Paul Dessau’
2.1. Porträt der Schule
2.2. Vorstellung der Mentoren
2.3. Bedingungen im Fach Französisch in den beobachteten Kursen
2.3.1. Der Französischkurs der 9. Klasse
2.3.2. Der Französischkurs der 11. Klasse

3. Konzepte zum Fremdsprachenerwerb Französisch an der Gesamtschule ‚Paul Dessau’
3.1. Spracherwerb und interkulturelle Kompetenz
3.2. Zielorientierter Unterricht und Sicherung der Lernergebnisse
3.3. Sozialformen des Unterrichts

4. Analyse zum Unterrichtsentwurf im Fach Französisch
4.1. Vorbemerkungen
4.2. Darstellung des Unterrichtsverlaufes
4.3. Auswertung

5. Abschließende Kurzeinschätzung

6. Literaturverzeichnis

1.Bemerkungen zur Vorbereitung auf das Blockpraktikum/ die SPS durch die Universität

Als Studentin des Lehramts an Gymnasien mit den Fächern Englisch und Französisch befinde ich mich erst im 6. Semester. Für die Durchführung des Blockpraktikums ist aus studientechnischer Sicht eigentlich ein späterer Zeitpunkt vorgesehen, bleiben dem Studenten doch insgesamt 9 Semester, um dieses Studium in der Regelstudienzeit abzuschließen. Aus verschiedenen Gründen - zum einen möchte ich mein Studium, wenn möglich eher abschließen, und zum anderen brauchte ich einen gewissen „Motivations-schub“, um mein Studium erfolgreich fortzusetzen- habe ich das Praktikum vorgezogen. Der wichtigste Grund war allerdings, dass es keine didaktischen Veranstaltungen im Bereich der Romanistik gibt, die irgendwie auf das Praktikum vorbereiten. Ein Blick auf das KVV zeigt mir seit ca. 1,5 Jahren (so lange, wie ich hier studiere), dass es zwar durch die Studienordnung vorgeschrieben ist, didaktische Veranstaltungen zu besuchen, diese jedoch hier (im KVV) nicht ausgeschrieben sind. Fächerübergreifend werden jedoch Veranstaltungen zur Didaktik im Institut für Anglistik/ Amerikanistik angeboten. Die Inhalte dieser Veranstaltungen sind im Hinblick auf theoretische Konzepte sehr interessant- darauf wird in Teil 3 konkret eingegangen. Dennoch habe ich mich zum einen durch das Fehlen von vorbereitenden Veranstaltungen, wie „Planung und Gestaltung von Französischunterricht“ und durch das Angebot an sehr theoretischen, allgemeinen, fächerübergreifenden, fachdidaktischen Seminaren in der Anglistik/ Amerikanistik schlecht vorbereitet gefühlt. Ich will dies aber keineswegs überbewerten, denn obwohl ich mich dadurch anfangs etwas überfordert gefühlt habe und zusätzlich noch erkennen musste, dass viele Inhalte meiner universitären Ausbildung nicht wirklich zu dem passen, was in der Schule gelehrt wird, hat mir das Praktikum sehr viel Freude gemacht und mich in meinem Wunsch, Lehrerin zu werden, bestärkt.

Neben der „unzureichenden“ didaktischen Ausbildung einerseits, andererseits aber auch der „unzureichenden“ Anwendbarkeit der allgemeinen Seminarinhalte auf die Situation in der Schule, möchte ich deshalb nicht nur eine eher schlechte Vorbereitung auf das Blockpraktikum in Französisch durch die Universität in den Vordergrund stellen. Denn ich habe dadurch erkannt, wie wichtig es für mich persönlich in Zukunft sein wird, in den Seminaren, Inhalte, die für meine spätere berufliche Tätigkeit als Lehrer wichtig erscheinen, besser bzw. schülergerecht aufzubereiten. Die Kritik, die schon geäußert wurde, soll damit also nicht überbewertet werden. Sie spiegelt vielmehr mein anfängliches Empfinden wieder. Außerdem muss genauso die Situation, die an der Universität Potsdam im Bereich der Romanistik vorherrscht einbezogen werden. Durch die didaktischen Veranstaltungen in meinem Erstfach (Englisch, SPS) weiss ich, dass mir manche Sachen sicher auch in Französisch einfacher zugänglich waren (didaktische Konzepte). Für die Zukunft würde ich mir trotzdem wünschen, dass es dahingehend auch im Bereich der Romanistik vorbereitende Seminare gibt.

Mit der didaktischen Vorbereitung durch die Universität Potsdam im Bereich der Romanistik nur indirekt zu tun, hat die Anwendbarkeit meiner sprachlichen Fähigkeiten im Fach Französisch. Auch hier habe ich den direkten Vergleich zu meinem Erstfach Englisch. Hier werden nahezu alle Seminare in der Fremdsprache gehalten, was mir sehr geholfen hat, im Umfeld der Sprache zu bleiben. In Französisch gestaltet sich das meiner Meinung nach sehr problematisch, denn hier werden bis auf sprachpraktische Ver-anstaltungen alle Seminare auf Deutsch gehalten. Ich weiss, dass es einige Dozenten gibt, die ihren Studenten anbieten, die Seminare in der Fremdsprache zu halten bzw., dass es in anderen Seminaren nicht möglich ist, da sie fächerübergreifend für den gesamten Bereich der Romanistik sind. Dennoch finde ich, dass es mehrere Veranstaltungen gibt, die momentan auf Deutsch gehalten werden und im Hinblick auf die bessere Sprachfähigkeit bei den Studenten auf Französisch gehalten werden sollten. Dies ist derzeit leider am Institut für Romanistik nicht möglich. Folglich fühlte ich mich im Bezug auf meine sprachlichen Fähigkeiten in Französisch im Vergleich zu denen in Englisch ziemlich unsicher. Nach meinen gehaltenen Unterrichtstunden möchte ich aber trotzdem festhalten, dass dies nicht überbewertet werden soll, denn ich konnte während des Praktikums ganz gut damit umgehen. Außerdem zwingt es mich, meine persönlichen Zweifel an einem etwas längeren Aufenthalt in Frankreich abzulegen.

Insgesamt kann ich also für mich einerseits festhalten, dass ich mich durch die Universität bzw. das Institut der Romanistik schlecht auf das Praktikum vorbereitet gefühlt habe. Dies gilt sowohl aus didaktischer, inhaltlicher und sprachlicher Sicht. Andererseits ist mir die Gesamtsituation der Universität und damit die Voraussetzungen diesbezüglich auch bekannt. Da eine gute Vorbereitung aber durch die angedeuteten Gründe nicht vorherrschend war, sah ich im Vorfeld keinen Grund dafür, die Durchführung des Praktikums bis zum Ende meines Studiums aufzuschieben.

Im vorliegenden Bericht über das Praktikum wird zunächst auf die Schul- und Klassensituation an meiner Praktikumsschule eingegangen, um zu vermitteln, welche Bedingungen für den Unterricht vorherrschend waren.

2. Schul- und Klassensituation an der Gesamtschule ‚Paul Dessau’

2.1.Porträt der Schule

Leider hatte ich mir auch von der durch die Anglistik/ Amerikanistik durchgeführten „Einführung in das Blockpraktikum“ mehr versprochen, als nur eine genaue Absprache des Praktikumsberichtes und der Facharbeit, so dass ich meine persönliche Anmeldung zum Praktikum bis zu dieser Veranstaltung am 09.12.2003 aufgeschoben habe.

Als Studentin des Lehramtes an Gymnasien wollte ich das Praktikum gern an einem Gymnasium absolvieren. Die beiden Gymnasien in Wohnortsnähe hatten aber für den Zeitraum Februar/ März schon genügend Praktikanten, so dass ich mich an der musikbetonten Gesamtschule ‚Paul Dessau’ in Zeuthen vorgestellt habe. Als gebürtige Sachen- Anhaltinerin, die erst seit 1,5 Jahren in Brandenburg lebt, war es für mich anfangs nicht sehr einfach, den Organisationsablauf einer Gesamtschule zu verstehen. Dieser Schultyp existiert in Sachsen- Anhalt bis jetzt noch nicht. Die Aufgeschlossenheit der Lehrer, der stellvertretenden Direktorin und das theoretische Grundwissen aus pädagogischen Veranstaltungen hat mir diesbezüglich sehr geholfen, mich zurecht zu finden.

Die Schule, in der zunächst als Gemeindeschule 10 Lehrkräfte arbeiteten, existiert seit 1930. 1956 wurde die Zeuthener Mittelschule- wie sie auch genannt worden ist- durch ministeriellen Beschluss zur „Polytechnischen Oberschule“, in der die Klassen 1 bis 10 unterrichtet wurden. Ein Jahr später erfolgte die Einführung der zweiten Fremdsprache Französisch (ab 7. Klasse), erste Fremdsprache war Russisch (ab Klasse 5)und 1960 begann der berühmte Komponist, Kapellmeister und Orchesterleiter Paul Dessau seine Arbeit als ehrenamtlicher Musikpädagoge an der Schule. Bis 1974 konnte er hier das Ziel verfolgen, die Schüler an die Musik heranzuführen. Aus Anlass des 85. Geburtstages von Paul Dessau wurde der Schule 1976 der Name „Paul Dessau- Schule“ verliehen. 1984 bekam sie durch den Beschluss des Schulträgers ihren heutigen Namen: „Gesamtschule Paul Dessau“. Seitdem besuchen Schüler von 12 bis 16 Jahren die Schule. Dabei steht durch die Schulform der Gesamtschule die Möglichkeit offen, Abschlüsse, wie Berufs-bildungreife, erweiterte Berufsbildungsreife, Fachoberschulreife und Fachoberschulreife mit Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe, zu erwerben. Die gymnasiale Oberstufe und damit die Möglichkeit die Mittlere Reife zu erwerben existiert hier erst seit 1996.

Nach der Wende wurde verstärkt versucht, an die Tradition des Musikunterrichts, die Paul Dessau begründet hatte, anzuknüpfen. So wurde 1990 ein Musikprojekt, in dem die Schüler die Möglichkeit hatten, ein Instrument zu erlernen und sich musiktheoretisch gründlicher auseinanderzusetzen, außerunterrichtlich eingeführt. Der große Erfolg des Projektes und der Wunsch nach Vertiefung der musikalischen Ausbildung führte dazu, dass die Schule dieses Musikprojekt als Wahlpflichtbereich integriert hat und dass außerdem die Möglichkeit für die Schüler besteht, eine Gesangsausbildung im „Paul Dessau- Chor“ zu erhalten. So trägt die Schule, in der es seit 1995/96 möglich ist, das Abitur abzulegen, heute den Namen: musikbetonte Gesamtschule ‚Paul Dessau’( vgl. http://www.paul-dessau-schule.de).

Im Hinblick auf meine Arbeit im Praktikum war das Bestehen einer gymnasialen Oberstufe, mit deren Hilfe die Schüler sowohl theoretisch als auch praktisch die Möglichkeit haben, das Abitur in Englisch und Französisch abzulegen, entscheidend.

Für mich persönlich war es auch eine besondere Erfahrung, am Unterrichtsgeschehen einer musikbetonte n Schule sowohl innerhalb der Hospitationen als auch innerhalb der gehaltenen Stunden teilzunehmen. Durch anstehende Chorlager oder bestimmte Praktika, die innerhalb der 9. Klassen während meines Praktikums durchgeführt wurden, kam es des öfteren zu Verzögerungen oder Verschiebungen meiner zu haltenden Stunden, da die Schüler gerade nicht an der Schule waren. Erschwerend wirkte sich da auch z. T. das Kurssystem der Gesamtschule aus. Für Französisch spielten diese „Phänomene“ aber eher eine untergeordnete Rolle. Während des Praktikums hatte ich das Gefühl, dass die Schüler und Lehrer, durch die musikalische Förderung insgesamt auch neuen Inhalten oder Konzepten aufgeschlossener gegenüberstanden. Dies gilt im besonderen auch für meine Mentorin im Fach Französisch.

2.2.Vorstellung der Mentoren

In Englisch wurde ich innerhalb vieler Hospitationen und innerhalb meiner eigenen Unterrichtsstunden von Frau Edler betreut. Sie ist schon seit vielen Jahren als Lehrerin der Sekundarstufe I für die Fächer Englisch und Französisch an der Schule tätig und konnte mir hinsichtlich der praktischen Durchführung bestimmter Konzepte viele hilfreiche Tipps geben.

Im Mittelpunkt dieses Berichtes stehen jedoch meine Erfahrungen im Fach Französisch. Als Mentorin wurde mir hier Frau Puhl zugewiesen. Sie unterrichtet auch schon viele Jahre abwechselnd in den Klassen 7 bis 13 (bzw. in deren Kursen) Französisch und Russisch. Gleich von Anfang an hat sie mir ihre Hilfe auch im Bezug auf organisatorische Planungen angeboten und ausreichend Lehrmaterial zur Verfügung gestellt. In den Hospitationen konnte ich mir dann ein Bild, von ihrer Zusammenarbeit mit den Schülern machen. Obwohl ich erst später auf das Konzept der Lehrerin eingehen werde, möchte ich an dieser Stelle doch erwähnen, dass mir in allen Stunden aufgefallen ist, dass der Unterricht bei Frau Puhl überwiegend schülerorientiert ist und „trotzdem“ ein gutes Verhältnis zwischen dem, was lt. Lehrplan beigebracht werden muss, sowie praktischen Anwendungsmöglichkeiten im Alltag besteht. Der Erwerb der Fremdsprache erfolgte so meiner Meinung nach eher natürlich, obwohl des öfteren auch auf bestimmte prüfungsrelevante Inhalte, die ja oft eher künstlich wirken, konkret hingewiesen wurde. Das Klima in den Kursen war überwiegend angenehm, die Motivation zwar z. T. tagesabhängig. Dennoch gelang es der Lehrerin immer ihre Schüler durch vielfältige Kontexte anzuregen, ihr Wissen – meist eher unbewusst- zu präsentieren. Die Französischkurse, in denen ich hospitiert und unterrichtet habe, waren relativ klein (12- 18 Schüler), so dass es sowohl der Lehrerin als auch mir oft gelang, individuelle Schwierigkeiten der Schüler zu bewältigen und so zielorientiert zu arbeiten.

Die gute Zusammenarbeit zwischen Lehrerin und Schülern und die Diskussion über Vorstellungen und Konzepte von Fremdsprachenerwerb waren für mich eine große Herausforderung im Hinblick auf meine eigenen Stunden. Hinzu kam noch die schon angedeutete Unsicherheit innerhalb der Sprachfähigkeiten in Französisch. Dies führte dazu, dass ich vor meiner „ersten“ Französischstunde sehr aufgeregt war. Dennoch muss ich sagen, dass mir die „Analyse“ des Unterrichtsstils der Lehrerin einerseits und andererseits die Freiheiten, die sie mir im Hinblick auf die Gestaltung meiner eigenen Stunden ließ, sehr geholfen haben, meinen „persönlichen Stil“ zu finden bzw. mich auszuprobieren. Meine Französischstunden konnte ich deshalb sowohl aus meiner persönlichen Sicht als auch hinsichtlich der Einschätzung der Lehrerin sehr erfolgreich vorbereiten und durchführen, wenn auch des öfteren meine Spontaneität auf eine harte Probe gestellt wurde.

2.3. Bedingungen im Fach Französisch in den beobachteten Kursen

2.3.1.Der Französischkurs der 9. Klasse

Der Französischkurs der 9. Klasse, den Frau Puhl unterrichtet, hat erst Anfang der 9. Klasse mit dem Fach Französisch begonnen. Er ist insofern also mit dem Niveau einer 7. Anfängerklasse im Fach Französisch gleichzusetzen. Dennoch unterscheidet sich die Gesamtstundenzahl pro Woche- dieser Kurs hatte nur 4 Stunden- so dass man etwas zügiger vorgehen musste. Umso mehr hatte mich in den Hospitationen erstaunt, dass im Unterricht, der ja durch die Verwendung des Buches „Ensemble“ sowohl lehrbuch- als auch lehrplangestützt abläuft, schon Lektion 6 behandelt wurde (das Buch hat insgesamt 9 Lektionen).

Da der Kurs selbst auch nur aus 13 Schülern bestand, war es für die Lehrerin auch einfacher, auf individuelle Schwierigkeiten der Schüler einzugehen. Hierzu lässt sich auch anmerken, dass sie sowohl von der Lehrerin als auch später von mir, wann immer es möglich war, dazu ermuntert wurden, Fragen zu stellen. Die 4 Stunden fanden als Doppelstunden jeweils dienstags (1. und 2. Stunde) und donnerstags (5. und 6. Stunde) statt. Die Lehrerin versuchte die Stunden so abwechslungsreich wie möglich zu gestalten. Der Unterricht wirkte so durch Aktivitäten, die sich alle 10 Minuten abwechselten, sehr lebendig. Trotzdem wurde meine positive Einschätzung etwas dadurch getrübt, dass sich der Notenspiegel eher im Bereich der Note 3 einpegelte. Dazu kann ich aber insgesamt festhalten, dass ich auch durch persönliche Erfahrungen mit meiner Schwester den Eindruck habe, dass das Niveau in den Fächern allgemein, zumindest seit meiner Schulzeit zu sinken scheint. Ich denke, dass dies v. a. damit zusammenhängt, dass den Schülern keine richtigen Strategien zum Lernen zur Verfügung stehen. Außerdem ist die gesamte wirtschaftliche Situation nicht förderlich. Viele setzen sich dadurch unter sehr hohen Druck oder resignieren.

Hinsichtlich der Zusammensetzung des Kurses lässt sich festhalten, dass hier 10 Mädchen und 3 Jungs zusammen Französisch lernen. Wie schon erwähnt, erschien die Atmosphäre innerhalb der Klasse während des gesamten Praktikums harmonisch. Trotzdem möchte ich darauf hinweisen, dass es einen Schüler und eine Schülerin gab, die stark unter psychischen Problemen zu leiden hatten. Die Lehrerin informierte mich darüber, dass der Junge wegen Schizophrenie und das Mädchen wegen extremer Persönlichkeitsstörung durch Introvertiertheit in psychologischer Behandlung sind. Während der Hospitationen fiel mir auch öfters auf, dass sich die Schülerin sehr zurückzog und sich nicht am Unterrichtsgeschehen beteiligte. Der Junge war oft verstört und wirkte, als ob er seine Umgebung ignorierte. Die Mitschüler gingen offen auf beide zu, so dass man hier trotzdem einem „harmonischen“ Zusammenhalt des Kurses sprechen kann.

Insgesamt habe ich 6 Stunden in diesem Kurs hospitiert und 5 Unterrichtsstunden gegeben. Dabei waren die Doppelstunden für die Planung von Stoffeinheiten sehr hilfreich. Die Themen der Hospitationsstunden sind im Anhang ersichtlich. Für meine Unterrichtsstunden der Lektion 7 ließ mir die Lehrerin weitestgehend freie Hand, so dass ich mich selbst ausprobieren konnte. Im großen und ganzen waren alle gehaltenen Stunden hier deshalb auch sehr erfolgreich: einerseits mit Bezug auf die zu vermittelnden Themen (Verneinung mit ne…pas, das Verb aller, Textarbeit, Vokabelarbeit „En ville“) andererseits aber auch mit Blick auf die Zusammenarbeit mit den Schülern. Innerhalb der Stundenanfänge versuchte ich so die Schüler einerseits darauf vorzubereiten, was in der Stunde behandelt werden sollte und andererseits, sie persönlich zu erreichen.

[...]

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten

Details

Titel
Praktikumsbericht für das Blockpraktikum und die Schulpraktischen Studien im Fach Französisch
Hochschule
Universität Potsdam
Note
gut
Autor
Jahr
2004
Seiten
29
Katalognummer
V37601
ISBN (eBook)
9783638368933
Dateigröße
561 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Praktikumsbericht, Blockpraktikum, Schulpraktischen, Studien, Fach, Französisch
Arbeit zitieren
Liane Weigel (Autor), 2004, Praktikumsbericht für das Blockpraktikum und die Schulpraktischen Studien im Fach Französisch, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/37601

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